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		<title>respect.de</title>
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		<language>de</language>		<copyright>(creative commons) Aktion Mensch, 2010</copyright>						<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:35:00 GMT</pubDate>		<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 12:37:22 GMT</lastBuildDate>				<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
						<item>
			<title>11.03.2010: respect Podcast #22: Ganztagspauken</title>
			<description>

Etwa 6.400 Ganztagsschulen gibt es in Deutschland, vor allem in Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Und auch im Rahmen der Umstellung von neun- auf achtjähriges Gymnasium werden die Stundenpläne immer voller. Doch was halten Schülerinnen und Schüler von Ganztagsschulen? Mehr dazu im respect.de-Podcast.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/schule_beruf/pixelio_Claudia_Hautumm.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Stundenplan in Nahaufnahme mit den Eintr&auml;gen &quot;Mathe&quot;, &quot;Deutsch&quot;, &quot;Kunst&quot;, &quot;Sport&quot; usw." border="0" /></p><p>Etwa 6.400 Ganztagsschulen gibt es in Deutschland, vor allem in Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Und auch im Rahmen der Umstellung von neun- auf achtjähriges Gymnasium werden die Stundenpläne immer voller. Doch was halten Schülerinnen und Schüler von Ganztagsschulen? Mehr dazu im respect.de-Podcast.</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=257</link>			<author>Felix</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=257</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=257</guid>			<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:35:00 GMT</pubDate>			<itunes:author>Felix</itunes:author>									<enclosure url="http://www.respect.de/projektblog/podcast/ganztagsschule_respect.mp3" length="1513057" type="audio/mpeg"/>			<itunes:duration>3:09</itunes:duration>		</item>
				<item>
			<title>09.03.2010: Wehrpflicht reloaded</title>
			<description>Die schwarz-gelbe Regierung hat in ihren Koalitionsverhandlungen beschlossen, die Wehrpflicht  zu reformieren. respect.de erklärt, was sich für Schulabgänger künftig ändert.

Was wird sich in Zukunft an der Wehrpflicht ändern? 

Laut Koalitionsvertrag wollen die Unions-Parteien und die FDP die Wehrpflicht  von neun auf sechs Monate verkürzen. Diese Änderung soll ab dem 1. Januar 2011 gelten.

Warum will die Koalition die Wehrpflicht verkürzen?

Die Politiker der FDP plädieren für eine gänzliche Abschaffung der Wehrpflicht. Zum einen verweisen sie auf die Wehrgerechtigkeit, die in Deutschland nicht gegeben ist. Im Jahr 2007 sind 67.834 Männer eingezogen worden, 1998 waren es hingegen noch doppelt so viele. Das Kölner Verwaltungsgericht beurteilte dieses Verfahren als verfassungswidrig, denn jeder Zweite müsse weder den Wehrdienst bei der Bundeswehr noch den Zivildienst in einer sozialen Einrichtung ableisten. 
Zum anderen argumentieren die FDP-Politiker, dass die neue "sicherheitspolitische Lage" eine Wehrpflicht überflüssig mache. Nach dem "Kalten Krieg" sei die Gefahr für einen Konflikt in Europa sehr unwahrscheinlich geworden.
Die Unionspolitiker wollen an der Wehrpflicht festhalten, da sie glauben nur durch diesen Dienst alle Gesellschaftsschichten zu erreichen und dadurch "Bürger in Uniformen" statt nur Soldaten auszubilden.

Als Kompromiss haben sich beide Parteien darauf geeinigt, die Wehrpflicht zu verkürzen. Dadurch sollen wieder mehr junge Männer eingezogen werden. Sechs Monate sollen reichen, um die Bundeswehr kennen zu lernen – ein Wehrdienst als Berufspraktikum beim Bund. Ob die Urlaubstage (bisher 19) in die sechs Monate hinein gerechnet werden, ist noch ungeklärt. 

Wird der Zivildienst ebenfalls verkürzt? 

Ja. Der Zivildienst soll ebenfalls auf sechs Monate verkürzt werden. Allerdings haben führende Wohlfahrtsverbände angekündigt, ihre Zivildienststellen unter diesen Bedingungen abzubauen. Ihre Argumente: Die Ausbildung sei in vielen sozialen Einrichtungen zu aufwendig und viele der pflegebedürftigen Menschen hätten sich in der gegebenen Zeit gerade an einen Zivi gewöhnt. Ein ständiger Wechsel sei für sie nicht zumutbar. 

Die Union hat aus diesem Grund vorgeschlagen, eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes zu ermöglichen. Eine konkrete Regelung dazu gibt es noch nicht.

Was ändert sich am Freiwilligen Dienst?

Wehrdienstverweigerer können bislang auch einen freiwilligen Dienst ableisten. Für ein Freiwilliges Soziales oder Kulturelles Jahr gibt es unzählige Angebote, deren Bedingungen unabhängig von der neuen Wehrpflicht-Reglung vereinheitlicht werden sollen. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Kultur wollen die Parteien ausbauen und Jugendliche mit Migrationshintergrund erreichen. Konkrete Maßnahmen sind nicht genannt.


Kann ich sowohl Zivildienst als auch ein Freiwilliges Soziales Jahr machen?

Nein. Einige junge Männer haben in der Vergangenheit erst Zivildienst und dann ein FSJ absolviert. Dies wird laut Koalitionsvertrag künftig nicht mehr möglich sein. 

Wie verweigere ich am besten?

Wer keine Lust auf Bundeswehr oder Altenheim hat, wenn nötig, aber den Zivildienst vorzieht, sollte trotzdem nicht vor der Musterung verweigern. Denn potentielle Zivis, die schon vorher bekannt geben, nicht zur Bundeswehr zu wollen, befinden die Amtsärzten öfter als tauglich, als jene die später verweigern. Zahlen der Zentralstelle der Kriegsdienstverweigerer belegen diese ungleiche Behandlung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Die schwarz-gelbe Regierung hat in ihren Koalitionsverhandlungen beschlossen, die Wehrpflicht  zu reformieren. respect.de erklärt, was sich für Schulabgänger künftig ändert.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/schule_beruf/Julian_Beger_Jugendfotos.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Briefe mit einem Frankierstempelaufdruck der Bundeswehr" border="0" /></p><p><strong>Was wird sich in Zukunft an der Wehrpflicht ändern?</strong> </p>
<p>Laut Koalitionsvertrag wollen die Unions-Parteien und die FDP die Wehrpflicht  von neun auf sechs Monate verkürzen. Diese Änderung soll ab dem 1. Januar 2011 gelten.</p>
<p><strong>Warum will die Koalition die Wehrpflicht verkürzen?</strong></p>
<p>Die Politiker der FDP plädieren für eine gänzliche Abschaffung der Wehrpflicht. Zum einen verweisen sie auf die Wehrgerechtigkeit, die in Deutschland nicht gegeben ist. Im Jahr 2007 sind 67.834 Männer eingezogen worden, 1998 waren es hingegen noch doppelt so viele. Das Kölner Verwaltungsgericht beurteilte dieses Verfahren als verfassungswidrig, denn jeder Zweite müsse weder den Wehrdienst bei der Bundeswehr noch den Zivildienst in einer sozialen Einrichtung ableisten.<br />
Zum anderen argumentieren die FDP-Politiker, dass die neue "sicherheitspolitische Lage" eine Wehrpflicht überflüssig mache. Nach dem "Kalten Krieg" sei die Gefahr für einen Konflikt in Europa sehr unwahrscheinlich geworden.<br />
Die Unionspolitiker wollen an der Wehrpflicht festhalten, da sie glauben nur durch diesen Dienst alle Gesellschaftsschichten zu erreichen und dadurch "Bürger in Uniformen" statt nur Soldaten auszubilden.</p>
<p>Als Kompromiss haben sich beide Parteien darauf geeinigt, die Wehrpflicht zu verkürzen. Dadurch sollen wieder mehr junge Männer eingezogen werden. Sechs Monate sollen reichen, um die Bundeswehr kennen zu lernen – ein Wehrdienst als Berufspraktikum beim Bund. Ob die Urlaubstage (bisher 19) in die sechs Monate hinein gerechnet werden, ist noch ungeklärt. </p>
<p><strong>Wird der Zivildienst ebenfalls verkürzt?</strong> </p>
<p>Ja. Der Zivildienst soll ebenfalls auf sechs Monate verkürzt werden. Allerdings haben führende Wohlfahrtsverbände angekündigt, ihre Zivildienststellen unter diesen Bedingungen abzubauen. Ihre Argumente: Die Ausbildung sei in vielen sozialen Einrichtungen zu aufwendig und viele der pflegebedürftigen Menschen hätten sich in der gegebenen Zeit gerade an einen Zivi gewöhnt. Ein ständiger Wechsel sei für sie nicht zumutbar. </p>
<p>Die Union hat aus diesem Grund vorgeschlagen, eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes zu ermöglichen. Eine konkrete Regelung dazu gibt es noch nicht.</p>
<p><strong>Was ändert sich am Freiwilligen Dienst?</strong></p>
<p>Wehrdienstverweigerer können bislang auch einen freiwilligen Dienst ableisten. Für ein Freiwilliges Soziales oder Kulturelles Jahr gibt es unzählige Angebote, deren Bedingungen unabhängig von der neuen Wehrpflicht-Reglung vereinheitlicht werden sollen. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in der Kultur wollen die Parteien ausbauen und Jugendliche mit Migrationshintergrund erreichen. Konkrete Maßnahmen sind nicht genannt.</p>
<p><strong>Kann ich sowohl Zivildienst als auch ein Freiwilliges Soziales Jahr machen?</strong></p>
<p>Nein. Einige junge Männer haben in der Vergangenheit erst Zivildienst und dann ein FSJ absolviert. Dies wird laut Koalitionsvertrag künftig nicht mehr möglich sein. </p>
<p><strong>Wie verweigere ich am besten?</strong></p>
<p>Wer keine Lust auf Bundeswehr oder Altenheim hat, wenn nötig, aber den Zivildienst vorzieht, sollte trotzdem nicht vor der Musterung verweigern. Denn potentielle Zivis, die schon vorher bekannt geben, nicht zur Bundeswehr zu wollen, befinden die Amtsärzten öfter als tauglich, als jene die später verweigern. Zahlen der Zentralstelle der Kriegsdienstverweigerer belegen diese ungleiche Behandlung.</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=258</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=258</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=258</guid>			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 07:10:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>07.03.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Inspiriert von Olympia, habe ich mich für Euch auf die Suche nach "Rekorden" gemacht. Allerdings nicht nach sportlichen, sondern nach musikalischen: wer hat was am schnellsten, längsten und höchsten in und mit der Musik erreicht? Bei diesem Thema dürfen die "Erfinder des Pop", die Beatles natürlich nicht fehlen. Wer wissen will, warum die "Fab Four" bis heute die Könige der Superlative sind, der findet unter Beatle-Mania allerhand Fakten, aufgrund derer die Briten ewige Unsterblichkeit in der Unterhaltungsmusik erlangt haben.

Pflügt man das Netz nach weiteren Rekorden durch, wird einem schnell deutlich, dass so bombastische Charts- oder Verkaufszahlen wie die Beatles mit einer Milliarde verkaufter Platten, Pink Floyd, deren &amp;quot;The Darkside of the Moon&amp;quot; 14 Jahre in den Charts war oder ABBA, die bis heute täglich bis zu 3.800 CDs verkaufen, wohl nie wieder geben wird. Weitere Wahnsinnszahlen erfahrt ihr, mit Foto der erfolgreichen Bands, auch unter tivi.de.

Wem meine Best-of-Listen schon länger auf die Nerven gehen, der freut sich vielleicht über diesen Clip: die Top-Ten der Top-Ten Zahlen! 

Schnipsel aus Songs rauszuschneiden und in neue Tracks einzubauen ist schon lange nichts Besonderes mehr – aber Schnipsel aus einem Film zu einem Song inklusive Video zu basteln, hab ich so oft noch nicht gesehen – deshalb hier für Euch "Give me back my son"  - in der Hauptrolle Mel Gibson. 

Künstler Spencer Tunick kriegt sie alle. Um auf den Photos des Amerikaners verewigt zu werden,  ziehen immer wieder Tausende von Menschen komplett blank - und das ohne Gage. Eines seiner Großprojekte fand gerade in Australien statt. Tunick und seine Crew hatten mit bis zu 2.500 Teilnehmern gerechnet – zum Fototermin erschienen sind tatsächlich über 5.000. Pics von den spektakulären Fotosessions gibt es auf der Homepage des Künstlers  oder unter artnet.

Und hier noch was aus der Rubrik &amp;quot;lustig-lustig&amp;quot;. Im Rahmen der Comedy-Show "Nightwash" lässt sich Carolin Kebekus über die so genannten IT-Girls aus und wirft die Frage auf, wie es der Begriff IT-Girl überhaupt in ihren aktiven Wortschatz geschafft hat. Sehr witzig! 

Der Musiktipp der Woche führt uns dieses Mal nach Hamburg zur Band Tocotronic, die mit ihrem Titel "Mach es dir selbst" es endlich wieder ins Radio geschafft haben. 

Es ist schon wieder kälter geworden - ich bin entsetzt, gebe dem März aber noch eine Chance! Wann wird es endlich wieder Frühling....</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Inspiriert von Olympia, habe ich mich für Euch auf die Suche nach "Rekorden" gemacht. Allerdings nicht nach sportlichen, sondern nach musikalischen: wer hat was am schnellsten, längsten und höchsten in und mit der Musik erreicht? Bei diesem Thema dürfen die "Erfinder des <span xml:lang="en" lang="en">Pop</span>", die Beatles natürlich nicht fehlen. Wer wissen will, warum die "<span xml:lang="en" lang="en">Fab Four</span>" bis heute die Könige der Superlative sind, der findet unter <a href="www.beatles-mania.com/de/rekorde.html" xml:lang="en" lang="en">Beatle-Mania</a> allerhand Fakten, aufgrund derer die Briten ewige Unsterblichkeit in der Unterhaltungsmusik erlangt haben.</p>
<p>Pflügt man das Netz nach weiteren Rekorden durch, wird einem schnell deutlich, dass so bombastische <span xml:lang="en" lang="en">Charts</span>- oder Verkaufszahlen wie die <span xml:lang="en" lang="en">Beatles</span> mit einer Milliarde verkaufter Platten, <span xml:lang="en" lang="en">Pink Floyd</span>, deren &quot;<span xml:lang="en" lang="en">The Darkside of the Moon</span>&quot; 14 Jahre in den <span xml:lang="en" lang="en">Charts</span> war oder ABBA, die bis heute täglich bis zu 3.800 CDs verkaufen, wohl nie wieder geben wird. Weitere Wahnsinnszahlen erfahrt ihr, mit Foto der erfolgreichen Bands, auch unter <a href="http://www.tivi.de/fernsehen/purplus/bildergalerie/22663/index.html">tivi.de</a>.</p>
<p>Wem meine <span xml:lang="en" lang="en">Best-of</span>-Listen schon länger auf die Nerven gehen, der freut sich vielleicht über diesen Clip: die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vbMfqgGBCYU" xml:lang="en" lang="en">Top-Ten</a> der <span xml:lang="en" lang="en">Top-Ten</span> Zahlen! </p>
<p>Schnipsel aus <span xml:lang="en" lang="en">Songs</span> rauszuschneiden und in neue <span xml:lang="en" lang="en">Tracks</span> einzubauen ist schon lange nichts Besonderes mehr – aber Schnipsel aus einem Film zu einem <span xml:lang="en" lang="en">Song</span> inklusive Video zu basteln, hab ich so oft noch nicht gesehen – deshalb hier für Euch "<a href="http://www.funnyordie.com/videos/157bf635fd/gimmebackmason" xml:lang="en" lang="en">Give me back my son</a>"  - in der Hauptrolle <em xml:lang="en" lang="en">Mel Gibson</em>. </p>
<p>Künstler <span xml:lang="en" lang="en">Spencer Tunick</span> kriegt sie alle. Um auf den Photos des Amerikaners verewigt zu werden,  ziehen immer wieder Tausende von Menschen komplett blank - und das ohne Gage. Eines seiner Großprojekte fand gerade in Australien statt. <span xml:lang="en" lang="en">Tunick</span> und seine <span xml:lang="en" lang="en">Crew</span> hatten mit bis zu 2.500 Teilnehmern gerechnet – zum Fototermin erschienen sind tatsächlich über 5.000. <span xml:lang="en" lang="en">Pics</span> von den spektakulären Foto<span xml:lang="en" lang="en">session</span>s gibt es auf der <span xml:lang="en" lang="en">Homepage</span> des <a href="http://www.spencertunick.com/artwork.html">Künstlers</a>  oder unter <a href="http://www.artnet.de/usernet/awc/awc_thumbnail.asp?aid=425378777&amp;gid=425378777&amp;cid=129838&amp;works_of_art=1" xml:lang="en" lang="en">artnet</a>.</p>
<p>Und hier noch was aus der Rubrik &quot;lustig-lustig&quot;. Im Rahmen der <span xml:lang="en" lang="en">Comedy-Show "Nightwash</span>" lässt sich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ygTIKI7ULHc">Carolin Kebekus</a> über die so genannten <span xml:lang="en" lang="en">IT-Girls</span> aus und wirft die Frage auf, wie es der Begriff <span xml:lang="en" lang="en">IT-Girl</span> überhaupt in ihren aktiven Wortschatz geschafft hat. Sehr witzig! </p>
<p>Der Musiktipp der Woche führt uns dieses Mal nach Hamburg zur Band Tocotronic, die mit ihrem Titel "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=oYaPf9NMsDo&amp;feature=related">Mach es dir selbst</a>" es endlich wieder ins Radio geschafft haben. </p>
<p>Es ist schon wieder kälter geworden - ich bin entsetzt, gebe dem März aber noch eine Chance! Wann wird es endlich wieder Frühling....</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=255</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=255</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=255</guid>			<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:31:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>04.03.2010: Vom Hocker gehauen</title>
			<description>

Sie wirbeln ihren Hocker durch die Luft, balancieren auf der Kante, rutschen abschüssige Flächen hinab und setzen sich am Ende einfach hin. In der Sportart "Hockern" geht es vor allem darum, sich möglichst trickreich und kunstvoll hinzusetzen.

Wer Stephan Landschütz fragt, was Hockern ist, bekommt die Antwort: "Tricks mit einem Hocker machen." Mit Tricks meint Stephan zum Beispiel den Hocker zu werfen – im Hocker-Jargon: Petern. Ein weiteres Kunststück ist "der Schörf", hier muss der Hockerer an sein Sportgerät ran rutschen. Auch auf dem Hocker zu sitzen, ist ein wichtiger Bestandteil der Sportart. "Und das kann schon mal jeder" sagt Stephan und lacht. "Früher haben wir uns nach jedem Trick hingesetzt, heute machen wir 20 bis 30 Tricks und setzten uns dann zum Ausruhen hin." 

"Das Sportgerät zum Sitzen"

Als Sportgerät selbst kann jeder Hocker dienen. Bevorzugt wird ein Designklassiker aus den 70er-Jahren benutzt, der die Form eines Diabolos besitzt. Nur einen Nachteil haben diese Sitzgelegenheiten: sie brechen schnell. Dies merkt auch Stephan als er 2006 in Kiel das erste Mal Leute Hockern sieht und danach mit seinem Bruder Michael sofort loslegt. Wenig später beginnt er an einen stabilen Prototyp zu basteln und entschließt sich für seine Diplomarbeit "ein Sportgerät zum Sitzen" zu entwickeln.

Geboren ist die Idee des Hockern ebenfalls in Kiel, als ein paar Jungs in ihrem Wohnzimmer über einen Hocker gestolpert sind und daraus einen Sport gemacht haben. Stephan räumt ein, dass es im Varieté oder Zirkus schon lange Kunststücke mit Stühlen gibt, beispielsweise ein Artist, der auf einem Turm aus 20 Stühlen balanciert. Irgendwer habe bestimmt auch schon mal einen Stuhl hochgeworfen, aber der Name Hockern und die Beschäftigung als Spaßsport sind neu.

Es hat sich viel verändert seit Stephan 2006 den Sport für sich entdeckt hat: Zusammen mit seinem Bruder verkauft er in Berlin, die von ihm entwickelten Hocker. Sie arbeiten im selbstgegründeten Gestaltungsbüro "Salzig Design". "Nur vom Hocker-Verkauf kann ich nicht leben", sagt Stephan. Trotzdem reist er herum und gibt Workshops oder organisiert Veranstaltungen, wie das "Turntable Hockern" in Frankfurt. Dort tanzen die Gäste auf einem Dancefloor und auf dem anderen wird zur Musik gehockert. 

