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Beliebt sein!

Text: Anja Schimanke
 
Wer beliebt ist, scheint irgendwie von allem ein bisschen mehr zu haben – mehr Freunde, mehr Spaß, mehr Party, mehr Erfolg, mehr Wert! Dann ist man mittendrin im Kreis der Angesagten, weil man wer ist. Doch wie wird man wer? Oder ist man vielleicht schon jemand?
 
Marius zum Beispiel ist so ein Typ, der beliebt ist in seiner Klasse. Egal, wie lange man sucht: Es gibt nichts an ihm auszusetzen. Immer gut drauf, hilfsbereit, höflich, aber nicht schleimig oder so. Einfach supernett. Punkt. Ja, mit ihm wollen alle aus der Klasse gern befreundet sein. Charakter haben, dass sei ausschlaggebend, ist sich der 13-jährige sicher: „Wer Charakter hat, ist freundlich und hilfsbereit, hat Humor und den Mut, Sachen zu machen, die nicht so gewöhnlich sind“, fallen ihm als positive Eigenschaften ein, um bei anderen zu punkten. Ach, ja, Selbstbewusstsein und Offenheit nicht zu vergessen.
 
Die "3 Hs" helfen punkten
 
„Natürlich kann jeder beliebter werden“, sagt Marius, zuckt dabei kurz mit den Schultern als wäre es keine große Sache und sagt, wie er es macht: „Indem man einfach zu Leuten hingeht, die man zwar schon länger kennt, aber zu denen man eigentlich keinen Kontakt hat und mit ihnen spricht.“ So leicht habe er selbst zwei Mitschülerinnen richtig kennen gelernt – „dabei sind wir schon drei Jahre in derselben Klasse!“ Offenheit gehört auch für Lilith definitiv auf die Liste der Eigenschaften von beliebten Menschen. Und auch die drei Hs – Humor, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit – bringen ihrer Meinung nach Sympathiepunkte. „Mit Arroganz, Beleidigungen und Besserwisserei macht man sich bei anderen unbeliebt“, sagt Lilith.

Pluspunkte: gutes Aussehen und freundliches Auftreten
 
Bei Jonathan gibt’s für Rumgezicke einen klaren Punktabzug: „In der Schule und in meiner Clique ist es mir wichtig, dass ich dazugehöre“, gibt er offen zu. Auf die Frage, wie beliebt er sich in der Klasse einschätzt, antwortet er ehrlich: „2,5 bis 3 von 5 möglichen Punkten.“ Und, ja, es könnte besser sein. „Ich bin halt manchmal nicht gut drauf und dann unsympathisch“, gesteht er. Fähigkeiten, die helfen bei anderen besser anzukommen? „Gut zuhören können“, findet Jonathan wichtig, „und über sich selbst lachen können, Konflikte lösen und verlässlich sein!“
 
Ob das Aussehen eine Rolle spielt? „Ja, oft!“ Dass auf Äußeres viel Wert gelegt wird, auf Klamotten und Styling, das haben auch Marius und Lilith bemerkt. Besondere Angriffspunkte liefern Übergewicht und Aussehen und Körperpflege, berichtet Marius: „Eine Schülerin aus meiner Klasse, die stinkt und nicht so gut aussieht, wird dadurch von vielen Schülern nicht als Teil der Klasse akzeptiert“. Dabei ist er sich sicher: „Ist jemand dick, kann er trotzdem beliebt sein, indem er das durch einen guten Charakter ausgleicht.“ Dass sich jeder so verändern kann, dass die anderen einen mögen, davon geht auch Jonathan aus. „Aber weil ja alle einen anderen Geschmack haben, wird man nicht überall gleich viel gemocht.“ Bingo – das ist der wichtigste Punkt: Der S-Faktor!

Der S-Faktor!
 
