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		<title>respect.de</title>
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		<description>100% deine Community</description>
		<language>de</language>		<copyright>(creative commons) Aktion Mensch, 2010</copyright>						<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:00:00 GMT</pubDate>		<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 08:00:02 GMT</lastBuildDate>				<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
						<item>
			<title>02.09.2010: Salto mit dem Rolli</title>
			<description>Aaron sitzt im Rollstuhl – und manchmal fliegt er auch damit.  Der 18-Jähriger aus Las Vegas nennt seine Tricks mit dem Rolli "hardcore sitting".

Nur die Augen blitzen durch den Schlitz des schwarzen Helms. Ein Blick auf der Suche nach Adrenalin.  Aaron Fotheringham steht, im Rollstuhl, auf einer hohen Rampe. Er reißt den Arm hoch und ballt die Faust bevor er sich die Rampe hinunterstürzt. Wie in Zeitlupe gleitet er die Holzbahn hinab. Er löst sich von der Rampe und fliegt durch die Luft, dreht sich, bevor er auf dem anderen Teil der Rampe wieder landet. Jubel. Er hat den Rückwärtssalto mit seinem Rollstuhl geschafft, ohne zu stürzen. Aaron ist in seinem Sport der Beste – hardcore sitting hat er sein Hobby getauft.

Der Rollstuhl, sein bester Freund

Aaron wurde 1991 in Las Vegas geboren. Seit seiner frühen Kindheit ist er wegen eines Defekts in der Wirbelsäule an den Rollstuhl gefesselt. Mit acht Jahren nimmt ihn sein Bruder Brian mit in den Skatepark. Aaron sieht Skater und Jugendliche mit BMX-Rädern ihre Tricks machen. Schon nach fünf Minuten treibt es ihn ebenfalls auf die Rampen. Mittlerweile dreht er sich auf einem Rad oder fährt die Rampe hoch und hält sich nur noch mit einer Hand fest, dabei streckt er seinen Beine und den Rollstuhl in die Höhe. 

In einem Interview gibt er zu: "Vierzigmal am Tag falle ich hin". Zurück bleiben kleinere Blessuren, von wirklich schweren Unfällen ist Aaron bisher verschont geblieben. Sein Rollstuhl ist speziell für seinen Sport ausgelegt und mit Spezialfederungen versehen. Aaron erzählt weiter: "Mit meinem Rollstuhl verbringe ich die meiste Zeit, er ist mein Freund." Sein großer Traum ist es, einen doppelten Rückwärtssalto zu schaffen, sagt er im Alter von 15 Jahren.

"Mum, ich habe es geschafft"

Drei Jahre später erfüllt sich sein Traum: Mit einem Gummiband ausgestattet, um mehr Schwung zu bekommen, wiederholt er den zweifachen Überschlag immer wieder. Mal kracht er auf den Brustkorb, ein anderes mal hat er zu viel Schwung und landet auf dem Rücken. Aaron ist kein Mensch, der aufgibt – als er den Trick schafft und auf beiden Reifen landet, können sich seine Skaterfreunde nicht mehr zurückhalten, kommen angelaufen und umarmen Aaron. Als erste Tat nach seinem Kunststück, ruft Aaron seiner Mutter an: "Mum, rate was ich gerade geschafft habe; ich habe den ersten Double-Backflip in einem Rollstuhl gestanden."

Aaron ist schon immer ein Kämpfer. Bereits im Kindesalter tut er all das, was seine gleichaltrigen Freunde machen. Er musste nur immer herausfinden, wie es für ihn funktioniert. Mit seinem Sport will er vor allem jugendlichen Rollstuhlfahrern Möglichkeiten aufzeigen. In verschiedenen Sommercamps hat er Jugendlichen im Rollstuhl als Trainer, aber auch als Mentor gedient. Immer nach dem Motto: "Ein Rollstuhl muss keine Einschränkung sein, er kann auch Spielzeug sein."

Die Homepage von Aaron - mit Videos seiner Kunststücke

Text: Caspar Schlenk
Illustration: Victor Treushchenko</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Aaron sitzt im Rollstuhl – und manchmal fliegt er auch damit.  Der 18-Jähriger aus Las Vegas nennt seine Tricks mit dem Rolli "hardcore sitting".</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/sport_action/rollstuhl-extreme_klein.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Aaron h&auml;lt sich nur am &auml;u&szlig;ersten Rand der Rampe fest und streckt seine F&uuml;&szlig;e samt Rollstuhl in die Luft" border="0" /></p><p>Nur die Augen blitzen durch den Schlitz des schwarzen Helms. Ein Blick auf der Suche nach Adrenalin.  Aaron Fotheringham steht, im Rollstuhl, auf einer hohen Rampe. Er reißt den Arm hoch und ballt die Faust bevor er sich die Rampe hinunterstürzt. Wie in Zeitlupe gleitet er die Holzbahn hinab. Er löst sich von der Rampe und fliegt durch die Luft, dreht sich, bevor er auf dem anderen Teil der Rampe wieder landet. Jubel. Er hat den Rückwärtssalto mit seinem Rollstuhl geschafft, ohne zu stürzen. Aaron ist in seinem Sport der Beste – hardcore sitting hat er sein Hobby getauft.</p>
<p><strong>Der Rollstuhl, sein bester Freund</strong></p>
<p>Aaron wurde 1991 in Las Vegas geboren. Seit seiner frühen Kindheit ist er wegen eines Defekts in der Wirbelsäule an den Rollstuhl gefesselt. Mit acht Jahren nimmt ihn sein Bruder Brian mit in den Skatepark. Aaron sieht Skater und Jugendliche mit BMX-Rädern ihre Tricks machen. Schon nach fünf Minuten treibt es ihn ebenfalls auf die Rampen. Mittlerweile dreht er sich auf einem Rad oder fährt die Rampe hoch und hält sich nur noch mit einer Hand fest, dabei streckt er seinen Beine und den Rollstuhl in die Höhe. </p>
<p>In einem Interview gibt er zu: "Vierzigmal am Tag falle ich hin". Zurück bleiben kleinere Blessuren, von wirklich schweren Unfällen ist Aaron bisher verschont geblieben. Sein Rollstuhl ist speziell für seinen Sport ausgelegt und mit Spezialfederungen versehen. Aaron erzählt weiter: "Mit meinem Rollstuhl verbringe ich die meiste Zeit, er ist mein Freund." Sein großer Traum ist es, einen doppelten Rückwärtssalto zu schaffen, sagt er im Alter von 15 Jahren.</p>
<p><strong>"Mum, ich habe es geschafft"</strong></p>
<p>Drei Jahre später erfüllt sich sein Traum: Mit einem Gummiband ausgestattet, um mehr Schwung zu bekommen, wiederholt er den zweifachen Überschlag immer wieder. Mal kracht er auf den Brustkorb, ein anderes mal hat er zu viel Schwung und landet auf dem Rücken. Aaron ist kein Mensch, der aufgibt – als er den Trick schafft und auf beiden Reifen landet, können sich seine Skaterfreunde nicht mehr zurückhalten, kommen angelaufen und umarmen Aaron. Als erste Tat nach seinem Kunststück, ruft Aaron seiner Mutter an: "Mum, rate was ich gerade geschafft habe; ich habe den ersten Double-Backflip in einem Rollstuhl gestanden."</p>
<p>Aaron ist schon immer ein Kämpfer. Bereits im Kindesalter tut er all das, was seine gleichaltrigen Freunde machen. Er musste nur immer herausfinden, wie es für ihn funktioniert. Mit seinem Sport will er vor allem jugendlichen Rollstuhlfahrern Möglichkeiten aufzeigen. In verschiedenen Sommercamps hat er Jugendlichen im Rollstuhl als Trainer, aber auch als Mentor gedient. Immer nach dem Motto: "Ein Rollstuhl muss keine Einschränkung sein, er kann auch Spielzeug sein."</p>
<p><a href="http://www.aaronfotheringham.com">Die Homepage von Aaron</a> - mit Videos seiner Kunststücke</p>
<p><em>Text: Caspar Schlenk<br />
Illustration: Victor Treushchenko</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=351</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=351</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=351</guid>			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>31.08.2010: Sonntag ist Karaoke-Tag</title>
			<description>

Ein Ire macht den Sonntag im Berliner Mauerpark zum Mekka der Karaoke-Pilger.

Robert kann nicht singen, tanzen sieht auch anders aus, aber trotzdem jubelt das Publikum. Er posaunt ins Mikrofon, schlingert mit den Armen. Umso schiefer die Töne, desto schneller steigt die Stimmung auf dem Rondell mitten im Berliner Mauerpark. Für manche ist es schon zum Ritual geworden: Sonntag, Mauerpark, Karaoke. Die Tribüne des Amphitheaters ist immer gefüllt, wenn das Wetter einigermaßen mitspielt. Circa 1000 Menschen belagern die grauen Steinstufen, um sich die wagemutigen Gesangs-Aspiranten inmitten des Mauerparks im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg anzuschauen. Es ist ein Volks-Spektakel eigener Art. Rockige Kerle werden zu Romantikern mit Songs wie "Angels" von Robbie Williams oder den Beatles, Elfjährige versuchen sich mit der Neuen Deutschen Welle oder Hits aus den 80er Jahren wie "Ice Ice Baby" von Vanilla Ice.

Wenn die Masse begeistert ist, klatscht sie, schreit und jubelt. Hin und wieder bahnen sich LaOla-Wellen-artige Bewegungen durch das Publikum. Die Sonne brennt. Selbst die Stehplätze sind rar. Trotzdem ist die Liste der freiwilligen Sänger lang. Sie alle wollen einen kurzen Ruhm, den adrenalinbringenden Auftritt. Und Organisator Joe Hatchiban notiert die Namen der Reihe nach auf einem Zettel. Ein Laptop mit Songs und Texten steht auf dem Boden. Ein bunter Sonnenschirm ziert die Mitte des Platzes, weil es für ihn und seine Helfer sonst keinen anderen Rückzugsort vor Sonne und neugierigen Menschen gibt.

Die mobile Karaoke-Station

Joe Hatchiban ist der Mann, der im Mauerpark das Freiluftkaraoke erfand. Im Jahr 2003 kam er aus Dublin, Irland nach Berlin. Mittlerweile hat er ein kleines Unterstützer-Team dabei, die mit der Technik helfen. Die Idee kam, wie so oft nebenbei, auf der Party von Freunden, die ein ähnliches Karaoke-System mitgebracht hatten. Joe arbeitete zu der Zeit als Kurierfahrer und hatte Lust, etwas anderes nebenher zu machen. 
Irgendwann entschied er, sich für seine Kurier-Arbeit und den Pakettransport ein größeres Fahrrad zuzulegen. Dieses Cargo-Fahrrad, ein Rad mit extra Platz für Güter oder Päckchen, passte wunderbar in sein Konzept einer mobilen Karaoke-Station. Freiluft-Karaoke war geboren. Seitdem ist sein orangenes Pack-Fahrrad samt Lautsprecherboxen fast zum Markenzeichen avanciert.

Und die Menschen sind begeistert: "Ich komme nur wegen Karaoke in den Mauerpark", sagt Stefanie aus Berlin Pankow. Viele der Zuschauer sind Touristen, die auf dem sonntäglichen Flohmarkt stöbern. Es verrirren sich Franzosen, Amerikaner oder Dänen auf die steinige Bühne. Wer denkt, nur junge Hipster sind vom Karaoke-Event begeistert, irrt: Vor kurzem stand eine Rentner-Formation auf der improvisierten Bühne und performte "Highway to Hell" von AC/DC.

"Hauptsache Spaß"

Das Fernsehen macht es mit Shows wie Pop-Stars, DSDS zur Normalität, sich vor anderen zu präsentieren. Karaoke im Mauerpark ist dagegen familiär. Niemand wird wirklich ausgelacht. Im Gegenteil: den Sängern macht es Spaß und das Publikum belohnt (fast) jeden Auftritt mit Applaus und vier Minuten Ruhm auf der Bühne in Berlin.

Mittlerweile ist Joe Hatchibans Karaoke-Show auch für die umliegenden Kleinverdiener attraktiv geworden. Sie haben das Spektakel für sich entdeckt und zum Event eine eigene Ökonomie entwickelt: Kuchenstände, Getränkewagen, Bratwurst, Cocktails. Die Karaoke-Show kostet nichts – der Zuschauer wird sein Geld trotzdem los. Joe Hatchiban selbst lässt zwischendurch die Spendenbüchse durch die Masse ziehen, denn für seine sonntäglichen Events wird er nicht bezahlt. "Aber es geht um Spaß", sagt er selbst.

Und für einige kann der Weg zum Karaoke gar nicht lang genug sein. Auf Facebook schreibt ein Italiener: "Ich würde samstags nach Berlin fliegen und Montag nach Italien zurückkommen, nur um am Sonntag da zu sein". Also um sonntags beim Karaoke im Mauerpark zu sein. Na dann. Hoffentlich eine gute Reise und nicht "A Highway to Hell".

Von Julia Jaroschewski

Fotos: Julia Jaroschewski</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/musik/00_Karaoke_Draufsicht1.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Besucheransturm im Mauerpark" border="0" /></p><p><strong>Ein Ire macht den Sonntag im Berliner Mauerpark zum Mekka der Karaoke-Pilger.</strong></p>
<p>Robert kann nicht singen, tanzen sieht auch anders aus, aber trotzdem jubelt das Publikum. Er posaunt ins Mikrofon, schlingert mit den Armen. Umso schiefer die Töne, desto schneller steigt die Stimmung auf dem Rondell mitten im Berliner Mauerpark. Für manche ist es schon zum Ritual geworden: Sonntag, Mauerpark, Karaoke. Die Tribüne des Amphitheaters ist immer gefüllt, wenn das Wetter einigermaßen mitspielt. Circa 1000 Menschen belagern die grauen Steinstufen, um sich die wagemutigen Gesangs-Aspiranten inmitten des Mauerparks im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg anzuschauen. Es ist ein Volks-Spektakel eigener Art. Rockige Kerle werden zu Romantikern mit Songs wie "Angels" von Robbie Williams oder den Beatles, Elfjährige versuchen sich mit der Neuen Deutschen Welle oder Hits aus den 80er Jahren wie "Ice Ice Baby" von Vanilla Ice.</p>
<p>Wenn die Masse begeistert ist, klatscht sie, schreit und jubelt. Hin und wieder bahnen sich LaOla-Wellen-artige Bewegungen durch das Publikum. Die Sonne brennt. Selbst die Stehplätze sind rar. Trotzdem ist die Liste der freiwilligen Sänger lang. Sie alle wollen einen kurzen Ruhm, den adrenalinbringenden Auftritt. Und Organisator Joe Hatchiban notiert die Namen der Reihe nach auf einem Zettel. Ein Laptop mit Songs und Texten steht auf dem Boden. Ein bunter Sonnenschirm ziert die Mitte des Platzes, weil es für ihn und seine Helfer sonst keinen anderen Rückzugsort vor Sonne und neugierigen Menschen gibt.</p>
<p><strong>Die mobile Karaoke-Station</strong></p>
<p>Joe Hatchiban ist der Mann, der im Mauerpark das Freiluftkaraoke erfand. Im Jahr 2003 kam er aus Dublin, Irland nach Berlin. Mittlerweile hat er ein kleines Unterstützer-Team dabei, die mit der Technik helfen. Die Idee kam, wie so oft nebenbei, auf der Party von Freunden, die ein ähnliches Karaoke-System mitgebracht hatten. Joe arbeitete zu der Zeit als Kurierfahrer und hatte Lust, etwas anderes nebenher zu machen.<br />
Irgendwann entschied er, sich für seine Kurier-Arbeit und den Pakettransport ein größeres Fahrrad zuzulegen. Dieses Cargo-Fahrrad, ein Rad mit extra Platz für Güter oder Päckchen, passte wunderbar in sein Konzept einer mobilen Karaoke-Station. Freiluft-Karaoke war geboren. Seitdem ist sein orangenes Pack-Fahrrad samt Lautsprecherboxen fast zum Markenzeichen avanciert.</p>
<p>Und die Menschen sind begeistert: "Ich komme nur wegen Karaoke in den Mauerpark", sagt Stefanie aus Berlin Pankow. Viele der Zuschauer sind Touristen, die auf dem sonntäglichen Flohmarkt stöbern. Es verrirren sich Franzosen, Amerikaner oder Dänen auf die steinige Bühne. Wer denkt, nur junge Hipster sind vom Karaoke-Event begeistert, irrt: Vor kurzem stand eine Rentner-Formation auf der improvisierten Bühne und performte "Highway to Hell" von AC/DC.</p>
<p><strong>"Hauptsache Spaß"</strong></p>
<p>Das Fernsehen macht es mit Shows wie Pop-Stars, DSDS zur Normalität, sich vor anderen zu präsentieren. Karaoke im Mauerpark ist dagegen familiär. Niemand wird wirklich ausgelacht. Im Gegenteil: den Sängern macht es Spaß und das Publikum belohnt (fast) jeden Auftritt mit Applaus und vier Minuten Ruhm auf der Bühne in Berlin.</p>
<p>Mittlerweile ist Joe Hatchibans Karaoke-Show auch für die umliegenden Kleinverdiener attraktiv geworden. Sie haben das Spektakel für sich entdeckt und zum Event eine eigene Ökonomie entwickelt: Kuchenstände, Getränkewagen, Bratwurst, Cocktails. Die Karaoke-Show kostet nichts – der Zuschauer wird sein Geld trotzdem los. Joe Hatchiban selbst lässt zwischendurch die Spendenbüchse durch die Masse ziehen, denn für seine sonntäglichen Events wird er nicht bezahlt. "Aber es geht um Spaß", sagt er selbst.</p>
<p>Und für einige kann der Weg zum Karaoke gar nicht lang genug sein. Auf Facebook schreibt ein Italiener: "Ich würde samstags nach Berlin fliegen und Montag nach Italien zurückkommen, nur um am Sonntag da zu sein". Also um sonntags beim Karaoke im Mauerpark zu sein. Na dann. Hoffentlich eine gute Reise und nicht "A Highway to Hell".</p>
<p><em>Von Julia Jaroschewski</p>
<p>Fotos: Julia Jaroschewski</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=349</link>			<author>Julia</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=349</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=349</guid>			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:57:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>29.08.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Negativbeispiele bewahren den aufmerksamen Beobachter vor fatalen Fehlern! Solltest du auf der Suche nach der Liebe fürs Leben sein – dann suche auf keinen Fall so. 

Vor allem Fußball-Meisterschaften wie EM oder WM beleben unsere Leidenschaft für das Sammeln von kleinen Klebebildchen immer wieder aufs Neue. Oliver Baudach hat aus seinem Hobby eine Passion gemacht und betreibt in Berlin ein Museum, in dem er seine Aufkleber präsentiert. Mehr zum Museum gibt es unter jetzt.de. 

Wer nicht selbst zur Gamescom nach Köln fahren konnte, der erfährt z.B. hier allerhand Wissenswertes direkt von der Gamer-Messe. 

Und hier noch ein paar beindruckende Aufnahmen vom höchsten Wasserfall der Welt zum Staunen und Entspannen. 