Auf dem Hocktoberfest um die Wette hockern

Auch sportlich zählt der 28-Jährige zur Hocker-Avantgarde. Dreimaliger "Meister der Welt" darf er sich nennen, eine Auszeichnung, die jedes Jahr auf dem Hocktoberfest vergeben wird. Mit den Jahren ist es für Stephan schwerer geworden, den Titel zu verteidigen: "Früher haben viele dort ein bisschen rumgeblödelt, heute ist es ein richtiges Battle." Einer seiner Lieblingstricks ist der Schütz, bei dem der Hockerer im Stehen kippelt, indem er einen Fuß auf die Sitzfläche des Hockers presst und mit dem anderen Fuß auf der Unterseite balanciert. 


Hock-Sportler gibt es natürlich in Kiel, außerdem in Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Freiburg, Stuttgart und München. Die Szene ist insgesamt aber überschaubar. "Viele kaufen unseren Hocker ja auch zum Sitzen" sagt Stephan, und doch ist er beeindruckt, wie die Szene wächst. Täglich findet er neue Videos im Internet. "Die Leute die Bock zum Hockern haben, haben richtig Bock." 

Events und Hocker: www.sporthocker.com</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/blog/sport_action/SL_Foto-Rook_klein.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Fliegender Hocker im Vodergrund, dahinter ein springender junger Mann" border="0" /></p><p>Sie wirbeln ihren Hocker durch die Luft, balancieren auf der Kante, rutschen abschüssige Flächen hinab und setzen sich am Ende einfach hin. In der Sportart "Hockern" geht es vor allem darum, sich möglichst trickreich und kunstvoll hinzusetzen.</p>
<p>Wer Stephan Landschütz fragt, was Hockern ist, bekommt die Antwort: "Tricks mit einem Hocker machen." Mit Tricks meint Stephan zum Beispiel den Hocker zu werfen – im Hocker-Jargon: Petern. Ein weiteres Kunststück ist "der Schörf", hier muss der Hockerer an sein Sportgerät ran rutschen. Auch auf dem Hocker zu sitzen, ist ein wichtiger Bestandteil der Sportart. "Und das kann schon mal jeder" sagt Stephan und lacht. "Früher haben wir uns nach jedem Trick hingesetzt, heute machen wir 20 bis 30 Tricks und setzten uns dann zum Ausruhen hin." </p>
<h4>"Das Sportgerät zum Sitzen"</h4>
<p>Als Sportgerät selbst kann jeder Hocker dienen. Bevorzugt wird ein Designklassiker aus den 70er-Jahren benutzt, der die Form eines Diabolos besitzt. Nur einen Nachteil haben diese Sitzgelegenheiten: sie brechen schnell. Dies merkt auch Stephan als er 2006 in Kiel das erste Mal Leute Hockern sieht und danach mit seinem Bruder Michael sofort loslegt. Wenig später beginnt er an einen stabilen Prototyp zu basteln und entschließt sich für seine Diplomarbeit "ein Sportgerät zum Sitzen" zu entwickeln.</p>
<p>Geboren ist die Idee des Hockern ebenfalls in Kiel, als ein paar Jungs in ihrem Wohnzimmer über einen Hocker gestolpert sind und daraus einen Sport gemacht haben. Stephan räumt ein, dass es im Varieté oder Zirkus schon lange Kunststücke mit Stühlen gibt, beispielsweise ein Artist, der auf einem Turm aus 20 Stühlen balanciert. Irgendwer habe bestimmt auch schon mal einen Stuhl hochgeworfen, aber der Name Hockern und die Beschäftigung als Spaßsport sind neu.</p>
<p>Es hat sich viel verändert seit Stephan 2006 den Sport für sich entdeckt hat: Zusammen mit seinem Bruder verkauft er in Berlin, die von ihm entwickelten Hocker. Sie arbeiten im selbstgegründeten Gestaltungsbüro "Salzig Design". "Nur vom Hocker-Verkauf kann ich nicht leben", sagt Stephan. Trotzdem reist er herum und gibt Workshops oder organisiert Veranstaltungen, wie das "Turntable Hockern" in Frankfurt. Dort tanzen die Gäste auf einem Dancefloor und auf dem anderen wird zur Musik gehockert. </p>
<h4>Auf dem Hocktoberfest um die Wette hockern</h4>
<p>Auch sportlich zählt der 28-Jährige zur Hocker-Avantgarde. Dreimaliger "Meister der Welt" darf er sich nennen, eine Auszeichnung, die jedes Jahr auf dem Hocktoberfest vergeben wird. Mit den Jahren ist es für Stephan schwerer geworden, den Titel zu verteidigen: "Früher haben viele dort ein bisschen rumgeblödelt, heute ist es ein richtiges Battle." Einer seiner Lieblingstricks ist der Schütz, bei dem der Hockerer im Stehen kippelt, indem er einen Fuß auf die Sitzfläche des Hockers presst und mit dem anderen Fuß auf der Unterseite balanciert. </p>
<p>Hock-Sportler gibt es natürlich in Kiel, außerdem in Hamburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Freiburg, Stuttgart und München. Die Szene ist insgesamt aber überschaubar. "Viele kaufen unseren Hocker ja auch zum Sitzen" sagt Stephan, und doch ist er beeindruckt, wie die Szene wächst. Täglich findet er neue Videos im Internet. "Die Leute die Bock zum Hockern haben, haben richtig Bock." </p>
<p>Events und Hocker: <a href="http://www.sporthocker.com">www.sporthocker.com</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=256</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=256</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=256</guid>			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:15:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>02.03.2010: Dein Klick verändert die Welt</title>
			<description>

Streikende Studenten im Live-Stream oder Unruhen im Iran über Twitter – das Internet ist zu einem wichtigen Kommunikationsmedium der Rebellion geworden. respect.de stellt Beispiele vor, mit denen sich jeder über das Internet engagieren kann. Auch ohne Revolution.

Im Netzwerk realisr.com können User Projekte und Ideen vorstellen und nach Gleichgesinnten suchen. Zu den Projekten gehört beispielsweise ein "Blog für positive Nachrichten". Andere planen eine Fahrradtour in das Dorf "Afrika" in der Uckermark; dabei sollen Spenden für Afrika-Projekte gesammelt werden. Mit der Postleitzahl-Suche können Aktionen vor Ort gefunden werden.

Für die Aktion "tödliche Nachbarn" von campact.de sollen Luftballon-Wolken neben Atomkraftwerken aufsteigen – symbolisch für deren Gefahr. Für 2,60 Euro kann jeder in seinem Namen einen dieser Luftballons steigen lassen, um so gegen die diskutierte Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zu demonstrieren. Zusammen mit 200.000 Menschen kann man sich auf der Plattform für politische Themen stark machen.

Avaaz bedeutet in vielen asiatischen Sprachen "Stimme". Auf der gleichnamigen Plattform avaaz.org haben sich seit 2007 weltweit 15 Millionen Menschen engagiert. Die Aktivisten haben Unterschriften zum Klimagipfel gesammelt oder haben Anzeigen in unkonventioneller Machart geschaltet: Unter dem Titel "Climate Wars - the Rise of the Darth Merkel?" steht Angela Merkel, im Anakin Skywalker-Kostüm, Darth Vader gegenüber. Wer bei Avaaz mitmachen will, kann sich kostenlos anmelden und erhält Informationen, wie er zu den Themen einen Beitrag leisten kann. 

"Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble, was halten Sie von dem Vorschlag, in Deutschland die Ein &amp;amp; Zwei Cent Münzen abzuschaffen?" Dies ist eine der Fragen an Politiker, die auf der Seite abgeordnetenwatch.de gestellt werden. Viele der Angesprochenen antworten. Wer wissen will, ob der Abgeordnete aus der eigenen Stadt, für oder gegen ein Gesetz stimmt, wird auf der Seite ebenfalls fündig. 

In so genannten e-Petitionen können Beschwerden zu Gesetzen direkt in den Bundestag gelangen. Unter epetitionen.bundestag.de können diese Beschwerden online eingereicht werden. Durch weitere Befürworter wird der Petition mehr Gewicht verliehen. Eine e-Petition gegen die Zulassungsbeschränkungen für ein Master-Studium erreichte über 42.000 Stimmen. Über alle Petitionen berät ein Ausschuss. Ab 50.000 Stimmen wird sogar der Initiator in den Ausschuss eingeladen.

Weitere Links:
www.demowatch.de (Demonstrations-Kalender: von Afghanistan-Friedensdemo bis Hanfparade)
www.bewegung.taz.de (Plattform für politische Organisationen. Ankündigungen von lokalen Demos und Aktionen)
www.diegesellschafter.de (Forum und Projekt-Datenbank für meist soziale Initiativen)

Karikatur: Mit freundlicher Genehmigung von TOM, der unserem Autor im vorigen Jahr dieses feine und passende Bild gezeichnet hat.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/politik_gesellschaft/Karikatur_Tom.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Zeichnung: Eine geballte Faust ragt aus einem Rechner heraus" border="0" /></p><p>Streikende Studenten im <span xml:lang="en" lang="en">Live-Stream</span> oder Unruhen im Iran über Twitter – das Internet ist zu einem wichtigen Kommunikationsmedium der Rebellion geworden. respect.de stellt Beispiele vor, mit denen sich jeder über das Internet engagieren kann. Auch ohne Revolution.</p>
<p>Im Netzwerk <a href="http://realisr.com" xml:lang="en" lang="en">realisr.com</a> können <span xml:lang="en" lang="en">User</span> Projekte und Ideen vorstellen und nach Gleichgesinnten suchen. Zu den Projekten gehört beispielsweise ein "Blog für positive Nachrichten". Andere planen eine Fahrradtour in das Dorf "Afrika" in der Uckermark; dabei sollen Spenden für Afrika-Projekte gesammelt werden. Mit der Postleitzahl-Suche können Aktionen vor Ort gefunden werden.</p>
<p>Für die Aktion "tödliche Nachbarn" von <a href="http://campact.de" xml:lang="en" lang="en">campact.de</a> sollen Luftballon-Wolken neben Atomkraftwerken aufsteigen – symbolisch für deren Gefahr. Für 2,60 Euro kann jeder in seinem Namen einen dieser Luftballons steigen lassen, um so gegen die diskutierte Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zu demonstrieren. Zusammen mit 200.000 Menschen kann man sich auf der Plattform für politische Themen stark machen.</p>
<p>Avaaz bedeutet in vielen asiatischen Sprachen "Stimme". Auf der gleichnamigen Plattform <a href="http://avaaz.org">avaaz.org</a> haben sich seit 2007 weltweit 15 Millionen Menschen engagiert. Die Aktivisten haben Unterschriften zum Klimagipfel gesammelt oder haben Anzeigen in unkonventioneller Machart geschaltet: Unter dem Titel "<span xml:lang="en" lang="en">Climate Wars - the Rise of the Darth Merkel</span>?" steht Angela Merkel, im Anakin Skywalker-Kostüm, Darth Vader gegenüber. Wer bei Avaaz mitmachen will, kann sich kostenlos anmelden und erhält Informationen, wie er zu den Themen einen Beitrag leisten kann. </p>
<p>"Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble, was halten Sie von dem Vorschlag, in Deutschland die Ein &amp; Zwei Cent Münzen abzuschaffen?" Dies ist eine der Fragen an Politiker, die auf der Seite <a href="http://abgeordnetenwatch.de">abgeordnetenwatch.de</a> gestellt werden. Viele der Angesprochenen antworten. Wer wissen will, ob der Abgeordnete aus der eigenen Stadt, für oder gegen ein Gesetz stimmt, wird auf der Seite ebenfalls fündig. </p>
<p>In so genannten e-Petitionen können Beschwerden zu Gesetzen direkt in den Bundestag gelangen. Unter <a href="http://epetitionen.bundestag.de">epetitionen.bundestag.de</a> können diese Beschwerden online eingereicht werden. Durch weitere Befürworter wird der Petition mehr Gewicht verliehen. Eine e-Petition gegen die Zulassungsbeschränkungen für ein Master-Studium erreichte über 42.000 Stimmen. Über alle Petitionen berät ein Ausschuss. Ab 50.000 Stimmen wird sogar der Initiator in den Ausschuss eingeladen.</p>
<h4>Weitere Links:</h4>
<ul class="std"><li><a href="http://www.demowatch.de">www.demowatch.de</a> (Demonstrations-Kalender: von Afghanistan-Friedensdemo bis Hanfparade)</li>
<li><a href="http://www.bewegung.taz.de">www.bewegung.taz.de</a> (Plattform für politische Organisationen. Ankündigungen von lokalen Demos und Aktionen)</li>
<li><a href="http://www.diegesellschafter.de">www.diegesellschafter.de</a> (Forum und Projekt-Datenbank für meist soziale Initiativen)</li></ul>
<p><em>Karikatur: Mit freundlicher Genehmigung von TOM, der unserem Autor im vorigen Jahr dieses feine und passende Bild gezeichnet hat.</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=254</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=254</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=254</guid>			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:21:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>28.02.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Ein sehr cooles Spiel habe ich unter Scribbler gefunden. Hier wirst du mit wenigen Klicks zum "Künstler". Der erste Schritt ist einfach. Mit Hilfe deiner Maus zeichnest du einen Strich in ein leeres weißes Feld. Dann geht’s auch schon los. Der Computer scribbelt, was so viel wie "kritzeln" bedeutet, um deine Linie neue Linien und verwandelt so den Strich in ein Bild. Im zweiten Schritt kannst du unter "Settings" bestimmen, wie dick, wie transparent und in welcher Farbe das Programm für dich krickeln soll. 

Wenn du wissen willst, was dein Musikgeschmack über deinen Charakter verrät, dann findest du in diesem Artikel vielleicht eine Antwort. Wissenschaftler aus Amerika haben z.B. herausgefunden, dass Liebhaber der klassischen Musik ein ausgeprägtes Bewusstsein für Ästhetik verbindet oder Fans von HipHop sich selbst als attraktiv betrachten.  

Laut jetzt.de ("Bonbon aus Fleisch"), verbindet die Deutschen ein gemeinsamer Wursthumor. Allein schon das Wort, ausgesprochen mit einem überdeutlichen "r", jagt dem gemeinen Bundesbürger ein Grinsen ins Gesicht. Bei Facebook gibt es eine Gruppe, deren Mitglieder das eigene Antlitz in diverse Kategorien der gemeinen "Gesichtswurst" einordnen. Die Wurst erfreut sich so großer Beliebtheit, dass ihr sogar ein ganzes Blog gewidmet wird. In den Kategorien "Aufschnitt", "Kunstdarm" oder "Wurstipedia" teilen die Wurstblogger alles, was ihnen zum Thema durch den Kopf geht. Lustige Photoshopbildchen dürfen da natürlich auch nicht fehlen.

Wenn du jetzt schon wissen willst, was im Herbst 2010 modisch angesagt sein wird, freust du dich vielleicht darüber, dass Das Ding die neusten Trends der New Yorker Fashion Week hier bereits zusammengefasst hat.

Der Musiktipp dieser Woche führt nach Omaha, USA. Dort wohnt Conner Oberst, Dreh- und Angelpunkt des großartigen Newcountryfolk-Projektes"Bright Eyes". Oberst gilt als einer der brillantesten Songschreiber der US-amerikanischen Gegenwart. Überzeugt Euch selbst von seiner Qualität – hier ist als erster Einstiegstipp "First day of my life".

Es regnet und regnet... wirklich schön ist das auch nicht. Aber der Frühling ist nicht mehr weit - gestern konnte ich ihn schonmal ganz kurz riechen!

Foto: Graf von Linden/pixelio.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/saugut.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>Ein sehr <span xml:lang="en" lang="en">cooles</span> Spiel habe ich unter <a href="http://www.zefrank.com/scribbler/" xml:lang="en" lang="en">Scribbler</a> gefunden. Hier wirst du mit wenigen Klicks zum "Künstler". Der erste Schritt ist einfach. Mit Hilfe deiner Maus zeichnest du einen Strich in ein leeres weißes Feld. Dann geht’s auch schon los. Der <span xml:lang="en" lang="en">Computer scribbelt</span>, was so viel wie "kritzeln" bedeutet, um deine Linie neue Linien und verwandelt so den Strich in ein Bild. Im zweiten Schritt kannst du unter <span xml:lang="en" lang="en">"Settings"</span> bestimmen, wie dick, wie transparent und in welcher Farbe das Programm für dich krickeln soll. </p>
<p>Wenn du wissen willst, was dein Musikgeschmack über deinen Charakter verrät, dann findest du in <a href="http://www.dr-mueck.de/Wissenschaftsinfos/Musikwahl-Charakter.htm">diesem Artikel</a> vielleicht eine Antwort. Wissenschaftler aus Amerika haben z.B. herausgefunden, dass Liebhaber der klassischen Musik ein ausgeprägtes Bewusstsein für Ästhetik verbindet oder <span xml:lang="en" lang="en">Fans</span> von <span xml:lang="en" lang="en">HipHop</span> sich selbst als attraktiv betrachten.  </p>
<p>Laut jetzt.de ("<a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/498286">Bonbon aus Fleisch</a>"), verbindet die Deutschen ein gemeinsamer Wursthumor. Allein schon das Wort, ausgesprochen mit einem überdeutlichen "r", jagt dem gemeinen Bundesbürger ein Grinsen ins Gesicht. Bei <span xml:lang="en" lang="en">Facebook</span> gibt es eine Gruppe, deren Mitglieder das eigene Antlitz in diverse Kategorien der gemeinen "Gesichtswurst" einordnen. Die Wurst erfreut sich so großer Beliebtheit, dass ihr sogar ein ganzes <a href="http://www.wurstblog.de/">Blog</a> gewidmet wird. In den Kategorien "Aufschnitt", "Kunstdarm" oder "Wurstipedia" teilen die Wurst<span xml:lang="en" lang="en">blogger</span> alles, was ihnen zum Thema durch den Kopf geht. Lustige Photoshopbildchen dürfen da natürlich auch nicht fehlen.</p>
<p>Wenn du jetzt schon wissen willst, was im Herbst 2010 modisch angesagt sein wird, freust du dich vielleicht darüber, dass Das Ding die neusten Trends der New Yorker Fashion Week <a href="http://www.dasding.de/themen/fashion-week-new-york-2010/-/id=324/vv=content/nid=324/did=251646/pj5m11/index.html">hier</a> bereits zusammengefasst hat.</p>
<p>Der Musiktipp dieser Woche führt nach <span xml:lang="en" lang="en">Omaha, USA</span>. Dort wohnt <span xml:lang="en" lang="en">Conner Oberst</span>, Dreh- und Angelpunkt des großartigen <span xml:lang="en" lang="en">Newcountryfolk</span>-Projektes"<span xml:lang="en" lang="en">Bright Eyes</span>". Oberst gilt als einer der brillantesten <span xml:lang="en" lang="en">Song</span>schreiber der US-amerikanischen Gegenwart. Überzeugt Euch selbst von seiner Qualität – hier ist als erster Einstiegstipp "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=o5rhhQbyYV0&amp;feature=fvst" xml:lang="en" lang="en">First day of my life</a>".</p>
<p>Es regnet und regnet... wirklich schön ist das auch nicht. Aber der Frühling ist nicht mehr weit - gestern konnte ich ihn schonmal ganz kurz riechen!</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=387879&amp;mode=search">Graf von Linden</a>/pixelio.de</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=251</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=251</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=251</guid>			<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 06:58:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>26.02.2010: Per Anhalter durchs Schienenland</title>
			<description>

10 Strecken,  2.814 Kilometer und jede Menge genervte Schaffner habe ich in vier Monaten hinter mich gebracht. Mit einem so genannten Mitfahrerticket bin ich gemeinsam mit wildfremden Menschen in der Bahn durch Deutschland gereist. 

"Fährst du nach Stuttgart?" Ich hetze durch den Wagen 33 des ICE 513 von Münster nach München. In der Hand ein Mitfahrerticket und einen Stift, laufe ich von Sitzreihe zu Sitzreihe. "Nein, ich fahr‘ nur bis Kassel." Ein paar Reihen weiter vorne schauen sie mich mit verständnislose Blicken an: "Warum fragst du?" Es geht weiter in den nächsten Wagen. Ein junger Mann mit Anzug grinst und hält ebenfalls ein Mitfahrerticket in den Händen. Ich muss weiterlaufen. Endlich finde ich eine Frau mit Kind, die bis Stuttgart und von dort weiter bis nach Obershausen fährt. Erleichterung.

Unterwegs mit dem Tramper-Ticket

Wer sonst mit erhobenem Daumen am Straßenrand steht oder mit einem "Stuttgart"-Pappschild nahe der Autobahn unterwegs ist, hatte vier Monate Zeit mit einem Tramper-Ticket auf die Schienen zu wechseln. Es handelte sich um eine Promoaktion der Deutschen Bahn und einem Schokoriegel-Fabrikanten. Die Idee war simpel: Man kaufe 10 Schokoriegel der Warenmarke, löse die Sammelmarken von den Riegeln ab und schicke sie zur Bahn. Ein paar Wochen später liegt dann ein Mitfahrerticket im Briefkasten, welches zu einer Fahrt mit einer Person auf gleicher Strecke berechtigt. 