Sympathie setzt sich zusammen aus Sym (gemeinsam/ zusammen) + Pathos (Begeisterung/ Leidenschaft) = sich gemeinsam für eine Sache begeistern! Nehmen wir mal an, dass sich alle Jungs der Klasse fürs Skaten begeistern, Foo Fighters hören und nachmittags gemeinsam auf der Half Pipe trainieren. Alle, bis auf einen. Der spielt lieber Dudelsack, steht auf Folk und hat eine Sonnenallergie … Vermutlich ist er der Musik-Freak der Klasse. Ein Außenseiter. Der Dudel-Nerd. In Schottland, in einer Klasse voller Dudelsackspieler, wäre das mit Sicherheit anders – er wäre beliebt, träfe sich nachmittags mit den anderen, um gemeinsam Folklieder zu üben. Und der Skater ist der Sport-Freak. Ein Außenseiter. Der Board-Nerd.
 
Der Psychologe Elliot Aronson fand sieben Faktoren, wann uns Menschen sympathisch sind:

Wir mögen Menschen, die …

  • uns ähnlich sind – äußerlich (Styling) wie innerlich (Denkweise)
  • ähnliche Ansichten, Vorlieben und Abneigungen haben wie wir selbst
  • Eigenschaften und Kompetenzen haben, die wir gut finden
  • die unsere Bedürfnisse befriedigen können und du ihre erfüllen kannst
  • man einschätzen kann und somit weiß, woran man ist. Die Basis für Vertrauen!
  • uns nahe sind
  • uns mögen!

Kurz: Wir mögen Menschen, die uns maximale Befriedigung geben bei minimalem Aufwand.

Nicht perfekt - aber beliebt!
 
Beliebte Menschen sind somit nicht cooler, schöner, reicher oder klüger als andere. Beliebte Menschen sind auch nicht perfekt. Sie haben Schwächen und werden trotzdem oder sogar gerade deshalb gemocht. Weil sie Durchschnittstypen sind, erklärt uns Kommunikationspsychologe Frank Naumann im Interview mit respect.de: „Beliebte Menschen sind wie Bestseller, dessen Thema oder Stil gerade viele Menschen interessant finden! Das heißt nicht, dass alle anderen Bücher schlecht sind!“
 
Du bist kein Bestseller? Keiner aus der Kategorie Harry Potter oder Twilight, sondern eher der Typ Comic, der nur das nötigste spricht? Oder ein Sachbuch auf zwei Beiden? Ob massentauglich oder Mängelexemplar, dick, dünn, Hartcover oder Taschenbuch – alle haben Seiten, die die einen toll finden und andere eben nicht.
 
Der Schlüssel zum Erfolg ist: Akzeptiere, dass sich Klassen, Gruppen, Cliquen, Vereine aus vielen unterschiedlichen Individuen mit verschiedenen Interessen zusammensetzen. Mal passt man super zusammen, mal nicht. Und dann? Sucht man sich eine Gruppe, deren Individuen mit dir die meisten Übereinstimmungen haben. Lieber in einer kleinen Gruppe von allen viel gemocht werden, als bei vielen nur ein bisschen …
 
 
Die kompletten Interviews mit Lilith, Marius und Jonathan gibt’s hier...

Sich mit anderen für etwas begeistern können - Vorraussetzung, um beliebt zu sein [Foto: Stephanie-Hofschlaeger/pixelio]

Das bringt Sympathie-Plus-Punkte:

 
+Punkt: Sei freundlich!
Ist dir schon mal aufgefallen, dass in freundlich das Wort Freund steckt? Bist du freundlich, steckt auch in dir ein Freund …
 
+Punkt: Sei tolerant!
Akzeptiere andere Meinungen, einen anderen Geschmack, einen anderen Style!
 
+Punkt: Sei hilfsbereit!
Biete deine Hilfe an, wenn jemand Schwierigkeiten hat!
 
+Punkt: Lächle!
Jetzt. Sofort. Probier’s mal aus! Wetten, dass nicht nur deine Mundwinkel steigen, sondern auch deine Laune? Gute Laune steckt an, macht neugierig auf dich und wirkt sympathisch.
 
+Punkt: Steh zu deinen Schwächen!
Jeder hat Schwächen! Sie tragen dazu bei, dass uns Menschen sympathisch sind.
 
+Punkt: Sei aufmerksam!
Achte auf deine Mitmenschen und sei offen für sie. Wenn dir jemand was erzählt, solltest du mal nicht aufs Handy gucken, die Kopfhörer rausnehmen und den PC ausmachen. Fragen stellen, zuhören, Ratschläge geben – das macht sympathisch.
 