Zum Abschluss, wie immer, ein kleines Stück Musik. Diesmal vom Stuttgarter Singer/Songwriter Philipp Poisel, der dieser Tage seine neue Single "Wie soll ein Mensch das ertragen" veröffentlicht hat. 


foto by bernhard pixler /pixelio</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/gamer.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>Negativbeispiele bewahren den aufmerksamen Beobachter vor fatalen Fehlern! Solltest du auf der Suche nach der Liebe fürs Leben sein – dann suche auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MCow4ZBQhZQ">keinen Fall so</a>. </p>
<p>Vor allem Fußball-Meisterschaften wie EM oder WM beleben unsere Leidenschaft für das Sammeln von kleinen Klebebildchen immer wieder aufs Neue. Oliver Baudach hat aus seinem Hobby eine Passion gemacht und betreibt in Berlin ein Museum, in dem er seine Aufkleber präsentiert. Mehr zum Museum gibt es unter <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/509565">jetzt.de</a>. </p>
<p>Wer nicht selbst zur <span xml:lang="en" lang="en">Gamescom</span> nach Köln fahren konnte, der erfährt z.B. hier allerhand Wissenswertes direkt von der <a href="http://www.spiesser.de/artikel/gamescom-video-nerds-und-budi-simon-im-interview" xml:lang="en" lang="en">Gamer</a>-Messe. </p>
<p>Und hier noch ein paar beindruckende Aufnahmen vom höchsten <a href="http://www.liveleak.com/view?i=446_1281907590">Wasserfall der Welt</a> zum Staunen und Entspannen. </p>
<p>Zum Abschluss, wie immer, ein kleines Stück Musik. Diesmal vom Stuttgarter <span xml:lang="en" lang="en">Singer/Songwriter</span> <a href="http://www.philipp-poisel.de">Philipp Poisel</a>, der dieser Tage seine neue Single "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=BynJ3KcYkZQ">Wie soll ein Mensch das ertragen</a>" veröffentlicht hat. </p>
<p>foto by <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=61883&amp;mode=search">bernhard pixler /pixelio</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=347</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=347</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=347</guid>			<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 08:43:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>27.08.2010: Stillgestanden: Soll die Wehrpflicht einmal aussetzen?</title>
			<description>Seit dem 1. Juli dauert die Wehrpflicht in Deutschland nur noch sechs Monate. Die meisten Jugendlichen jedoch würden sie am liebsten ganz abschaffen. Ein Großteil drückt sich schon heute vor dem Heer - setzten auf Ausmusterung oder macht Zivildienst.

Foto: gemen64, pixelio.de; Musik: Freeplaymusic.com</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Seit dem 1. Juli dauert die Wehrpflicht in Deutschland nur noch sechs Monate. Die meisten Jugendlichen jedoch würden sie am liebsten ganz abschaffen. Ein Großteil drückt sich schon heute vor dem Heer - setzten auf Ausmusterung oder macht Zivildienst.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/bund.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="M&auml;nner bei der Bundeswehr" border="0" /></p><p><em>Foto: gemen64, <a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a>; Musik: <a href="http://www.freeplaymusic.com" xml:lang="en" lang="en">Freeplaymusic.com</a></em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=348</link>			<author>Felix</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=348</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=348</guid>			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:04:00 GMT</pubDate>			<itunes:author>Felix</itunes:author>									<enclosure url="http://www.respect.de/projektblog/podcast/wehrfplicht.mp3" length="3565664" type="audio/mpeg"/>			<itunes:duration>3:43</itunes:duration>		</item>
				<item>
			<title>25.08.2010: Festivals: „Ein Auftritt lässt dich fliegen“</title>
			<description>Ein Blick hinter die Festival-Kulissen: Posaunist Michael der Band "Sophie Hunger" erzählt von seinem persönlichen Festivalerlebnis mit Grüntee und Badesee.

Drei junge Männer im Publikum fallen Michael Flury von der Bühne auf. Jede Bewegung passt zum Beat der Musik. "Sie waren ungefähr 80 Meter entfernt und ich musste sie die ganze Zeit fixieren, weil man einfach gemerkt hat, dass sie jeden Song kennen", sagt Michael, der in der Band "Sophie Hunger" Posaune spielt.

Es ist zwischen neun und zehn Uhr auf dem Haldern Pop Festival in Rees-Haldern am Niederrhein. Eine Stunde lang spielt die Band auf der Hauptbühne. Michael sieht einen großen Unterschied zwischen einem Auftritt unter freiem Himmel und in einem Club. In einem geschlossen Raum sei der Widerhall ein ganz anderer. "Bei 1500 Zuschauern spürt man die Grundstimmung und es ist nicht schwer eine Einheit zu bekommen", so Michael. Auf einem Festival falle es schwerer einen direkten Kontakt zum Publikum aufzubauen. "Besonders weil Sophie Hunger keine 08/15-Rockgruppe ist." Dafür kann die Stimmung besonders abends auch ausgelassener sein. Zeit seines Lebens spielt Michael schon Posaune. Jazz, Bigband, Soulmusik – in über zehn Bands hat er bereits gespielt. 


Das Dorf im Backstagebereich

Am Morgen vor dem Auftritt kommt die Band im Nightliner auf dem Festivalgelände an. "Der ganze Backstagebereich erinnerte mich an ein kleines Dorf mit Badesee", erzählt Michael. Nach der Ankunft nehmen die Bandmitglieder erst mal ein ausgiebiges Bad. Und man trifft sich auch unter Kollegen: Als Michael sich vor dem Auftritt im Bus warmspielt, kommt der Posaunist aus der Band "The National" dazu. Michael will sich den Auftritt der Band später noch anschauen. 
Besonders kurz vor dem Auftritt wird es stressig: "Man spielt zwar nur eine Stunde, ist aber zwei bis drei Stunden auf 180", erklärt Michael. Alles muss schnell gehen: Soundcheck, Aufbau, Technik. Nach dem Konzert wartet im Hintergrund schon die nächste Band und die komplette Technik muss wieder von der Bühne verschwinden. 


Euphorie trägt zur Bar

"Ein Konzerterlebnis, dass dich fliegen lässt – kann dich dann auch an die Bar tragen", sagt Michael und lacht. In der Bar wird jeder getrunkene Grüntee mit Wodka aufgefüllt. Später liegt Michael als Erster im Tourbus. Zum Auftritt von "The National" schafft er es dieses Mal nicht mehr, aber vielleicht sieht man sich auf dem nächsten Festival.

Sophie Hunger auf dem Haldern Pop Festival:
Im wdr-Rockpalast
Der Song &amp;quot;My Oh My&amp;quot; Der Song &amp;quot;My Oh My&amp;quot;
Text: Caspar Schlenk
Bild: Konzerttagebuch.de</description>
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				<p>Ein Blick hinter die Festival-Kulissen: Posaunist Michael der Band "Sophie Hunger" erzählt von seinem persönlichen Festivalerlebnis mit Grüntee und Badesee.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/musik/haldern_pop_festival.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="S&auml;ngerin Sophie Hunger auf dem Haldern Pop Festival" border="0" /></p><p>Drei junge Männer im Publikum fallen Michael Flury von der Bühne auf. Jede Bewegung passt zum <span xml:lang="en" lang="en">Beat</span> der Musik. "Sie waren ungefähr 80 Meter entfernt und ich musste sie die ganze Zeit fixieren, weil man einfach gemerkt hat, dass sie jeden Song kennen", sagt Michael, der in der Band "Sophie Hunger" Posaune spielt.</p>
<p>Es ist zwischen neun und zehn Uhr auf dem Haldern Pop Festival in Rees-Haldern am Niederrhein. Eine Stunde lang spielt die Band auf der Hauptbühne. Michael sieht einen großen Unterschied zwischen einem Auftritt unter freiem Himmel und in einem <span xml:lang="en" lang="en">Club</span>. In einem geschlossen Raum sei der Widerhall ein ganz anderer. "Bei 1500 Zuschauern spürt man die Grundstimmung und es ist nicht schwer eine Einheit zu bekommen", so Michael. Auf einem Festival falle es schwerer einen direkten Kontakt zum Publikum aufzubauen. "Besonders weil Sophie Hunger keine 08/15-Rockgruppe ist." Dafür kann die Stimmung besonders abends auch ausgelassener sein. Zeit seines Lebens spielt Michael schon Posaune. Jazz, Bigband, Soulmusik – in über zehn Bands hat er bereits gespielt. </p>
<p><strong>Das Dorf im Backstagebereich</strong></p>
<p>Am Morgen vor dem Auftritt kommt die Band im <span xml:lang="en" lang="en">Nightliner</span> auf dem Festivalgelände an. "Der ganze <span xml:lang="en" lang="en">Backstage</span>bereich erinnerte mich an ein kleines Dorf mit Badesee", erzählt Michael. Nach der Ankunft nehmen die Bandmitglieder erst mal ein ausgiebiges Bad. Und man trifft sich auch unter Kollegen: Als Michael sich vor dem Auftritt im Bus warmspielt, kommt der Posaunist aus der Band "<span xml:lang="en" lang="en">The National</span>" dazu. Michael will sich den Auftritt der Band später noch anschauen.<br />
Besonders kurz vor dem Auftritt wird es stressig: "Man spielt zwar nur eine Stunde, ist aber zwei bis drei Stunden auf 180", erklärt Michael. Alles muss schnell gehen: <span xml:lang="en" lang="en">Soundcheck</span>, Aufbau, Technik. Nach dem Konzert wartet im Hintergrund schon die nächste Band und die komplette Technik muss wieder von der Bühne verschwinden. </p>
<p><strong>Euphorie trägt zur Bar</strong></p>
<p>"Ein Konzerterlebnis, dass dich fliegen lässt – kann dich dann auch an die Bar tragen", sagt Michael und lacht. In der Bar wird jeder getrunkene Grüntee mit Wodka aufgefüllt. Später liegt Michael als Erster im Tourbus. Zum Auftritt von "<span xml:lang="en" lang="en">The National</span>" schafft er es dieses Mal nicht mehr, aber vielleicht sieht man sich auf dem nächsten Festival.</p>
<p><strong>Sophie Hunger auf dem Haldern Pop Festival:</strong><br />
<strong class="highlight_red"><a href="http://http://www.wdr.de/tv/rockpalast/extra/konzerte/2010/0812/index.jsp?mid=220370">Im wdr-Rockpalast</a> &raquo;</strong><br />
Der Song &quot;My Oh My&quot;<br />
<strong class="highlight_red"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=FzAj6C1zBTU">Der Song &quot;My Oh My&quot;</a> &raquo;</strong><br />
<em>Text: Caspar Schlenk</em><br />
<em>Bild: Konzerttagebuch.de</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=346</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=346</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=346</guid>			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:23:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>22.08.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Wer sich für Video- und überhaupt für junge Kunst interessiert, der sollte unbedingt mal bei Florian Jenett vorbeischauen. Hier gibt es z.B. drei Uhren, die in 12 Stunden 43.200 Konstellationen bilden – erinnert ein bisschen an einen Blick durch´s Kaleidoskop, aber schicker. 

Generell einen Blick wert ist die Seite "spreeblick.com". Hier gibt es immer wieder Wissenswertes über Pop, Politik und Kunst – und das eben nicht auf diese langweilige bierernste Art, sondern in kurzen lockeren Blogeinträgen, häppchenweise angerichtet. 

Der Mensch ist nicht nur ein soziales Wesen, sondern verfügt darüber hinaus auch über einen ausgeprägten Sammeltrieb. Ich glaube, es gibt kein Ding und kein Thema, dem sich nicht irgendwann jemand annimmt um es gemeinsam mit seinen Brüdern und Schwestern der gleichen Gattung Ding/Thema zusammenzuführen. Juanvi Martinez präsentiert uns seine Fotosammlung von Reflexionen in Astronautenhelmen. Damit ist Juanvi Martinez in meiner Liste der größten Nerds prompt auf Platz 1.375 eingestiegen. 

Die folgende Seite finde ich persönlich allerliebst: Bastelideen mit dem an bestimmten Tagen wertvollsten, im Drogeriemarkt kaufbaren Rohstoff – dem gemeinen Tampon. Das Gespenst ist niedlich, oder?

Bevor ich zum Musiktipp dieser Woche komme, möchte ich euch Amy Walker vorstellen. Woher sie wirklich kommt, weiß ich nicht, aber sie präsentiert innerhalb von 2 Minuten und 3 Sekunden 21 englischsprachige Akzente. Lenas war leider nicht dabei! 

Nun aber zum Musiktipp. Die Band "Montag" gehört seit zwei Jahren zu meinen absoluten Lieblingsbands, der Song "was wir sagen" ist mein Lieblingslied – und das auch schon seit Monaten! Selten habe ich einen Song so lange so geliebt! Vielleicht kickt´s euch ja auch?! Warum diese Band nicht viel bekannter ist, verstehe ich nicht und werde ich nie verstehen! 

Foto by Fragenus/pixelio</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/altersack.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>Wer sich für Video- und überhaupt für junge Kunst interessiert, der sollte unbedingt mal bei <a href="http://florianjenett.de/">Florian Jenett</a> vorbeischauen. <a href="http://www.spreeblick.com/2010/08/17/one-perfect-cube/#more-35690">Hier</a> gibt es z.B. drei Uhren, die in 12 Stunden 43.200 Konstellationen bilden – erinnert ein bisschen an einen Blick durch´s Kaleidoskop, aber schicker. </p>
<p>Generell einen Blick wert ist die Seite "<a href="http://www.spreeblick.com">spreeblick.com</a>". Hier gibt es immer wieder Wissenswertes über Pop, Politik und Kunst – und das eben nicht auf diese langweilige bierernste Art, sondern in kurzen lockeren Blogeinträgen, häppchenweise angerichtet. </p>
<p>Der Mensch ist nicht nur ein soziales Wesen, sondern verfügt darüber hinaus auch über einen ausgeprägten Sammeltrieb. Ich glaube, es gibt kein Ding und kein Thema, dem sich nicht irgendwann jemand annimmt um es gemeinsam mit seinen Brüdern und Schwestern der gleichen Gattung Ding/Thema zusammenzuführen. <span xml:lang="es" lang="es">Juanvi Martinez</span> präsentiert uns seine Fotosammlung von Reflexionen in <a href="http://3tongallery.typepad.com/3_ton_gallery/2010/08/thirty-five-images-of-space-helmet-reflections.html">Astronautenhelmen</a>. Damit ist <span xml:lang="es" lang="es">Juanvi Martinez</span> in meiner Liste der größten <span xml:lang="en" lang="en">Nerds</span> prompt auf Platz 1.375 eingestiegen. </p>
<p>Die folgende Seite finde ich persönlich allerliebst: <a href="http://swiss-lupe.blogspot.com/2010/08/tampon-bastelideen.html">Bastelideen</a> mit dem an bestimmten Tagen wertvollsten, im Drogeriemarkt kaufbaren Rohstoff – dem gemeinen Tampon. Das Gespenst ist niedlich, oder?</p>
<p>Bevor ich zum Musiktipp dieser Woche komme, möchte ich euch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3UgpfSp2t6k" xml:lang="en" lang="en">Amy Walker</a> vorstellen. Woher sie wirklich kommt, weiß ich nicht, aber sie präsentiert innerhalb von 2 Minuten und 3 Sekunden 21 englischsprachige Akzente. Lenas war leider nicht dabei! </p>
<p>Nun aber zum Musiktipp. Die Band "Montag" gehört seit zwei Jahren zu meinen absoluten Lieblingsbands, der <span xml:lang="en" lang="en">Song</span> "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=_DmtOCQpdB0">was wir sagen</a>" ist mein Lieblingslied – und das auch schon seit Monaten! Selten habe ich einen <span xml:lang="en" lang="en">Song</span> so lange so geliebt! Vielleicht kickt´s euch ja auch?! Warum diese Band nicht viel bekannter ist, verstehe ich nicht und werde ich nie verstehen! </p>
<p>Foto by <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=467480&amp;mode=search">Fragenus/pixelio</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=344</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=344</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=344</guid>			<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 08:41:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>20.08.2010: Spiele-Messe Gamescom in Köln</title>
			<description>Wenn Actionheldin Lara Croft auf einen Klonkrieger aus der Star Wars Saga trifft, und Nintendo auf Sony  - dann ist die Gamescom eröffnet. In den nächsten Tagen präsentiert die Spielemesse die News der Technikbranche. Doch die Zockercommunity ist erwachsener geworden.

Bis Ende der Woche präsentiert die Gamescom alle Neuheiten und Entwicklungen der Technikbranche aus aller Welt. Doch die Gamescom in Köln ist nicht nur etwas für Nerds und Profi-Zocker. Bei mehr als 500 Ausstellern aus 33 Ländern findet sich für fast jeden Geschmack etwas, der mindestens mit einer Tastatur umgehen kann. 

In diesem Jahr werde erstmals etwa 200 Premieren erwartet. Darunter sind natürlich die klassischen Spieleblockbuster wie Final Fantasy. Deren Fortsetzung wird von treuen Fans sehnsüchtig erwartet. In endlos langen Schlangen stehen sie vor den Messeauftritten der Branchengrößen und warten unermüdlich darauf, einmal die Demoversion spielen zu dürfen. 

Aber auch die neuesten Entwicklungen in der Hardware locken die Zocker an. Die Steuerung von Spielfiguren geht völlig neue Wege und verlangt immer öfter ganzen Körpereinsatz.  Auch die 3D-Grafik fasziniert. Die Actionhelden werden von Jahr zu Jahr lebendiger. Auf der Gamescom können die Zocker jedenfalls testen, was an Weihnachten im Handel erhältlich sein wird. 

Viele Besucher scheinen aber auch wild entschlossen, die hohen Eintrittspreise von etwa 30 Euro pro Tag in Form Werbegeschenken wieder reinzuholen. Hostessen, die Gummibärchen oder Shirts in der Hand halten, werden überrannt, als gäbe es in Deutschland weder genug Essen, noch Kleidung, noch Frauen. 

Der typische Gamescom-Besucher ist jung, männlich und verfügt über einen nicht enden wollenden Spieltrieb. Doch die Branche zeigt auch demonstrativ, dass sie reifer geworden ist. Eine ganze Halle haben die Veranstalter dem Thema "gamesCompetence" gewidmet. In Halle 8 geht es um Jugendschutz und Medienkompetenz. Damit reagiert die etablierte Spielemesse auf die steigende Zahl von Spielesüchtigen und der Kritik an Ballerspielen wie Counterstrike. Denn nach tragischen Amokläufen von Jugendlichen, wird in der Ursachenforschung auch immer auf aggressive Spiele verwiesen. Die Spieleindustrie sucht mit der Initiative "Spielen verbindet" nun selbst die öffentliche Diskussion. 