Die Geschichte beginnt eines Abends an einer Supermarktkasse in Köln. Auf dem Fließband vor mir liegen 75 Milch-Schokoriegel. In der Tasche habe ich eine Liste mit Orten und Namen, zu denen ich schon immer einmal reisen wollte; zu Menschen, die ich lange nicht gesehen habe. 

Freitagnachmittag: Ich renne zum Gleis. Der IC nach Hannover steht abfahrtbereit, ich setze mich neben eine junge Frau – einer der letzten Plätze im Wagen. Der Zug rollt los über den Rhein. "Kann ich bei ihnen mitfahren?" Es ist der entscheidende Augenblick der Reise, denn der Bahn-Tramper muss erklären, wie es gehen soll, dass eine Person in der Bahn eine andere mitnehmen kann. Ein Student mit Cap auf dem Sitz gegenüber des Gangs kennt die Aktion: "Ich habe auch schon überlegt so zu fahren..." Die Frau willigt ein; was passiert wäre, wenn nicht, weiß ich nicht.

Auf Kriegsfuß mit dem Schaffner

Nächstes Wochenende, andere Strecke. Ich habe als Mitfahrer einen Geschäftsmann am anderen Ende des Wagens gefunden. Der Schaffner rüttelt mich aus dem Schlaf. Ich: "Der Herr mit dem ich fahre, ist gerade auf Toilette."  Schaffner: "Das geht aber nicht, dass Sie mit irgendwelchen Leuten mitfahren." Ich: "Das Ticket heißt doch Mitfahrerticket und nicht Alte-Freunde-Ticket." Der Schaffner locht mein Ticket widerwillig.

Wie bei jeder anderen Mutprobe wird der Mutige von mal zu mal noch mutiger. Nach einigen Fahrten hatte ich das Kleingedruckte auf dem Ticket so weit studiert, dass ich feststellte, in der langen Liste von Beschränkungen existierte kein Passus der besagte:"Du darfst keine 1. Klasse fahren." So fand ich mich eines Abends von Stuttgart auf dem Weg in den Norden, in einem 1. Klasse Abteil zusammen mit einem jungen Geschäftsmann wieder. Eine reguläre Fahrt hätte 183 Euro gekostet. Hin- und Rückfahrt hätte das Geld für den monatlichen Lebensunterhalt meines Studentendaseins aufgebraucht. Auf der Hälfte der Strecke riss mich die Schaffnerin aus 1.Klasse-Atmosphäre in meine Tramper-Welt zurück: Eine Minuten lang rieb sie mit ihrem Fingernagel über mein Ticket, um zu prüfen, ob es echt ist. Es fehlte mir der Mut zu fragen: "Stimmt etwas nicht mit meinem Ticket?" Ich kam mir vor wie ein Schmarotzer, für den es als modernen Tramper keinen Platz in der 1. Klasse gibt. Auch die Erdnüsse bekam mein Gegenüber mit einem Lächeln, ich hingegen mit völliger Gleichgültigkeit angeboten. Eine Klassengesellschaft in der 1. Klasse. Kurios.  

Mitfahrer-Freundschaften

Das Wochenende ist fast um und ich bin wieder auf Schiene. Meinen Mitfahrer habe ich bereits auf dem Bahnsteig aufgegabelt und möchte mich in einen der vielen freien Sitze schmeißen. "Hier bei mir ist noch ein Sitz frei", sagt mein Mitfahrer. Drei Stunden später bin ich eine Bekanntschaft, eine Visitenkarte und viele Geschichten reicher. In Köln angekommen verabschiede ich mich mit dem Satz, den ich immer zur Verabschiedung sage: "Und Danke fürs Mitnehmen."

Foto: Cecile Remus/jugendfotos.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/identitaet/Bahn_Tramper.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Junger Mann am Bahnsteig mit Schild: Nirgendwo" border="0" /></p><p>10 Strecken,  2.814 Kilometer und jede Menge genervte Schaffner habe ich in vier Monaten hinter mich gebracht. Mit einem so genannten Mitfahrerticket bin ich gemeinsam mit wildfremden Menschen in der Bahn durch Deutschland gereist. </p>
<p>"Fährst du nach Stuttgart?" Ich hetze durch den Wagen 33 des ICE 513 von Münster nach München. In der Hand ein Mitfahrerticket und einen Stift, laufe ich von Sitzreihe zu Sitzreihe. "Nein, ich fahr‘ nur bis Kassel." Ein paar Reihen weiter vorne schauen sie mich mit verständnislose Blicken an: "Warum fragst du?" Es geht weiter in den nächsten Wagen. Ein junger Mann mit Anzug grinst und hält ebenfalls ein Mitfahrerticket in den Händen. Ich muss weiterlaufen. Endlich finde ich eine Frau mit Kind, die bis Stuttgart und von dort weiter bis nach Obershausen fährt. Erleichterung.</p>
<h4>Unterwegs mit dem Tramper-Ticket</h4>
<p>Wer sonst mit erhobenem Daumen am Straßenrand steht oder mit einem "Stuttgart"-Pappschild nahe der Autobahn unterwegs ist, hatte vier Monate Zeit mit einem <span xml:lang="en" lang="en">Tramper</span>-Ticket auf die Schienen zu wechseln. Es handelte sich um eine Promoaktion der Deutschen Bahn und einem Schokoriegel-Fabrikanten. Die Idee war simpel: Man kaufe 10 Schokoriegel der Warenmarke, löse die Sammelmarken von den Riegeln ab und schicke sie zur Bahn. Ein paar Wochen später liegt dann ein Mitfahrerticket im Briefkasten, welches zu einer Fahrt mit einer Person auf gleicher Strecke berechtigt.<br />
&nbsp;<br />
Die Geschichte beginnt eines Abends an einer Supermarktkasse in Köln. Auf dem Fließband vor mir liegen 75 Milch-Schokoriegel. In der Tasche habe ich eine Liste mit Orten und Namen, zu denen ich schon immer einmal reisen wollte; zu Menschen, die ich lange nicht gesehen habe. </p>
<p>Freitagnachmittag: Ich renne zum Gleis. Der IC nach Hannover steht abfahrtbereit, ich setze mich neben eine junge Frau – einer der letzten Plätze im Wagen. Der Zug rollt los über den Rhein. "Kann ich bei ihnen mitfahren?" Es ist der entscheidende Augenblick der Reise, denn der Bahn-Tramper muss erklären, wie es gehen soll, dass eine Person in der Bahn eine andere mitnehmen kann. Ein Student mit <span xml:lang="en" lang="en">Cap</span> auf dem Sitz gegenüber des Gangs kennt die Aktion: "Ich habe auch schon überlegt so zu fahren..." Die Frau willigt ein; was passiert wäre, wenn nicht, weiß ich nicht.</p>
<h4>Auf Kriegsfuß mit dem Schaffner</h4>
<p>Nächstes Wochenende, andere Strecke. Ich habe als Mitfahrer einen Geschäftsmann am anderen Ende des Wagens gefunden. Der Schaffner rüttelt mich aus dem Schlaf. Ich: "Der Herr mit dem ich fahre, ist gerade auf Toilette."  Schaffner: "Das geht aber nicht, dass Sie mit irgendwelchen Leuten mitfahren." Ich: "Das Ticket heißt doch Mitfahrerticket und nicht Alte-Freunde-Ticket." Der Schaffner locht mein Ticket widerwillig.</p>
<p>Wie bei jeder anderen Mutprobe wird der Mutige von mal zu mal noch mutiger. Nach einigen Fahrten hatte ich das Kleingedruckte auf dem Ticket so weit studiert, dass ich feststellte, in der langen Liste von Beschränkungen existierte kein Passus der besagte:"Du darfst keine 1. Klasse fahren." So fand ich mich eines Abends von Stuttgart auf dem Weg in den Norden, in einem 1. Klasse Abteil zusammen mit einem jungen Geschäftsmann wieder. Eine reguläre Fahrt hätte 183 Euro gekostet. Hin- und Rückfahrt hätte das Geld für den monatlichen Lebensunterhalt meines Studentendaseins aufgebraucht. Auf der Hälfte der Strecke riss mich die Schaffnerin aus 1.Klasse-Atmosphäre in meine Tramper-Welt zurück: Eine Minuten lang rieb sie mit ihrem Fingernagel über mein Ticket, um zu prüfen, ob es echt ist. Es fehlte mir der Mut zu fragen: "Stimmt etwas nicht mit meinem Ticket?" Ich kam mir vor wie ein Schmarotzer, für den es als modernen Tramper keinen Platz in der 1. Klasse gibt. Auch die Erdnüsse bekam mein Gegenüber mit einem Lächeln, ich hingegen mit völliger Gleichgültigkeit angeboten. Eine Klassengesellschaft in der 1. Klasse. Kurios.  </p>
<h4>Mitfahrer-Freundschaften</h4>
<p>Das Wochenende ist fast um und ich bin wieder auf Schiene. Meinen Mitfahrer habe ich bereits auf dem Bahnsteig aufgegabelt und möchte mich in einen der vielen freien Sitze schmeißen. "Hier bei mir ist noch ein Sitz frei", sagt mein Mitfahrer. Drei Stunden später bin ich eine Bekanntschaft, eine Visitenkarte und viele Geschichten reicher. In Köln angekommen verabschiede ich mich mit dem Satz, den ich immer zur Verabschiedung sage: "Und Danke fürs Mitnehmen."</p>
<p>Foto: Cecile Remus/<a href="http://www.jugendfotos.de/">jugendfotos.de</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=253</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=253</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=253</guid>			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:36:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>24.02.2010: respect Podcast #21: Studieren! Nur wie?</title>
			<description>

Nach dem Abitur studieren: Das wollen fast 70 Prozent der Gymnasiasten in Deutschland. Tippas, worauf ihr bei der Suche nach dem perfekten Studienplatz für achten solltet, gibt es diese Woche im respect-podcast.
 
Foto:  Sebastian Bernhard, Pixelio.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/schule_beruf/Sebastian_bernhard_pixelio.de.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Junge Menschen von oben fotografiert." border="0" /></p><p>Nach dem Abitur studieren: Das wollen fast 70 Prozent der Gymnasiasten in Deutschland. Tippas, worauf ihr bei der Suche nach dem perfekten Studienplatz für achten solltet, gibt es diese Woche im respect-podcast.<br />
Foto:  Sebastian Bernhard, Pixelio.de</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=252</link>			<author>Felix</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=252</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=252</guid>			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:18:00 GMT</pubDate>			<itunes:author>Felix</itunes:author>									<enclosure url="http://www.respect.de/projektblog/podcast/respect_de_studienwahl.mp3" length="2007115" type="audio/mpeg"/>			<itunes:duration>4:11</itunes:duration>		</item>
				<item>
			<title>22.02.2010: Schooljam: Regiofinals Zusammenfassung Teil II</title>
			<description>

Mittlerweile stehen auch die Teilnehmer der noch verbliebenen 5 Regiofinals des Schooljam Bandwettbewerbs fest. (Siehe auch: Zusammenfassung Teil I.)

Die restlichen zehn Teilnehmer, die es ins Online-Voting geschafft haben, sind: 

Bremen: Eike Petersen und Blow Up My Wedding 

Die Einmannband Eike Petersen überzeugt durch originelles Songwriting, das den Einfluss von Bob Dylan nicht verleugnen kann. Die vier Jungs von Blow Up My Wedding aus Leer bestechen mit frischem Powerpop und hinterlassen trotz der jungen Bandgeschichte (gegründet wurde die Kombo erst Anfang 2009) einen sehr kompakten Eindruck.

Hannover: Alex Knolle und 2takter 

Alex Knolle aus Braunschweig klingen nach "Leben". Das gelingt ihnen durch die Verwebung von klassischer Handmademusik mit elektronischen Beats und Effekten. Beeinflusst vom Sound schwerer Motorräder, zersägt die Kapelle 2takter, die ebenfalls aus Brandenburg stammt, die Luft mit einer Mischung aus Grindcore und den Auspuffgasen ihrer zweirädrigen Maschinen. 

Bochum: unprepared  und picture perfect

Unprepared bestechen durch tolles Zusammenspiel, große Bühnenpräsenz und herausragende Songqualität. Picture Perfect vereinen präsente Gitarrenmusik, getragene Melodien und einen charismatischen Sänger!

Köln: Lautstark und Rockin Ave

Im Zentrum Rocking Ave steht die ausdrucksstarke Stimme des Sängers. Umrahmt wird das ganze von einer amtlichen Rock Band. Bei der Punkband Lautstark wird guter Deutschpunk mit starken Texten und zweistimmigem Gesang zu einem stilsicheren Gemisch verrührt.

Freiburg: 3samkeit und No PrOblem 

Wie der Name schon vermuten lässt, verbergen sich hinter 3samkeit drei junge Musiker. Als Einflüsse nennt die Powerpopcombo so unterschiedliche Vorbilder wie Silbermond, Peilomat, Clueso oder auch Placebo. No PrOblem aus Löffingen um Sängerin Tamara stehen für einen unkomplizierten und direkten Mix aus Hardrock und Punk, der zum Tanzen animieren soll! In den Songs thematisieren sie alles, was in ihrem Leben wichtig ist.

Jetzt müssen die Musiker, die es ins Online-Voting geschafft haben, alle Hebel in Bewegung setzen, um sämtliche Fans zu mobilisieren ihnen ihre Stimme zu geben!! Denn ab dem 1. März entscheiden eure Klickzahlen darüber, welche Band/ welcher Solokünstler/welche Solokünstlerin es ins Finale schafft!!!

Foto: Martina Goyert</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/musik/DieErfindung_02.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Klatschendes SchoolJampublikum in Bochum" border="0" /></p><p>Mittlerweile stehen auch die Teilnehmer der noch verbliebenen 5 Regiofinals des Schooljam Bandwettbewerbs fest. (Siehe auch: <a href="http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=236&amp;pn=2">Zusammenfassung Teil I.</a>)</p>
<p>Die restlichen zehn Teilnehmer, die es ins Online-Voting geschafft haben, sind: </p>
<p><strong>Bremen</strong>: <a href="http://www.myspace.com/eikepetersen">Eike Petersen</a> und <a href="http://www.myspace.com/blowupmywedding" xml:lang="en" lang="en">Blow Up My Wedding</a> </p>
<p>Die Einmannband <em>Eike Petersen</em> überzeugt durch originelles <span xml:lang="en" lang="en">Songwriting</span>, das den Einfluss von <span xml:lang="en" lang="en">Bob Dylan</span> nicht verleugnen kann. Die vier Jungs von <em xml:lang="en" lang="en">Blow Up My Wedding</em> aus Leer bestechen mit frischem <span xml:lang="en" lang="en">Powerpop</span> und hinterlassen trotz der jungen <span xml:lang="en" lang="en">Band</span>geschichte (gegründet wurde die Kombo erst Anfang 2009) einen sehr kompakten Eindruck.</p>
<p><strong>Hannover:</strong> <a href="http://www.myspace.com/alexknolle">Alex Knolle</a> und <a href="http://www.myspace.com/2taktlausitz">2takter</a> </p>
<p><em>Alex Knolle</em> aus Braunschweig klingen nach "Leben". Das gelingt ihnen durch die Verwebung von klassischer <span xml:lang="en" lang="en">Handmade</span>musik mit elektronischen <span xml:lang="en" lang="en">Beats</span> und Effekten. Beeinflusst vom <span xml:lang="en" lang="en">Sound</span> schwerer Motorräder, zersägt die Kapelle <em>2takter</em>, die ebenfalls aus Brandenburg stammt, die Luft mit einer Mischung aus <span xml:lang="en" lang="en">Grindcore</span> und den Auspuffgasen ihrer zweirädrigen Maschinen. </p>
<p><strong>Bochum:</strong> <a href="http://www.myspace.com/unpreparedrocks" xml:lang="en" lang="en">unprepared</a>  und <a href="http://www.myspace.com/bandpictureperfect" xml:lang="en" lang="en">picture perfect</a></p>
<p><em xml:lang="en" lang="en">Unprepared</em> bestechen durch tolles Zusammenspiel, große Bühnenpräsenz und herausragende <span xml:lang="en" lang="en">Song</span>qualität. <em xml:lang="en" lang="en">Picture Perfect</em> vereinen präsente Gitarrenmusik, getragene Melodien und einen charismatischen Sänger!</p>
<p><strong>Köln:</strong> <a href="http://www.myspace.com/lautstarkasbeck">Lautstark</a> und <a href="http://www.myspace.com/rockinave" xml:lang="en" lang="en">Rockin Ave</a></p>
<p>Im Zentrum <em xml:lang="en" lang="en">Rocking Ave</em> steht die ausdrucksstarke Stimme des Sängers. Umrahmt wird das ganze von einer amtlichen <span xml:lang="en" lang="en">Rock Band</span>. Bei der <span xml:lang="en" lang="en">Punkband</span> <em>Lautstark</em> wird guter Deutsch<span xml:lang="en" lang="en">punk</span> mit starken Texten und zweistimmigem Gesang zu einem stilsicheren Gemisch verrührt.</p>
<p><strong>Freiburg:</strong> <a href="http://www.myspace.com/3samkeit">3samkeit</a> und <a href="http://www.myspace.com/noproblemrocks" xml:lang="en" lang="en">No PrOblem</a> </p>
<p>Wie der Name schon vermuten lässt, verbergen sich hinter 3samkeit drei junge Musiker. Als Einflüsse nennt die <span xml:lang="en" lang="en">Powerpopcombo</span> so unterschiedliche Vorbilder wie Silbermond, Peilomat, Clueso oder auch <span xml:lang="en" lang="en">Placebo</span>. <em xml:lang="en" lang="en">No PrOblem</em> aus Löffingen um Sängerin Tamara stehen für einen unkomplizierten und direkten Mix aus <span xml:lang="en" lang="en">Hardrock</span> und <span xml:lang="en" lang="en">Punk</span>, der zum Tanzen animieren soll! In den <span xml:lang="en" lang="en">Song</span>s thematisieren sie alles, was in ihrem Leben wichtig ist.</p>
<p>Jetzt müssen die Musiker, die es ins <span xml:lang="en" lang="en">Online-Voting</span> geschafft haben, alle Hebel in Bewegung setzen, um sämtliche <span xml:lang="en" lang="en">Fans</span> zu mobilisieren ihnen ihre Stimme zu geben!! Denn ab dem 1. März entscheiden eure Klickzahlen darüber, welche <span xml:lang="en" lang="en">Band</span>/ welcher Solokünstler/welche Solokünstlerin es ins Finale schafft!!!</p>
<p><em>Foto: Martina Goyert</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=248</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=248</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=248</guid>			<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:34:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>21.02.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Hier ein Tipp für alle Musiker und solche, die es werden wollen: Mit dem  "Music Maker" ist seit Jahren ein cooles Tool auf dem Markt, mit dessen Hilfe sich schnell eigene Songideen umsetzen lassen. Das Programm bietet eine große Auswahl an Beats, Bassläufen, Gitarrenriffs und Effekten um komplexe Tracks zu basteln. Wie das Programm funktioniert, erfährst du z.B. in diesem anschaulichen "How to use the music maker"- Video. Testversionen des Programms findest du kostenlos im Netz. Zum Beispiel bei softonic.de.

Wenn du keine Lust drauf hast, dir ein ganzes Programm runterzuladen, findest du im Netz auch andere Wege dir deine Langeweile mit Musik zu vertreiben. Auf der Seite musicgames versammeln sich eine Menge Möglichkeiten, um diesen speziellen Spieltrieb auszuleben. Als DJ Sheepwolf wirst du mit ein paar Klicks zum Komponisten feinster Ravetracks. In anderen Spielen musst du Soundsalven ausweichen oder managest eine Tänzerin. Die Spiele sind jedoch eher was für den kurzfristigen Zeitvertreib. Zum Musiker wirst du so leider nicht.

Ein neuer Netztrend kommt aus Russland und nennt sich "Chatroulette". Hier werden im Sekundentakt wildfremde Menschen vor ihrer Webkamera miteinander verbunden. Niemand weiß, ob sich bloß ein kontaktfreudiger Neuseeländer oder eine Freakshow hinter der nächsten Zufallsbekanntschaft versteckt. Doch das Spiel mit dem Zufall ist nicht immer ungefährlich... Im Zweifel sollte man F9 drücken - und den Chat beenden.

Als Lebenshilfe der besonderen Art versucht jetzt.de gerade den "Entscheidungsbaum" zu etablieren. Durch Klicken auf verschiedene Verhaltensalternativen zeigt der dir den richtigen Weg, mit kniffligen Alltagssituationen besser zurechtzukommen. Teil I: Was tun, wenn sich das Klo auf einer WG-Party nicht abschließen lässt?