+Punkt: Nimm dir Zeit!
Wer anderen Zeit schenkt (und ein Ohr zum Quatschen, eine Schulter zum Ausweinen, ein Arm zum Anlehnen, etc.), ist sympathisch.
 
+Punkt: Interessiere dich für andere!
Warum steht X eigentlich auf Glee? Wieso mag Y kein Hip Hop? Und weshalb spricht XY so gut Englisch? Mit ehrlichem Interesse fängt man Sympathien …
 
+Punkt: Sei fair!
Wer über andere lästert, sie mobbt und fertig macht, macht sich unbeliebt!
 
+Punkt: Sei korrekt!
Korrekt bedeutet mehr als zu seinem Wort zu stehen. Es steht für Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit – die Basis für Vertrauen!
 
+Punkt: Sei du selbst!
… und steh zu dir – mit all deinen Merkwürdigkeiten, deinem schrägen Geschmack und dem ausgefallenen Hobby! Authentische Menschen sind beliebt, weil sie sich selbst mögen und zwar nicht trotz, sondern gerade weil sie so sind wie sie sind.

Skater-Nerd oder cooler Typ? Beliebt ist, wer Interessen mit anderen teilt [Ulli-Przyklenk/pixelio]

Was ist das Geheimnis von Sympathie, Herr Naumann?

Frank Naumann ist Kommunikationspsychologe und hat ein Buch über „Die Kunst der Sympathie“ geschrieben. Er schreibt: Sympathie entsteht weder aus Attraktivität noch aus Kompetenz. Beliebte Menschen sind nicht die besseren Menschen! Warum sie beliebter sind, wollte respect.de von ihm wissen.
 
Hallo Herr Naumann, Ihre Sympathiewerte in der Schule waren nicht die besten. Weil Sie einen komischen Dialekt hatten, kein Sport-Ass waren und für einen Streber gehalten wurden. Was haben Sie unternommen, um in der Klasse besser anzukommen?
Ich muss zugeben, dass ich damals nicht sehr erfolgreich war – ich bin Außenseiter geblieben. Da ich aber leistungsmäßig gut war, habe ich mir andere Wirkungsfelder gesucht – Schacholympiade und Musik beispielsweise – da kam ich gut zurecht und wurde von den anderen respektiert. Man kann nicht überall beliebt sein! Und es gibt immer Gruppen, wo man unbeliebt ist.
 
Was raten Sie Außenseitern?
Sie müssen Gleichgesinnte finden! Wer in seiner Klasse nicht beliebt ist, sollte sich woanders Sympathisanten suchen! Sympathie hat was mit Ähnlichkeit zu tun – nur gleich und gleich gesellt sich gern. Wenn zum Beispiel alle Fußballbegeistert sind, aber man selbst nicht, muss man nicht mit Gewalt versuchen, so zu sein, wie alle anderen, das funktioniert nicht.
 
Der Versuch geht nach hinten los, wenn man Interessen vorgibt, die man gar nicht hat?
Genau! Man sollte zu sich und seinem Anderssein stehen. Wenn man sich selbst nicht akzeptiert, kann nicht erwarten, dass es die anderen tun!
 
Warum ist es uns wichtig, beliebt zu sein?
Beliebt sein bedeutet von anderen akzeptiert werden. Es gehört zum Erwachsenwerden dazu, herauszufinden, welche Stellung man im sozialen Gefüge hat. Ist man Tonangeber, Außenseiter oder Mitläufer? Was sind meine Stärken? Deshalb ist es wichtig, eine Clique zu haben, bei der man gut ankommt – das prägt auch fürs Leben!
 
Sympathie bedeutet übersetzt, sich gemeinsam für eine Sache beigeistern. Reicht es, wenn zwei Menschen dieselbe Lieblingsband haben, um sich sympathisch zu finden?
Entscheidend ist nicht der Musikgeschmack oder die Lieblingsband, sondern die Denkweise, die dahinter steckt, warum man etwas gut findet. Denn der Geschmack ändert sich oft, die Denkweisen bleibt und verbindet.
 