Erst zum zweiten Mal findet die Gamescom in Köln statt. Und in diesem Jahr schwappt die Spiele-Party vom Messegelände bis in die Innenstadt. So verwandelt das gamescom-Festival das Stadtzentrum in einen interaktiven Spielplatz. So wird auch die Europameisterschaft des professionellen eSports auf der Gamescom ausgetragen. Professionelle Spieler suchen dabei im Mehrspielermodus den Besten im jeweiligen Spiel. Diese Disziplin ist zwar in Deutschland nicht als Sportart anerkannt, aber hohe Preisgelder machen die Meisterschaften attraktiv. Und: der Einmarsch der Nationalmannschaften mit Hymnen und Fahnen sorgen für eine authentische Atmosphäre. So holt die Gamescom die Spielewelt in die Realität.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Wenn Actionheldin Lara Croft auf einen Klonkrieger aus der Star Wars Saga trifft, und Nintendo auf Sony  - dann ist die Gamescom eröffnet. In den nächsten Tagen präsentiert die Spielemesse die News der Technikbranche. Doch die Zockercommunity ist erwachsener geworden.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/blog/sport_action/Deko_klein.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Martialische Figur aus Plastik" border="0" /></p><p>Bis Ende der Woche präsentiert die Gamescom alle Neuheiten und Entwicklungen der Technikbranche aus aller Welt. Doch die Gamescom in Köln ist nicht nur etwas für Nerds und Profi-Zocker. Bei mehr als 500 Ausstellern aus 33 Ländern findet sich für fast jeden Geschmack etwas, der mindestens mit einer Tastatur umgehen kann. </p>
<p>In diesem Jahr werde erstmals etwa 200 Premieren erwartet. Darunter sind natürlich die klassischen Spieleblockbuster wie Final Fantasy. Deren Fortsetzung wird von treuen Fans sehnsüchtig erwartet. In endlos langen Schlangen stehen sie vor den Messeauftritten der Branchengrößen und warten unermüdlich darauf, einmal die Demoversion spielen zu dürfen. </p>
<p>Aber auch die neuesten Entwicklungen in der Hardware locken die Zocker an. Die Steuerung von Spielfiguren geht völlig neue Wege und verlangt immer öfter ganzen Körpereinsatz.  Auch die 3D-Grafik fasziniert. Die Actionhelden werden von Jahr zu Jahr lebendiger. Auf der Gamescom können die Zocker jedenfalls testen, was an Weihnachten im Handel erhältlich sein wird. </p>
<p>Viele Besucher scheinen aber auch wild entschlossen, die hohen Eintrittspreise von etwa 30 Euro pro Tag in Form Werbegeschenken wieder reinzuholen. Hostessen, die Gummibärchen oder Shirts in der Hand halten, werden überrannt, als gäbe es in Deutschland weder genug Essen, noch Kleidung, noch Frauen. </p>
<p>Der typische Gamescom-Besucher ist jung, männlich und verfügt über einen nicht enden wollenden Spieltrieb. Doch die Branche zeigt auch demonstrativ, dass sie reifer geworden ist. Eine ganze Halle haben die Veranstalter dem Thema "gamesCompetence" gewidmet. In Halle 8 geht es um Jugendschutz und Medienkompetenz. Damit reagiert die etablierte Spielemesse auf die steigende Zahl von Spielesüchtigen und der Kritik an Ballerspielen wie Counterstrike. Denn nach tragischen Amokläufen von Jugendlichen, wird in der Ursachenforschung auch immer auf aggressive Spiele verwiesen. Die Spieleindustrie sucht mit der Initiative "<a href="www.spielenverbindet.de">Spielen verbindet</a>" nun selbst die öffentliche Diskussion. </p>
<p>Erst zum zweiten Mal findet die Gamescom in Köln statt. Und in diesem Jahr schwappt die Spiele-Party vom Messegelände bis in die Innenstadt. So verwandelt das gamescom-Festival das Stadtzentrum in einen interaktiven Spielplatz. So wird auch die Europameisterschaft des professionellen eSports auf der Gamescom ausgetragen. Professionelle Spieler suchen dabei im Mehrspielermodus den Besten im jeweiligen Spiel. Diese Disziplin ist zwar in Deutschland nicht als Sportart anerkannt, aber hohe Preisgelder machen die Meisterschaften attraktiv. Und: der Einmarsch der Nationalmannschaften mit Hymnen und Fahnen sorgen für eine authentische Atmosphäre. So holt die Gamescom die Spielewelt in die Realität.</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=345</link>			<author>Karen</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=345</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=345</guid>			<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 08:27:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>19.08.2010: Rock am Dock</title>
			<description>Ein Festival bringt Jugendliche zusammen, um fernab von Zukunftsangst ausgelassen zu feiern. Eindrücke vom Dockville-Festival.

Der Junge mit der Matrosen-Mütze drückt die tanzende Menge auseinander. Ein anderer, in Eisbärkostüm, hilft ihm dabei. Wie gegen eine wilde Horde stemmen sie ein Loch in die Massen vor der Bühne. Zehn Meter von ihnen spielt die Band Bonaparte, ebenfalls kostümiert – die laute Musik, der wiegende Pulk, bringen sie in Ekstase. Der Refrain erreicht seinen Höhepunkt und von allen Seiten stürmen Menschen in den Kreis vor der Bühne, um in der Mitte gegeneinander zu springen. Es ähnelt einem Kampf – und doch ist es nur ausgelassene Feierei. Sobald einer zu Boden geht, ziehen ihn Hände wieder hinauf, zurück in den Strudel aus springenden Menschen. Sänger Tobias schreit in sein Mikro: "Too Much, Too Much, Too Much." 

In diesem Jahr haben rund 20 000 Zuschauer auf dem Dockville in Hamburg-Wilhelmsburg gefeiert. Jan Delay, Wir Sind Helden, K.I.Z und The Klaxons standen als Headliner auf dem Programm, aber auch viele kleinere und größere Bands durften sich auf der Bühne beweisen. Schon vor dem Festival zierte eine Ausstellung das Gelände, so auch eine riesiger Holzschlauch. Kinder aus Wilhelmsburg konnten sich außerdem vor dem Festival in verschiedenen Workshops kreativ austoben. Höhepunkt: Eine Tanzperformance mit Jan Delay. 

Ein neues Gefühl nach Duisburg

Alle feiern friedlich und doch ist etwas anders, denn überall stehen sie: Die grauen Absperrgitter. Aus einer Begrenzung ist ein Mahnmal für das Unglück von Duisburg aufgestellt geworden. Und doch ist die letzte Love-Parade, bei der 21 junge Menschen zu Tode kamen, hier kein Gesprächsthema – auch wenn es manchen durch die Köpfe schwirrt. Ein Junge kommt aus der Menge gestürmt und verschnauft: "Da drin ist es wie in Duisburg", sagt er und starrt ins Leere, als überdenke er noch einmal seine gesprochenen Worte. Er stürmt weiter in Richtung Zeltplatz, um dort weiter zu feiern.

Camping mit Bier und Ravioli

Der Campingplatz neben dem Festivalgelände gleicht der Idylle einer schwedischen Landschaft – aus einem Ikea-Katalog entsprungen. Junge Birken umrahmen die grünen Wiesen auf denen die Zelte stehen.

Am Sonntagmorgen haben eben diese Wiesen zwei Tage Festival hinter sich. Ein Schweden-Feeling kommt nicht mehr auf. Dort eine Ravioli-Dose, die eine Hälfte vergossen vor dem Zelt, die andere Hälfte tropfend an der Zeltwand.  Über die Wiese erstreckt sich eine Wüste aus zertretenen Bierdosen.  Einige sind noch wach und sitzen in Runden, trinken Sangria aus Tetra-Packs. Die Mädchen lachen hysterisch und wecken die, bei denen Übelkeit langsam den Rausch verdrängt. Wenn das Lachen verstummt, wird es still zwischen den Bäumen. Es scheint als stünde die Welt still – noch ein Tag bis alles abgebaut wird und der Müll, die Zelte und schließlich auch die Menschen wieder verschwinden. 

Text: Caspar Tobias Schlenk
Fotos: Simon Wörpel</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Ein Festival bringt Jugendliche zusammen, um fernab von Zukunftsangst ausgelassen zu feiern. Eindrücke vom Dockville-Festival.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/musik/Dockville1.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Die Band Wir Sind Helden spielen vor der Menge. In der Dunkelheit leuchtet die B&uuml;hne." border="0" /></p><p>Der Junge mit der Matrosen-Mütze drückt die tanzende Menge auseinander. Ein anderer, in Eisbärkostüm, hilft ihm dabei. Wie gegen eine wilde Horde stemmen sie ein Loch in die Massen vor der Bühne. Zehn Meter von ihnen spielt die Band Bonaparte, ebenfalls kostümiert – die laute Musik, der wiegende Pulk, bringen sie in Ekstase. Der Refrain erreicht seinen Höhepunkt und von allen Seiten stürmen Menschen in den Kreis vor der Bühne, um in der Mitte gegeneinander zu springen. Es ähnelt einem Kampf – und doch ist es nur ausgelassene Feierei. Sobald einer zu Boden geht, ziehen ihn Hände wieder hinauf, zurück in den Strudel aus springenden Menschen. Sänger Tobias schreit in sein Mikro: "<span xml:lang="en" lang="en">Too Much, Too Much, Too Much</span>." </p>
<p>In diesem Jahr haben rund 20 000 Zuschauer auf dem Dockville in Hamburg-Wilhelmsburg gefeiert. Jan Delay, Wir Sind Helden, K.I.Z und The Klaxons standen als Headliner auf dem Programm, aber auch viele kleinere und größere Bands durften sich auf der Bühne beweisen. Schon vor dem Festival zierte eine Ausstellung das Gelände, so auch eine riesiger Holzschlauch. Kinder aus Wilhelmsburg konnten sich außerdem vor dem Festival in verschiedenen Workshops kreativ austoben. Höhepunkt: Eine Tanzperformance mit Jan Delay. </p>
<p><strong>Ein neues Gefühl nach Duisburg</strong></p>
<p>Alle feiern friedlich und doch ist etwas anders, denn überall stehen sie: Die grauen Absperrgitter. Aus einer Begrenzung ist ein Mahnmal für das Unglück von Duisburg aufgestellt geworden. Und doch ist die letzte Love-Parade, bei der 21 junge Menschen zu Tode kamen, hier kein Gesprächsthema – auch wenn es manchen durch die Köpfe schwirrt. Ein Junge kommt aus der Menge gestürmt und verschnauft: "Da drin ist es wie in Duisburg", sagt er und starrt ins Leere, als überdenke er noch einmal seine gesprochenen Worte. Er stürmt weiter in Richtung Zeltplatz, um dort weiter zu feiern.</p>
<p><strong>Camping mit Bier und Ravioli</strong></p>
<p>Der Campingplatz neben dem Festivalgelände gleicht der Idylle einer schwedischen Landschaft – aus einem Ikea-Katalog entsprungen. Junge Birken umrahmen die grünen Wiesen auf denen die Zelte stehen.</p>
<p>Am Sonntagmorgen haben eben diese Wiesen zwei Tage Festival hinter sich. Ein Schweden-<span xml:lang="en" lang="en">Feeling</span> kommt nicht mehr auf. Dort eine Ravioli-Dose, die eine Hälfte vergossen vor dem Zelt, die andere Hälfte tropfend an der Zeltwand.  Über die Wiese erstreckt sich eine Wüste aus zertretenen Bierdosen.  Einige sind noch wach und sitzen in Runden, trinken Sangria aus Tetra-Packs. Die Mädchen lachen hysterisch und wecken die, bei denen Übelkeit langsam den Rausch verdrängt. Wenn das Lachen verstummt, wird es still zwischen den Bäumen. Es scheint als stünde die Welt still – noch ein Tag bis alles abgebaut wird und der Müll, die Zelte und schließlich auch die Menschen wieder verschwinden. </p>
<p><em>Text: Caspar Tobias Schlenk<br />
Fotos: Simon Wörpel</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=343</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=343</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=343</guid>			<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 05:54:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>17.08.2010: Ich und die Anderen: „Politik ist ein hartes Pflaster“</title>
			<description>

Verena Schäffer trifft mit 23 Jahren Entscheidungen, die knapp 18 Millionen Menschen betreffen. "Da habe ich gehörigen Respekt vor", sagt die 23-Jährige, die für die Grüne Fraktion als jüngstes Mitglied dieser Wahlperiode in den Landtag von Nordrhein-Westfalen eingezogen ist. 

Gerade hat Verena ihre Bachelor-Arbeit abgegeben. Vom Hörsaal wechselt sie nun in den Plenarsaal. Sie kümmert sich um die Themen Frauenpolitik und Strategien gegen Rechtsextremismus. Muss Papiere lesen und schreiben, mit Verbänden kommunizieren und Reden halten. Doch ganz neu ist die politische Arbeit für die junge Abgeordnete nicht. Als im Jahr 2003 der Irakkrieg losging – Verena ging noch zur Schule – wollte sie etwas dagegen unternehmen, eine deutsche Kriegsbeteiligung verhindern, ging auf Demonstrationen. Etwas später gründete sie dann ihre eigene Grüne Jugendgruppe und arbeitete sich bis in den Landesvorstand der Parteijugend hoch. 

Schon früh war klar, dass das Thema Gleichberechtigung von Frauen eines ihrer Steckenpferde sein würde: "Es kann nicht sein, dass Frauen immer noch weniger verdienen als Männer. Da hatte ich als Schülerin schon keinen Bock drauf." Schon in der Schule habe es Kommentare der Lehrer gegeben, die Feministinnen als männerfeindliche Emanzen bezeichneten.
Integration ist weiteres Themenfeld, in dem sich Verena engagiert. "Ich komme aus dem Ruhrpott, hier leben sehr viele Personen mit Migrationshintergrund, für die das Thema Integration enorm wichtig ist". 

Große Verantwortung
Kann eine so junge Person überhaupt Entscheidungen treffen, die eine gesamte Bevölkerung – vom Kleinkind bis zum Rentner – betreffen? "Aufgrund meines Alters habe ich einen guten Zugang zu meiner Generation, aber natürlich versuche ich auch, die Interessen aller zu verteten." 

Und was sagen Freunde und Familie dazu? Bei einer 70-Stunden-Woche bleibt sehr wenig Zeit für Privates. "Man muss sich Freiräume schaffen", sagt Verena. Ihre Familie unterstütze sie, auch wenn diese sich den politischen Alltag noch nicht so recht vorstellen können. Deshalb hat Verena ihre Familie zu einem Besuch in den Landtag eingeladen. Die Zeit dafür gab es allerdings noch nicht. "Es geht alles super schnell", kommentiert Verena ihre Arbeit. "Um sich intensiv in ein Thema einarbeiten zu können, bräuchten wir vielleicht ein bisschen Entschleunigung." Kaum sei sie gewählt worden, ging es in die ersten Sitzungen.

"Bastelt an ihrer ersten Kleinen Anfrage", schreibt Verena Schäffer auf Twitter. Der Gebrauch neuer Medien und der sozialen Netzwerke für die politische Arbeit sind für Verena selbstverständlich. Auch das sei Merkmal der nachwachsenden Generation. Allerdings versucht die junge Abgeordnete diese Dienste sinnvoll zu nutzen, mehr Politisches zu posten anstatt das gesamte Privatleben auszubreiten wie es manche Kollegen täten.

Archivarin für die Frauenrechte
Eigentlich hatte Verena nie das Ziel Berufspolitikerin zu sein. "Als einzelne Abgeordnete kann ich nicht die ganz große Sache bewegen", sagt sie. Warum dann also dieser Beruf? "Es gibt aber viele Stellschrauben auf unterschiedlichen Ebenen, an denen man Sachen verändern kann." Das möchte Verena anderen jungen Menschen zeigen. "Engagement im Sportverein, in religiösen oder kulturellen Organisationen, jeder kann etwas in dieser Gesellschaft bewirken."  

Trotz ihrer Politikbegeisterung möchte sich Verena neben dem Politikerinnendasein ein zweites Standbein aufbauen. Ihr Plan: Nebenbei einen Master absolvieren, auch wenn es aufgrund der politischen Eingebundenheit nur zu einem Seminar im Semester komme. Auch ihre Professorin habe gesagt, Politik sei ein unsicheres Geschäft. Und eigentlich möchte Verena auch mal etwas anderes machen: "Gedenkstättenarbeit vielleicht. Oder Arbeit in einem Frauenarchiv finde ich ganz toll."

"Ich finde es nicht ungewöhnlich Chefin zu sein"
Ersteinmal aber steht sie morgens halb acht auf und bleibt bis 20 Uhr im Büro. Unterstützt wird sie von ihrer sieben Jahre älteren Mitarbeiterin. Positionierungsprobleme gäbe es nicht: "Ich finde es nicht ungewöhnlich Chefin zu sein, weil ich das aus meiner Zeit als Landessprecherin der Grünen Jugend bereits kenne." Dass Jugendliche politikverdrossen seien, glaubt Verena nicht. "Unsere Generation lebt unter einem enormen Leistungsdruck. Viele würden gern aktiv werden, haben aber neben Ausbildung, Studium und Nebenjob gar keine Zeit mehr." Deshalb möchte Verena unter anderem bessere Studienbedingungen. "Wir müssen heute anfangen uns zu engagieren, wie wir morgen leben wollen".

Was sich Verena von ihrer Arbeit und anderen Politikern erhofft: "Nicht gegeneinander, sondern ein Miteinander". Ganz besonders sollten Frauen gefördert werden, damit diese in leitende Positionen kommen. Allerdings ohne mit ihrem Verhalten Männer zu imitieren: "Es sollen nicht immer die weiterkommen, die am lautesten schreien", findet Verena und ergänzt: "Politik ist ein hartes Pflaster."