Die Band, die ich euch diese Woche ans Ohr legen möchte, heißt "Hockey&amp;quot; und kommt aus Portland in den USA. Die fünf Jungs machen Musik irgendwo zwischen Disco und Rock mit einem Schuss "Vampire Weekend". Diese Mischung macht einfach Spaß!

Euch allen eine schöne Woche und mir selbst einen schnellen Frühlingsanfang!

foto by Schimmi gefunden auf pixelio.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/farbroulette.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>Hier ein Tipp für alle Musiker und solche, die es werden wollen: Mit dem  "<span xml:lang="en" lang="en">Music Maker</span>" ist seit Jahren ein cooles <span xml:lang="en" lang="en">Tool</span> auf dem Markt, mit dessen Hilfe sich schnell eigene <span xml:lang="en" lang="en">Song</span>ideen umsetzen lassen. Das Programm bietet eine große Auswahl an <span xml:lang="en" lang="en">Beats</span>, Bassläufen, Gitarren<span xml:lang="en" lang="en">riffs</span> und Effekten um komplexe <span xml:lang="en" lang="en">Tracks</span> zu basteln. Wie das Programm funktioniert, erfährst du z.B. in diesem anschaulichen "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=xtPfsZ4_QT4" xml:lang="en" lang="en">How to use the music maker</a>"- Video. Testversionen des Programms findest du kostenlos im Netz. Zum Beispiel bei <a href="http://www.softonic.de/s/musik-maker" xml:lang="en" lang="en">softonic.de</a>.</p>
<p>Wenn du keine Lust drauf hast, dir ein ganzes Programm runterzuladen, findest du im Netz auch andere Wege dir deine Langeweile mit Musik zu vertreiben. Auf der Seite <a href="http://www.fettspielen.de/de/spiele/themen/musik-spiele" xml:lang="en" lang="en">musicgames</a> versammeln sich eine Menge Möglichkeiten, um diesen speziellen Spieltrieb auszuleben. Als <span xml:lang="en" lang="en">DJ Sheepwolf</span> wirst du mit ein paar Klicks zum Komponisten feinster <span xml:lang="en" lang="en">Ravetracks</span>. In anderen Spielen musst du <span xml:lang="en" lang="en">Sound</span>salven ausweichen oder managest eine Tänzerin. Die Spiele sind jedoch eher was für den kurzfristigen Zeitvertreib. Zum Musiker wirst du so leider nicht.</p>
<p>Ein neuer Netztrend kommt aus Russland und nennt sich "<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,677955,00.html" xml:lang="en" lang="en">Chatroulette</a>". Hier werden im Sekundentakt wildfremde Menschen vor ihrer <span xml:lang="en" lang="en">Web</span>kamera miteinander verbunden. Niemand weiß, ob sich bloß ein kontaktfreudiger Neuseeländer oder eine <span xml:lang="en" lang="en">Freakshow</span> hinter der nächsten Zufallsbekanntschaft versteckt. Doch das Spiel mit dem Zufall ist nicht immer <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,677955,00.html">ungefährlich</a>... Im Zweifel sollte man F9 drücken - und den Chat beenden.</p>
<p>Als Lebenshilfe der besonderen Art versucht jetzt.de gerade den "<a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/497726">Entscheidungsbaum</a>" zu etablieren. Durch Klicken auf verschiedene Verhaltensalternativen zeigt der dir den richtigen Weg, mit kniffligen Alltagssituationen besser zurechtzukommen. Teil I: Was tun, wenn sich das Klo auf einer WG-Party nicht abschließen lässt?</p>
<p>Die <span xml:lang="en" lang="en">Band</span>, die ich euch diese Woche ans Ohr legen möchte, heißt "<a href="http://www.myspace.com/hockey" xml:lang="en" lang="en">Hockey</a>&quot; und kommt aus <span xml:lang="en" lang="en">Portland</span> in den USA. Die fünf Jungs machen Musik irgendwo zwischen Disco und Rock mit einem Schuss "<span xml:lang="en" lang="en">Vampire Weekend</span>". Diese Mischung macht einfach Spaß!</p>
<p>Euch allen eine schöne Woche und mir selbst einen schnellen Frühlingsanfang!</p>
<p>foto by <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=6417&amp;mode=search">Schimmi</a> gefunden auf pixelio.de</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=249</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=249</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=249</guid>			<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 06:51:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>19.02.2010: Wie finde ich meinen Traumjob?</title>
			<description>

Es gibt Menschen, die wussten schon mit zehn Jahren, dass sie einmal Feuerwehrmann, Ärztin oder Polizist werden wollen. Für die anderen, und das sind die meisten, ist der Berufswunsch zum Ende der Schulzeit weniger klar. Das Herausfinden der eigenen Interessen und Fähigkeiten ist jedoch elementar für den (erfolgreichen) Einstieg ins Berufsleben. Nur wer selbst weiß, was er möchte und vor allem kann, hat tatsächlich Chancen, sich in seinem Beruf zu behaupten, sich weiterzuentwickeln und bei eventuellen Krisen nicht sofort das Handtuch zu werfen.

Mehr dazu in unserem Themenbereich: Wie finde ich meinen Traumjob?</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Es gibt Menschen, die wussten schon mit zehn Jahren, dass sie einmal Feuerwehrmann, Ärztin oder Polizist werden wollen. Für die anderen, und das sind die meisten, ist der Berufswunsch zum Ende der Schulzeit weniger klar. Das Herausfinden der eigenen Interessen und Fähigkeiten ist jedoch elementar für den (erfolgreichen) Einstieg ins Berufsleben. Nur wer selbst weiß, was er möchte und vor allem kann, hat tatsächlich Chancen, sich in seinem Beruf zu behaupten, sich weiterzuentwickeln und bei eventuellen Krisen nicht sofort das Handtuch zu werfen.</p>
<p>Mehr dazu in unserem Themenbereich: <a href="http://www.respect.de/themen/berufsfindung.php?">Wie finde ich meinen Traumjob?</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=250</link>			<author>Julia</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=250</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=250</guid>			<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:54:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>16.02.2010: „Wir bleiben ein Leben lang zusammen“ – Ein Gespräch mit Autor Benjamin Prüfer</title>
			<description>Benjamin Prüfer hat mit seinem Buch "Wohin du auch gehst" die Vorlage für den Kinofilm "same same but different" geschrieben. Mit respect.de redet er über HIV,  Beziehungen im Westen und Geister in Kambodscha.

Benjamin begibt sich 2003 auf Abenteuerurlaub nach Südostasien. In Kambodscha verliebt er sich in die Prostituierte Sreykeo. Auch als Benjamin das Land wieder verlässt, zerreißt die Beziehung nicht. Er steht zu seiner Liebe, sogar als er erfährt, dass Sreykeo sich mit HIV infiziert hat. Die beiden heiraten in einem kambodschanischen Dorf und bekommen einen gemeinsamen Sohn. Heute arbeitet Benjamin als Buchautor und freier Journalist und lebt mit seiner Familie in Hamburg und Kambodscha. 


Wie kam es dazu, dass du dich 2003 auf Selbstfindungstrip nach Südostasien begeben hast? 

Ich hatte sehr jung angefangen als Journalist zu arbeiten und habe auch schnell eine Anstellung als Redakteur bekommen. Es war ein Job, der stressig war und bei dem ich mir dachte: ‚Will ich das bis zum Ende meiner Tage machen’? Ich hatte mich mit einem guten Freund, namens Sebastian, eines Winters auf einem Weihnachtsmarkt mit viel Glühwein betrunken und er hat mich in dieser Nacht überredet ein Flugticket zu kaufen. Wir haben uns sofort an den Computer gesetzt und die Kreditkarte gezückt. Eine Woche später lag das Flugticket in meinem Briefkasten. 

Warum hat Sreykeo gerade dich in der Diskothek "Heart of Darkness" in Kambodscha angesprochen?

Das musst du Sreykeo fragen. Obwohl, ich glaube für sie war es ein Grund, dass ich nicht mit den Prostituierten getanzt und nur Wasser getrunken habe.

Nach eurer Liebesnacht hast du einige Zeit mit Sreykeo und ihrer Familie gelebt. Wie wurdest du in Sreykeos Familie aufgenommen?

Mit gewissem Desinteresse. Es herrschten sehr zerrüttete Familienverhältnisse. Der Vater lebte in einer anderen Stadt und die Familie war sehr wenig interessiert daran, was der andere macht. Sreykeo und ihre Schwester Djiat haben als Prostituierte gearbeitet, Cheamney als traditionelle Tänzerin und Nak saß meistens relativ teilnahmslos in der Ecke herum, bis wir ihm die Schule bezahlten. Die Familienmitglieder haben sich einfach keine Gedanken gemacht, wer ich bin und  haben sich gedacht: ‚Wir nehmen den jetzt ’ne Woche lang aus und dann verpisst er sich wieder nach Deutschland!’

Wie haben deine Familie und Freunde in Deutschland auf die Beziehung mit Sreykeo reagiert?

Meine Eltern waren erst sehr skeptisch und misstrauisch, was ich auch völlig verstehen kann. Ihr Verhältnis hat sich aber völlig verwandelt, nachdem sie Sreykeo am Flughafen kennen gelernt haben und sie uns das erste Mal zusammen sahen. Erst fanden meine Freunde die Beziehung sei eine gute Geschichte. Nachdem die ersten Probleme mit dem Geld und HIV anfingen und offensichtlich war, dass das ernsthafte Probleme sind, die man nicht mit einem Handstreich lösen kann, hat es sie irritiert.

Wenn du die Zeit mit Sreykeo zurück drehen könntest, was würdest du im Rückblick anders machen? 

Ich würde nicht wirklich etwas anders machen. Ich habe Fehler gemacht, doch alle Fehler waren notwendig, um aus ihnen zu lernen. Es gibt nichts was ich bereue oder bei dem ich sage: ‚Oh Gott!’ Es hat sich ja alles gut entwickelt.

Was für Fehler sprichst du da an?

Ich bin an die Beziehung mit Sreykeo natürlich mit einer westlichen Einstellung rangegangen und hier im Westen sind Beziehungen etwas relativ Unverbindliches. Ich meinte damit, dass man sich jeder Zeit trennen kann und ich habe nicht verstanden, dass Sreykeo eine absolute Sicherheit brauchte, um ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Unsere Beziehung war erst sehr problematisch, bis ich das verstanden habe. Der Moment, in dem ich mir gesagt habe: ‚Okay, wir bleiben jetzt ein Leben lang zusammen, aber es muss sich auch viel ändern’, war die große Lektion, die ich lernen musste.


Gab es kein Risiko, dass du dich bei der Zeugung oder das Kind sich bei der Geburt mit HIV infiziert hättet?

Das Risiko ist sehr sehr gering, wenn man es von vorneherein plant. Man muss sich vorstellen: Ein durchschnittlicher HIV-Infizierter, der nicht behandelt wird, hat etwa 10 000 bis mehrere 100 000 HI-Viren in einem Kubikmilliliter. Durch die Therapie sinkt die Zahl dieser Diakopien auf unter 40, in einem ähnlichen Verhältnis sinkt das Ansteckungsrisiko für mich und das Kind. Es gibt  zurzeit eine Diskussion unter Ärzten, ob es überhaupt ein Risiko gibt oder ob es völlig unmöglich ist, sich bei einem behandelten HIV-Infizierten anzustecken.

Das hört man in der öffentlichen Diskussion aber nicht so...

Das hört man in der Öffentlichkeit nicht und Ärzte sagen das auch ihren Patienten nicht. Die Diskussion ist noch nicht entschieden und ich gebe da keine Empfehlung. In so einer Situation wird das Kind in Deutschland auch per Kaiserschnitt geholt, um zu verhindern, dass es mit dem Blut der Mutter in Kontakt kommt. Dadurch ist das Risiko weit unter einem Prozent.

Ihr habt eine Zeit in Deutschland gelebt und seid auch viel in Kambodscha. Gibt es kulturelle Unterschiede, die eure Beziehung prägen? 

Ich persönlich erlebe kulturelle Unterschiede nicht als besonders bedeutsam, aber natürlich gibt es sie! Sreykeo ist Buddhistin und ich bin Christ. Wir haben eine völlig andere Vorstellung von der Welt, aber im Alltag ist es völlig unbedeutend. Was wir als Kultur bezeichnen, erlebe ich als etwas Oberflächliches. Menschen geben das sehr schnell auf, wenn sie in ein anderes Land kommen, passen sich also sehr schnell an. Ich sehe diese Unterschiede als unbedeutend an. Es gab nie einen kulturellen Unterscheid, der unsere Beziehung gefährdet hätte.

Und wie wachsen eure Kinder auf?

Es gibt keinen Plan, wie unsere Kinder aufwachsen, beispielsweise ob sie buddhistisch oder christlich erzogen werden. Es gibt Dinge, die nerven mich ein bisschen in Kambodscha: Zum Beispiel hat unsere Tochter furchtbare Angst vor Geistern und um sie zu beruhigen sage ich ihr immer: ‚Blödsinn es gibt keine Geister!’ Dann erzählt ihr natürlich der Rest der kambodschanischen Familie: ‚Doch, doch, alles ist voll von Geistern hier, da ist ein Geist und da oben ist auch ein Geist.’ Sie glauben ja selbst dran, was soll ich da machen? Ich kann ihnen das ja nicht verbieten... Zurzeit sind wir in Deutschland und hier habe ich ihr gesagt: ‚Hör’ zu, in Deutschland gibt es keine Geister!’ Tatsächlich hat sie in Deutschland keine Angst vor Geistern. 

In welchem Land fühlst du dich zuhause?

Wir könnten in Kambodscha und genauso gut in Deutschland leben. Es gibt keinen Ort, an dem ich mich zuhause fühle. Dort wo meine Familie ist, fühle ich mich zuhause.

In dem Buch "Wohin du auch gehst" hast du deine Geschichte niedergeschrieben. Wie kamst du überhaupt dazu?

Aus Geldnot (lacht). Ich habe diese erste Reportage für Neon geschrieben und hatte kein Interesse an der Öffentlichkeit, vielleicht eher einen gewissen Wunsch durch eine Veröffentlichung dieser Geschichte der Beziehung eine Form zu geben oder einen Sinn. Vor allem brauchten wir das Geld und es gab ein Honorar von 1200 Euro für die Reportage.

Deine Geschichte ist im Kinofilm "same same but different" auf der Leinwand zu sehen. Verkörpert der Film dein Tagebuch in bewegten Bildern?

Nein, gar nicht. Ich sehe es als ein Werk von Detlev Buck an und nicht als Verfilmung meines Lebens. Wenn ich den Film sehe, dann sehe ich auch ganz genau bei jeder Dialogszene, woher die jeweilige Idee kam. Trotzdem sehe ich immer die Handschrift von Detlef Buck und natürlich die Schauspieler David Kross und Apinya Sakuljaroensuk. Ich sehe es nicht als mein Werk an. 

Wir danken für das Gespräch!

Mehr Infos:
Film: "same same but different" Regie: Detlev Buck mit David Kross (Der Vorleser), Apinya Sakuljaroensuk

Buch: "Wohin du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe" von Benjamin Prüfer, Scherz Verlag oder unter dem Titel "same same but different" im Fischer Taschenbuch Verlag

Neon-Reportage: neon.de

Informationen zu Liebe, Partnerschaft und Aids: Gib Aids keine Chance</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Benjamin Prüfer hat mit seinem Buch "Wohin du auch gehst" die Vorlage für den Kinofilm "same same but different" geschrieben. Mit respect.de redet er über HIV,  Beziehungen im Westen und Geister in Kambodscha.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/blog/film_medien/Bildautor.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Autor und Interviewer auf einem Bild" border="0" /></p><p><em>Benjamin begibt sich 2003 auf Abenteuerurlaub nach Südostasien. In Kambodscha verliebt er sich in die Prostituierte Sreykeo. Auch als Benjamin das Land wieder verlässt, zerreißt die Beziehung nicht. Er steht zu seiner Liebe, sogar als er erfährt, dass Sreykeo sich mit HIV infiziert hat. Die beiden heiraten in einem kambodschanischen Dorf und bekommen einen gemeinsamen Sohn. Heute arbeitet Benjamin als Buchautor und freier Journalist und lebt mit seiner Familie in Hamburg und Kambodscha.</em> </p>
<p><strong>Wie kam es dazu, dass du dich 2003 auf Selbstfindungstrip nach Südostasien begeben hast?</strong> </p>
<p>Ich hatte sehr jung angefangen als Journalist zu arbeiten und habe auch schnell eine Anstellung als Redakteur bekommen. Es war ein Job, der stressig war und bei dem ich mir dachte: ‚Will ich das bis zum Ende meiner Tage machen’? Ich hatte mich mit einem guten Freund, namens Sebastian, eines Winters auf einem Weihnachtsmarkt mit viel Glühwein betrunken und er hat mich in dieser Nacht überredet ein Flugticket zu kaufen. Wir haben uns sofort an den Computer gesetzt und die Kreditkarte gezückt. Eine Woche später lag das Flugticket in meinem Briefkasten. </p>
<p><strong>Warum hat Sreykeo gerade dich in der Diskothek "Heart of Darkness" in Kambodscha angesprochen?</strong></p>
<p>Das musst du Sreykeo fragen. Obwohl, ich glaube für sie war es ein Grund, dass ich nicht mit den Prostituierten getanzt und nur Wasser getrunken habe.</p>
<p><strong>Nach eurer Liebesnacht hast du einige Zeit mit Sreykeo und ihrer Familie gelebt. Wie wurdest du in Sreykeos Familie aufgenommen?</strong></p>
<p>Mit gewissem Desinteresse. Es herrschten sehr zerrüttete Familienverhältnisse. Der Vater lebte in einer anderen Stadt und die Familie war sehr wenig interessiert daran, was der andere macht. Sreykeo und ihre Schwester Djiat haben als Prostituierte gearbeitet, Cheamney als traditionelle Tänzerin und Nak saß meistens relativ teilnahmslos in der Ecke herum, bis wir ihm die Schule bezahlten. Die Familienmitglieder haben sich einfach keine Gedanken gemacht, wer ich bin und  haben sich gedacht: ‚Wir nehmen den jetzt ’ne Woche lang aus und dann verpisst er sich wieder nach Deutschland!’</p>
<p><strong>Wie haben deine Familie und Freunde in Deutschland auf die Beziehung mit Sreykeo reagiert?</strong></p>
<p>Meine Eltern waren erst sehr skeptisch und misstrauisch, was ich auch völlig verstehen kann. Ihr Verhältnis hat sich aber völlig verwandelt, nachdem sie Sreykeo am Flughafen kennen gelernt haben und sie uns das erste Mal zusammen sahen. Erst fanden meine Freunde die Beziehung sei eine gute Geschichte. Nachdem die ersten Probleme mit dem Geld und HIV anfingen und offensichtlich war, dass das ernsthafte Probleme sind, die man nicht mit einem Handstreich lösen kann, hat es sie irritiert.</p>
<p><strong>Wenn du die Zeit mit Sreykeo zurück drehen könntest, was würdest du im Rückblick anders machen?</strong> </p>
<p>Ich würde nicht wirklich etwas anders machen. Ich habe Fehler gemacht, doch alle Fehler waren notwendig, um aus ihnen zu lernen. Es gibt nichts was ich bereue oder bei dem ich sage: ‚Oh Gott!’ Es hat sich ja alles gut entwickelt.</p>
<p><strong>Was für Fehler sprichst du da an?</strong></p>
<p>Ich bin an die Beziehung mit Sreykeo natürlich mit einer westlichen Einstellung rangegangen und hier im Westen sind Beziehungen etwas relativ Unverbindliches. Ich meinte damit, dass man sich jeder Zeit trennen kann und ich habe nicht verstanden, dass Sreykeo eine absolute Sicherheit brauchte, um ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Unsere Beziehung war erst sehr problematisch, bis ich das verstanden habe. Der Moment, in dem ich mir gesagt habe: ‚Okay, wir bleiben jetzt ein Leben lang zusammen, aber es muss sich auch viel ändern’, war die große Lektion, die ich lernen musste.</p>
<p><strong>Gab es kein Risiko, dass du dich bei der Zeugung oder das Kind sich bei der Geburt mit HIV infiziert hättet?</strong></p>
<p>Das Risiko ist sehr sehr gering, wenn man es von vorneherein plant. Man muss sich vorstellen: Ein durchschnittlicher HIV-Infizierter, der nicht behandelt wird, hat etwa 10 000 bis mehrere 100 000 HI-Viren in einem Kubikmilliliter. Durch die Therapie sinkt die Zahl dieser Diakopien auf unter 40, in einem ähnlichen Verhältnis sinkt das Ansteckungsrisiko für mich und das Kind. Es gibt  zurzeit eine Diskussion unter Ärzten, ob es überhaupt ein Risiko gibt oder ob es völlig unmöglich ist, sich bei einem behandelten HIV-Infizierten anzustecken.</p>
<p><strong>Das hört man in der öffentlichen Diskussion aber nicht so...</strong></p>
<p>Das hört man in der Öffentlichkeit nicht und Ärzte sagen das auch ihren Patienten nicht. Die Diskussion ist noch nicht entschieden und ich gebe da keine Empfehlung. In so einer Situation wird das Kind in Deutschland auch per Kaiserschnitt geholt, um zu verhindern, dass es mit dem Blut der Mutter in Kontakt kommt. Dadurch ist das Risiko weit unter einem Prozent.</p>
<p><strong>Ihr habt eine Zeit in Deutschland gelebt und seid auch viel in Kambodscha. Gibt es kulturelle Unterschiede, die eure Beziehung prägen?</strong> </p>
<p>Ich persönlich erlebe kulturelle Unterschiede nicht als besonders bedeutsam, aber natürlich gibt es sie! Sreykeo ist Buddhistin und ich bin Christ. Wir haben eine völlig andere Vorstellung von der Welt, aber im Alltag ist es völlig unbedeutend. Was wir als Kultur bezeichnen, erlebe ich als etwas Oberflächliches. Menschen geben das sehr schnell auf, wenn sie in ein anderes Land kommen, passen sich also sehr schnell an. Ich sehe diese Unterschiede als unbedeutend an. Es gab nie einen kulturellen Unterscheid, der unsere Beziehung gefährdet hätte.</p>
<p><strong>Und wie wachsen eure Kinder auf?</strong></p>
<p>Es gibt keinen Plan, wie unsere Kinder aufwachsen, beispielsweise ob sie buddhistisch oder christlich erzogen werden. Es gibt Dinge, die nerven mich ein bisschen in Kambodscha: Zum Beispiel hat unsere Tochter furchtbare Angst vor Geistern und um sie zu beruhigen sage ich ihr immer: ‚Blödsinn es gibt keine Geister!’ Dann erzählt ihr natürlich der Rest der kambodschanischen Familie: ‚Doch, doch, alles ist voll von Geistern hier, da ist ein Geist und da oben ist auch ein Geist.’ Sie glauben ja selbst dran, was soll ich da machen? Ich kann ihnen das ja nicht verbieten... Zurzeit sind wir in Deutschland und hier habe ich ihr gesagt: ‚Hör’ zu, in Deutschland gibt es keine Geister!’ Tatsächlich hat sie in Deutschland keine Angst vor Geistern. </p>
<p><strong>In welchem Land fühlst du dich zuhause?</strong></p>
<p>Wir könnten in Kambodscha und genauso gut in Deutschland leben. Es gibt keinen Ort, an dem ich mich zuhause fühle. Dort wo meine Familie ist, fühle ich mich zuhause.</p>
<p><strong>In dem Buch "Wohin du auch gehst" hast du deine Geschichte niedergeschrieben. Wie kamst du überhaupt dazu?</strong></p>
<p>Aus Geldnot <em>(lacht)</em>. Ich habe diese erste Reportage für Neon geschrieben und hatte kein Interesse an der Öffentlichkeit, vielleicht eher einen gewissen Wunsch durch eine Veröffentlichung dieser Geschichte der Beziehung eine Form zu geben oder einen Sinn. Vor allem brauchten wir das Geld und es gab ein Honorar von 1200 Euro für die Reportage.</p>
<p><strong>Deine Geschichte ist im Kinofilm "same same but different" auf der Leinwand zu sehen. Verkörpert der Film dein Tagebuch in bewegten Bildern?</strong></p>
<p>Nein, gar nicht. Ich sehe es als ein Werk von Detlev Buck an und nicht als Verfilmung meines Lebens. Wenn ich den Film sehe, dann sehe ich auch ganz genau bei jeder Dialogszene, woher die jeweilige Idee kam. Trotzdem sehe ich immer die Handschrift von Detlef Buck und natürlich die Schauspieler David Kross und Apinya Sakuljaroensuk. Ich sehe es nicht als mein Werk an. </p>
<p><strong>Wir danken für das Gespräch!</strong></p>
<p><strong>Mehr Infos</strong>:</p>
<ul class="std"><li><strong>Film:</strong> "<a href="http://www.samesame-themovie.com" xml:lang="en" lang="en">same same but different</a>" Regie: Detlev Buck mit David Kross (Der Vorleser), Apinya Sakuljaroensuk</li></ul>
<ul class="std"><li><strong>Buch:</strong> "Wohin du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe" von Benjamin Prüfer, Scherz Verlag oder unter dem Titel "same same but different" im Fischer Taschenbuch Verlag</li></ul>
<ul class="std"><li><strong>Neon-Reportage:</strong> <a href="http://www.neon.de/kat/125222.html">neon.de</a></li></ul>
<ul class="std"><li><strong>Informationen zu Liebe, Partnerschaft und Aids:</strong> <a href="http://www.gib-aids-keine-chance.de/">Gib Aids keine Chance</a></li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=247</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=247</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=247</guid>			<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 12:58:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>14.02.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Eigentlich ist das hier ja Anikas Stammplatz. Seit einem Jahr füllt sie zwischen Kaffee und Sonntagsbrötchen das respect-Blog mit wunderbaren Surftipps. Da Anika aber gerade selbst mit ihrer Band unterwegs ist, versuche ich, sie so gut es geht zu vertreten. Das mit dem Kaffee hat schon mal geklappt…