Was ist das Geheimnis von Sympathie?
Sympathie ist Mitgefühl, nicht im Sinne von Mitleid, sondern dasselbe fühlen und empfinden wie der andere. Zwei Menschen können denselben Lieblingsfilm haben, aber ihn aus unterschiedlichen Gründen gut, sind es keine Gleichgesinnten! Sie werden sich zwar unterhalten können, aber schnell merken, dass sie unterschiedliche Sicht- und Denkweisen haben. Das führt zu einer gewissen Distanz, und sie werden sich überlegen, ob sie sich öffnen und dem anderen vertrauen. Wer Situationen auf gleiche Weise erlebt, findet sich sympathischer. Die subjektive Ähnlichkeit ist der Schlüssel zur Sympathie.
 
Haben beliebte Menschen etwas, was andere nicht haben?
Ja, sie haben Eigenschaften und Interessen, die es für sie einfacher macht, bei mehr Menschen beliebt zu sein. Sie interessieren sich für das, wofür sich die meisten anderen Menschen auch interessieren – Durchschnittstypen und das ist kein Werturteil! Beliebte Menschen sind wie Bestseller: das Thema, das behandelt wird oder der Stil, kommt gut an, weil es gerade viele Menschen interessiert. Es bedeutet nicht, dass alle anderen Bücher schlecht sind.
 
Welche Rolle spielen Aussehen, Markenklamotten und Geld, um bei anderen gut anzukommen?
Es ist richtig, dass Markenklamotten eine Rolle spielen. An ihnen ist für alle sofort erkennbar, wie wohlhabend man ist, worauf man steht und wie man seine Freizeit verbringt. Es ist eine Uniform, eine Art Ausweis, mit der man sich zu einer Gruppe bekennt und man sich auf einen Blick zuordnen lässt.
 
Das heißt aber nicht, dass die Träger automatisch besser aussehen oder beliebter sind als andere?
Man muss keine Markenklamotten tragen, um bei anderen gut anzukommen. Sie helfen einem aber dabei, dass Gleichgesinnte einen sofort als einen von ihnen erkennen, und die Kontaktaufnahme erleichtert wird. Das gleiche gilt für alle Subkulturen – also Gruppen, die man anhand ihres Aussehens zuordnen kann, ob das ein bestimmtes Logo ist, ein spezieller Style, Mainstream oder Alternative ist. Je größer die Gruppe der Gleichgesinnten, desto größer die Auswahl und die Wahrscheinlichkeit viele Menschen zu treffen, denen man sympathisch ist und als beliebt zu gelten.
 
Bei einer Skala von 1 bis 5 wie beliebt schätzen Sie sich heute ein?
Das spielt für mich keine Rolle mehr.

Frank Naumann

Unser Experte in Sachen "beliebt sein"

Frank Naumann ist Autor von „Die Kunst der Sympathie: Die selbstbewusste Art, sich beliebt zu machen“ – ein verständliches Sachbuch über Sympathie und Antipathie, einen Selbsttest und 10 Schritte, wie jeder Sympathie lernen kann.
Rowohlt Verlag, 8,90 Euro

Buchcover

© Rowohlt

Wir haben rumgefragt...

Wie wichtig ist es, beliebt zu sein? Was braucht man, um gut anzukommen, und wofür gibt’s Plus-Punkte, wann Punktabzug? Wir haben uns für euch umgehört...

Lilith (12)

Ist es wichtig, ob man beliebt ist oder nicht?
Ich finde, man muss nicht überall beliebt sein. Hauptsache man hat Freunde, mit denen man über alles reden kann.
 
Welche Dinge/ Fähigkeiten haben beliebte Menschen, weswegen sie bei anderen gut ankommen?
1. Natürlichkeit
2. Humor
3. Intelligenz
4. manchmal Aussehen (zumindest sollte man nicht hässlich sein)
5. auffällig sein
6. Offenheit
7. Hilfsbereit
8. Höflichkeit (keine Beleidigungen!)
9. Selbstbewusstsein
10. (Zivil)Courage
 
Kann jeder beliebt sein bzw. beliebter werden?
Wenn man einmal unbeliebt ist, ist es sehr schwer, sich wieder hochzuarbeiten. Aber wenn man ein paar dieser Eigenschaften erfüllt, könnte man es schaffen!
 