Text: Julia Jaroschewski
Fotos: Verena Schäffer</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/Verena_Landtag_klein.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Verena Sch&auml;ffer, Politikerin mit 23 Jahren" border="0" /></p><p>Verena Schäffer trifft mit 23 Jahren Entscheidungen, die knapp 18 Millionen Menschen betreffen. "Da habe ich gehörigen Respekt vor", sagt die 23-Jährige, die für die Grüne Fraktion als jüngstes Mitglied dieser Wahlperiode in den Landtag von Nordrhein-Westfalen eingezogen ist. </p>
<p>Gerade hat Verena ihre Bachelor-Arbeit abgegeben. Vom Hörsaal wechselt sie nun in den Plenarsaal. Sie kümmert sich um die Themen Frauenpolitik und Strategien gegen Rechtsextremismus. Muss Papiere lesen und schreiben, mit Verbänden kommunizieren und Reden halten. Doch ganz neu ist die politische Arbeit für die junge Abgeordnete nicht. Als im Jahr 2003 der Irakkrieg losging – Verena ging noch zur Schule – wollte sie etwas dagegen unternehmen, eine deutsche Kriegsbeteiligung verhindern, ging auf Demonstrationen. Etwas später gründete sie dann ihre eigene Grüne Jugendgruppe und arbeitete sich bis in den Landesvorstand der Parteijugend hoch. </p>
<p>Schon früh war klar, dass das Thema Gleichberechtigung von Frauen eines ihrer Steckenpferde sein würde: "Es kann nicht sein, dass Frauen immer noch weniger verdienen als Männer. Da hatte ich als Schülerin schon keinen Bock drauf." Schon in der Schule habe es Kommentare der Lehrer gegeben, die Feministinnen als männerfeindliche Emanzen bezeichneten.<br />
Integration ist weiteres Themenfeld, in dem sich Verena engagiert. "Ich komme aus dem Ruhrpott, hier leben sehr viele Personen mit Migrationshintergrund, für die das Thema Integration enorm wichtig ist". </p>
<p><strong>Große Verantwortung</strong><br />
Kann eine so junge Person überhaupt Entscheidungen treffen, die eine gesamte Bevölkerung – vom Kleinkind bis zum Rentner – betreffen? "Aufgrund meines Alters habe ich einen guten Zugang zu meiner Generation, aber natürlich versuche ich auch, die Interessen aller zu verteten." </p>
<p>Und was sagen Freunde und Familie dazu? Bei einer 70-Stunden-Woche bleibt sehr wenig Zeit für Privates. "Man muss sich Freiräume schaffen", sagt Verena. Ihre Familie unterstütze sie, auch wenn diese sich den politischen Alltag noch nicht so recht vorstellen können. Deshalb hat Verena ihre Familie zu einem Besuch in den Landtag eingeladen. Die Zeit dafür gab es allerdings noch nicht. "Es geht alles super schnell", kommentiert Verena ihre Arbeit. "Um sich intensiv in ein Thema einarbeiten zu können, bräuchten wir vielleicht ein bisschen Entschleunigung." Kaum sei sie gewählt worden, ging es in die ersten Sitzungen.</p>
<p>"Bastelt an ihrer ersten Kleinen Anfrage", schreibt Verena Schäffer auf Twitter. Der Gebrauch neuer Medien und der sozialen Netzwerke für die politische Arbeit sind für Verena selbstverständlich. Auch das sei Merkmal der nachwachsenden Generation. Allerdings versucht die junge Abgeordnete diese Dienste sinnvoll zu nutzen, mehr Politisches zu posten anstatt das gesamte Privatleben auszubreiten wie es manche Kollegen täten.</p>
<p><strong>Archivarin für die Frauenrechte</strong><br />
Eigentlich hatte Verena nie das Ziel Berufspolitikerin zu sein. "Als einzelne Abgeordnete kann ich nicht die ganz große Sache bewegen", sagt sie. Warum dann also dieser Beruf? "Es gibt aber viele Stellschrauben auf unterschiedlichen Ebenen, an denen man Sachen verändern kann." Das möchte Verena anderen jungen Menschen zeigen. "Engagement im Sportverein, in religiösen oder kulturellen Organisationen, jeder kann etwas in dieser Gesellschaft bewirken."  </p>
<p>Trotz ihrer Politikbegeisterung möchte sich Verena neben dem Politikerinnendasein ein zweites Standbein aufbauen. Ihr Plan: Nebenbei einen Master absolvieren, auch wenn es aufgrund der politischen Eingebundenheit nur zu einem Seminar im Semester komme. Auch ihre Professorin habe gesagt, Politik sei ein unsicheres Geschäft. Und eigentlich möchte Verena auch mal etwas anderes machen: "Gedenkstättenarbeit vielleicht. Oder Arbeit in einem Frauenarchiv finde ich ganz toll."</p>
<p><strong>"Ich finde es nicht ungewöhnlich Chefin zu sein"</strong><br />
Ersteinmal aber steht sie morgens halb acht auf und bleibt bis 20 Uhr im Büro. Unterstützt wird sie von ihrer sieben Jahre älteren Mitarbeiterin. Positionierungsprobleme gäbe es nicht: "Ich finde es nicht ungewöhnlich Chefin zu sein, weil ich das aus meiner Zeit als Landessprecherin der Grünen Jugend bereits kenne." Dass Jugendliche politikverdrossen seien, glaubt Verena nicht. "Unsere Generation lebt unter einem enormen Leistungsdruck. Viele würden gern aktiv werden, haben aber neben Ausbildung, Studium und Nebenjob gar keine Zeit mehr." Deshalb möchte Verena unter anderem bessere Studienbedingungen. "Wir müssen heute anfangen uns zu engagieren, wie wir morgen leben wollen".</p>
<p>Was sich Verena von ihrer Arbeit und anderen Politikern erhofft: "Nicht gegeneinander, sondern ein Miteinander". Ganz besonders sollten Frauen gefördert werden, damit diese in leitende Positionen kommen. Allerdings ohne mit ihrem Verhalten Männer zu imitieren: "Es sollen nicht immer die weiterkommen, die am lautesten schreien", findet Verena und ergänzt: "Politik ist ein hartes Pflaster."</p>
<p><em>Text: Julia Jaroschewski<br />
Fotos: Verena Schäffer</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=341</link>			<author>Julia</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=341</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=341</guid>			<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 08:49:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>16.08.2010: Mehr Demokratie im Kino</title>
			<description>Fünf Jungs habe eine Internetplattform entwickelt, auf der die Nutzer künftig das Kinoprogramm bestimmen.

Mittwochabend, 21 Uhr – das Kino ist fast leer. Jan und Marius sind unter den wenigen Zuschauern. Zwei beiläufig gestellte Fragen beim Rausgehen sollen den Grundstein für die Internetplattform "moviac" legen: Warum laufen eigentlich nur Blockbuster im Kino? Warum können die Zuschauer keinen Einfluss auf das Programm nehmen?

2006 hat Jan die Initialidee und beide machen sich ans Werk. Das Konzept: Eine Plattform, auf der sich Filmfreunde treffen. Ein Nutzer schlägt seinen Lieblingsstreifen vor und wenn sich genügend Leute finden, die den Film ebenfalls im Kino sehen wollen – kommt er ins Programm."Wir wollten in zehn Jahren sagen können, ‚wir hatten eine gute Idee und haben es versucht’&amp;quot;, sagt Marius. 

Die Klassiker kommen zurück auf die Leinwand

Für jeden Schritt, den ihr Projekt voranschreitet, holen die beiden neue Leute ins Boot: Georgios entwickelt die Architektur der Website, Christoph programmiert die Plattform und Stefan gibt der Seite ein neues Gewand. Die fünf taufen ihre Plattform "moviac", ein Kunstname entstanden aus "Moviemaniac", zu deutsch Filmverrückter. Am vergangenen Sonntag, den 15. August lief "2001 – Odyssee im Weltraum", das Meisterwerk von Stanley Kubrick in Düsseldorf. Die erste "moviac"-Vorstellung. 

Von der Filmvorführung in Düsseldorf erhofft sich Marius einen Zuwachs für die Plattform. "Spread the Word" nennt er diesen Effekt. Bislang war es nicht immer einfach an die Kinos heran zu treten. "Wenn sie das Wort ‚Internet’ hören, denken viele noch an Raubkopie, übersehen dabei aber die Möglichkeiten, die Ihnen das Internet bietet", sagt Marius. Ihr Modell sieht eine Partnerschaft vor, in der die Kinobetreiber und Filmverleiher kostenlos Ihre Inhalte auf moviac einstellen können und im Gegenzug Werbung in ihrem Kino machen, mit Plakaten oder einem Link auf der Homepage. "Dass die Idee in die Köpfe kommt", so Marius. 

Von der Idee zum Kult-Status

Der Blick in die Zukunft ist vorsichtig: Die Faktoren, die das Projekt beeinflussen seien nicht kalkulierbar, meint Marius. Zum Beispiel die voranschreitende Digitalisierung. "Wir möchten erstmal, dass moviac soviel abwirft, damit die operativen Kosten gedeckt sind", sagt er. Vor allem aber soll der Kult-Aspekt im Vordergrund ihres "professionellen Hobbies" stehen und der Wille mehr Demokratie ins deutsche Kinoprogramm zu bringen.

Marius sieht ihr Beispiel auch als Antrieb für Jugendliche, mutig eine eigene Idee zu verwirklichen. Denn ihre Idee hatte Erfolg, nicht nur die Resonanz der Filmverrückten im Netz gibt ihnen recht, sondern auch die Bundesregierung hat das Projekt mit dem Innovationspreis im Bereich Film ausgezeichnet.

Die Wünsch&amp;#39; Dir was Filmplattform - www.moviac.de
Das moviac-Team - www.moviac.de/team

Foto: Hanna Urschler/Jugendfotos.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Fünf Jungs habe eine Internetplattform entwickelt, auf der die Nutzer künftig das Kinoprogramm bestimmen.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/film_medien/Emotionen_im_Kino.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Emotionen im Kino: Die einen knutschen, die anderen trauern. Manchen steht die langweile ins Gesicht geschrieben oder der Schrecken." border="0" /></p><p>Mittwochabend, 21 Uhr – das Kino ist fast leer. Jan und Marius sind unter den wenigen Zuschauern. Zwei beiläufig gestellte Fragen beim Rausgehen sollen den Grundstein für die Internetplattform "moviac" legen: Warum laufen eigentlich nur <span xml:lang="en" lang="en">Blockbuster</span> im Kino? Warum können die Zuschauer keinen Einfluss auf das Programm nehmen?</p>
<p>2006 hat Jan die Initialidee und beide machen sich ans Werk. Das Konzept: Eine Plattform, auf der sich Filmfreunde treffen. Ein Nutzer schlägt seinen Lieblingsstreifen vor und wenn sich genügend Leute finden, die den Film ebenfalls im Kino sehen wollen – kommt er ins Programm."Wir wollten in zehn Jahren sagen können, ‚wir hatten eine gute Idee und haben es versucht’&quot;, sagt Marius. </p>
<p><strong>Die Klassiker kommen zurück auf die Leinwand</strong></p>
<p>Für jeden Schritt, den ihr Projekt voranschreitet, holen die beiden neue Leute ins Boot: Georgios entwickelt die Architektur der Website, Christoph programmiert die Plattform und Stefan gibt der Seite ein neues Gewand. Die fünf taufen ihre Plattform "moviac", ein Kunstname entstanden aus "<span xml:lang="en" lang="en">Moviemaniac</span>", zu deutsch Filmverrückter. Am vergangenen Sonntag, den 15. August lief "2001 – Odyssee im Weltraum", das Meisterwerk von Stanley Kubrick in Düsseldorf. Die erste "moviac"-Vorstellung. </p>
<p>Von der Filmvorführung in Düsseldorf erhofft sich Marius einen Zuwachs für die Plattform. "<span xml:lang="en" lang="en">Spread the Word</span>" nennt er diesen Effekt. Bislang war es nicht immer einfach an die Kinos heran zu treten. "Wenn sie das Wort ‚Internet’ hören, denken viele noch an Raubkopie, übersehen dabei aber die Möglichkeiten, die Ihnen das Internet bietet", sagt Marius. Ihr Modell sieht eine Partnerschaft vor, in der die Kinobetreiber und Filmverleiher kostenlos Ihre Inhalte auf moviac einstellen können und im Gegenzug Werbung in ihrem Kino machen, mit Plakaten oder einem <span xml:lang="en" lang="en">Link</span> auf der <span xml:lang="en" lang="en">Homepage</span>. "Dass die Idee in die Köpfe kommt", so Marius. </p>
<p><strong>Von der Idee zum Kult-Status</strong></p>
<p>Der Blick in die Zukunft ist vorsichtig: Die Faktoren, die das Projekt beeinflussen seien nicht kalkulierbar, meint Marius. Zum Beispiel die voranschreitende Digitalisierung. "Wir möchten erstmal, dass moviac soviel abwirft, damit die operativen Kosten gedeckt sind", sagt er. Vor allem aber soll der Kult-Aspekt im Vordergrund ihres "professionellen Hobbies" stehen und der Wille mehr Demokratie ins deutsche Kinoprogramm zu bringen.</p>
<p>Marius sieht ihr Beispiel auch als Antrieb für Jugendliche, mutig eine eigene Idee zu verwirklichen. Denn ihre Idee hatte Erfolg, nicht nur die Resonanz der Filmverrückten im Netz gibt ihnen recht, sondern auch die Bundesregierung hat das Projekt mit dem Innovationspreis im Bereich Film ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Die Wünsch&#39; Dir was Filmplattform</strong> - <a href="http://www.moviac.de">www.moviac.de</a><br />
<strong>Das moviac-Team</strong> - <a href="http://www.moviac.de/team">www.moviac.de/team</a></p>
<p><em>Foto: Hanna Urschler/Jugendfotos.de</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=338</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=338</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=338</guid>			<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:24:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>15.08.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Tanzen in Auschwitz: Geschmacklos oder gelungene Kunstaktion, die neue Wege im Umgang mit dem Holocaust aufzeigt? Darüber streiten sich in diesem Fall die Geister. Auslöser der Debatte ist ein Kurzfilm der Performancekünstlerin Jane Kormann. Im Video tanzt ihr Vater Adam Kohn(89), der im Dritten Reich viele Jahre im KZ von Auschwitz gefangen gehalten wurde, gemeinsam mit seinen Enkeln auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers. Für den 89jährigen Adam Kohn war dieser Tanz der größte Triumph seines Lebens. Im Artikel auf spiegel.de heißt es: "Seitdem bin ich kein Opfer mehr, ich habe überlebt, ich habe gewonnen." 

Wer eine Sturmwolke gigantisch wie das Ufo aus Independence Day sehen möchte, der klicke auf: Gewitterwolke.

Plant jemand von Euch in nächster Zeit einen Umzug? Dann sind diese neuen Transportkonstruktionen von David Graham vielleicht genau die richtige Erfindung zum richtigen Zeitpunkt um diese gemeinhin anstrengende Aktivität ein wenig entspannter und dazu noch ökologisch bewusst zu gestalten. 

Hier entlang gibt es eine kleine Kanone mit großer Wirkung. 

Wer in der ausklingenden Festivalsaison noch Modetipps benötigt, der wird vielleicht  bei jetzt.de fündig. Einmal die Woche verraten jetzt.de-Leser, wo sie ihre Klamotten gekauft und auch, was sie gekostet haben. 

Musik, die mir zurzeit wieder richtig viel Spaß macht, ist der Soundtrack des Films "O brother, where are thou?". Besonders "Constand sorrow" hat es mir angetan. Vielleicht kann ich Euch ja ein wenig mit meinem "Bluegrass-Fieber" anstecken…
 

So, das war es auch schon wieder für diese Woche! Der Sommer ist vorbei… oder? Optimistische Kommentare erwünscht!

foto havlena/pixelio</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/mode.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>Tanzen in Auschwitz: Geschmacklos oder gelungene Kunstaktion, die neue Wege im Umgang mit dem Holocaust aufzeigt? Darüber streiten sich in diesem Fall die Geister. Auslöser der Debatte ist ein Kurzfilm der Performancekünstlerin Jane Kormann. Im Video tanzt ihr Vater Adam Kohn(89), der im Dritten Reich viele Jahre im KZ von Auschwitz gefangen gehalten wurde, gemeinsam mit seinen Enkeln auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers. Für den 89jährigen Adam Kohn war dieser Tanz der größte Triumph seines Lebens. Im Artikel auf <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,710881,00.html http://www.youtube.com/watch?v=0rvf5qPG0_0">spiegel.de</a> heißt es: "Seitdem bin ich kein Opfer mehr, ich habe überlebt, ich habe gewonnen." </p>
<p>Wer eine Sturmwolke gigantisch wie das Ufo aus <span xml:lang="en" lang="en">Independence Day</span> sehen möchte, der klicke auf: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mZnmQ0mnTnU">Gewitterwolke</a>.</p>
<p>Plant jemand von Euch in nächster Zeit einen Umzug? Dann sind diese neuen <a href="http://www.spreeblick.com/2010/08/10/umweltfreundlicher-transportieren-mit-move-it/#more-35488">Transportkonstruktionen</a> von <span xml:lang="en" lang="en">David Graham</span> vielleicht genau die richtige Erfindung zum richtigen Zeitpunkt um diese gemeinhin anstrengende Aktivität ein wenig entspannter und dazu noch ökologisch bewusst zu gestalten. </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Wi4g_U0hoOg">Hier entlang</a> gibt es eine kleine Kanone mit großer Wirkung. </p>
<p>Wer in der ausklingenden Festivalsaison noch Modetipps benötigt, der wird vielleicht  <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/509102">bei jetzt.de</a> fündig. Einmal die Woche verraten jetzt.de-Leser, wo sie ihre Klamotten gekauft und auch, was sie gekostet haben. </p>
<p>Musik, die mir zurzeit wieder richtig viel Spaß macht, ist der <span xml:lang="en" lang="en">Soundtrack</span> des Films <span xml:lang="en" lang="en">"O brother, where are thou</span>?". Besonders "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=j8G6RZJqyNQ" xml:lang="en" lang="en">Constand sorrow</a>" hat es mir angetan. Vielleicht kann ich Euch ja ein wenig mit meinem "<span xml:lang="en" lang="en">Bluegrass</span>-Fieber" anstecken…<br />
 </p>
<p>So, das war es auch schon wieder für diese Woche! Der Sommer ist vorbei… oder? Optimistische Kommentare erwünscht!</p>
<p>foto <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=414605&amp;mode=search">havlena/pixelio</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=340</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=340</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=340</guid>			<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 08:30:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>13.08.2010: Animania in Bonn</title>
			<description>

Wer zwischen dem 30. Juli und 1. August in Bonn unterwegs war, ist einer Menge merkwürdig kostümierter junger Menschen begegnet. Aus ganz Deutschland sind sie mit bunten Perücken, bemalten Gesichtern und Spielzeugwaffen nach Bonn gepilgert, um in der Beethovenhalle an der AnimagiC 2010 teilzunehmen.

Anime-Kultur 
AnimagiC ist eine der größten deutschen Anime-Veranstaltungen. Sie findet seit fünf Jahren regelmäßig in der Bonner Beethovenhalle statt. Drei Tage lang tummeln sich rund 15.000 Besucher aus aller Welt auf der Messe. Sie begeistern sich für die japanische Kultur, für Mangas und Animationsfilme. Conventions wie AnimagiC bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Lieblings-Mangaka - das sind die Künstler, die Mangas zeichnen - zu treffen. Sie können japanische Musik - &amp;quot;J-Pop&amp;quot; oder &amp;quot;J-Rock&amp;quot; - live hören, andere Fans kennenlernen und mit ihnen gemeinsam neue Video-, Rollen-, und Kartenspiele ausprobieren. Außerdem gibt es auch eine Reihe von spannenden Diskussionen, Filmen und Aufführungen rund um das Thema Manga, Cosplay und Co.

Seit Mitte der 1990er Jahre wächst das Interesse für Mangas in Deutschland. In dieser Zeit entstehen auch die ersten Conventions, zu denen Fans in Verkleidung ihrer Lieblingsfiguren kommen. Diese Verkleidung wird &amp;quot;cosplay&amp;quot; genannt, eine Abkürzung für &amp;quot;costume-play&amp;quot;. Und wie man am Bonner Convention-Wochenende in der Stadt bemerken kann, gibt es geradezu eine Cosplay-Parade bei Conventions wie der AnimagiC. Die Begeisterung ist groß: Auf dem Gelände vor der Veranstaltungshalle zelten Anime-Fans, um keinen einzigen der drei Veranstaltungstage zu verpassen. Für sie ist Manga nicht nur ein Hobby, sondern ein Lebensstil. 

Die Kostüme
Bunter Reifrock, spitze Elfenohren, kurze Krankenschwester-Uniform; grünes Sci-Fi-Ungeheuer; blutverschmierter Zombie; Schmetterlingsflügel, Fuchsschwänze, ein menschengroßer pastellfarbener Teddy-Bär: Solche Details sieht man, wenn man durch die Beethovenhalle schlendert. Und man sieht auch, dass viele Teilnehmer unglaublich viel Zeit und viel Geld investiert haben, um ihre Kostüme für diese Veranstaltung zu schneidern. 

&amp;quot;Ich habe bei ihrem Kostüm geholfen&amp;quot;, sagt sagt eine von zwei perfekt gekleideten Cosplayerinnen. Die beiden kommen aus verschiedenen Städten und haben sich im Internet kennengelernt. Die Freundin ergänzt: &amp;quot;Wir haben die Kostüme getrennt genäht. Sie zuhause in Köln und ich in München. Sie hat mir online Tipps gegeben und mir auch einen Brief geschrieben... es war voll lieb von ihr!&amp;quot;

Der feminine, mädchenhafte &amp;quot;Lolita-Look&amp;quot; liegt auf der AnimagiC voll im Trend. Es gibt dazu sogar eine Diskussion mit den Experten der Online-Community dunkelsüß.de. Die hat sich auf den Lolita-Stil spezialisiert. Dabei werden oft pastellfarbene, kindlich aussehende Kleider mit Bonbon- oder Tiermustern angezogen. Dazu lange Strümpfe, passende Handtaschen oder Sonnenschirme - und auf den Fingernägeln und Wimpern klitzern Pailletten. 