Myspace kennt fast jeder von euch. Es ist die Seite für Bands und Musiker im Netz. Aber wie und wo lassen sich gemeinsam mit bekannten und unbekannten Musikern Songs basteln, remixen, überarbeiten? Die Antwort heißt tracksandfields.com. Hier können Musiker oder Bands einzelne Tranks online stellen und remixen oder remixen lassen. Zum Start dürfen User im Rahmen eines Contests sogar an Hand an Wolfmother legen!

In der virtuellen Produktionswelt von Tracks &amp;amp; Fields könnt ihr Sounds in einer öffentlichen Musikdatenbank ablegen, große Audio-Dateien über die Plattform austauschen und ganze Tracks mit Hilfe eines integrierten Sequenzers gemeinsam online von überall auf der Welt mit Musiker-Kollegen bearbeiten. Man kann sich auch erst mal auf die Suche nach Gleichgesinnten für ein Projekt machen. Das Ganze passiert zum einen auf der Basis von Samples und Tracks sowie einer Songstruktur oder eben anhand von Leuten, die sich zu Gruppen zusammenfinden. Gruppen können Sessions starten und loslegen. &amp;#8232;Mit dem digitalmusician.net ist seit einiger Zeit ein ähnliches Projekt online, das noch nicht den ganz großen Erfolg verbuchen kann. Wünschen wir dem neuen Anbieter mehr Erfolg. Denn talentierte Musiker gibt es auf jeden Fall genug, das sehen wir ja gerade beim diesjährigen SchoolJam-Contest!

Wenn&amp;#39;s mit der Musikkarriere doch nicht klappt, stellt sich irgendwann die Frage nach dem zukünftigen Job. Caspar hat dazu neulich auf respect.de schon Tipps für das Bewerbungsgespräch gegeben, Julia legt nächste Woche nach mit einem größeren Beitrag zum Thema. In der Zwischenzeit empfehle ich die Anleitung in fünf Schritten: Welche Stelle passt zu mir? Und wie bekomme ich sie dann auch? Das prima Praktikum finden. Passend dazu liefert ZEIT Campus die acht häufigsten Praktikumsfallen und erklärt, wie man sie umgeht.

Eine Jobalternative wäre auch Popliterat. Eine 17jährige hat&amp;#39;s gerade vorgemacht: Selten hat es innerhalb kurzer Zeit solche Lobeshymnen auf ein Buch gegeben, wie auf &amp;quot;Axolotl Roadkill&amp;quot; von Helene Hegemann. Jetzt kam raus, die Hegemann hat abgeschrieben. Popliteratur kann so einfach sein. Wer sein eigenes &amp;quot;Axolotl Roadkill&amp;quot; schreiben will, für den hat Südwild ein paar vielversprechende Zitate zum Remixen zusammengekehrt - im Popliteratur-Remix-Buch zum  Download.

Ganz und gar nichts mit Arbeiten hat der Karneval zu tun, es sei denn natürlich, du musst kellnern. Bis Aschermittwoch aber wird bei den meisten ordentlich gefeiert. Der einfachste Tipp gegen den erwartbaren Kater am nächsten Morgen lautet: Nicht zuviel Alkohol! Wenn es aber doch ein Glas mehr war: Thomas D. und Sänger Björn von Mando Diao geben wertvolle Tipps, wie Du Deinen Kater erfolgreich bekämpfst. Außerdem hat DASDING-Moderator Mirko bei einem Arzt und einer Ernährungsexpertin nachgehakt, was am besten hilft und was die größten Kater-Irrtümer sind: Anti-Katertipps.

Wer das Karnevalstralala nicht mehr hören kann: Sub Pop, das legendäre Label aus Seattle, veröffentlicht zum zweiten Mal einen digitalen Labelsampler. Ganze 25 Songs stehen zum Download bereit – gratis, versteht sich: Download Sub Pop Cybersex Digital Sampler 2010.

Zum Schluß noch mein Webvideo der Woche, eine feine Stop-Motion-Bastelei: T-Shirt War. 

Mittlerweile ist mein Kaffee kalt und ich hab&amp;#39; gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, die Surftipps zusammenzustellen. Da feg ich dann jetzt mal die Brötchenkrümel weg und räum&amp;#39; den Platz für Anika, die nächsten Sonntag hier wieder die Tipps zusammenschraubt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/kaffee.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Kaffeetasse und Buch auf einem Holztisch" border="0" /></p><p>Eigentlich ist das hier ja Anikas Stammplatz. Seit einem Jahr füllt sie zwischen Kaffee und Sonntagsbrötchen das respect-Blog mit wunderbaren Surftipps. Da Anika aber gerade selbst mit <a href="http://www.myspace.com/miaomio" xml:lang="en" lang="en">ihrer Band</a> unterwegs ist, versuche ich, sie so gut es geht zu vertreten. Das mit dem Kaffee hat schon mal geklappt…</p>
<p>Myspace kennt fast jeder von euch. Es ist <em>die</em> Seite für Bands und Musiker im Netz. Aber wie und wo lassen sich gemeinsam mit bekannten und unbekannten Musikern Songs basteln, remixen, überarbeiten? Die Antwort heißt <a href="http://www.tracksandfields.com" xml:lang="en" lang="en">tracksandfields.com</a>. Hier können Musiker oder Bands einzelne Tranks online stellen und remixen oder remixen lassen. Zum Start dürfen User im Rahmen eines Contests sogar an Hand an <a href="http://www.tracksandfields.com/Wolfmother" xml:lang="en" lang="en">Wolfmother</a> legen!</p>
<p>In der virtuellen Produktionswelt von Tracks &amp; Fields könnt ihr Sounds in einer öffentlichen Musikdatenbank ablegen, große Audio-Dateien über die Plattform austauschen und ganze Tracks mit Hilfe eines integrierten Sequenzers gemeinsam online von überall auf der Welt mit Musiker-Kollegen bearbeiten. Man kann sich auch erst mal auf die Suche nach Gleichgesinnten für ein Projekt machen. Das Ganze passiert zum einen auf der Basis von Samples und Tracks sowie einer Songstruktur oder eben anhand von Leuten, die sich zu Gruppen zusammenfinden. Gruppen können Sessions starten und loslegen. &#8232;Mit dem <a href="http://digitalmusician.net" xml:lang="en" lang="en">digitalmusician.net</a> ist seit einiger Zeit ein ähnliches Projekt online, das noch nicht den ganz großen Erfolg verbuchen kann. Wünschen wir dem neuen Anbieter mehr Erfolg. Denn talentierte Musiker gibt es auf jeden Fall genug, das sehen wir ja gerade beim diesjährigen <a href="http://www1.schooljam.de/" xml:lang="en" lang="en">SchoolJam-Contest</a>!</p>
<p>Wenn&#39;s mit der Musikkarriere doch nicht klappt, stellt sich irgendwann die Frage nach dem zukünftigen Job. Caspar hat dazu neulich auf respect.de schon Tipps für das <a href="http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=234&amp;pn=2">Bewerbungsgespräch</a> gegeben, Julia legt nächste Woche nach mit einem größeren Beitrag zum Thema. In der Zwischenzeit empfehle ich die Anleitung in fünf Schritten: Welche Stelle passt zu mir? Und wie bekomme ich sie dann auch? <a href="http://www.zeit.de/campus/2009/ratgeber-berufseinstieg/praktikum-platz">Das prima Praktikum finden</a>. Passend dazu liefert ZEIT Campus die <a href="http://www.zeit.de/campus/2009/ratgeber-berufseinstieg/praktikum-fallen">acht häufigsten Praktikumsfallen</a> und erklärt, wie man sie umgeht.</p>
<p>Eine Jobalternative wäre auch Popliterat. Eine 17jährige hat&#39;s gerade vorgemacht: Selten hat es innerhalb kurzer Zeit solche Lobeshymnen auf ein Buch gegeben, wie auf &quot;Axolotl Roadkill&quot; von Helene Hegemann. Jetzt kam raus, die Hegemann hat abgeschrieben. Popliteratur kann so einfach sein. Wer sein eigenes &quot;Axolotl Roadkill&quot; schreiben will, für den hat Südwild ein paar vielversprechende Zitate zum Remixen zusammengekehrt - im Popliteratur-Remix-Buch zum <a href="http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2010/02/09/cumulus/BR-online-Publikation-ab-01-2010--43849-20100211131134.pdf" xml:lang="en" lang="en"> Download</a>.</p>
<p>Ganz und gar nichts mit Arbeiten hat der Karneval zu tun, es sei denn natürlich, du musst kellnern. Bis Aschermittwoch aber wird bei den meisten ordentlich gefeiert. Der einfachste Tipp gegen den erwartbaren Kater am nächsten Morgen lautet: Nicht zuviel Alkohol! Wenn es aber doch ein Glas mehr war: Thomas D. und Sänger Björn von Mando Diao geben wertvolle Tipps, wie Du Deinen Kater erfolgreich bekämpfst. Außerdem hat DASDING-Moderator Mirko bei einem Arzt und einer Ernährungsexpertin nachgehakt, was am besten hilft und was die größten Kater-Irrtümer sind: <a href="http://www.dasding.de/themen/Anti-Katertipps-fuer-Fasching/-/id=324/vv=content/nid=324/did=250598/1e71hv7/index.html">Anti-Katertipps</a>.</p>
<p>Wer das Karnevalstralala nicht mehr hören kann: <a href="http://www.subpop.com/" xml:lang="en" lang="en">Sub Pop</a>, das legendäre Label aus Seattle, veröffentlicht zum zweiten Mal einen digitalen Labelsampler. Ganze 25 Songs stehen zum Download bereit – gratis, versteht sich: <a href="http://www.subpop.com/cybersex" xml:lang="en" lang="en">Download Sub Pop Cybersex Digital Sampler 2010</a>.</p>
<p>Zum Schluß noch mein Webvideo der Woche, eine feine Stop-Motion-Bastelei: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DKWdSCt4jGE" xml:lang="en" lang="en">T-Shirt War</a>. </p>
<p>Mittlerweile ist mein Kaffee kalt und ich hab&#39; gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, die Surftipps zusammenzustellen. Da feg ich dann jetzt mal die Brötchenkrümel weg und räum&#39; den Platz für Anika, die nächsten Sonntag hier wieder die Tipps zusammenschraubt...</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=223</link>			<author>Mark</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=223</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=223</guid>			<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 06:58:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>12.02.2010: respect Podcast #20: Leben gestalten - Das erste WG-Zimmer</title>
			<description>

Für die meisten Jugendlichen ein Traum: Bald in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Besonders Studenten zieht es nach dem Schulabschluss in Wohngemeinschaften in Uni-Nähe. Auch wenn die Zimmer dort mit 250 Euro Miete im Durchschnitt recht günstig sind: Es ist nicht leicht den Ansprüchen aller Mitbewohner gerecht zu werden. Wie Ihr Eure WG findet und was Euch unter anderem beim WG-Casting erwarten kann, erklären wir Euch im neuen respect-Podcast.

Foto: Dumat/pixelio.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/identitaet/WG_pixelio_dumat.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Zwei Zimmerpflanzen vor einem Fenster, ander Wand lehnt eine Gitarre" border="0" /></p><p>Für die meisten Jugendlichen ein Traum: Bald in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Besonders Studenten zieht es nach dem Schulabschluss in Wohngemeinschaften in Uni-Nähe. Auch wenn die Zimmer dort mit 250 Euro Miete im Durchschnitt recht günstig sind: Es ist nicht leicht den Ansprüchen aller Mitbewohner gerecht zu werden. Wie Ihr Eure WG findet und was Euch unter anderem beim WG-Casting erwarten kann, erklären wir Euch im neuen respect-Podcast.</p>
<p><em>Foto: Dumat/pixelio.de</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=246</link>			<author>Felix</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=246</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=246</guid>			<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:00:00 GMT</pubDate>			<itunes:author>Felix</itunes:author>									<enclosure url="http://www.respect.de/projektblog/podcast/WG-Casting.mp3" length="1387070" type="audio/mpeg"/>			<itunes:duration>2:53</itunes:duration>		</item>
				<item>
			<title>10.02.2010: Next Generation: Junge Zukunftsentwürfe für den Ruhrpott</title>
			<description>

Essen und das Ruhrgebiet sind Europäische Kulturhauptstadt 2010. Die Region möchte in diesem Jahr durch ein vielfältiges Kultur-Programm beweisen, dass sie mehr als Kohle, Fußball und Arbeitslosigkeit zu bieten hat. In zehn Zukunftshäusern setzen sich auch die Jugendlichen kreativ mit der Gegenwart und Zukunft des Ruhrpotts auseinander – durch Theater-, Musik- und Tanzprojekte. Sie zeigen, was die "Next Generation" an Gedanken, Ideen und Talent vorzuweisen hat.

"Wir sind die Chicas aus dem Ruhrgebiet", singen fünf Mädchen. Sie stehen noch ein wenig unsicher auf der Bühne. Aber die "E-Mädchenband" wurde auch erst vor wenigen Stunden gegründet, es ist ihr erster Auftritt. Und sie haben noch ein Jahr Zeit, ihre Performance mit der Deutschpop-Musikerin Bernadette La Hengst zu trainieren. Die Girlband ist Teil der Zukunftshäuser – das sind zehn Projekte, die 2010 im Rahmen von "Next Generation" entstehen. 

Zukunft auf der Bühne
In Essen, Duisburg, Bochum und Herne kommen Schüler und Schülerinnen, Azubis und Studierende aus unterschiedlichen Stadtteilen und Kulturen in den nächsten Monaten zusammen. Sie werden Perspektiven und Visionen austauschen, über ihre Zukunft und den Wandel des Ruhrgebiets diskutieren und zusammen mit Theater- und Filmproduzenten,  Choreografen und Musikern kreativ arbeiten. 

Die Erkenntnisse, Theaterstücke, Filme und Performances sollen im Herbst 2010 bühnenreif sein: Mit dem Regisseur Nuran David Cal&amp;#305; präsentieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen von "Next Generation" ihre Ergebnisse als Gesamtkunstwerk im Schauspielhaus Bochum. Der Theaterautor und Filmregisseur hat am Schauspiel Essen bereits 2005/2006 mit Jugendlichen aus Essen-Katernberg das erfolgreiche Stück &amp;quot;Homestories – Geschichten aus der Heimat&amp;quot; erarbeitet. "Als klar wurde, dass wir Kulturhauptstadt werden, wollten wir in diese Richtung weiterarbeiten", erzählt Christine Hoenmanns vom Schauspielhaus Essen. Homestories war die Keimzelle, Next Generation ist ein vielschichtigeres Projekt mit vielen Bereichen." Das Jugendprojekt wird vom Schauspiel Essen, dem Schauspielhaus Bochum, der Bundeszentrale für politische Bildung und Ruhr.2010 durchgeführt sowie vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten gefördert.

Film über Marxloh: Türkische Brautmode und Lebenskünstler
Einen ersten Einblick konnten Zuschauer bei der Kick-Off-Veranstaltung von "Next Generation" in Essen erhalten. Die Jugendlichen rappten über das Leben im Ruhrgebiet, die "E-Mädchenband" präsentierte ihren ersten Song, Studierende von der Ruhr-Universität nahmen in einem Chor-Theaterstück den modernen Studenten mit ironischen Sprechgesängen ins Visier. Die Tanztruppe von X:Vision aus Bochum-Wattenscheid brachte HipHop und Breakdance auf die Bühne und bewies, dass man innerhalb von wenigen Stunden eine professionelle Choreographie einstudieren kann. "Und ohne, dass wir uns vorher gekannt haben", freut sich eine der Tänzerin nach ihrem Auftritt. 