Was macht unbeliebt?
Arroganz, Mittelpunkt-Gedränge, Beleidigungen, Besserwisserei
 
Wie viele Sympathie-Punkte gibst du dir selbst in der Klasse?
3, ich bin zufrieden mit meinen Freunden, die sind toll.

Lilith

Jonathan (12)

Ist es wichtig, ob man beliebt ist oder nicht?
In der Schule ist es mir schon wichtig, dass ich dazugehöre, weil es schwierig ist, mit niemandem etwas zutun zu haben, der einem hilft. Ansonsten ist es mir egal, was andere von mir denken. Und in meiner eigenen Clique weiß ich, dass ich angenommen bin, weil ich sonst nicht in der Clique wäre.
 
Welche Rolle spielen Aussehen, Geld, ob jemand beliebt?
Das Aussehen spielt oft eine Rolle! Denn solche „Nerds“, damit meine ich Leute, die keine coolen Klamotten tragen, sind eher unbeliebt. Geld hat auch etwas mit Aussehen zu tun. Denn wenn man Geld hat, kann man sich teure Markenteile leisten …
 
Welche Dinge/ Fähigkeiten haben beliebte Menschen, weswegen sie bei anderen gut ankommen?
1. Gut zuhören und miteinander reden (ähnliche Interessen)
2. Konflikte lösen
3. Verlässlich sein, das schafft Vertrauen
4. Klamotten/ Styling, die zu einem passen
5. viele Freunde
6. guter Geschmack
7. Humorvoll sein (über sich selbst lachen können, Anekdoten erzählen)
 
Kann jeder beliebt sein bzw. beliebter werden?
Ich denke schon, dass sich jeder so verändern kann, so dass die anderen einen mögen. Aber da ja alle einen anderen Geschmack haben, wird man nicht überall gleich viel gemocht bzw. gut ankommen.
 
Was macht unbeliebt?
Arroganz und Rumgezicke.
 
Wie viele Sympathie-Punkte gibst du dir selbst in der Klasse?
2,5 – 3 in der Schule, da bin halt manchmal nicht gut drauf. In der Clique wohl eher 4 bis 4,5. ;-)

Jonathan

Marius (13)

Ist es wichtig, ob man beliebt ist oder nicht?
Ja, besonders in der Schule ist es sehr wichtig, denn sonst wird man ausgegrenzt oder gemobbt. Ich kenne da auch zwei Fälle aus meiner Klasse. Besondere Angriffspunkte sind Übergewicht und Aussehen. Ist jemand dick, kann er trotzdem beliebt sein, indem er das durch einen guten Charakter ausgleicht.
 
Welche Fähigkeiten/ Dinge haben beliebte Menschen, weswegen sie bei anderen gut ankommen?
1a. Sympathisches Aussehen
1b. Äußerliche Erscheinung sollte gepflegt sein (auf seine Körperpflege achten)
2. Charakter haben, dazu gehört für mich zum einen freundlich sein und zum anderen, den Mut zu haben, Sachen zu machen, die nicht so gewöhnlich sind und sich andere nicht trauen würden
3. viele Freunde
4. Hilfsbereitschaft
5. Freundlichkeit
6. Selbstbewusstsein
7. Humor
8. Anpassungsfähigkeit
 
Kann jeder beliebt sein bzw. beliebter werden?
Wenn man will JA! Einfach mal zu Leuten hingehen, die man zwar schon länger kennt, aber zu denen man eigentlich keinen Kontakt hat, und mit ihnen sprechen. Ich hab zum Beispiel letztens zwei Schülerinnen aus meiner Klasse erst richtig kennengelernt, obwohl wir schon drei Jahre in einer Klasse sind. Dann guckt man halt nach Gemeinsamkeiten, zum Beispiel gleiche Probleme mit den Eltern wegen Handykonsum oder der Noten in der Schule.
 
Was macht unbeliebt?
Wenn man zu anderen aggressiv ist und andere Menschen schlägt oder beleidigt.
 
Wie viele Sympathie-Punkte gibst du dir selbst in der Klasse?
4 und damit fühle ich mich zurzeit relativ wohl.



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