Ein weiterer Trend, der bei Mädchen sehr beliebt ist, heißt &amp;quot;Decora&amp;quot;. &amp;quot;Das sind Mädchen, die ganz viele bunte Haarspangen tragen. Ein japanischer Stil!&amp;quot;, erklärt eine junge Frau, die unzählige dieser glänzenden, farbenfrohen Accessoires im Haar hat. Viele Mädchen auf der Convention sind in diesem Stil gekleidet - auch weil er günstig und leicht umzusetzen ist. 

Andere sind mit ihren Kostümen in eine ganz andere Richtung gegangen: Ein Mädchen hat sich ein grünes Gesicht geschminkt, Gummi-Fangzähne und hält eine riesiggroße Spielzeugwaffe in der Hand. Wer ein Foto machen möchte, für den nimmt sie eine bedrohliche Pose ein. Sie ist eine Figur aus dem bekannten Rollenspiel &amp;quot;World of Warcraft&amp;quot;. 

Viele verwenden für ihre Kostüme Kleider, Röcke, Hosen oder Hemden, die sie schon besessen und dann umgenäht haben. Das ist nicht nur kreativ, sondern auch günstig. &amp;quot;Bei ihm ist es eigentlich am einfachsten gewesen&amp;quot;, sagt eine von drei grünhäutigen, ganz in schwarz gekleideten Außerirdischen über ihren Begleiter. &amp;quot;Das sind Sachen, die er sonst auch anzieht.&amp;quot; Die drei sind der Beweis dafür, dass man nicht viel Geld ausgeben muss, um toll und überzeugend auszusehen. Sie sind Wesen aus der Serie &amp;quot;Stargate Atlantis&amp;quot; und kommen ihren fiktionalen Vorbildern ziemlich nah. &amp;quot;Normalerweise haben die Wesen gelbe Katzenaugen und tragen ein besonderes Gebiss. Aber das ist eine Geldsache. Und für ein, zwei Tage, muss man dann eben Kompromisse machen.&amp;quot;

Interessant ist der Moment, wenn sich zwei Cosplayer begegnen, die die gleiche Figur darstellen. Wie die beiden Jungs, die als &amp;quot;Black Star&amp;quot;, einer Figur aus dem Anime &amp;quot;Soul Eater&amp;quot;, verkleidet sind: Wer kommt dem Original näher?

&amp;quot;Ich fühle mich neben ihm so schlecht!&amp;quot; sagt der eine. Er glaubt, der andere wäre der bessere &amp;quot;Black Star&amp;quot;. Aber das ist eine sehr persönliche Sicht, denn beide haben ihrer Figur eine individuelle Note gegeben. &amp;quot;Ich habe bei den Schuhen die Sterne ausgetauscht und ein vorhandenes Kostüm hier und da verändert und gekürzt.&amp;quot; Der Andere hat sein Outfit komplett selbst gemacht: &amp;quot;Ich habe sogar die Perücke mit langen Haaren gekauft und dann die Frisur geschnitten!&amp;quot; 

Eine Community von Fans für Fans
Die beiden &amp;quot;Black Stars&amp;quot; wollen auch nach der Convention in Kontakt bleiben. Bei der AnimagiC lernen sich viele Fans untereinander kennen. Über das Internet werden die neuen Freundschaften gepflegt und ausgebaut. Außerdem bieten Rollen- und Videospiele oder Foren die Möglichkeit, sich auch über das Anime-Thema auszutauschen. 

Viele Fans lernen sich aber auch jenseits der virtuellen Welt kennen und sind dann lediglich zusätzlich online verbunden. &amp;quot;Wir haben uns schon vor ein paar Jahren auf einem Konzert getroffen&amp;quot;, sagt eine junge Frau, die mit weiteren Fans aus Köln und Oberhausen hierher gekommen sind. Der damalige Anlass war ein japanisches Konzert, also etwas, das mit der Manga-Kultur zu tun hat. Zusammen haben sie bereits andere Anime-Veranstaltungen besucht. Es ist wie überall auf der Welt eigentlich ganz einfach: Freundschaften entstehen oft über gleiche Interessen. .

Dass Manga nicht nur ein Hobby, sondern ein Lebensstil ist, ist bei der AnimagiC in Bonn offensichtlich. &amp;quot;Im Cosplay ist es ganz egal, wer du bist. Du musst nur dein Charakter sein&amp;quot;, sagt ein Junge, der die gesamten drei Tage als seine Lieblingsfigur verkleidet bleibt. Wie beim Rollenspiel kann man ein neues Aussehen annehmen, man kann aber auch eine ganz neue Persönlichkeit sein: &amp;quot;Ich liebe das Cosplay. Auch wenn ich zu dick im Kostüm bin. Ich fühle mich einfach wohl.&amp;quot;

Text: Laura Campbell (Bild oben)</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/mode_style/7.png" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>Wer zwischen dem 30. Juli und 1. August in Bonn unterwegs war, ist einer Menge merkwürdig kostümierter junger Menschen begegnet. Aus ganz Deutschland sind sie mit bunten Perücken, bemalten Gesichtern und Spielzeugwaffen nach Bonn gepilgert, um in der Beethovenhalle an der AnimagiC 2010 teilzunehmen.</p>
<h4>Anime-Kultur</h4>
<p>AnimagiC ist eine der größten deutschen Anime-Veranstaltungen. Sie findet seit fünf Jahren regelmäßig in der Bonner Beethovenhalle statt. Drei Tage lang tummeln sich rund 15.000 Besucher aus aller Welt auf der Messe. Sie begeistern sich für die japanische Kultur, für Mangas und Animationsfilme. Conventions wie AnimagiC bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Lieblings-Mangaka - das sind die Künstler, die Mangas zeichnen - zu treffen. Sie können japanische Musik - &quot;J-Pop&quot; oder &quot;J-Rock&quot; - live hören, andere Fans kennenlernen und mit ihnen gemeinsam neue Video-, Rollen-, und Kartenspiele ausprobieren. Außerdem gibt es auch eine Reihe von spannenden Diskussionen, Filmen und Aufführungen rund um das Thema Manga, Cosplay und Co.</p>
<p>Seit Mitte der 1990er Jahre wächst das Interesse für Mangas in Deutschland. In dieser Zeit entstehen auch die ersten Conventions, zu denen Fans in Verkleidung ihrer Lieblingsfiguren kommen. Diese Verkleidung wird &quot;cosplay&quot; genannt, eine Abkürzung für &quot;costume-play&quot;. Und wie man am Bonner Convention-Wochenende in der Stadt bemerken kann, gibt es geradezu eine Cosplay-Parade bei Conventions wie der AnimagiC. Die Begeisterung ist groß: Auf dem Gelände vor der Veranstaltungshalle zelten Anime-Fans, um keinen einzigen der drei Veranstaltungstage zu verpassen. Für sie ist Manga nicht nur ein Hobby, sondern ein Lebensstil. </p>
<h4>Die Kostüme</h4>
<p>Bunter Reifrock, spitze Elfenohren, kurze Krankenschwester-Uniform; grünes Sci-Fi-Ungeheuer; blutverschmierter Zombie; Schmetterlingsflügel, Fuchsschwänze, ein menschengroßer pastellfarbener Teddy-Bär: Solche Details sieht man, wenn man durch die Beethovenhalle schlendert. Und man sieht auch, dass viele Teilnehmer unglaublich viel Zeit und viel Geld investiert haben, um ihre Kostüme für diese Veranstaltung zu schneidern. </p>
<p>&quot;Ich habe bei ihrem Kostüm geholfen&quot;, sagt sagt eine von zwei perfekt gekleideten Cosplayerinnen. Die beiden kommen aus verschiedenen Städten und haben sich im Internet kennengelernt. Die Freundin ergänzt: &quot;Wir haben die Kostüme getrennt genäht. Sie zuhause in Köln und ich in München. Sie hat mir online Tipps gegeben und mir auch einen Brief geschrieben... es war voll lieb von ihr!&quot;</p>
<p>Der feminine, mädchenhafte &quot;Lolita-Look&quot; liegt auf der AnimagiC voll im Trend. Es gibt dazu sogar eine Diskussion mit den Experten der Online-Community dunkelsüß.de. Die hat sich auf den Lolita-Stil spezialisiert. Dabei werden oft pastellfarbene, kindlich aussehende Kleider mit Bonbon- oder Tiermustern angezogen. Dazu lange Strümpfe, passende Handtaschen oder Sonnenschirme - und auf den Fingernägeln und Wimpern klitzern Pailletten. </p>
<p>Ein weiterer Trend, der bei Mädchen sehr beliebt ist, heißt &quot;Decora&quot;. &quot;Das sind Mädchen, die ganz viele bunte Haarspangen tragen. Ein japanischer Stil!&quot;, erklärt eine junge Frau, die unzählige dieser glänzenden, farbenfrohen Accessoires im Haar hat. Viele Mädchen auf der Convention sind in diesem Stil gekleidet - auch weil er günstig und leicht umzusetzen ist. </p>
<p>Andere sind mit ihren Kostümen in eine ganz andere Richtung gegangen: Ein Mädchen hat sich ein grünes Gesicht geschminkt, Gummi-Fangzähne und hält eine riesiggroße Spielzeugwaffe in der Hand. Wer ein Foto machen möchte, für den nimmt sie eine bedrohliche Pose ein. Sie ist eine Figur aus dem bekannten Rollenspiel &quot;World of Warcraft&quot;. </p>
<p>Viele verwenden für ihre Kostüme Kleider, Röcke, Hosen oder Hemden, die sie schon besessen und dann umgenäht haben. Das ist nicht nur kreativ, sondern auch günstig. &quot;Bei ihm ist es eigentlich am einfachsten gewesen&quot;, sagt eine von drei grünhäutigen, ganz in schwarz gekleideten Außerirdischen über ihren Begleiter. &quot;Das sind Sachen, die er sonst auch anzieht.&quot; Die drei sind der Beweis dafür, dass man nicht viel Geld ausgeben muss, um toll und überzeugend auszusehen. Sie sind Wesen aus der Serie &quot;Stargate Atlantis&quot; und kommen ihren fiktionalen Vorbildern ziemlich nah. &quot;Normalerweise haben die Wesen gelbe Katzenaugen und tragen ein besonderes Gebiss. Aber das ist eine Geldsache. Und für ein, zwei Tage, muss man dann eben Kompromisse machen.&quot;</p>
<p>Interessant ist der Moment, wenn sich zwei Cosplayer begegnen, die die gleiche Figur darstellen. Wie die beiden Jungs, die als &quot;Black Star&quot;, einer Figur aus dem Anime &quot;Soul Eater&quot;, verkleidet sind: Wer kommt dem Original näher?</p>
<p>&quot;Ich fühle mich neben ihm so schlecht!&quot; sagt der eine. Er glaubt, der andere wäre der bessere &quot;Black Star&quot;. Aber das ist eine sehr persönliche Sicht, denn beide haben ihrer Figur eine individuelle Note gegeben. &quot;Ich habe bei den Schuhen die Sterne ausgetauscht und ein vorhandenes Kostüm hier und da verändert und gekürzt.&quot; Der Andere hat sein Outfit komplett selbst gemacht: &quot;Ich habe sogar die Perücke mit langen Haaren gekauft und dann die Frisur geschnitten!&quot; </p>
<h4>Eine Community von Fans für Fans</h4>
<p>Die beiden &quot;Black Stars&quot; wollen auch nach der Convention in Kontakt bleiben. Bei der AnimagiC lernen sich viele Fans untereinander kennen. Über das Internet werden die neuen Freundschaften gepflegt und ausgebaut. Außerdem bieten Rollen- und Videospiele oder Foren die Möglichkeit, sich auch über das Anime-Thema auszutauschen. </p>
<p>Viele Fans lernen sich aber auch jenseits der virtuellen Welt kennen und sind dann lediglich zusätzlich online verbunden. &quot;Wir haben uns schon vor ein paar Jahren auf einem Konzert getroffen&quot;, sagt eine junge Frau, die mit weiteren Fans aus Köln und Oberhausen hierher gekommen sind. Der damalige Anlass war ein japanisches Konzert, also etwas, das mit der Manga-Kultur zu tun hat. Zusammen haben sie bereits andere Anime-Veranstaltungen besucht. Es ist wie überall auf der Welt eigentlich ganz einfach: Freundschaften entstehen oft über gleiche Interessen. .</p>
<p>Dass Manga nicht nur ein Hobby, sondern ein Lebensstil ist, ist bei der AnimagiC in Bonn offensichtlich. &quot;Im Cosplay ist es ganz egal, wer du bist. Du musst nur dein Charakter sein&quot;, sagt ein Junge, der die gesamten drei Tage als seine Lieblingsfigur verkleidet bleibt. Wie beim Rollenspiel kann man ein neues Aussehen annehmen, man kann aber auch eine ganz neue Persönlichkeit sein: &quot;Ich liebe das Cosplay. Auch wenn ich zu dick im Kostüm bin. Ich fühle mich einfach wohl.&quot;</p>
<p><em>Text: Laura Campbell (Bild oben)</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=342</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=342</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=342</guid>			<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:29:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>12.08.2010: respect-podcast #33: Ferienzeit: Zuhause oder in der Ferne?</title>
			<description>Nicht jeder kann sich eine Auslandreise leisten. Und manche wollen es auch gar nicht, müssen Arbeiten oder in der Familie helfen. Wir zeigen, warum es auch schön sein kann, zuhause Urlaub zu machen. Und geben Tipps für den perfekten Urlaubstag zuhause.

Foto: Felix Scheidl; Musik: Freeplaymusic.com</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Nicht jeder kann sich eine Auslandreise leisten. Und manche wollen es auch gar nicht, müssen Arbeiten oder in der Familie helfen. Wir zeigen, warum es auch schön sein kann, zuhause Urlaub zu machen. Und geben Tipps für den perfekten Urlaubstag zuhause.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/ferien_AM.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Ein Junge im Liegestuhl am Sandstrand unter einer Palme" border="0" /></p><p><em>Foto: Felix Scheidl; Musik: <a href="http://www.freeplaymusic.com" xml:lang="en" lang="en">Freeplaymusic.com</a></em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=339</link>			<author>Felix</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=339</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=339</guid>			<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 07:01:00 GMT</pubDate>			<itunes:author>Felix</itunes:author>									<enclosure url="http://www.respect.de/projektblog/podcast/ferien_zuhaus.mp3" length="3272279" type="audio/mpeg"/>			<itunes:duration>3:25</itunes:duration>		</item>
				<item>
			<title>10.08.2010: Geocaching: Schnitzeljagd reloaded</title>
			<description>

Ich bin kein Freund von Wanderungen. Die Reize "wunderbare Landschaft" und "wundervoller Ausblick" reichen bei mir nicht aus, um ein gemütliches Sofa gegen Natur pur einzutauschen. Anders als bei vielen meiner  Freunde hat sich diese Abneigung auch im Laufe der Jahre nicht ausgewachsen. Aber ich mag es, Dinge zu suchen und zu finden. Und ich mag es, ein klares Ziel vor Augen zu haben! 

Deshalb war ich sehr neugierig, als mir eine Freundin von ihrem Hobby berichtete. Barbara ist seit einigen Jahren leidenschaftliche "Geocacherin". Geocaching übersetze ich für mich mit "Schnitzeljagd für große Kinder". Jemand hat einen Schatz versteckt und veröffentlicht auf entsprechenden Seiten im Netz (z.B. geocaching.com) wichtige Hinweise, die den geschickten Schatzsucher zum vergrabenen Cache (Schatz) führen. Was früher die "Schnitzel" bzw. Zettelchen waren sind heute GPS-Koordinaten und Wegbeschreibungen aus dem Internet. In mehreren Etappen wird der Schatzsucher mit Hilfe eines GPS-Geräts zum Ziel geführt. Diese häufigste Art des Geocaching nennt sich Multicache. "Aber es gibt noch viele andere. Kann man alles im Internet nachlesen", erklärt mir Barbara. GPS-Geräte wurden ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt, ermöglichen die genaue Ortsbestimmung mit Hilfe von Satellitensignalen und werden heute z.B.  bei Navigationssystemen fürs Auto genutzt. Beim Multicache wird die Startposition in der Wegbeschreibung bereits angegeben. Manchmal muss man sie auch erknobeln. 

Der Cache kann eine normalgroße Tupperdose sein, entpuppt sich zuweilen aber auch als widerspenstige kleine Filmdose, die sich nicht mal eben so finden lassen will. Die Gebiete, in denen ein Schatz liegt, werden in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt. "Es gibt Caches, die werden in riesigen Höhlen versteckt und so weit oben angebracht, dass man richtig klettern muss um sie zu erreichen", erzählt mir Barbara auf dem Weg zu meiner ersten Schatzsuche außerhalb eines Kindergeburtstages,&amp;quot; andere lassen sich bequem mit dem Auto erreichen." 

Barbara hat mir angeboten, sie bei einer Schatzsuche zu begleiten. Unser Cache heißt "Ofenkaul" und startet bei N50° 40.810 E007° 13.000. Ein Teil der Endkoordinaten, dort wo der Schatz vergraben liegt, wurde auch schon verraten. Die erste Koordinate lautet N 50° 40. A – (100*B)-(100*C)-(100*D)-(5*E)-(100*F). Die zweite sieht ganz ähnlich aus. Die Buchstaben werden im Laufe der Suche durch Zahlen ersetzt. Dafür muss man auf dem Weg kleine Rätsel lösen oder bestimmte Dinge zählen. Was genau man tun muss, steht in der Onlinebeschreibung des Caches, die wir selbstverständlich ausgedruckt und eingepackt haben. 

An der 1. Station, dem Startpunkt dieses Caches, gibt es ein kleines Steinkapellchen. Dort, so verrät der Schnitzelleger, befindet sich eine Jahreszahl. Diese Zahl ist die Lösung der Unbekannten A unserer Endkoordinate, die angibt, wo der Schatz versteckt wurde. Auf dem Zettel, den wir ausgedruckt haben, finden wir nun die Koordinaten für die zweite Station unserer Route. Auch hier gibt es wieder ein Rätsel. Wir sollen die Einfluglöcher für die Fledermäuse im ansonsten zugemauerten Tunneleingang zählen. Die Anzahl dieser Löcher ergibt die Zahl, die wir für die Unbekannte B in der zu ermittelten Endkoordinate einsetzen können. 