Einer der Kurzfilme verteidigt den Ruf des Stadtteils Duisburg-Marxloh: In dem Multikulti-Kiez findet sich nicht nur eine der größten deutschen Moscheen, sondern auch ein Shopping-Mekka für türkische Brautmoden – und viele Künstler. "Jeder ist ein Künstler, mindestens ein Lebenskünstler. Wer Probleme hat, braucht Lösungen, wer Lösungen braucht, braucht Kreativität", wird im Film philosophiert. Im Medienbunker in Marxloh werden sich Jugendliche mit Film- und Photokamera auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte und dem Wandel des Stadtteils machen, ein Film und ein Photoband sollen entstehen. 

Projekte als Prozess: Offen für alle
Neben den Schülern und Schülerinnen der UNESCO-Schule in Essen, die ihr Projekt im Unterricht bearbeiten, nehmen zur Zeit etwa 150 Jugendliche an "Next Generation" teil. Interessierte können auch jetzt noch mitmachen – Tanz-, Schauspiel- oder Gesangserfahrung sind keine Voraussetzung. Die meisten bei "Next Generation" sind zwischen 14 und 25 Jahre alt. "Wenn irgendjemand 13 oder 26 ist, ist das aber auch kein Hinderungsgrund", meint Christine Hoenmanns vom Schauspielhaus. 

Bei einem der Projekte kommt es auch auf die Lebensweisheit von Älteren an: Mirjam Strunk zieht mit einem Wagen, Laptop und Kamera durch das Ruhrgebiet und sammelt mit ihren Unterstützern junge und alte Erfahrungen und Erinnerungen ein. "Next Generation" ist ein Prozess, der sich im Laufe des Jahres weiterentwickeln wird. Am Ende soll ein Mosaik zu Gegenwart und Zukunft aus junger Perspektive stehen. 

Was nach 2010 passiert, bleibt offen. "Generation Zukunft kann zu neuen Impulsen führen – manchmal tragen Projekte sich ohne uns weiter, es kann aber auch gut sein, dass wir selbst etwas Neues machen", sagt Christine Hoenmanns. Jetzt sollten sich die Jugendlichen aber erstmal an die Aufforderung halten, mit denen die Eröffnungsveranstaltung in Essen endete: "Nehmt diese Häuser in Besitz, die gehören euch, auch das Theater ist euer Theater."

Text: Sonja Peteranderl



Mehr Informationen zu "Generation Zukunft" und den einzelnen Projekten findet Ihr auf der Webseite www.next-generation-2010.de. Bei Interesse mitzumachen, könnt Ihr eine E-Mail mit dem Betreff "Next Generation" an info@next-generation-2010.de senden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/blog/kunst_literatur/Kickoffklein.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Rapper mit Mikro auf der B&uuml;hne" border="0" /></p><p>Essen und das Ruhrgebiet sind Europäische Kulturhauptstadt 2010. Die Region möchte in diesem Jahr durch ein vielfältiges Kultur-Programm beweisen, dass sie mehr als Kohle, Fußball und Arbeitslosigkeit zu bieten hat. In zehn Zukunftshäusern setzen sich auch die Jugendlichen kreativ mit der Gegenwart und Zukunft des Ruhrpotts auseinander – durch Theater-, Musik- und Tanzprojekte. Sie zeigen, was die "Next Generation" an Gedanken, Ideen und Talent vorzuweisen hat.</p>
<p>"Wir sind die Chicas aus dem Ruhrgebiet", singen fünf Mädchen. Sie stehen noch ein wenig unsicher auf der Bühne. Aber die "E-Mädchenband" wurde auch erst vor wenigen Stunden gegründet, es ist ihr erster Auftritt. Und sie haben noch ein Jahr Zeit, ihre Performance mit der Deutschpop-Musikerin Bernadette La Hengst zu trainieren. Die Girlband ist Teil der Zukunftshäuser – das sind zehn Projekte, die 2010 im Rahmen von "Next Generation" entstehen. </p>
<h4>Zukunft auf der Bühne</h4>
<p>In Essen, Duisburg, Bochum und Herne kommen Schüler und Schülerinnen, Azubis und Studierende aus unterschiedlichen Stadtteilen und Kulturen in den nächsten Monaten zusammen. Sie werden Perspektiven und Visionen austauschen, über ihre Zukunft und den Wandel des Ruhrgebiets diskutieren und zusammen mit Theater- und Filmproduzenten,  Choreografen und Musikern kreativ arbeiten. </p>
<p>Die Erkenntnisse, Theaterstücke, Filme und Performances sollen im Herbst 2010 bühnenreif sein: Mit dem Regisseur Nuran David Cal&#305; präsentieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen von "Next Generation" ihre Ergebnisse als Gesamtkunstwerk im Schauspielhaus Bochum. Der Theaterautor und Filmregisseur hat am Schauspiel Essen bereits 2005/2006 mit Jugendlichen aus Essen-Katernberg das erfolgreiche Stück &quot;Homestories – Geschichten aus der Heimat&quot; erarbeitet. "Als klar wurde, dass wir Kulturhauptstadt werden, wollten wir in diese Richtung weiterarbeiten", erzählt Christine Hoenmanns vom Schauspielhaus Essen. Homestories war die Keimzelle, Next Generation ist ein vielschichtigeres Projekt mit vielen Bereichen." Das Jugendprojekt wird vom Schauspiel Essen, dem Schauspielhaus Bochum, der Bundeszentrale für politische Bildung und Ruhr.2010 durchgeführt sowie vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten gefördert.</p>
<h4>Film über Marxloh: Türkische Brautmode und Lebenskünstler</h4>
<p>Einen ersten Einblick konnten Zuschauer bei der Kick-Off-Veranstaltung von "Next Generation" in Essen erhalten. Die Jugendlichen rappten über das Leben im Ruhrgebiet, die "E-Mädchenband" präsentierte ihren ersten Song, Studierende von der Ruhr-Universität nahmen in einem Chor-Theaterstück den modernen Studenten mit ironischen Sprechgesängen ins Visier. Die Tanztruppe von X:Vision aus Bochum-Wattenscheid brachte HipHop und Breakdance auf die Bühne und bewies, dass man innerhalb von wenigen Stunden eine professionelle Choreographie einstudieren kann. "Und ohne, dass wir uns vorher gekannt haben", freut sich eine der Tänzerin nach ihrem Auftritt. </p>
<p>Einer der Kurzfilme verteidigt den Ruf des Stadtteils Duisburg-Marxloh: In dem Multikulti-Kiez findet sich nicht nur eine der größten deutschen Moscheen, sondern auch ein Shopping-Mekka für türkische Brautmoden – und viele Künstler. "Jeder ist ein Künstler, mindestens ein Lebenskünstler. Wer Probleme hat, braucht Lösungen, wer Lösungen braucht, braucht Kreativität", wird im Film philosophiert. Im Medienbunker in Marxloh werden sich Jugendliche mit Film- und Photokamera auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte und dem Wandel des Stadtteils machen, ein Film und ein Photoband sollen entstehen. </p>
<h4>Projekte als Prozess: Offen für alle</h4>
<p>Neben den Schülern und Schülerinnen der UNESCO-Schule in Essen, die ihr Projekt im Unterricht bearbeiten, nehmen zur Zeit etwa 150 Jugendliche an "Next Generation" teil. Interessierte können auch jetzt noch mitmachen – Tanz-, Schauspiel- oder Gesangserfahrung sind keine Voraussetzung. Die meisten bei "Next Generation" sind zwischen 14 und 25 Jahre alt. "Wenn irgendjemand 13 oder 26 ist, ist das aber auch kein Hinderungsgrund", meint Christine Hoenmanns vom Schauspielhaus. </p>
<p>Bei einem der Projekte kommt es auch auf die Lebensweisheit von Älteren an: Mirjam Strunk zieht mit einem Wagen, Laptop und Kamera durch das Ruhrgebiet und sammelt mit ihren Unterstützern junge und alte Erfahrungen und Erinnerungen ein. "Next Generation" ist ein Prozess, der sich im Laufe des Jahres weiterentwickeln wird. Am Ende soll ein Mosaik zu Gegenwart und Zukunft aus junger Perspektive stehen. </p>
<p>Was nach 2010 passiert, bleibt offen. "Generation Zukunft kann zu neuen Impulsen führen – manchmal tragen Projekte sich ohne uns weiter, es kann aber auch gut sein, dass wir selbst etwas Neues machen", sagt Christine Hoenmanns. Jetzt sollten sich die Jugendlichen aber erstmal an die Aufforderung halten, mit denen die Eröffnungsveranstaltung in Essen endete: "Nehmt diese Häuser in Besitz, die gehören euch, auch das Theater ist euer Theater."</p>
<p>Text: Sonja Peteranderl</p>
<p>Mehr Informationen zu "Generation Zukunft" und den einzelnen Projekten findet Ihr auf der Webseite <a href="www.next-generation-2010.de">www.next-generation-2010.de</a>. Bei Interesse mitzumachen, könnt Ihr eine E-Mail mit dem Betreff "Next Generation" an info@next-generation-2010.de senden.</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=245</link>			<author>Sonja</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=245</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=245</guid>			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:02:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>09.02.2010: Safer Internet Day 2010</title>
			<description>Safer Sex ist fast allen bekannt, Safer Internet weniger...

In wievielen Soziale Netzwerken bist du angemeldet? Wieviele Onlineshops haben im Dezember deine Weihnachtsgeschenke verschickt? Wieviele E-Mails, Statusmeldungen, ICQ- oder Jabber-Messages gehen in einer normalen Woche bei dir raus? Ich selbst könnte das nicht so einfach beantworten. Da kommt schon einiges an Datenverkehr zusammen. 

Das alles macht ja auch Spaß, erleichtert Arbeit oder den Kontakt zu Leuten, die man nicht jeden Tag sieht. Das Internet ist so in den letzte Jahren zum festen Bestandteil täglicher Routinen geworden. Hier schnell ein Foto hochladen, dort ein praktisches Programm oder eine App runtergeladen. Das Thema Sicherheit im Netz wird dabei aber häufig vernachlässigt. Denn, wo genau man überall Datenspuren hinterlässt, und wie viele davon man wirklich hinterlassen will, die Frage stellen wir uns ja doch eher selten.

Darum veranstaltet die Europäischen Union jährlich einen weltweiten Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet, den &amp;quot;Safer Internet Day&amp;quot;. In Deutschland hat klicksafe.de die Koordination der Aktionen und Veranstaltungen am Safer Internet Day übernommen. 

Mehr Infos zum Umgang mit den eigenen Daten:
&amp;quot;Ich schütze mein Privatleben - Auch im Netz!&amp;quot;
Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema &amp;quot;Sicherheit im Internet&amp;quot;
Aktionen im Internet sowie in Radio und Fernsehen
klicksafe-Schulaktion zum Thema Datenschutz und Persönlichkeitsrechte
So schützen Sie Ihre Privatsphäre im Netz

Um einfach mal zu testen, was zum Beispiel der eigene Browser über dich verrät:
Didyouwatchporn.com erkennt genau das und whattheinternetknowsaboutyou.com listet gleich deine gesamte archivierte Surf-Vergangenheit auf. Erschreckend, oder?

Insofern ist es am Ende ähnlich wie beim Sex: Geschützer Datenverkehr ist einfach sicherer!</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Safer Sex ist fast allen bekannt, Safer Internet weniger...</p><p><a href="https://www.klicksafe.de/sid"><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/blog/identitaet/SID_2010.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Logo: Safer Internet Day" border="0" /></a></p><p>In wievielen Soziale Netzwerken bist du angemeldet? Wieviele Onlineshops haben im Dezember deine Weihnachtsgeschenke verschickt? Wieviele E-Mails, Statusmeldungen, ICQ- oder Jabber-Messages gehen in einer normalen Woche bei dir raus? Ich selbst könnte das nicht so einfach beantworten. Da kommt schon einiges an Datenverkehr zusammen. </p>
<p>Das alles macht ja auch Spaß, erleichtert Arbeit oder den Kontakt zu Leuten, die man nicht jeden Tag sieht. Das Internet ist so in den letzte Jahren zum festen Bestandteil täglicher Routinen geworden. Hier schnell ein Foto hochladen, dort ein praktisches Programm oder eine App runtergeladen. Das Thema Sicherheit im Netz wird dabei aber häufig vernachlässigt. Denn, wo genau man überall Datenspuren hinterlässt, und wie viele davon man wirklich hinterlassen will, die Frage stellen wir uns ja doch eher selten.</p>
<p>Darum veranstaltet die Europäischen Union jährlich einen weltweiten Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet, den &quot;Safer Internet Day&quot;. In Deutschland hat <a href="https://www.klicksafe.de/sid" xml:lang="en" lang="en">klicksafe.de</a> die Koordination der Aktionen und Veranstaltungen am Safer Internet Day übernommen. </p>
<p>Mehr Infos zum Umgang mit den eigenen Daten:</p>
<ul class="std"><li><a href="https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-10/aktion-privatsphaere-schuetzen-auch-im-netz.html">&quot;Ich schütze mein Privatleben - Auch im Netz!&quot;</a></li>
<li><a href="https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-10/veranstaltungen/veranstaltungen-am-safer-internet-day-2010.html">Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema &quot;Sicherheit im Internet&quot;</a></li>
<li><a href="https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-10/online-aktionen186/aktionen-zum-safer-internet-day-2010-in-rundfunk-und-internet.html">Aktionen im Internet sowie in Radio und Fernsehen</a></li>
<li><a href="https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-10/klicksafe-schulaktion-zum-safer-internet-day-2010.html">klicksafe-Schulaktion zum Thema Datenschutz und Persönlichkeitsrechte</a></li>
<li><a href="https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-10/presse-kopie/so-schuetzen-sie-ihre-privatsphaere-im-netz.html">So schützen Sie Ihre Privatsphäre im Netz</a></li></ul>
<p>Um einfach mal zu testen, was zum Beispiel der eigene Browser über dich verrät:<br />
<a href="http://didyouwatchporn.com/" xml:lang="en" lang="en">Didyouwatchporn.com</a> erkennt genau das und <a href="http://whattheinternetknowsaboutyou.com/" xml:lang="en" lang="en">whattheinternetknowsaboutyou.com</a> listet gleich deine gesamte archivierte Surf-Vergangenheit auf. Erschreckend, oder?</p>
<p>Insofern ist es am Ende ähnlich wie beim Sex: Geschützer Datenverkehr ist einfach sicherer!</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=244</link>			<author>Mark</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=244</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=244</guid>			<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:37:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>08.02.2010: Schooljam Regiofinale in Köln</title>
			<description>

Funk und Punk setzten sich in Köln gegen Metal, Grunge und Collagerock durch. Rockin Ave und Lautstark konnten vor allem mit gesanglichen Leistungen punkten.

Der legendäre Kölner Club Luxor beherbergt sonst Bands wie "Die Sterne" oder "I am Kloot". Am Samstag nun wurden die Tore für das vorletzte Regiofinale des laufenden SchooljamBandwettbewerbes geöffnet. Der Einladung zum Contest der besten acht Schülerbands der Region folgten ca. 200 Gäste. Ein paar mehr hätte der Laden noch verkraften können, aber auch so wirkte das Konzert sehr gut besucht. Erneut stand das Erreichen der nächsten SchoolJam-Runde, dem Internetvoting im Mittelpunkt der Veranstaltung. Entsprechend motiviert waren die Regiofinalisten, die Jury des Abends von sich zu überzeugen.

Der Abend begann im Zeichen der rythmusbetonten Musik. "I Funk on the first date" -  das ist Mischung aus  kraftvoller Stimme, fluffiger Musik und Songs, die sich in dein Ohr eingraben um nie wieder raus zu kommen. Den zweiten Song der Kombo "Driven" könnt ihr im Netz noch mal ganz in Ruhe genießen. 

Die Startnummer Zwei des Abends trug die Formation "Gravitude", denen heute handwerklich niemand das Wasser reichen konnte. Die Band selbst beschreibt ihren Musikstil als "dynamisch und melancholisch - jenseits aller Schubladen". Ich finde, das trifft es ziemlich gut! Sängerin Melina war erst vor 1 ½ Wochen zur Band gestoßen, deshalb fehlte hier und da noch ein wenig die Sicherheit in der Liveperformance. Wachsen Band und Sängerin in den nächsten Monaten enger zusammen, werden wir bestimmt noch viel von "Gravitude" hören!

Musikalisch gestaltete sich der Abend in Köln recht abwechslungsreich. Mit "Anti. The Modern&amp;quot; betrat nun der Grunge die Bühne. In ihrer Musik, vertonen die vier Jungs "ihre Auffassung des Lebens – zwischen Kritik an der Gesellschaft, Liebe und dem Kampf sich dem Leben zu stellen". 

Auf Grunge folgte feiner Metal mit klassischen Gesangseinlagen von "Perfect Desaster". Die Bandmitglieder, besonders die Sängerin im langen, figurbetonten Kleid und der Gitarrist in bodenlangem Ledermantel, standen in stilechtem Outfit auf der Bühne. Diese optischen Eindrücke wurden durch energisches Headbanging unterstrichen.  

Während die Nackenmuskeln sich danach erholen konnten, ging es nun mit der Krefelder "After Show Party" auf die popgoerprobten Beine. 

Die Jungs unterstrichen dabei vor allem die "Party" in ihrem Bandnamen. Im "I love your mum"-Shirt und mit neonfarbenem Bass hüpfte Bassist Nils zusammen mit Sänger und Gitarrist Mariano zu treibendem Collagerock über die gesamte, zugegebenermaßen nicht übermäßig große, Bühne.  Nicht ohne Grund vergleichen sich die Jungs auf ihrer Homepage mit den Figuren aus "Southpark", denn "AfterShowParty" lässt "Teenies kreischen, ältere Leute die Köpfe schütteln und Kameramänner ins Schwitzen kommen". Und das nicht nur, wenn sie dem Publikum am Ende der Show ihre nackten Hintern entgegen strecken.

Der Sänger der "Rocking Ave" war am heutigen Abend eine Klasse für sich. Erst mit Akustikgitarre, dann ohne, aber immer inklusive treuherzigem Hundeblick, konnte er von Anfang an mit seiner ausdrucksstarken Stimme überzeugen. Auch die Band gefiel und machte alles andere als einen schüchternen Eindruck – und das, obwohl der Bassist seinen Bass mit Hilfe von Aufklebern eines bekannten Getränks in einen Feigling verwandelt hatte.

Bei der Punkband "Lautstark" stand mit Sängerin und Gitarristin Laura zum ersten Mal auch eine Frau auf der Bühne. Traurig, dass so etwas noch immer betont werden muss!!! Hier wurde guter Deutschpunk mit starken Texten und zweistimmigen Gesang zu einem amtlichen Deutschpunkgemischt verrührt. 

Der letzte Akt des eigentlichen Finales wurde von der siebenköpfigen Band "Jim Noah" bestritten. Dreimal Frauengesang in schickem einheitlichem Outfit, ein Sänger, zwei Keyboards, zwei Gitarren, ein Bass, ein Schlagzeug und Percussion – die Idealbesetzung für eine Mischung aus Soul, Funk und Rockmusik. Das dachte auch Singer/Songwriter Roland Cremerius, der nach eifrigem Training feststellen musste, dass er es niemals schaffen würde, alle Instrumente einer Band gleichzeitig selber spielen zu können. Deshalb gründete er 2009 die Band mit der er nicht nur die Welt sondern auch den Mond erobern möchte! 

Während sich die Jury zurückzog, gaben die "Smashbrothers", Teilnehmer des Onlinevotings aus dem letzten Jahr, noch mal richtig Gas. Im Anschluss stand Moderator Franco ein letztes Mal auf der Bühne und teilte die Entscheidung der Jury mit. Die Freude der Bands, die es eine Runde weitergeschafft haben "Lautstark" und "Rocking Ave", war unüberhörbar. Doch auch den anderen Bands gebührt unserer respect! Ihr ward alle große Klasse!</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/blog/musik/SJ07.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Logo SchoolJam" border="0" /></p><p><span xml:lang="en" lang="en">Funk</span> und <span xml:lang="en" lang="en">Punk</span> setzten sich in Köln gegen <span xml:lang="en" lang="en">Metal, Grunge</span> und <span xml:lang="en" lang="en">Collagerock</span> durch. <span xml:lang="en" lang="en">Rockin Ave</span> und Lautstark konnten vor allem mit gesanglichen Leistungen punkten.</p>
<p>Der legendäre Kölner Club Luxor beherbergt sonst <span xml:lang="en" lang="en">Bands</span> wie "Die Sterne" oder "<span xml:lang="en" lang="en">I am Kloo</span>t". Am Samstag nun wurden die Tore für das vorletzte Regiofinale des laufenden <span xml:lang="en" lang="en">SchooljamBand</span>wettbewerbes geöffnet. Der Einladung zum Contest der besten acht Schüler<span xml:lang="en" lang="en">band</span>s der Region folgten ca. 200 Gäste. Ein paar mehr hätte der Laden noch verkraften können, aber auch so wirkte das Konzert sehr gut besucht. Erneut stand das Erreichen der nächsten <span xml:lang="en" lang="en">SchoolJam</span>-Runde, dem <span xml:lang="en" lang="en">Internetvoting</span> im Mittelpunkt der Veranstaltung. Entsprechend motiviert waren die Regiofinalisten, die <span xml:lang="en" lang="en">Jury</span> des Abends von sich zu überzeugen.</p>
<p>Der Abend begann im Zeichen der rythmusbetonten Musik. "<span xml:lang="en" lang="en">I Funk on the first date</span>" -  das ist Mischung aus  kraftvoller Stimme, fluffiger Musik und <span xml:lang="en" lang="en">Songs</span>, die sich in dein Ohr eingraben um nie wieder raus zu kommen. Den zweiten <span xml:lang="en" lang="en">Song</span> der Kombo "<a href="http://www.nme.com/awards/video/id/7CCp_wgoQn4" xml:lang="en" lang="en">Driven</a>" könnt ihr im Netz noch mal ganz in Ruhe genießen.<br />
&nbsp;<br />
Die Startnummer Zwei des Abends trug die Formation "<a href="http://www.myspace.com/gravitudetheband" xml:lang="en" lang="en">Gravitude</a>", denen heute handwerklich niemand das Wasser reichen konnte. Die <span xml:lang="en" lang="en">Band</span> selbst beschreibt ihren Musikstil als "dynamisch und melancholisch - jenseits aller Schubladen". Ich finde, das trifft es ziemlich gut! Sängerin Melina war erst vor 1 ½ Wochen zur <span xml:lang="en" lang="en">Band</span> gestoßen, deshalb fehlte hier und da noch ein wenig die Sicherheit in der <span xml:lang="en" lang="en">Liveperformance</span>. Wachsen <span xml:lang="en" lang="en">Band</span> und Sängerin in den nächsten Monaten enger zusammen, werden wir bestimmt noch viel von "<span xml:lang="en" lang="en">Gravitude</span>" hören!</p>
<p>Musikalisch gestaltete sich der Abend in Köln recht abwechslungsreich. Mit "<a href="http://www.myspace.com/antithemodern" xml:lang="en" lang="en">Anti. The Modern</a>&quot; betrat nun der <span xml:lang="en" lang="en">Grunge</span> die Bühne. In ihrer Musik, vertonen die vier Jungs "ihre Auffassung des Lebens – zwischen Kritik an der Gesellschaft, Liebe und dem Kampf sich dem Leben zu stellen". </p>
<p>Auf <span xml:lang="en" lang="en">Grunge</span> folgte feiner <span xml:lang="en" lang="en">Metal</span> mit klassischen Gesangseinlagen von "<span xml:lang="en" lang="en">Perfect Desaster</span>". Die <span xml:lang="en" lang="en">Band</span>mitglieder, besonders die Sängerin im langen, figurbetonten Kleid und der Gitarrist in bodenlangem Ledermantel, standen in stilechtem Outfit auf der Bühne. Diese optischen Eindrücke wurden durch energisches Headbanging unterstrichen.  </p>
<p>Während die Nackenmuskeln sich danach erholen konnten, ging es nun mit der Krefelder "<a href="http://www.myspace.com/aftershowparty" xml:lang="en" lang="en">After Show Party</a>" auf die popgoerprobten Beine. </p>
<p>Die Jungs unterstrichen dabei vor allem die "Party" in ihrem Bandnamen. Im "I love your mum"-Shirt und mit neonfarbenem Bass hüpfte Bassist Nils zusammen mit Sänger und Gitarrist Mariano zu treibendem Collagerock über die gesamte, zugegebenermaßen nicht übermäßig große, Bühne.  Nicht ohne Grund vergleichen sich die Jungs auf ihrer Homepage mit den Figuren aus "Southpark", denn "AfterShowParty" lässt "Teenies kreischen, ältere Leute die Köpfe schütteln und Kameramänner ins Schwitzen kommen". Und das nicht nur, wenn sie dem Publikum am Ende der Show ihre nackten Hintern entgegen strecken.</p>
<p>Der Sänger der "<a href="http://www.myspace.com/rockinave" xml:lang="en" lang="en">Rocking Ave</a>" war am heutigen Abend eine Klasse für sich. Erst mit Akustikgitarre, dann ohne, aber immer inklusive treuherzigem Hundeblick, konnte er von Anfang an mit seiner ausdrucksstarken Stimme überzeugen. Auch die Band gefiel und machte alles andere als einen schüchternen Eindruck – und das, obwohl der Bassist seinen Bass mit Hilfe von Aufklebern eines bekannten Getränks in einen Feigling verwandelt hatte.</p>
<p>Bei der Punkband "<a href="http://www.myspace.com/lautstarkasbeck" xml:lang="en" lang="en">Lautstark</a>" stand mit Sängerin und Gitarristin Laura zum ersten Mal auch eine Frau auf der Bühne. Traurig, dass so etwas noch immer betont werden muss!!! Hier wurde guter Deutschpunk mit starken Texten und zweistimmigen Gesang zu einem amtlichen Deutschpunkgemischt verrührt. </p>
<p>Der letzte Akt des eigentlichen Finales wurde von der siebenköpfigen Band "<a href="http://www.myspace.com/jimnoah">Jim Noah</a>" bestritten. Dreimal Frauengesang in schickem einheitlichem Outfit, ein Sänger, zwei Keyboards, zwei Gitarren, ein Bass, ein Schlagzeug und Percussion – die Idealbesetzung für eine Mischung aus Soul, Funk und Rockmusik. Das dachte auch Singer/Songwriter Roland Cremerius, der nach eifrigem Training feststellen musste, dass er es niemals schaffen würde, alle Instrumente einer Band gleichzeitig selber spielen zu können. Deshalb gründete er 2009 die Band mit der er nicht nur die Welt sondern auch den Mond erobern möchte! </p>
<p>Während sich die Jury zurückzog, gaben die "Smashbrothers", Teilnehmer des Onlinevotings aus dem letzten Jahr, noch mal richtig Gas. Im Anschluss stand Moderator Franco ein letztes Mal auf der Bühne und teilte die Entscheidung der Jury mit. Die Freude der Bands, die es eine Runde weitergeschafft haben "Lautstark" und "Rocking Ave", war unüberhörbar. Doch auch den anderen Bands gebührt unserer respect! Ihr ward alle große Klasse!</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=243</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=243</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=243</guid>			<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:10:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>07.02.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Die  Rock- &amp;amp; Pop-Bühnen dieser Welt werden von ein paar wenigen Gitarrenmodellen dominiert. Hier eine Fender Strat oder Tele, da eine LesPaul und ab und an vielleicht auch mal eine Flying V. Dass die Gitarrenbauer weit abgefahrener Ideen haben, könnt ihr unter Kuriositätenkabinett bewundern. 

Netzereignis der Woche: Dass Englisch aus dem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken ist, hat auch EU- Komissar Günther Hermann Oettinger verstanden. Wenn er Englisch redet, versteht jedoch niemand ein Wort, nicht mal Nativespeaker: EU-Komissar Günther Oettinger. Dabei kann er gar nichts dafür – er ist nur den Anweisungen einer Frau mit strenger Frisur gefolgt, die sich ihm als Fachkraft auf dem Gebiet der englischen Sprache verkauft hat. Telekolleg. Tja, reingefallen, lieber Herr O.

Was ein Countertenor ist, erfahrt ihr unter: jetzt.de. So viel sei schon verraten - es gibt nur wenige, die das können, was der 19jährige Fritz Spengler aus Niederbayern mit seiner Stimme fertig bringt. Und – beeindruckt?! Hören könnt ihr ihn auch hier auf youtube.


Alles über die Hairstyles der Stars und andere haarige Trends, erfährst du unter: alles über Haare. Leider ist auf der Seite auch sehr viel Werbung. Dennoch findest du viele gute Tipps und Tricks, wie du mit besonderen Frisuren auch deinen Kopf in einen Traum aus Haar verwandeln kannst.

Die Funktion eines Musikvideos besteht primär darin diverse Kaufgelüste der Konsumenten zu wecken. Deshalb werden nackte Körper lustvoll in die Kamera gebogen, hippe Klamotten, schicke Autos und technische Spielereien in Szene gesetzt. Manche Clips stechen aus diesem ganzen Wust an Hochglanzprospekten der Neuzeit immer wieder heraus. Sie sind besonders witzig, verfolgen eine neue Idee oder man sieht ihnen das Herzblut an, das in sie hineingeflossen ist. Ich hab euch mal ein paar meiner Lieblinge zusammengestellt. Über Tipps von Eurer Seite freue ich mich:

Das auch Indiebands mit einer ausgefuchsten Tanzchoreografie etwas reißen können, beweisen  Ok Go im Video zu "Here It Goes Again". Völlig durchgeknallt zeigen Electric Six im Video zu &amp;quot;Danger! High Voltage" was heiße Küsse mit Körpern anstellen können. Björk ist ja bekannt für ausgefallene Videos. Einer meiner Lieblinge ist der Clip zu "All is full of love". Und zum Schluss nun noch ein Film, der von einem Fan extra für den Song ENDZEIT von den Hamburgern PROJECT PITCHFORK konzipierte wurde. Ziemlich arty!

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende und geht entspannt in die nächste Woche.

Bis dann

Foto by balzer matthias gefunden auf pixelio.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/goldfisch.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>Die  Rock- &amp; Pop-Bühnen dieser Welt werden von ein paar wenigen Gitarrenmodellen dominiert. Hier eine <span xml:lang="en" lang="en">Fender Strat</span> oder Tele, da eine Les<span xml:lang="en" lang="en">Paul</span> und ab und an vielleicht auch mal eine <span xml:lang="en" lang="en">Flying V</span>. Dass die Gitarrenbauer weit abgefahrener Ideen haben, könnt ihr unter <a href="http://www.stringworks.ch/kuriositaetenkabinett/">Kuriositätenkabinett</a> bewundern. </p>
<p>Netzereignis der Woche: Dass Englisch aus dem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken ist, hat auch EU- Komissar Günther Hermann Oettinger verstanden. Wenn er Englisch redet, versteht jedoch niemand ein Wort, nicht mal <span xml:lang="en" lang="en">Nativespeaker</span>: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sunxX-_TBSQ">EU-Komissar Günther Oettinger</a>. Dabei kann er gar nichts dafür – er ist nur den Anweisungen einer Frau mit strenger Frisur gefolgt, die sich ihm als Fachkraft auf dem Gebiet der englischen Sprache verkauft hat. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MhSUrJiU560">Telekolleg</a>. Tja, reingefallen, lieber Herr O.</p>
<p>Was ein <span xml:lang="en" lang="en">Counter</span>tenor ist, erfahrt ihr unter: <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/496896">jetzt.de</a>. So viel sei schon verraten - es gibt nur wenige, die das können, was der 19jährige Fritz Spengler aus Niederbayern mit seiner Stimme fertig bringt. Und – beeindruckt?! Hören könnt ihr ihn auch hier auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QfHSgKQfk5U" xml:lang="en" lang="en">youtube</a>.</p>
<p>Alles über die <span xml:lang="en" lang="en">Hairstyles</span> der <span xml:lang="en" lang="en">Stars</span> und andere haarige Trends, erfährst du unter: <a href="http://www.hairweb.de">alles über Haare</a>. Leider ist auf der Seite auch sehr viel Werbung. Dennoch findest du viele gute Tipps und Tricks, wie du mit <a href="http://www.hairweb.de/videos/a-menu-frisuren-techniken.htm">besonderen Frisuren</a> auch deinen Kopf in einen Traum aus Haar verwandeln kannst.</p>
<p>Die Funktion eines Musikvideos besteht primär darin diverse Kaufgelüste der Konsumenten zu wecken. Deshalb werden nackte Körper lustvoll in die Kamera gebogen, hippe Klamotten, schicke Autos und technische Spielereien in Szene gesetzt. Manche <span xml:lang="en" lang="en">Clips</span> stechen aus diesem ganzen Wust an Hochglanzprospekten der Neuzeit immer wieder heraus. Sie sind besonders witzig, verfolgen eine neue Idee oder man sieht ihnen das Herzblut an, das in sie hineingeflossen ist. Ich hab euch mal ein paar meiner Lieblinge zusammengestellt. Über Tipps von Eurer Seite freue ich mich:<br />
&nbsp;<br />
Das auch Indiebands mit einer ausgefuchsten Tanzchoreografie etwas reißen können, beweisen  <span xml:lang="en" lang="en">Ok Go</span> im Video zu "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=XJulhGUh8vU" xml:lang="en" lang="en">Here It Goes Again</a>". Völlig durchgeknallt zeigen <span xml:lang="en" lang="en">Electric Six</span> im Video zu &quot;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2a4gyJsY0mc" xml:lang="en" lang="en">Danger! High Voltage</a>" was heiße Küsse mit Körpern anstellen können. Björk ist ja bekannt für ausgefallene Videos. Einer meiner Lieblinge ist der C<span xml:lang="en" lang="en">lip</span> zu "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=EjAoBKagWQA" xml:lang="en" lang="en">All is full of love</a>". Und zum Schluss nun noch ein Film, der von einem <span xml:lang="en" lang="en">Fan</span> extra für den Song ENDZEIT von den Hamburgern <a href="http://www.youtube.com/watch?v=byAEpupV36Q" xml:lang="en" lang="en">PROJECT PITCHFORK</a> konzipierte wurde. Ziemlich arty!</p>
<p>Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende und geht entspannt in die nächste Woche.</p>
<p>Bis dann</p>
<p><em>Foto by balzer matthias gefunden auf <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=442085&amp;sessionid=5951f6454f6dea0d65eb196f15bb7e06">pixelio.de</a></em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=242</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=242</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=242</guid>			<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 08:05:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>05.02.2010: Schooljam Regiofinale in Bochum</title>
			<description>

Professionelles Auftreten, gute Musik, großes handwerkliches Können und starke Sänger - das haben beide Gewinnerbands des Regiofinales in Bochum "Unprepared" und "Picture Perfect" gemeinsam.

Mit ca. 100 Zuschauern war der Bochumer Club "Bahnhof Langendreer" zwar nicht "ausverkauft" (alle Regiofinals sind ja kostenlos) aber sehr gut besucht. Wieder ging es um nicht weniger, als das Erreichen der nächsten SchoolJam-Runde, dem Internetvoting. Entsprechend motiviert waren die acht Regiofinalisten, die Jury des Abends von sich zu überzeugen. 

Souverän fügten sich die vier Jungs von "Gone Astray" mit einem Soundmix aus Britrock und Rock’n’Roll in ihre Rolle als Opener des Regiofinales in Bochum. Der Sänger erinnerte in Gestik und Outfit an eine gesunde Version des Yellowpress-Lieblings Pete Doherty. Stillvoll richtet er seine kurzen Ansprachen an die "Damen und Herren" im gut gefüllten Saal des Bahnhof Langendreer. Alles in Allem ein gelungener Start in den Abend.

Awaiting Downfall begannen ihre Show im Dunklen. Je mehr sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, desto deutlicher ließen sich sie die über dem Kopf zur Faust geballten Hände der Musiker erkennen. Kurz darauf stürzten sich die vier Jungs in den ersten Song. Das Zusammenspiel saß von der ersten bis zur letzten Note. Dass das hier erst der zweite Gig der Kombo sein sollte, mochte man gar nicht glauben. Selbstbewusst präsentierten die Metalrocker ihre Songs, die die klassische Radiolänge von 03:30 deutlich überschritten. Der erste Titel endete in einem gewaltigen Schlagzeugsolo. Es folge das bekannte Riff des Queen-Klassikers "We will …", doch als das Publikum den Satz mit "...rock you" beenden wollte, stoppte die Band grinsend und unterstrich so, dass es hier nicht um Rock, sondern um etwas viel Härteres ging... 

Die dritte Band in Bochum waren 77 Last Words aus Wuppertal. Die vierköpfige Band zelebrierte treibenden Rock der nach vorne ging. Alle Musiker wirkten sehr routiniert, standen sie doch bereits mit Max Buskohl, Lisa Bund und WIR auf einer Bühne. Auch in Bochum packten sie das Publikum mit straighten Songs und kompakter Bandleistung.

Bei Sold As Great standen zum ersten Mal an diesem Abend nur drei Jungs auf der Bühne. Das neongrüne Käppi des Frontmanns Pat war ein Blickfang, dem er sich am Ende des ersten Songs jedoch wieder entledigte. Vielleicht hatte er Angst, die schicke Kopfbedeckung während der Show zu verlieren, so ausgelassen wie er und Bassist Niclas auf der Bühne zu satten Surfpunkrock herumsprangen. 

Eigentlich besteht die Band Gerade So! nur aus Sänger Hermann und Gitarrist Edward. Für die Liveshow hatten sie aber auch einen Bassisten und einen Drummer dabei! Gerade So! kombinierten Collagerock mit radiotauglichen Melodien, deutschen Texten und Gitarrensound der hier und da an Snowpatrol respektive Coldplay repektive U2 erinnerte. Ungeduldig und doch höflich verlangte Sänger Hermann mehr Action vom Publikum und erinnerte dieses eindringlich: "das hier ist ein Rockkonzert!" Im Anschluss an den Auftritt meldete sich eine Stimme aus dem Publikum mit: "Ich will ein Kind von dir!". Wer da beim Anblick von Hermann an Familienplanung dachte, bleibt eine der offenen Fragen des Abends…

Ein Heimspiel gab es für die Bochumer Rock-Combo "Unprepared". Die Band machte vom Zusammenspiel, Bühnenpräsenz, Songqualität bis hin zum Publikumskontakt alles richtig und wirkte sehr professionell. Dabei hatte Schlagzeuger Freddy diese Nacht gar nicht geschlafen. Schuld daran war ein elfstündiger Stau, in den er auf dem Weg von München nach Bochum geraten war. "Jaja, warst wieder mit deiner Zweitband Tokio Hotel unterwegs", witzelt Frontmann Kay über die Geschichte seines Bandkollegen. Auch das kam gut an!

Picture Perfect konnten als Gewinner des "the DOME" Nachwuchswettbewerbs und als Vorband von Silbermond schon mächtige Erfahrungen auf richtig großen Bühnen sammeln. Präsente Gitarrenmusik, getragene Melodien und ein guter Sänger vereinten die Fünf zu einem perfekten Bild!

Die Erfindung war für mich die Entdeckung des heutigen Abends. Gerade mal 13 Jahre sind Sänger/Gitarrist Tico, Bassist Dennis und Schlagzeuger Felix. Die Band gibt es aber schon seit 3 Jahren und konnte in exakt 50 Konzerten bereits tausende von Zuhören begeistern. Deutschrock mit 80er-Referenzen und Refrains, die so oft wiederholt wurden, bis der ganze Saal mitgröhlte. Frontmanm Tico bewies daneben beste Entertainerqualitäten und forderte das Publikum immer weiter dazu auf mehr zu geben. Die aus Münster mitgereisten Fans, aber auch der Rest des Publikums ließen, sich gerne mitreißen und genossen den gelungenen Abschluss dieses Regiofinales.