Während wir so von Station zu Station marschieren, erzählt mir Barbara etwas über die Gegend hier. Viele der Infos hat sie in der Beschreibung des Caches gelesen und spickt ihre Erzählung mit Geschichten über wilde Partys, die früher angeblich in den Tunneln des Berges gefeiert wurden. Unsere Strecke führt an einem dieser noch offenen Tunneleingänge vorbei und wir wagen einen Blick ins Innere des Berges (siehe Foto). Nach ca. einer Stunde haben wir alle Unbekannten durch Zahlen ersetzt und wissen, wo der Schatz versteckt sein muss. Da es meine erste Schatzsuche ist, darf ich ihn finden und ziehe nach weiteren zehn Minuten stolz wie Oskar eine angeschmockte Plastikbox aus dem Unterholz. Der Cache besteht traditionell aus einer Menge Kram, den frühere Schatzsucher in die Dose gelegt haben. Wenn ich etwas davon haben möchte, darf ich es gegen neuen Kram, den ich mitgebracht habe, eintauschen. Wir erbeuten ein Taschenmesser und ein Duplo-Schwein (siehe Foto) und tragen uns in das Logbuch ein. Hier hinterlässt jeder Schatzfinder seinen Namen. Manche schreiben auch eine kleine Nachricht an denjenigen, der sich den Cache ausgedacht hat. 

Barbara erzählt, dass es auf der ganzen Welt Millionen von Menschen gibt, die leidenschaftlich geocachen. Überall, ob in der Stadt auf dem Land oder wie hier im Wald, werden Schätze versteckt und gefunden. "Im Urlaub ist das toll. Oft lernt man eine Stadt oder ein Gebiet viel besser kennen, weil die Caches von Ortskundigen gelegt werden und man so auch Stellen kennen lernt, die man alleine nie gefunden hätte," schwärmt Barbara. Barbara und ihre Freunde haben selber einen Cache gelegt, mit dem ihr die Streetart in Bonn und die Stadt selbst besser kennenlernen könnt. Vielleicht nehme ich mir ihn nächste Woche direkt vor, denn diese Schatzsuche wird sicher nicht meine Letzte bleiben. 

Wenn du jetzt selbst Lust auf eine Schatzsuche bekommen hast, dann findest du unter geocaching.de, opencaching.de oder geocaching.com eine Menge Schatzkarten sowie ein nettes Video mit weiteren Einsteigerinfos zum neuen Trendsport. Ich für meinen Teil hab am Ende vielleicht doch etwas gefunden, dass ich hin und wieder gegen ein gemütliches Sofa eintauschen mag.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/unserSchatz.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>Ich bin kein Freund von Wanderungen. Die Reize "wunderbare Landschaft" und "wundervoller Ausblick" reichen bei mir nicht aus, um ein gemütliches Sofa gegen Natur pur einzutauschen. Anders als bei vielen meiner  Freunde hat sich diese Abneigung auch im Laufe der Jahre nicht ausgewachsen. Aber ich mag es, Dinge zu suchen und zu finden. Und ich mag es, ein klares Ziel vor Augen zu haben! </p>
<p>Deshalb war ich sehr neugierig, als mir eine Freundin von ihrem <span xml:lang="en" lang="en">Hobby</span> berichtete. Barbara ist seit einigen Jahren leidenschaftliche "Geo<span xml:lang="en" lang="en">cache</span>rin". Geo<span xml:lang="en" lang="en">cach</span>ing übersetze ich für mich mit "Schnitzeljagd für große Kinder". Jemand hat einen Schatz versteckt und veröffentlicht auf entsprechenden Seiten im Netz (z.B. <a href="http:/geocaching.com" xml:lang="en" lang="en">geocaching.com</a>) wichtige Hinweise, die den geschickten Schatzsucher zum vergrabenen <span xml:lang="en" lang="en">Cache</span> (Schatz) führen. Was früher die "Schnitzel" bzw. Zettelchen waren sind heute <span xml:lang="en" lang="en">GPS</span>-Koordinaten und Wegbeschreibungen aus dem <span xml:lang="en" lang="en">Internet</span>. In mehreren Etappen wird der Schatzsucher mit Hilfe eines <span xml:lang="en" lang="en">GPS</span>-Geräts zum Ziel geführt. Diese häufigste Art des Geo<span xml:lang="en" lang="en">caching</span> nennt sich Multi<span xml:lang="en" lang="en">cache</span>. "Aber es gibt noch viele andere. Kann man alles im Internet nachlesen", erklärt mir Barbara. <span xml:lang="en" lang="en">GPS</span>-Geräte wurden ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt, ermöglichen die genaue Ortsbestimmung mit Hilfe von Satellitensignalen und werden heute z.B.  bei Navigationssystemen fürs Auto genutzt. Beim Multi<span xml:lang="en" lang="en">cach</span>e wird die Startposition in der Wegbeschreibung bereits angegeben. Manchmal muss man sie auch erknobeln. </p>
<p>Der <span xml:lang="en" lang="en">Cache</span> kann eine normalgroße Tupperdose sein, entpuppt sich zuweilen aber auch als widerspenstige kleine Filmdose, die sich nicht mal eben so finden lassen will. Die Gebiete, in denen ein Schatz liegt, werden in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt. "Es gibt <span xml:lang="en" lang="en">Caches</span>, die werden in riesigen Höhlen versteckt und so weit oben angebracht, dass man richtig klettern muss um sie zu erreichen", erzählt mir Barbara auf dem Weg zu meiner ersten Schatzsuche außerhalb eines Kindergeburtstages,&quot; andere lassen sich bequem mit dem Auto erreichen." </p>
<p>Barbara hat mir angeboten, sie bei einer Schatzsuche zu begleiten. Unser Cache heißt "<a href="http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=bf6cfb29-dcc7-4827-9088-1fb0e0bbf87c">Ofenkau</a>l" und startet bei N50° 40.810 E007° 13.000. Ein Teil der Endkoordinaten, dort wo der Schatz vergraben liegt, wurde auch schon verraten. Die erste Koordinate lautet N 50° 40. A – (100*B)-(100*C)-(100*D)-(5*E)-(100*F). Die zweite sieht ganz ähnlich aus. Die Buchstaben werden im Laufe der Suche durch Zahlen ersetzt. Dafür muss man auf dem Weg kleine Rätsel lösen oder bestimmte Dinge zählen. Was genau man tun muss, steht in der <span xml:lang="en" lang="en">Online</span>beschreibung des <span xml:lang="en" lang="en">Caches</span>, die wir selbstverständlich ausgedruckt und eingepackt haben. </p>
<p>An der 1. Station, dem Startpunkt dieses <span xml:lang="en" lang="en">Caches</span>, gibt es ein kleines Steinkapellchen. Dort, so verrät der Schnitzelleger, befindet sich eine Jahreszahl. Diese Zahl ist die Lösung der Unbekannten A unserer Endkoordinate, die angibt, wo der Schatz versteckt wurde. Auf dem Zettel, den wir ausgedruckt haben, finden wir nun die Koordinaten für die zweite Station unserer Route. Auch hier gibt es wieder ein Rätsel. Wir sollen die Einfluglöcher für die Fledermäuse im ansonsten zugemauerten Tunneleingang zählen. Die Anzahl dieser Löcher ergibt die Zahl, die wir für die Unbekannte B in der zu ermittelten Endkoordinate einsetzen können. </p>
<p>Während wir so von Station zu Station marschieren, erzählt mir Barbara etwas über die Gegend hier. Viele der Infos hat sie in der Beschreibung des <span xml:lang="en" lang="en">Caches</span> gelesen und spickt ihre Erzählung mit Geschichten über wilde Partys, die früher angeblich in den Tunneln des Berges gefeiert wurden. Unsere Strecke führt an einem dieser noch offenen Tunneleingänge vorbei und wir wagen einen Blick ins Innere des Berges (siehe Foto). Nach ca. einer Stunde haben wir alle Unbekannten durch Zahlen ersetzt und wissen, wo der Schatz versteckt sein muss. Da es meine erste Schatzsuche ist, darf ich ihn finden und ziehe nach weiteren zehn Minuten stolz wie Oskar eine angeschmockte Plastikbox aus dem Unterholz. Der <span xml:lang="en" lang="en">Cache</span> besteht traditionell aus einer Menge Kram, den frühere Schatzsucher in die Dose gelegt haben. Wenn ich etwas davon haben möchte, darf ich es gegen neuen Kram, den ich mitgebracht habe, eintauschen. Wir erbeuten ein Taschenmesser und ein Duplo-Schwein (siehe Foto) und tragen uns in das Logbuch ein. Hier hinterlässt jeder Schatzfinder seinen Namen. Manche schreiben auch eine kleine Nachricht an denjenigen, der sich den Cache ausgedacht hat. </p>
<p>Barbara erzählt, dass es auf der ganzen Welt Millionen von Menschen gibt, die leidenschaftlich geo<span xml:lang="en" lang="en">cachen</span>. Überall, ob in der Stadt auf dem Land oder wie hier im Wald, werden Schätze versteckt und gefunden. "Im Urlaub ist das toll. Oft lernt man eine Stadt oder ein Gebiet viel besser kennen, weil die <span xml:lang="en" lang="en">Caches</span> von Ortskundigen gelegt werden und man so auch Stellen kennen lernt, die man alleine nie gefunden hätte," schwärmt Barbara. Barbara und ihre Freunde haben selber einen <a href="http://www.geocaching.com" xml:lang="en" lang="en">Cache</a> gelegt, mit dem ihr die <span xml:lang="en" lang="en">Streetart</span> in Bonn und die Stadt selbst besser kennenlernen könnt. Vielleicht nehme ich mir ihn nächste Woche direkt vor, denn diese Schatzsuche wird sicher nicht meine Letzte bleiben. </p>
<p>Wenn du jetzt selbst Lust auf eine Schatzsuche bekommen hast, dann findest du unter <a href="http://www.geocaching.de">geocaching.de</a>, <a href="http://www.opencaching.de">opencaching.de</a> oder <a href="http://www.geocaching.com">geocaching.com</a> eine Menge Schatzkarten sowie ein nettes Video mit weiteren Einsteigerinfos zum neuen Trendsport. Ich für meinen Teil hab am Ende vielleicht doch etwas gefunden, dass ich hin und wieder gegen ein gemütliches Sofa eintauschen mag.</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=337</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=337</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=337</guid>			<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:16:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>08.08.2010: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Laut dem US-Magazin "Popular Science" gehört der Job von Tanzforscher Peter Lovatt alias Dr. Dance zu den zehn schlimmsten Forscherjobs überhaupt. Begründung: "Er müsse sich die oftmals unvorteilhaften Drehungen von Menschen in jedem Alter ansehen und untersuchen." Das Ziel: Zu erfahren, mit welchem Tanzstil potentielle Partner angelockt werden können. Hier erfährst du, ob du bisher auf die richtigen Moves gesetzt hast.

Der folgende Clip handelt vom Traum des Ewigen Lebens. Dem Video zufolge haben stinkreiche Russen eine neue exzentrische Leidenschaft für sich entdeckt. Die vermögenden Damen und Herren sorgen zu Lebzeiten dafür, dass ihre Gehirne nach dem Ableben schockgefroren werden. Dies geschieht in der Hoffnung, dass die Wissenschaft irgendwann dazu in der Lage sein wird, die konservierten Gehirne in funktionstüchtige Körper zu transferieren. Futurama lässt grüßen.

Alles so schön schmockig hier! Das denke ich mir jedes Mal, wenn ich in eine S-Bahn einsteige. Und meine Messlatte für Ekelgefühle liegt eigentlich ziemlich hoch. Ob wohl der Dreck oder die immer wieder in den Raum geworfene Behauptung, junge Menschen seien schlampig, Grund für die folgende Putzaktion war? Ich find’s jedenfalls cool.

Jetzt noch zwei Clips aus der Rubrik: Süße Tiere! Dieser Papagei kann so ziemlich alles nachahmen:  - sogar Elvis Presley. 

Apropos Elvis – nicht nur die Amis, sondern auch die Japaner wissen, wie man Haare in eine Tolle verwandelt und sich schön lässig zu feinster Rock’n’Roll-Musik optimal zur Geltung bringt. 

Und zum Schluss, kurz vor dem obligatorischen Musiktipp der Woche, hier noch ein kleiner "Werbe"film für Facebook. Er trägt den schönen Untertitel "wir wollen dich doch nur kennenlernen". 

Die Musik der Woche kommt heute von der fabelhaften Band "Wir sind Helden". Schon jetzt sind die Kritiken fürs vierte Studioalbum bombastisch. Die neue Single heißt "Alles" und gibt es hier auf die Ohren. Wer Spaß an Fremdsprachen hat, der findet den Song "Kaputt" (ebenfalls &amp;quot;Wir sind Helden&amp;quot;) sogar auf Chinesisch. Was die Judith alles kann...

Dann macht’s mal gut und hofft mit mir gemeinsam, dass der Sommer noch mal wiederkommt!

Foto hermes57/pixelio</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/liebespaar.JPG" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Ein Liebespaar auf eine Wand gespr&uuml;ht" border="0" /></p><p>Laut dem US-Magazin "<span xml:lang="en" lang="en">Popular Science</span>" gehört der <span xml:lang="en" lang="en">Job</span> von Tanzforscher <span xml:lang="en" lang="en">Peter Lovatt alias Dr. Dance</span> zu den zehn schlimmsten Forscherjobs überhaupt. Begründung: "Er müsse sich die oftmals unvorteilhaften Drehungen von Menschen in jedem Alter ansehen und untersuchen." Das Ziel: Zu erfahren, mit welchem Tanzstil potentielle Partner angelockt werden können. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,705344,00.html">Hier</a> erfährst du, ob du bisher auf die richtigen <span xml:lang="en" lang="en">Moves</span> gesetzt hast.</p>
<p>Der folgende <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/video/?bcpid=6981671001&amp;bclid=3612802001&amp;bctid=326133100001&amp;refer=homepage" xml:lang="fr" lang="fr">Clip</a> handelt vom Traum des Ewigen Lebens. Dem Video zufolge haben stinkreiche Russen eine neue exzentrische Leidenschaft für sich entdeckt. Die vermögenden Damen und Herren sorgen zu Lebzeiten dafür, dass ihre Gehirne nach dem Ableben schockgefroren werden. Dies geschieht in der Hoffnung, dass die Wissenschaft irgendwann dazu in der Lage sein wird, die konservierten Gehirne in funktionstüchtige Körper zu transferieren. <span xml:lang="en" lang="en">Futurama</span> lässt grüßen.</p>
<p>Alles so schön schmockig hier! Das denke ich mir jedes Mal, wenn ich in eine S-Bahn einsteige. Und meine Messlatte für Ekelgefühle liegt eigentlich ziemlich hoch. Ob wohl der Dreck oder die immer wieder in den Raum geworfene Behauptung, junge Menschen seien schlampig, Grund für die folgende <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vuXPerXHkCs">Putzaktion</a> war? Ich find’s jedenfalls <span xml:lang="en" lang="en">cool</span>.</p>
<p>Jetzt noch zwei <span xml:lang="en" lang="en">Clips</span> aus der Rubrik: Süße Tiere! Dieser <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7WUyQcg8WCA&amp;feature=related">Papagei</a> kann so ziemlich alles nachahmen:  - sogar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QDsgPdd7BwQ&amp;feature=related"><span xml:lang="en" lang="en">Elvis Presley</span></a>. </p>
<p>Apropos Elvis – nicht nur die Amis, sondern auch <a href="http://vimeo.com/3760942">die Japaner</a> wissen, wie man Haare in eine Tolle verwandelt und sich schön lässig zu feinster Rock’n’Roll-Musik optimal zur Geltung bringt. </p>
<p>Und zum Schluss, kurz vor dem obligatorischen Musiktipp der Woche, hier noch ein kleiner "Werbe"film für <span xml:lang="en" lang="en">Facebook</span>. Er trägt den schönen Untertitel "<a href="http://www.spreeblick.com/2010/07/21/alexander-lehmann-willkommen-bei-facebook/">wir wollen dich doch nur kennenlernen</a>". </p>
<p>Die Musik der Woche kommt heute von der fabelhaften Band "Wir sind Helden". Schon jetzt sind die Kritiken fürs vierte Studioalbum bombastisch. Die neue Single heißt "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=7Hi-3pE1dq4">Alles</a>" und gibt es hier auf die Ohren. Wer Spaß an Fremdsprachen hat, der findet den Song "Kaputt" (ebenfalls &quot;Wir sind Helden&quot;) sogar auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aTGIQdmEqAc">Chinesisch</a>. Was die Judith alles kann...</p>
<p>Dann macht’s mal gut und hofft mit mir gemeinsam, dass der Sommer noch mal wiederkommt!</p>
<p>Foto <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=441269&amp;mode=search">hermes57/pixelio</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=336</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=336</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=336</guid>			<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 11:23:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>05.08.2010: Baseball-Botschafter</title>
			<description>Joe Slater trainiert ein Kölner Baseball-Team. Was in seiner Heimat Stadion füllt, ist hierzulande Randsportart – doch die Begeisterung steigt.

In den USA ist Baseball "National Pastime" – zu deutsch: Nationaler Zeitvertreib. Der Sport stammt aus Amerika und hat dort eine lange Tradition: Viele Amerikaner schwelgen in Nostalgie über vergange Spiele und Baseballhelden aus der Jugend.


Baseball – Amerikas Spiegelbild

Es entwickelte sich im frühen Neunzehnten Jahrhundert aus dem einfachen Spiel, das "Rounders" heißt und aus Großbritannien stammt. Die besten Rounders-Spielern veränderten das Spiel leicht. Um 1850 legte der "Father of Baseball",  Alexander Cartwright die offiziellen Regeln fest. Spieler begannen, die Punktzahl anzuschreiben. Damit fing das Spiel an, etwas Größeres zu werden. Schon Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts entstanden die ersten Profi-Ligen. Zur gleichen Zeit entwickelten sich schnell die amerikanische Wirtschaft und Industrie, und der kommerzielle Wert von Baseball stieg damit an. 

In dieser Zeit begann der Bürgerkrieg und danach gingen die Afroamerikaner für mehr Rechte auf die Straße. Diese Bemühungen und Fortschritte waren auch im Baseball-Spielbetrieb zu spüren. Jackie Robinson durchbrach als Erster die Rassenbarriere des Profi-Baseballs. Er repräsentierte für viele den "amerikanischen Traum", weil er durch sein Talent und seinen Charakter aus der Armut heraus nationalen Ruhm erlangte. Baseball und Amerika sind eng miteinander verbunden, weil sie sich zur selben Zeit und in Zusammenhang miteinander entwickelt haben. In diesem Sinn ist Baseball nicht nur echt amerikanisch, sondern auch eine Art Spiegelbild für Amerikaner. 

Das amerikanische Fußballspiel

Der amerikanische Baseball ist viel komplizierter als der Deutsche. Die oberste amerikanische Liga nennt sich "MLB" ("major league baseball"). Zu den 30 MLB-Teams in Amerika gehören Mannschaften wie die "New York Yankees" und die "Baltimore Orioles". Jedes MLB-Team hat ein eigenes System von "Minor-League" Teams, und jedes dieser Systeme besteht aus vielen verschiedenen Klassen; von "AAA" bis zum niedrigeren "AA" und "Rookie-Ball". Für Kinder gibt es die "Little League".

"Die MLB ist die beste Liga der Welt, und nur die besten Spieler spielen darin", behauptet Joe Slater, der in Köln die Mannschaft "Cologne Cardinals" trainiert. In Amerika werden die MLB-Spieler zu Superstars. Diese Spieler sind Helden für sportinteressierte Jugendliche. 