Während sich die Jury zurückzog, um die beiden Gewinnerbands auszuwählen, heizten die Skings, eine der Kombos die es bis ins Onlinevoting im letzten Jahr geschafft hatten, dem Publikum noch ein letztes Mal ordentlich ein. Die Aufregung im ganzen Saal war in der Zwischenzeit sprichwörtlich greifbar. Franco, der Moderator des Abends, kam auf die Bühne und erlöste die angespannten Musikernerven, in dem er die Namen der Kapellen, die es in die nächste Runde geschafft haben, verkündete. Obwohl alle Bands mit Qualität und Spielfreude überzeugen konnten, musste sich die Jury für zwei Kandidaten, die es aus Bochum ins Onlinevoting schafften, entscheiden. Es war keine leichte Entscheidung, aber schließlich viel die Wahl dann doch recht eindeutig auf die Bands "Unprepared" und "Picture Perfekt". Herzlichen Glückwunsch! Aber auch allen anderen Bands gilt unser absoluter Respect!</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/wettbewerbe/Logo_01.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="SchoolJam-Logo im Hintergrund, vorne Teile eines Schlagzeugs" border="0" /></p><p>Professionelles Auftreten, gute Musik, großes handwerkliches Können und starke Sänger - das haben beide Gewinner<span xml:lang="en" lang="en">bands</span> des Regiofinales in Bochum "<span xml:lang="en" lang="en">Unprepared</span>" und "<span xml:lang="en" lang="en">Picture Perfect</span>" gemeinsam.</p>
<p>Mit ca. 100 Zuschauern war der Bochumer Club "Bahnhof Langendreer" zwar nicht "ausverkauft" (alle Regio<span xml:lang="en" lang="en">finals</span> sind ja kostenlos) aber sehr gut besucht. Wieder ging es um nicht weniger, als das Erreichen der nächsten <span xml:lang="en" lang="en">SchoolJam</span>-Runde, dem Internetvoting. Entsprechend motiviert waren die acht Regiofinalisten, die <span xml:lang="en" lang="en">Jury</span> des Abends von sich zu überzeugen. </p>
<p>Souverän fügten sich die vier Jungs von "<a href="http://www.myspace.com/goneastraysound" xml:lang="en" lang="en">Gone Astray</a>" mit einem <span xml:lang="en" lang="en">Sound</span>mix aus Britrock und <span xml:lang="en" lang="en">Rock’n’Roll</span> in ihre Rolle als <span xml:lang="en" lang="en">Opener</span> des Regiofinales in Bochum. Der Sänger erinnerte in Gestik und <span xml:lang="en" lang="en">Outfit</span> an eine gesunde Version des <span xml:lang="en" lang="en">Yellowpress</span>-Lieblings <span xml:lang="en" lang="en">Pete Doherty</span>. Stillvoll richtet er seine kurzen Ansprachen an die "Damen und Herren" im gut gefüllten Saal des Bahnhof Langendreer. Alles in Allem ein gelungener Start in den Abend.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/awaitingdownfall" xml:lang="en" lang="en">Awaiting Downfall</a> begannen ihre <span xml:lang="en" lang="en">Show</span> im Dunklen. Je mehr sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, desto deutlicher ließen sich sie die über dem Kopf zur Faust geballten Hände der Musiker erkennen. Kurz darauf stürzten sich die vier Jungs in den ersten <span xml:lang="en" lang="en">Song</span>. Das Zusammenspiel saß von der ersten bis zur letzten Note. Dass das hier erst der zweite Gig der Kombo sein sollte, mochte man gar nicht glauben. Selbstbewusst präsentierten die <span xml:lang="en" lang="en">Metal</span>rocker ihre <span xml:lang="en" lang="en">Songs</span>, die die klassische Radiolänge von 03:30 deutlich überschritten. Der erste Titel endete in einem gewaltigen Schlagzeugsolo. Es folge das bekannte Riff des <span xml:lang="en" lang="en">Queen</span>-Klassikers "<span xml:lang="en" lang="en">We will</span> …", doch als das Publikum den Satz mit "...<span xml:lang="en" lang="en">rock you</span>" beenden wollte, stoppte die Band grinsend und unterstrich so, dass es hier nicht um Rock, sondern um etwas viel Härteres ging... </p>
<p>Die dritte Band in Bochum waren <a href="http://www.myspace.com/77rock" xml:lang="en" lang="en">77 Last Words</a> aus Wuppertal. Die vierköpfige <span xml:lang="en" lang="en">Band</span> zelebrierte treibenden Rock der nach vorne ging. Alle Musiker wirkten sehr routiniert, standen sie doch bereits mit Max Buskohl, Lisa Bund und WIR auf einer Bühne. Auch in Bochum packten sie das Publikum mit straighten <span xml:lang="en" lang="en">Songs</span> und kompakter Bandleistung.</p>
<p>Bei <a href="http://www.myspace.com/soldasgreat" xml:lang="en" lang="en">Sold As Great</a> standen zum ersten Mal an diesem Abend nur drei Jungs auf der Bühne. Das neongrüne Käppi des Frontmanns Pat war ein Blickfang, dem er sich am Ende des ersten <span xml:lang="en" lang="en">Songs</span> jedoch wieder entledigte. Vielleicht hatte er Angst, die schicke Kopfbedeckung während der <span xml:lang="en" lang="en">Show</span> zu verlieren, so ausgelassen wie er und Bassist Niclas auf der Bühne zu satten <span xml:lang="en" lang="en">Surfpunkrock</span> herumsprangen. </p>
<p>Eigentlich besteht die Band <a href="http://www.myspace.com/geradeso" xml:lang="en" lang="en">Gerade So!</a> nur aus Sänger Hermann und Gitarrist Edward. Für die <span xml:lang="en" lang="en">Liveshow</span> hatten sie aber auch einen Bassisten und einen <span xml:lang="en" lang="en">Drummer</span> dabei! Gerade So! kombinierten <span xml:lang="en" lang="en">Collagerock</span> mit radiotauglichen Melodien, deutschen Texten und Gitarren<span xml:lang="en" lang="en">sound</span> der hier und da an <span xml:lang="en" lang="en">Snowpatrol</span> respektive <span xml:lang="en" lang="en">Coldplay</span> repektive <span xml:lang="en" lang="en">U2</span> erinnerte. Ungeduldig und doch höflich verlangte Sänger Hermann mehr <span xml:lang="en" lang="en">Action</span> vom Publikum und erinnerte dieses eindringlich: "das hier ist ein Rockkonzert!" Im Anschluss an den Auftritt meldete sich eine Stimme aus dem Publikum mit: "Ich will ein Kind von dir!". Wer da beim Anblick von Hermann an Familienplanung dachte, bleibt eine der offenen Fragen des Abends…</p>
<p>Ein Heimspiel gab es für die Bochumer Rock-Combo "<a href="http://www.myspace.com/unpreparedrocks" xml:lang="en" lang="en">Unprepared</a>". Die <span xml:lang="en" lang="en">Band</span> machte vom Zusammenspiel, Bühnenpräsenz, <span xml:lang="en" lang="en">Song</span>qualität bis hin zum Publikumskontakt alles richtig und wirkte sehr professionell. Dabei hatte Schlagzeuger Freddy diese Nacht gar nicht geschlafen. Schuld daran war ein elfstündiger Stau, in den er auf dem Weg von München nach Bochum geraten war. "Jaja, warst wieder mit deiner Zweitband Tokio Hotel unterwegs", witzelt Frontmann Kay über die Geschichte seines <span xml:lang="en" lang="en">Band</span>kollegen. Auch das kam gut an!</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/bandpictureperfect" xml:lang="en" lang="en">Picture Perfect</a> konnten als Gewinner des "the DOME" Nachwuchswettbewerbs und als Vorband von Silbermond schon mächtige Erfahrungen auf richtig großen Bühnen sammeln. Präsente Gitarrenmusik, getragene Melodien und ein guter Sänger vereinten die Fünf zu einem perfekten Bild!</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/die-erfindung-rockt">Die Erfindung</a> war für mich die Entdeckung des heutigen Abends. Gerade mal 13 Jahre sind Sänger/Gitarrist Tico, Bassist Dennis und Schlagzeuger Felix. Die Band gibt es aber schon seit 3 Jahren und konnte in exakt 50 Konzerten bereits tausende von Zuhören begeistern. Deutschrock mit 80er-Referenzen und <span xml:lang="en" lang="en">Refrains</span>, die so oft wiederholt wurden, bis der ganze Saal mitgröhlte. Frontmanm Tico bewies daneben beste <span xml:lang="en" lang="en">Entertainer</span>qualitäten und forderte das Publikum immer weiter dazu auf mehr zu geben. Die aus Münster mitgereisten Fans, aber auch der Rest des Publikums ließen, sich gerne mitreißen und genossen den gelungenen Abschluss dieses Regiofinales.</p>
<p>Während sich die <span xml:lang="en" lang="en">Jury</span> zurückzog, um die beiden Gewinner<span xml:lang="en" lang="en">bands</span> auszuwählen, heizten die <span xml:lang="en" lang="en">Skings</span>, eine der Kombos die es bis ins <span xml:lang="en" lang="en">Onlinevoting</span> im letzten Jahr geschafft hatten, dem Publikum noch ein letztes Mal ordentlich ein. Die Aufregung im ganzen Saal war in der Zwischenzeit sprichwörtlich greifbar. Franco, der Moderator des Abends, kam auf die Bühne und erlöste die angespannten Musikernerven, in dem er die Namen der Kapellen, die es in die nächste Runde geschafft haben, verkündete. Obwohl alle <span xml:lang="en" lang="en">Bands</span> mit Qualität und Spielfreude überzeugen konnten, musste sich die <span xml:lang="en" lang="en">Jury</span> für zwei Kandidaten, die es aus Bochum ins <span xml:lang="en" lang="en">Onlinevoting</span> schafften, entscheiden. Es war keine leichte Entscheidung, aber schließlich viel die Wahl dann doch recht eindeutig auf die <span xml:lang="en" lang="en">Bands "Unprepared"</span> und "<span xml:lang="en" lang="en">Picture Perfekt</span>". Herzlichen Glückwunsch! Aber auch allen anderen Bands gilt unser absoluter Respect!</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=241</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=241</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=241</guid>			<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 09:11:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>03.02.2010: Unsere kleine Farm</title>
			<description>Für ein Leben auf dem Bauernhof gehen Millionen Menschen ins Internet. Sie sind Online-Farmer im Social Game Farmville und züchten auf virtuellen Feldern ihre eigenen Gemüseplantagen.

"Muuuh", brüllt die braun-weiß gescheckte Kuh und wackelt mit dem Kopf. Daniela tätschelt ihr ein wenig den Kopf. Sie hat heute schon die Kürbisse geerntet, das Feld mit den Sojabohnen beackert, Zitronen und Äpfel gepflückt. Und natürlich die Kühe gemolken, sich um die Schweine und auch die Schafe gekümmert. Wer jetzt begeistert mit dem Kopf nickt, ist einer der vielen Farmville-Fans – wie Daniela mit ihrem virtuellen Bauernhof. Das Online-Spiel mit der Möglichkeit, jede noch so exotische Pflanze gleichzeitig mit heimischem Getreide anzubauen, hat rasant die Social Network-Plattform Facebook erobert. Farmville ist ein originär chinesisches Spiel, doch seitdem es als Applikation auf Facebook existiert, ist seine weltweite Verbreitung nicht zu stoppen. Über 60 Millionen Menschen sollen mittlerweile Online-Farmer sein.

Erntearbeit auf Vierecksform
Eine quadratische Fläche muss nach und nach in einen Bauernhof, eine Farm, verwandelt werden. Und weil es keine echte ist, geht das Ackern, Züchten und Ernten sehr viel schneller als im wahren Landwirtschaftsleben. Innerhalb einer Woche kann ein täglich aktiver Farmer bis ins zwölfte Level aufsteigen. Und könnte schon diverse Felder, Beete, Vier- und Zweibeiner besitzen.

Farmville ist ein Strategiespiel. Wer seine Felder geschickt beackert, hat schnell viele Münzen angesammelt. Und die können flugs in neue Dinge investiert werden. Briefkästen, Fahrräder oder Toilettenhäuschen. Der Fantasie - real existierender Vorbilder - sind kaum virtuelle Grenzen gesetzt.

Für den Betreiber zynga bringt der bäuerliche Spaß realen Gewinn. Im Jahr 2010 erwartet zynga Millioneneinnahmen durch Farmville und dessen Partnerspiele wie Fishville oder Mafiawars, die auf dem gleichem Konzept basieren. Es sind Online-Spiele, in denen virtuelle Gemeinschaften vernetzt werden. Für zynga klingelt die Kasse, weil bei Farmville viele Produkte wie das Benzin für einen Traktor nur mit Farmville-Scheinen bezahlt werden können. Scheine nimmt ein Online-Farmer nur sehr selten ein, deshalb bietet zynga virtuelle Farmville-Scheine gegen echte Bezahlung mit Kreditkarte oder über das elektronische Zahlungssystem Paypal an.

Modeerscheinung mit Suchtpotential?
Warum interessieren sich junge Menschen von Hamburg bis Sao Paulo für dieses Spiel mit doch eigentlich sehr bodenständigem Ziel? "Ich bin allgemein ein Internet- und Spielefan. Farmville ist nur eines von vielen", sagt Daniela. Den Hinweis auf Farmville bekam sie von einer Freundin. Ähnlich ging es Sonja, die allerdings "überredet werden musste".

Die soziale Komponente der Vernetzung ist kennzeichnend für diese sogenannten Social Games: Je mehr virtuelle Nachbarn geworben werden, desto höher fallen die Belohungen aus. Die Nutzer werden zusätzlich mit allerlei Bonusmaterial gelockt: Werden drei unterschiedliche Bäume gepflückt oder 15 unterschiedliche Ernteerträge erbracht, erhält der Farmer Auszeichnungen, die mit (virtuellen) Geldgewinnen einhergehen. Diese kann er dann für neue Sämereien oder Tierkäufe nutzen.

Das Spiel trägt deutlich Suchtcharakter. Wer täglich arbeitet, wird täglich belohnt. So wie Daniela, die sich sukzessive durch das Marktangebot arbeitet und ihre Sämereien nach dem eigenen Tagesrhythmus erwirbt. "Wenn ich acht Stunden schlafe, kann ich nach dem Aufstehen die Kürbisse ernten." Denn die brauchen -  wer hätte es gedacht - exakt acht Stunden, um zu reifen. Daniela ist im realen Leben Redakteurin und hat in ihrer Wohnung nicht mehr als ein paar Grünpflanzen stehen.

Die Kehrseite der Medaille
Eine nur halbherzig ambitionierte Feldarbeit kann aber auch nach hinten losgehen. Ein wenig aktiver Farmer muss damit rechnen, dass seine Pflanzen verdorben sind, sollte er zu lange warten. So erging es der Studentin Sonja, deren Erdbeer- und Sojabohnen nach drei Tagen nichts anderes als braunes Gestrüpp waren. Doch Sonja stört das nicht weiter: "Das ist ja schon ganz süß. Aber, ich habe wirklich wichtigeres zu tun, als meine Zeit auf einer virtuellen Spielwiese zu verbringen".

Trotzdem hat ihre Nachbarin sie überredet, ein wenig winterliche Stimmung auf der Farm einkehren zu lassen. Für 1000 Farmville-Münzen hat sie sich eine Schneedecke gekauft, die alles Grüne in ein Weiß verwandelt. So schön sieht das nicht aus. Dennoch locken solche Extras Millionen Nutzer. Die Dekorationspalette ist groß: Zäune aus Zuckerstangen, Schneekugeln, Nussknacker, Leuchtketten. Nach Lust und Laune können die Spieler ihre Farm in eine bunte Blinkerwelt verwandeln.

Daniela ist eigentlich keine harmoniesüchtige Gärtnerin. Sie spielt lieber Poker- und Zombiespiele auf Facebook. Wahrscheinlich würde ihr auch die chinesische Originalfassung von Farmville besser gefallen. Dort kann den Nachbarn Obst und Gemüse geklaut werden. Die Facebook-Version lässt dies allerdings nicht zu. So muss sich Daniela mit einem freundschaftlichen Besuch auf der Nachbarsfarm abfinden: Sie hat Sonjas Felder gedüngt.</description>
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				<p>Für ein Leben auf dem Bauernhof gehen Millionen Menschen ins Internet. Sie sind Online-Farmer im Social Game Farmville und züchten auf virtuellen Feldern ihre eigenen Gemüseplantagen.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/blog/handwerk_hobby/verwahrloste_Farm_kl.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Bildschirmfoto: Eine verwaiste Farm" border="0" /></p><p>"Muuuh", brüllt die braun-weiß gescheckte Kuh und wackelt mit dem Kopf. Daniela tätschelt ihr ein wenig den Kopf. Sie hat heute schon die Kürbisse geerntet, das Feld mit den Sojabohnen beackert, Zitronen und Äpfel gepflückt. Und natürlich die Kühe gemolken, sich um die Schweine und auch die Schafe gekümmert. Wer jetzt begeistert mit dem Kopf nickt, ist einer der vielen Farmville-Fans – wie Daniela mit ihrem virtuellen Bauernhof. Das Online-Spiel mit der Möglichkeit, jede noch so exotische Pflanze gleichzeitig mit heimischem Getreide anzubauen, hat rasant die Social Network-Plattform Facebook erobert. Farmville ist ein originär chinesisches Spiel, doch seitdem es als Applikation auf Facebook existiert, ist seine weltweite Verbreitung nicht zu stoppen. Über 60 Millionen Menschen sollen mittlerweile Online-Farmer sein.</p>
<h4>Erntearbeit auf Vierecksform</h4>
<p>Eine quadratische Fläche muss nach und nach in einen Bauernhof, eine Farm, verwandelt werden. Und weil es keine echte ist, geht das Ackern, Züchten und Ernten sehr viel schneller als im wahren Landwirtschaftsleben. Innerhalb einer Woche kann ein täglich aktiver Farmer bis ins zwölfte Level aufsteigen. Und könnte schon diverse Felder, Beete, Vier- und Zweibeiner besitzen.</p>
<p>Farmville ist ein Strategiespiel. Wer seine Felder geschickt beackert, hat schnell viele Münzen angesammelt. Und die können flugs in neue Dinge investiert werden. Briefkästen, Fahrräder oder Toilettenhäuschen. Der Fantasie - real existierender Vorbilder - sind kaum virtuelle Grenzen gesetzt.</p>
<p>Für den Betreiber zynga bringt der bäuerliche Spaß realen Gewinn. Im Jahr 2010 erwartet zynga Millioneneinnahmen durch Farmville und dessen Partnerspiele wie Fishville oder Mafiawars, die auf dem gleichem Konzept basieren. Es sind Online-Spiele, in denen virtuelle Gemeinschaften vernetzt werden. Für zynga klingelt die Kasse, weil bei Farmville viele Produkte wie das Benzin für einen Traktor nur mit Farmville-Scheinen bezahlt werden können. Scheine nimmt ein Online-Farmer nur sehr selten ein, deshalb bietet zynga virtuelle Farmville-Scheine gegen echte Bezahlung mit Kreditkarte oder über das elektronische Zahlungssystem Paypal an.</p>
<h4>Modeerscheinung mit Suchtpotential?</h4>
<p>Warum interessieren sich junge Menschen von Hamburg bis Sao Paulo für dieses Spiel mit doch eigentlich sehr bodenständigem Ziel? "Ich bin allgemein ein Internet- und Spielefan. Farmville ist nur eines von vielen", sagt Daniela. Den Hinweis auf Farmville bekam sie von einer Freundin. Ähnlich ging es Sonja, die allerdings "überredet werden musste".</p>
<p>Die soziale Komponente der Vernetzung ist kennzeichnend für diese sogenannten Social Games: Je mehr virtuelle Nachbarn geworben werden, desto höher fallen die Belohungen aus. Die Nutzer werden zusätzlich mit allerlei Bonusmaterial gelockt: Werden drei unterschiedliche Bäume gepflückt oder 15 unterschiedliche Ernteerträge erbracht, erhält der Farmer Auszeichnungen, die mit (virtuellen) Geldgewinnen einhergehen. Diese kann er dann für neue Sämereien oder Tierkäufe nutzen.</p>
<p>Das Spiel trägt deutlich Suchtcharakter. Wer täglich arbeitet, wird täglich belohnt. So wie Daniela, die sich sukzessive durch das Marktangebot arbeitet und ihre Sämereien nach dem eigenen Tagesrhythmus erwirbt. "Wenn ich acht Stunden schlafe, kann ich nach dem Aufstehen die Kürbisse ernten." Denn die brauchen -  wer hätte es gedacht - exakt acht Stunden, um zu reifen. Daniela ist im realen Leben Redakteurin und hat in ihrer Wohnung nicht mehr als ein paar Grünpflanzen stehen.</p>
<h4>Die Kehrseite der Medaille</h4>
<p>Eine nur halbherzig ambitionierte Feldarbeit kann aber auch nach hinten losgehen. Ein wenig aktiver Farmer muss damit rechnen, dass seine Pflanzen verdorben sind, sollte er zu lange warten. So erging es der Studentin Sonja, deren Erdbeer- und Sojabohnen nach drei Tagen nichts anderes als braunes Gestrüpp waren. Doch Sonja stört das nicht weiter: "Das ist ja schon ganz süß. Aber, ich habe wirklich wichtigeres zu tun, als meine Zeit auf einer virtuellen Spielwiese zu verbringen".</p>
<p>Trotzdem hat ihre Nachbarin sie überredet, ein wenig winterliche Stimmung auf der Farm einkehren zu lassen. Für 1000 Farmville-Münzen hat sie sich eine Schneedecke gekauft, die alles Grüne in ein Weiß verwandelt. So schön sieht das nicht aus. Dennoch locken solche Extras Millionen Nutzer. Die Dekorationspalette ist groß: Zäune aus Zuckerstangen, Schneekugeln, Nussknacker, Leuchtketten. Nach Lust und Laune können die Spieler ihre Farm in eine bunte Blinkerwelt verwandeln.</p>
<p>Daniela ist eigentlich keine harmoniesüchtige Gärtnerin. Sie spielt lieber Poker- und Zombiespiele auf Facebook. Wahrscheinlich würde ihr auch die chinesische Originalfassung von Farmville besser gefallen. Dort kann den Nachbarn Obst und Gemüse geklaut werden. Die Facebook-Version lässt dies allerdings nicht zu. So muss sich Daniela mit einem freundschaftlichen Besuch auf der Nachbarsfarm abfinden: Sie hat Sonjas Felder gedüngt.</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=240</link>			<author>Julia</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=240</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=240</guid>			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:11:00 GMT</pubDate>																	</item>
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