Das ist nämlich ein wichtiger Unterschied zwischen Baseball in Deutschland und in Amerika. In Übersee sind die Kinder und Jugendlichen generell von Baseball sehr begeistert; viele Kinder träumen davon, eines Tages berühmte MLB-Player zu werden. In Deutschland ist das noch nicht der Fall. Joe sagt, "Das liegt daran, weil die Kinder die Spieler nicht vergöttern, nicht den Ansporn haben es in die Major-Leagues zu schaffen und nicht den ganzen Tag Baseball spielen," – wie es bei Heranwachsenden in Amerika der Fall ist. "Baseball in Deutschland besteht aus Spielern, die es beim Fußball nicht geschafft haben und etwas anders finden wollten", meint Joe. Bei den jungen amerikanischen Sportlern ist das umgekehrt.


Sport der Zukunft

Joe sagt, im Moment gebe es bei der Deutschen Bundesliga, der besten deutschen Baseball-Mannschaft, ungefähr so viel Talent wie in den niedrigeren Uni-Mannschaften in Amerika. Aber die Lage des deutschen Baseball fängt an, sich zu ändern, da immer mehr internationale Spieler sich den Teams anschließen.

"Je mehr internationale Spieler kommen, desto besser werden die Mannschaften, und umso mehr können wir die besten Sportler anlocken", sagt Joe. Er behauptet, um ein Spiel populärer zu machen, müssen die Jugendlichen erreicht werden. Darin liegt die Zukunft des Spiels.

"Baseball ist einfach noch nicht populär genug, um Kinder anzulocken, aber es bewegt sich in diese Richtung." Joe glaubt, dass Baseball in Deutschland die Chance hat, an Bekanntheit zu gewinnen. Ähnliches ist mit Basketball in Europa in den letzten Jahren passiert. Und sobald es angefangen hat, sich so zu entwickeln, wird es in den kommenden Jahren sicherlich zu etwas Größerem werden.

Laura Campbell für respect.de

Foto: Martina Goyert</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Joe Slater trainiert ein Kölner Baseball-Team. Was in seiner Heimat Stadion füllt, ist hierzulande Randsportart – doch die Begeisterung steigt.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/sport_action/Baseball_88.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Baseball-Trainer Joe" border="0" /></p><p>In den USA ist Baseball "<span xml:lang="en" lang="en">National Pastime</span>" – zu deutsch: Nationaler Zeitvertreib. Der Sport stammt aus Amerika und hat dort eine lange Tradition: Viele Amerikaner schwelgen in Nostalgie über vergange Spiele und Baseballhelden aus der Jugend.</p>
<p><strong>Baseball – Amerikas Spiegelbild</strong></p>
<p>Es entwickelte sich im frühen Neunzehnten Jahrhundert aus dem einfachen Spiel, das "<span xml:lang="en" lang="en">Rounders</span>" heißt und aus Großbritannien stammt. Die besten Rounders-Spielern veränderten das Spiel leicht. Um 1850 legte der "<span xml:lang="en" lang="en">Father of Baseball</span>",  Alexander Cartwright die offiziellen Regeln fest. Spieler begannen, die Punktzahl anzuschreiben. Damit fing das Spiel an, etwas Größeres zu werden. Schon Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts entstanden die ersten Profi-Ligen. Zur gleichen Zeit entwickelten sich schnell die amerikanische Wirtschaft und Industrie, und der kommerzielle Wert von Baseball stieg damit an. </p>
<p>In dieser Zeit begann der Bürgerkrieg und danach gingen die Afroamerikaner für mehr Rechte auf die Straße. Diese Bemühungen und Fortschritte waren auch im Baseball-Spielbetrieb zu spüren. Jackie Robinson durchbrach als Erster die Rassenbarriere des Profi-Baseballs. Er repräsentierte für viele den "amerikanischen Traum", weil er durch sein Talent und seinen Charakter aus der Armut heraus nationalen Ruhm erlangte. Baseball und Amerika sind eng miteinander verbunden, weil sie sich zur selben Zeit und in Zusammenhang miteinander entwickelt haben. In diesem Sinn ist Baseball nicht nur echt amerikanisch, sondern auch eine Art Spiegelbild für Amerikaner. </p>
<p><strong>Das amerikanische Fußballspiel</strong></p>
<p>Der amerikanische Baseball ist viel komplizierter als der Deutsche. Die oberste amerikanische Liga nennt sich "MLB" ("<span xml:lang="en" lang="en">major league baseball</span>"). Zu den 30 MLB-Teams in Amerika gehören Mannschaften wie die "New York Yankees" und die "Baltimore Orioles". Jedes MLB-Team hat ein eigenes System von "<span xml:lang="en" lang="en">Minor-League</span>" Teams, und jedes dieser Systeme besteht aus vielen verschiedenen Klassen; von "AAA" bis zum niedrigeren "AA" und "<span xml:lang="en" lang="en">Rookie-Ball</span>". Für Kinder gibt es die "<span xml:lang="en" lang="en">Little League</span>".</p>
<p>"Die MLB ist die beste Liga der Welt, und nur die besten Spieler spielen darin", behauptet Joe Slater, der in Köln die Mannschaft "<span xml:lang="en" lang="en">Cologne Cardinals</span>" trainiert. In Amerika werden die MLB-Spieler zu Superstars. Diese Spieler sind Helden für sportinteressierte Jugendliche. </p>
<p>Das ist nämlich ein wichtiger Unterschied zwischen Baseball in Deutschland und in Amerika. In Übersee sind die Kinder und Jugendlichen generell von Baseball sehr begeistert; viele Kinder träumen davon, eines Tages berühmte <span xml:lang="en" lang="en">MLB-Player</span> zu werden. In Deutschland ist das noch nicht der Fall. Joe sagt, "Das liegt daran, weil die Kinder die Spieler nicht vergöttern, nicht den Ansporn haben es in die <span xml:lang="en" lang="en">Major-Leagues</span> zu schaffen und nicht den ganzen Tag Baseball spielen," – wie es bei Heranwachsenden in Amerika der Fall ist. "Baseball in Deutschland besteht aus Spielern, die es beim Fußball nicht geschafft haben und etwas anders finden wollten", meint Joe. Bei den jungen amerikanischen Sportlern ist das umgekehrt.</p>
<p><strong>Sport der Zukunft</strong></p>
<p>Joe sagt, im Moment gebe es bei der Deutschen Bundesliga, der besten deutschen Baseball-Mannschaft, ungefähr so viel Talent wie in den niedrigeren Uni-Mannschaften in Amerika. Aber die Lage des deutschen Baseball fängt an, sich zu ändern, da immer mehr internationale Spieler sich den <span xml:lang="en" lang="en">Teams</span> anschließen.</p>
<p>"Je mehr internationale Spieler kommen, desto besser werden die Mannschaften, und umso mehr können wir die besten Sportler anlocken", sagt Joe. Er behauptet, um ein Spiel populärer zu machen, müssen die Jugendlichen erreicht werden. Darin liegt die Zukunft des Spiels.</p>
<p>"Baseball ist einfach noch nicht populär genug, um Kinder anzulocken, aber es bewegt sich in diese Richtung." Joe glaubt, dass Baseball in Deutschland die Chance hat, an Bekanntheit zu gewinnen. Ähnliches ist mit Basketball in Europa in den letzten Jahren passiert. Und sobald es angefangen hat, sich so zu entwickeln, wird es in den kommenden Jahren sicherlich zu etwas Größerem werden.</p>
<p><em>Laura Campbell für respect.de</p>
<p>Foto: Martina Goyert</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=332</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=332</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=332</guid>			<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:44:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>04.08.2010: Mentaler Wettkampf</title>
			<description>Simon spielt Baseball bei den Cologne Cardinals. Was als Spiel statisch und simpel wirkt, ist für ihn komplexe Leidenschaft – für jeden Ball aufs Neue.

Es dauert nur den Bruchteil einer Sekunde, doch dieser Augenblick ist für einen Baseballspieler das Größte. Mit seiner Holzkeule schwingt der Schlagmann nach einem geworfenen Ball – es ist "sein Ball" – und er trifft ihn perfekt. Er hört es am Klang der Keule und spürt es in den Händen, dass dieser Ball erst hinter der Spielfeldbegrenzug wieder landen wird, dass er einen Homerun geschlagen hat. 

Was in Übersee ganze Stadien füllt, ist in Köln-Junkersdorf überschaubar. Die erste Mannschaft der Cologne Cardinals spielt in der ersten Bundesliga und auch dort kommen nur rund 200 Zuschauer an den Spielfeldrand. "Die Europäer haben keinen Sinn für komplizierte Spiele", erklärt Simon Schwarzmaier, "doch es kommen immer mehr".

Komplex und doch so simpel

Auf den ersten Blick wirkt das Spiel nicht allzu kompliziert. Die Grundregeln sind aus dem deutschen Spiel Brennball bekannt: Der Spieler schlägt den Ball möglichst weit und muss danach einmal ums Innenfeld laufen. Auf seinem Weg gibt es drei Punkte, an denen er stehen bleiben darf, die so genannten Bases. In der gleichen Zeit versucht die gegnerische Mannschaft, die über das Feld verteilt steht, den Ball möglichst vor dem Spieler zu einer der Bases zu werfen. Gelingt dies, ist der Spieler draußen und hat keinen Punkt erzielt.

Der Teufel liegt beim Baseball im Detail. "Ich habe drei Jahre gebraucht, bis ich jede Regel verstanden habe", sagt Simon. Wie in einem Duell stehen sich Werfer und Schlagmann in einem Abstand von 18 Metern gegenüber. Der Werfer holt aus und wirft den kleinen Ball mit großer Geschwindigkeit in Richtung Schläger; er muss dabei auf die Zeichen des Fängers achten, der hinter dem Schlagmann sitzt. "Der Trick dabei ist es, den Ball möglichst an den Rand der Zone oder mit viel Rotation zu werfen, damit der Schläger den Ball nicht oder nicht gut trifft", sagt Simon. Er ist selber Werfer, unter Baseballern der "Pitcher" – die wichtigste Position im Spiel. Der Schläger hat drei Versuche und auch wenn er den Ball getroffen hat und seine Gegner den Ball aus der Luft fangen, ist der Versuch gescheitert.

Der Schlagmann versucht, mit einem Schlag möglichst die Lücken der gegnerischen Verteidigung zu treffen, und arbeitet sich dann Base für Base vor. Für jeden Läufer, der es einmal über jedes Base geschafft hat, bekommt die Mannschaft einen Punkt. "Selbst gute Spieler verfehlen sechs von zehn Bällen, und Homeruns gibt es nur selten", sagt Simon. Nachdem drei Spieler den Ball nicht getroffen haben, wechseln die Mannschaften. 

Die einen gehen mit dem Baseballschläger an den Schlagpunkt und die andere Mannschaft verteilt sich auf dem Feld. Sobald beide Mannschaften einmal am Schlag waren, ist ein Spielabschnitt beendet. Neun dieser so genannten Innings werden in der Bundesliga gespielt. Sind die Mannschaften punktgleich, geht es in die Verlängerung. Fünf Stunden habe sein längstes Spiel einmal gedauert, erzählt Simon, eine Zeitbegrenzung gäbe es nicht. Normalerweise stehen die Spieler etwa zweieinhalb Stunden auf dem Platz. An einem Spieltag spielen sie zwei Spiele hintereinander. 

Familientag am Baseballplatz

Nicht wie beim Fußball stehen die Fans 90 Minuten am Spielfeldrand und fiebern für ihre Mannschaft. Es ist mehr ein Familiennachmittag mit Baseball nebenan. Die Kinder erproben sich mit Bällen auf der Wiese. Die Familien grillen und unterhalten sich. "Die achten auf alles, außer auf das Spiel", sagt Simon und schmunzelt. Er sieht darin den Grund, dass der Sport in südamerikanischen Ländern, wie Venzuela und Cuba so populär ist. "Dort ist alles nicht so hektisch, die haben noch Zeit", erklärt der Student.

Eine verlorene Wette

Er spielt seit elf Jahren Baseball. "Ich fand den Sport immer langweilig", sagt Simon. Eine Freundin seiner Schwester wettete mit ihm, dass ihn das Ballspiel begeistern würde. In seiner schwäbischen Heimatstadt fingt er dann tatsächlich Feuer für den Sport. "Baseball sieht immer gleich aus – aber jeder geschlagene Ball ist anders", sagt der 21-Jährige. Die Mischung aus Entspannung, wenn er mit seinen Mannschaftskameraden auf den Schlag wartet und der Konzentration kurz vorm Schlag faszinieren ihn bis heute. Mit seiner Heimatmannschaft ist er in der vergangenen Saison aufgestiegen und wurde zum besten Spieler gewählt. In Köln trainiert er bei der Bundeligamannschaft mit und ist dort noch Ersatzpitcher – er wartet auf seinen großen Auftritt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Simon spielt Baseball bei den Cologne Cardinals. Was als Spiel statisch und simpel wirkt, ist für ihn komplexe Leidenschaft – für jeden Ball aufs Neue.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/sport_action/Baseball_82.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Der Pitcher in action" border="0" /></p><p>Es dauert nur den Bruchteil einer Sekunde, doch dieser Augenblick ist für einen Baseballspieler das Größte. Mit seiner Holzkeule schwingt der Schlagmann nach einem geworfenen Ball – es ist "sein Ball" – und er trifft ihn perfekt. Er hört es am Klang der Keule und spürt es in den Händen, dass dieser Ball erst hinter der Spielfeldbegrenzug wieder landen wird, dass er einen <span xml:lang="en" lang="en">Homerun</span> geschlagen hat. </p>
<p>Was in Übersee ganze Stadien füllt, ist in Köln-Junkersdorf überschaubar. Die erste Mannschaft der Cologne Cardinals spielt in der ersten Bundesliga und auch dort kommen nur rund 200 Zuschauer an den Spielfeldrand. "Die Europäer haben keinen Sinn für komplizierte Spiele", erklärt Simon Schwarzmaier, "doch es kommen immer mehr".</p>
<p><strong>Komplex und doch so simpel</strong></p>
<p>Auf den ersten Blick wirkt das Spiel nicht allzu kompliziert. Die Grundregeln sind aus dem deutschen Spiel Brennball bekannt: Der Spieler schlägt den Ball möglichst weit und muss danach einmal ums Innenfeld laufen. Auf seinem Weg gibt es drei Punkte, an denen er stehen bleiben darf, die so genannten <span xml:lang="en" lang="en">Bases</span>. In der gleichen Zeit versucht die gegnerische Mannschaft, die über das Feld verteilt steht, den Ball möglichst vor dem Spieler zu einer der <span xml:lang="en" lang="en">Bases</span> zu werfen. Gelingt dies, ist der Spieler draußen und hat keinen Punkt erzielt.</p>
<p>Der Teufel liegt beim <span xml:lang="en" lang="en">Baseball</span> im Detail. "Ich habe drei Jahre gebraucht, bis ich jede Regel verstanden habe", sagt Simon. Wie in einem Duell stehen sich Werfer und Schlagmann in einem Abstand von 18 Metern gegenüber. Der Werfer holt aus und wirft den kleinen Ball mit großer Geschwindigkeit in Richtung Schläger; er muss dabei auf die Zeichen des Fängers achten, der hinter dem Schlagmann sitzt. "Der Trick dabei ist es, den Ball möglichst an den Rand der Zone oder mit viel Rotation zu werfen, damit der Schläger den Ball nicht oder nicht gut trifft", sagt Simon. Er ist selber Werfer, unter <span xml:lang="en" lang="en">Baseballern</span> der "<span xml:lang="en" lang="en">Pitcher</span>" – die wichtigste Position im Spiel. Der Schläger hat drei Versuche und auch wenn er den Ball getroffen hat und seine Gegner den Ball aus der Luft fangen, ist der Versuch gescheitert.</p>
<p>Der Schlagmann versucht, mit einem Schlag möglichst die Lücken der gegnerischen Verteidigung zu treffen, und arbeitet sich dann Base für Base vor. Für jeden Läufer, der es einmal über jedes Base geschafft hat, bekommt die Mannschaft einen Punkt. "Selbst gute Spieler verfehlen sechs von zehn Bällen, und <span xml:lang="en" lang="en">Homeruns</span> gibt es nur selten", sagt Simon. Nachdem drei Spieler den Ball nicht getroffen haben, wechseln die Mannschaften. </p>
<p>Die einen gehen mit dem Baseballschläger an den Schlagpunkt und die andere Mannschaft verteilt sich auf dem Feld. Sobald beide Mannschaften einmal am Schlag waren, ist ein Spielabschnitt beendet. Neun dieser so genannten <span xml:lang="en" lang="en">Innings</span> werden in der Bundesliga gespielt. Sind die Mannschaften punktgleich, geht es in die Verlängerung. Fünf Stunden habe sein längstes Spiel einmal gedauert, erzählt Simon, eine Zeitbegrenzung gäbe es nicht. Normalerweise stehen die Spieler etwa zweieinhalb Stunden auf dem Platz. An einem Spieltag spielen sie zwei Spiele hintereinander. </p>
<p><strong>Familientag am Baseballplatz</strong></p>
<p>Nicht wie beim Fußball stehen die Fans 90 Minuten am Spielfeldrand und fiebern für ihre Mannschaft. Es ist mehr ein Familiennachmittag mit <span xml:lang="en" lang="en">Baseball</span> nebenan. Die Kinder erproben sich mit Bällen auf der Wiese. Die Familien grillen und unterhalten sich. "Die achten auf alles, außer auf das Spiel", sagt Simon und schmunzelt. Er sieht darin den Grund, dass der Sport in südamerikanischen Ländern, wie Venzuela und Cuba so populär ist. "Dort ist alles nicht so hektisch, die haben noch Zeit", erklärt der Student.</p>
<p><strong>Eine verlorene Wette</strong></p>
<p>Er spielt seit elf Jahren <span xml:lang="en" lang="en">Baseball</span>. "Ich fand den Sport immer langweilig", sagt Simon. Eine Freundin seiner Schwester wettete mit ihm, dass ihn das Ballspiel begeistern würde. In seiner schwäbischen Heimatstadt fingt er dann tatsächlich Feuer für den Sport. "Baseball sieht immer gleich aus – aber jeder geschlagene Ball ist anders", sagt der 21-Jährige. Die Mischung aus Entspannung, wenn er mit seinen Mannschaftskameraden auf den Schlag wartet und der Konzentration kurz vorm Schlag faszinieren ihn bis heute. Mit seiner Heimatmannschaft ist er in der vergangenen Saison aufgestiegen und wurde zum besten Spieler gewählt. In Köln trainiert er bei der Bundeligamannschaft mit und ist dort noch Ersatzpitcher – er wartet auf seinen großen Auftritt.</p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=331</link>			<author>Caspar</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=331</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=331</guid>			<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:02:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>02.08.2010: Surftipps am Montag</title>
			<description>

Vor einer Woche endete die Duisburger Loveparade in einer Tragödie, die mindestens 21 Menschen das Leben kostete. Einige Schwerverletzte überlebten nur dank der umsichtigen Hilfe anderer Besucher der Technoparty. Vielleicht klingt es naiv, aber die Bilder von den vielen Verletzten haben mich dazu motiviert, meine eigenen Erste Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Wem es ähnlich geht, der findet Informationen zu Erste Hilfe-Kursen und Hinweise zu ersten Maßnahmen bei Notfällen beim Deutschen Roten Kreuz .

Auch das Team um Quarks &amp;amp; Co-Moderator Ranga Yogeshwar hat eine Sendung zum Thema &amp;quot;Erste Hilfe" gedreht. Die Sendung erklärt und veranschaulicht, welche Sofortmaßnahmen wann angewendet werden müssen und wie man sie richtig ausführt. 

Immer wieder berichten die Medien vom Phänomen der Massenpanik. Martin Voss, Leiter der Katastrophenforschungsstelle der Christian-Albrechts-Universität Kiel, erklärt welche Faktoren die Entstehung einer Massenpanik begünstigen und wie sich das Risiko einer kollektiven Panik minimieren lässt. 

Das aufgrund der Tragödie unwiderrufliche Ende der Loveparade bedauern nicht alle. Wer nun aber glaubt, Massenveranstaltung gehören der Vergangenheit an, den belehrt Jean Christian Rabe auf jetzt.de eines Besseren. Ihm zur Folge ist der Reiz des Massenhaften nach wie vor ungebrochen. 

Zum Schluss dieser etwas nachdenklicheren Folge der wöchentlichen "Surftipps" verabschiede ich mich mit dem Song "She said" von Plan B, weil ich jetzt etwas brauche, das glücklicher macht.


Bis zur nächsten Woche!

foto by hofschlaeger/pixelio</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/ErsteHilfe.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Erste-Hilfe-Koffer" border="0" /></p><p>Vor einer Woche endete die Duisburger <span xml:lang="en" lang="en">Loveparade</span> in einer Tragödie, die mindestens 21 Menschen das Leben kostete. Einige Schwerverletzte überlebten nur dank der umsichtigen Hilfe anderer Besucher der <span xml:lang="en" lang="en">Technoparty</span>. Vielleicht klingt es naiv, aber die Bilder von den vielen Verletzten haben mich dazu motiviert, meine eigenen Erste Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Wem es ähnlich geht, der findet Informationen zu Erste Hilfe-Kursen und Hinweise zu ersten Maßnahmen bei Notfällen beim <a href="http://www.drk.de/angebote/erste-hilfe-und-rettung/erste-hilfe-online.html">Deutschen Roten Kreuz</a> .</p>
<p>Auch das <span xml:lang="en" lang="en">Team</span> um Quarks &amp; Co-Moderator <span xml:lang="hi" lang="hi">Ranga Yogeshwar</span> hat eine Sendung zum Thema <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PIf0JFAExTY">&quot;Erste Hilfe"</a> gedreht. Die Sendung erklärt und veranschaulicht, welche Sofortmaßnahmen wann angewendet werden müssen und wie man sie richtig ausführt. </p>
<p>Immer wieder berichten die Medien vom Phänomen der Massenpanik. Martin Voss, Leiter der Katastrophenforschungsstelle der Christian-Albrechts-Universität Kiel, erklärt welche Faktoren die <a href="http://www.gehirnundgeist.de/artikel/1040714">Entstehung einer Massenpanik</a> begünstigen und wie sich das Risiko einer kollektiven Panik minimieren lässt. </p>
<p>Das aufgrund der Tragödie unwiderrufliche Ende der Loveparade bedauern nicht alle. Wer nun aber glaubt, Massenveranstaltung gehören der Vergangenheit an, den belehrt <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/508449"><span xml:lang="fr" lang="fr">Jean</span> Christian Rabe auf jetzt.de</a> eines Besseren. Ihm zur Folge ist der Reiz des Massenhaften nach wie vor ungebrochen. </p>
<p>Zum Schluss dieser etwas nachdenklicheren Folge der wöchentlichen "Surftipps" verabschiede ich mich mit dem Song "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=EbN5RWbdBrs" xml:lang="en" lang="en">She said</a>" von <span xml:lang="en" lang="en">Plan B,</span> weil ich jetzt etwas brauche, das glücklicher macht.</p>
<p>Bis zur nächsten Woche!</p>
<p><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=169594&amp;mode=search">foto by hofschlaeger/pixelio</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=335</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=335</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=335</guid>			<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:53:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>29.07.2010: respect-podcast #32: Ferienjob - Geld verdienen für Urlaub, Führerschein und Co.</title>
			<description>Warum arbeiten junge Menschen eigentlich in den Ferien und was ist besonders wichtig auf der Suche nach dem Ferienjob? Respect-Podcaster Felix hat sich nach dem perfekten Ferienjob umgehört und nützliche Tipps gesammelt, auf die ein Ferienjobber achten sollte.

Foto: S. Hofschlaeger, Pixelio.de; Musik: Freeplaymusic.com</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Warum arbeiten junge Menschen eigentlich in den Ferien und was ist besonders wichtig auf der Suche nach dem Ferienjob? Respect-Podcaster Felix hat sich nach dem perfekten Ferienjob umgehört und nützliche Tipps gesammelt, auf die ein Ferienjobber achten sollte.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/ferienjob.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Ein genervter Junge mit Geldscheinen in der Hand." border="0" /></p><p><em>Foto: S. Hofschlaeger, Pixelio.de; Musik: <a href="http://www.freeplaymusic.com" xml:lang="en" lang="en">Freeplaymusic.com</a></em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=334</link>			<author>Felix</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=334</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=334</guid>			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 07:30:00 GMT</pubDate>			<itunes:author>Felix</itunes:author>									<enclosure url="http://www.respect.de/projektblog/podcast/ferienjob.mp3" length="3902543" type="audio/mpeg"/>			<itunes:duration>4:04</itunes:duration>		</item>
				<item>
			<title>27.07.2010: Ein Friedhof für Avatare</title>
			<description>

Jeder hat sich mal gewünscht, jemand anders zu sein. Vielleicht will man einfach schöner aussehen: längere Haare, makellose Haut oder perfekte Körper haben. Oder vielleicht will man in einer total anderen Welt leben, die viel spannender als die Wirklichkeit ist. Vielleicht will man auch einfach kein Mensch sein, sondern ein fantastisches Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Mit einem Avatar ist das alles möglich. Im Internet kann ich Identität kreieren, die mir gefällt.

Avatare
Eigentlich stammt das Word "Avatar" aus dem Sanskrit, wo es den Abstieg eines Gottes oder seine Fleischwerdung auf der Erde bedeutet. Im Internet ist ein Avatar der Stellvertreter einer Person. Es kann ein Bild, eine Grafik sein, eine Figur oder auch nur ein Name, den man im Netz benutzt - etwas, das einen echten Mensch im Internet darstellt. In Foren, Blogs und vor allem bei Onlinespielen werden Avatare benutzt. Mit einem Avatar hat man die Möglichkeit, eigene Eigenschaften grafisch darzustellen - oder eine ganz neue Person zu kreieren, die überhaupt nichts mit der realen Welt zu tun hat.

"Im wirklichen Leben gehe ich nicht gern Shoppen", sagt Danielle, 21, als sie mir die riesiggroße Klamottensammlung ihres niedlichen Avatars zeigt. "Aber für meinen Avatar schon. Sie besitzt alle Schuhe, die ich mir nie in der Wirklichkeit leisten könnte!"

Friedhof für Avatare?
Juni 2010 ist der erste deutsche Internetfriedhof für Avatare entstanden. Herolymp.de ist eine Initiative von Studenten der Frankfurter Akademy of Visual Arts. Sie wollen damit computersüchtigen Jugendlichen helfen. Auf der Website kann man seinen virtuellen Stellvertreter "beerdigen".

Warum ist denn dafür ein Friedhof nötig? Für manche Jugendliche und auch Erwachsene, führt das Online-Rollenspielen zur Abhängigkeit. Bei vielen Leuten fängt es ganz harmlos an, hin und wieder zocken, das nächste Level erreichen. Und dann setzt der Ehrgeiz ein: Man  beginnt, stundenlang vor dem Computer zu hocken, ohne sich zu bewegen, weil man so ins Spiel vertieft ist. Die virtuelle Welt wird wichtiger als die wirkliche.

Typische Symptome der Internetabhängigkeit sind beispielweise die Vernachlässigung von sozialen Kontakten, die Vernachlässigung der Körperpflege, die Gewichtszunahme, und eine schlechte oder depressive Laune, wenn man mal nicht am Rechner sitzt. Computersüchtige unterscheiden sich von gesunden Menschen, die einfach das Onlinespielen mögen, dadurch,
dass ihr Leben von den Vorgängen in der virtuellen Welt beherrscht wird. Ein Selbsttest zur Diagnose von Computersucht steht auf herolymp.de, und viele ähnliche Listen und Tests sind im Internet zu finden.

"Der Mitbewohner von einem meiner Freunde ist total süchtig", sagt Jen, 20. "Er wird nie eine Freundin kriegen. Wir haben mal versucht, für ihn ein Date mit dem Mädchen zu arrangieren, das er gern hat, aber er hat gesagt, er könnte es zu dieser Zeit nicht schaffen, weil er in World of Warcraft ein Raid führen müsste."

Besonders World of Warcraft scheint einen hohen Suchtfaktor zu haben. "Wir nennen es World of War-crack", sagt Reinald, 19. In World of Warcraft sind die Avatare komplexe, animierte 3D-Figuren, mit denen man zu fantasievollen Abenteuern aufbricht. (Siehe auch: Virtuelle Monsterjagd als Teufelskreis)

Für viele Spieler, die in diese Welt vertieft sind, ist es sehr schwierig, sich von ihrem Stellvertreter zu verabschieden. Deshalb bietet herolymp.de einen Ort, wo man seinen Avatar mit einem Memorial verewigen kann. Auf dem "Wall of Fame" stehen Bilder mit den Namen der Avatare, die dort "beerdigt" sind - mit kleinen Biografien oder Elegien dazu. Auf  der Website kann man mit anderen Spielern in Verbindung treten und hilfreiche Informationen zur Internetsucht bekommen.

Positive Seite des Computerspielens
Bei aller Gefahr darf aber auch die positive Seite der Online-Rollenspielen-Kultur nicht aus dem Blick geraten. Für viele, die in ihrer Freizeit spielen, ist die virtuelle Welt ein einfaches und spaßiges Entkommen vom Alltags-Stress.

"Wenn ich einen langen Tag gehabt habe, ist es manchmal schön, durch Rock Band den Stress abzubauen", sagt Jennifer, 20, die im Pyjama vor dem Fernseher sitzt und mit Trommelstöcken auf ein Plastik-Schlagzeug drischt, während auf dem Bildschirm ihr in Leder gekleideter Avatar auf einer Bühne vor Millionen schwärmenden Fans rockt. Jennifer ist eine erstklassige Studentin, Angestellte mehrerer Clubs. Wie andere Studierende auch, braucht sie manchmal Entspannung: "Natürlich wenn ich mit der Hausarbeit schon fertig bin."

Viele spielen auch mit ihren Freunden aus der wirklichen Welt zusammen. Sie bilden Gruppen, die sich online "treffen" und gemeinsame Spielziele ins Auge fassen. Auf diese Weise ist das Spiel nicht nur ein gemeinsames Interesse, das Freunde zusammenbringt, sondern auch eine Art "Team-Building". Spielen am Computer kann also auch soziale Kompetenzen stärken.

Den Avatar zu Grabe tragen
Wenn aus dem entspannenden Hobby aber eine Süchtigkeit wird, ist es schon Zeit, das Avatar beizusetzen.

Wer seinen Avatar mit allen Ehren verewigen will, kann sich bei herolymp.de registrieren, und dann die Daten seines Avatars hochladen. Zum Beispiel kann man mitteilen, mit welchem Spiel der eigene Avatar verbunden ist, wie lange er gespielt und welchen Level er erreicht hat. Es gibt auch eine Deutschlandkarte, die zeigt, wo der Spieler wohnt. Damit entsteht die Möglichkeit, dass Spieler miteinander in Verbindung treten können, um Rat auzutauschen, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen – auch außerhalb der virtuellen Welt.

Tests zur Computersucht:
Test Internetsucht
Test Computersucht

Friedhof der Avatare:
herolymp.de

Lauras Southpark-Avatar wurde auf der Site SP-Studio erstellt.

Laura Campbell für respect.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/projektblog/identitaet/LauraAvatar.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="southpark avatar von laura" border="0" /></p><p>Jeder hat sich mal gewünscht, jemand anders zu sein. Vielleicht will man einfach schöner aussehen: längere Haare, makellose Haut oder perfekte Körper haben. Oder vielleicht will man in einer total anderen Welt leben, die viel spannender als die Wirklichkeit ist. Vielleicht will man auch einfach kein Mensch sein, sondern ein fantastisches Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Mit einem Avatar ist das alles möglich. Im Internet kann ich Identität kreieren, die mir gefällt.</p>
<h4>Avatare</h4>
<p>Eigentlich stammt das Word "Avatar" aus dem Sanskrit, wo es den Abstieg eines Gottes oder seine Fleischwerdung auf der Erde bedeutet. Im Internet ist ein Avatar der Stellvertreter einer Person. Es kann ein Bild, eine Grafik sein, eine Figur oder auch nur ein Name, den man im Netz benutzt - etwas, das einen echten Mensch im Internet darstellt. In Foren, Blogs und vor allem bei Onlinespielen werden Avatare benutzt. Mit einem Avatar hat man die Möglichkeit, eigene Eigenschaften grafisch darzustellen - oder eine ganz neue Person zu kreieren, die überhaupt nichts mit der realen Welt zu tun hat.</p>
<p>"Im wirklichen Leben gehe ich nicht gern Shoppen", sagt Danielle, 21, als sie mir die riesiggroße Klamottensammlung ihres niedlichen Avatars zeigt. "Aber für meinen Avatar schon. Sie besitzt alle Schuhe, die ich mir nie in der Wirklichkeit leisten könnte!"</p>
<h4>Friedhof für Avatare?</h4>
<p>Juni 2010 ist der erste deutsche Internetfriedhof für Avatare entstanden. <a href="http://herolymp.de" xml:lang="en" lang="en">Herolymp.de</a> ist eine Initiative von Studenten der Frankfurter Akademy of Visual Arts. Sie wollen damit computersüchtigen Jugendlichen helfen. Auf der Website kann man seinen virtuellen Stellvertreter "beerdigen".</p>
<p>Warum ist denn dafür ein Friedhof nötig? Für manche Jugendliche und auch Erwachsene, führt das Online-Rollenspielen zur Abhängigkeit. Bei vielen Leuten fängt es ganz harmlos an, hin und wieder zocken, das nächste Level erreichen. Und dann setzt der Ehrgeiz ein: Man  beginnt, stundenlang vor dem Computer zu hocken, ohne sich zu bewegen, weil man so ins Spiel vertieft ist. Die virtuelle Welt wird wichtiger als die wirkliche.</p>
<p>Typische Symptome der Internetabhängigkeit sind beispielweise die Vernachlässigung von sozialen Kontakten, die Vernachlässigung der Körperpflege, die Gewichtszunahme, und eine schlechte oder depressive Laune, wenn man mal nicht am Rechner sitzt. Computersüchtige unterscheiden sich von gesunden Menschen, die einfach das Onlinespielen mögen, dadurch,<br />
dass ihr Leben von den Vorgängen in der virtuellen Welt beherrscht wird. Ein <a href="http://www.be-u-online.de/site/jugend/ju06a.htm">Selbsttest</a> zur Diagnose von Computersucht steht auf herolymp.de, und viele ähnliche Listen und Tests sind im Internet zu finden.</p>
<p>"Der Mitbewohner von einem meiner Freunde ist total süchtig", sagt Jen, 20. "Er wird nie eine Freundin kriegen. Wir haben mal versucht, für ihn ein Date mit dem Mädchen zu arrangieren, das er gern hat, aber er hat gesagt, er könnte es zu dieser Zeit nicht schaffen, weil er in World of Warcraft ein Raid führen müsste."</p>
<p>Besonders World of Warcraft scheint einen hohen Suchtfaktor zu haben. "Wir nennen es World of War-crack", sagt Reinald, 19. In World of Warcraft sind die Avatare komplexe, animierte 3D-Figuren, mit denen man zu fantasievollen Abenteuern aufbricht. (Siehe auch: <a href="http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=328">Virtuelle Monsterjagd als Teufelskreis</a>)</p>
<p>Für viele Spieler, die in diese Welt vertieft sind, ist es sehr schwierig, sich von ihrem Stellvertreter zu verabschieden. Deshalb bietet herolymp.de einen Ort, wo man seinen Avatar mit einem Memorial verewigen kann. Auf dem "Wall of Fame" stehen Bilder mit den Namen der Avatare, die dort "beerdigt" sind - mit kleinen Biografien oder Elegien dazu. Auf  der Website kann man mit anderen Spielern in Verbindung treten und hilfreiche Informationen zur Internetsucht bekommen.</p>
<h4>Positive Seite des Computerspielens</h4>
<p>Bei aller Gefahr darf aber auch die positive Seite der Online-Rollenspielen-Kultur nicht aus dem Blick geraten. Für viele, die in ihrer Freizeit spielen, ist die virtuelle Welt ein einfaches und spaßiges Entkommen vom Alltags-Stress.</p>
<p>"Wenn ich einen langen Tag gehabt habe, ist es manchmal schön, durch Rock Band den Stress abzubauen", sagt Jennifer, 20, die im Pyjama vor dem Fernseher sitzt und mit Trommelstöcken auf ein Plastik-Schlagzeug drischt, während auf dem Bildschirm ihr in Leder gekleideter Avatar auf einer Bühne vor Millionen schwärmenden Fans rockt. Jennifer ist eine erstklassige Studentin, Angestellte mehrerer Clubs. Wie andere Studierende auch, braucht sie manchmal Entspannung: "Natürlich wenn ich mit der Hausarbeit schon fertig bin."</p>
<p>Viele spielen auch mit ihren Freunden aus der wirklichen Welt zusammen. Sie bilden Gruppen, die sich online "treffen" und gemeinsame Spielziele ins Auge fassen. Auf diese Weise ist das Spiel nicht nur ein gemeinsames Interesse, das Freunde zusammenbringt, sondern auch eine Art "Team-Building". Spielen am Computer kann also auch soziale Kompetenzen stärken.</p>
<h4>Den Avatar zu Grabe tragen</h4>
<p>Wenn aus dem entspannenden Hobby aber eine Süchtigkeit wird, ist es schon Zeit, das Avatar beizusetzen.</p>
<p>Wer seinen Avatar mit allen Ehren verewigen will, kann sich bei herolymp.de registrieren, und dann die Daten seines Avatars hochladen. Zum Beispiel kann man mitteilen, mit welchem Spiel der eigene Avatar verbunden ist, wie lange er gespielt und welchen Level er erreicht hat. Es gibt auch eine Deutschlandkarte, die zeigt, wo der Spieler wohnt. Damit entsteht die Möglichkeit, dass Spieler miteinander in Verbindung treten können, um Rat auzutauschen, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen – auch außerhalb der virtuellen Welt.</p>
<p>Tests zur Computersucht:<br />
<strong class="highlight_red"><a href="http://www.psychotherapiepraxis.at/surveys/test_internet-sucht.phtml">Test Internetsucht</a> &raquo;</strong><br />
<strong class="highlight_red"><a href="http://www.internet-abc.de/kinder/computersucht.php">Test Computersucht</a> &raquo;</strong></p>
<p>Friedhof der Avatare:<br />
<strong class="highlight_red"><a href="http://herolymp.de" xml:lang="en" lang="en">herolymp.de</a> &raquo;</strong></p>
<p>Lauras Southpark-Avatar wurde auf der Site <a href="http://www.sp-studio.de/">SP-Studio</a> erstellt.</p>
<p><em>Laura Campbell für respect.de</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=333</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=333</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=333</guid>			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:14:00 GMT</pubDate>																	</item>
			</channel>
</rss>