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		<title>respect.de</title>
		<link>http://www.respect.de/</link>
		<description>100% deine Community</description>
		<language>de</language>		<copyright>(creative commons) Aktion Mensch, 2012</copyright>						<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:00:00 GMT</pubDate>		<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 09:00:02 GMT</lastBuildDate>				<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
						<item>
			<title>02.02.2012: "Ohne Dschungel kann ich nicht leben"</title>
			<description>Tiere, Skaten und Party: Der Brasilianer Lauro Neves Souza kommt aus Cuiabá, dem Tor zum Naturparadies Pantanal.

Cuiabá sieht größer aus als es ist, Hochhäuser ragen in die Luft, überall werden neue Gebäude gebaut, es gibt ausgedehnte Industrieviertel mit Firmengebäuden und Lagerhallen, doch die charmante Altstadt besticht durch ein Gewirr von Gassen aus kleinen alten Häusern, die teils verfallen, teils bunt hergerichtet sind. 800.000 Menschen leben in Cuiabá, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Matto Grosso.

&amp;quot;Das Interessante ist, dass die Menschen in Cuiabá von überallher kommen&amp;quot;, sagt Lauro Neves Souza, der hier geboren worden ist. &amp;quot;Und es ist ruhig und entspannt.&amp;quot; 

Der Lieblingsplatz des 29-Jährigen ist der Platz vor der riesigen Kathedrale von Cuiabá, wo immer etwas los ist - hier wird Kokosmilch verkauft, Kokos-Süßigkeiten, Getränke, kleine Kuchen, Menschen sitzen herum und unterhalten sich.

Unter Touristen

Cuiabá ist keine besonders touristische Stadt, doch viele Cuiabanos, auch Lauro Neves Souza, arbeiten im Tourismus, denn Cuiabá ist ein Ausgangstor ins brasilianische Pantanal, eines der größten Feuchtgebiete der Welt.

Lauro Neves Souza ist mit Touristen aufgewachsen - sein Vater ist Tourguide und besitzt auch eine kleine Pousada in Cuiabá.

Lauro war schon als Kleinkind bei den Ausflügen ins Pantanal dabei, später begann er selber, Besuchern das Pantanal zu zeigen und vor kurzem hat er seine eigene kleine Firma gegründet - er vermittelt Touristen an Tourguides weiter, zur Zeit vor allem an seinen Vater.

Spinnen und Schlangen

&amp;quot;Ich liebe es morgens um drei Uhr aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu sehen, ich liebe es, durch den Dschungel zu laufen und Tiere zu entdecken und ich informiere und überrasche Touristen gerne&amp;quot;, sagt Lauro Neves Souza.

Er habe schon viele Jaguars gesehen, doch er fände alle Tiere spannend, sagt er - Spinnen, Schlangen, Kaimane, alle. 

&amp;quot;Wenn ich mal Geld habe, möchte ich ein Tierheim für ausgesetzte und verletzte Tiere aufmachen&amp;quot;, sagt Lauro Neves Souza. In der Pouzada Ecoverde, wo Lauro mit seiner Familie lebt, streifen zumindest Katzen und Hühner durch den Garten.

Skaten und Musik

Doch Lauro Neves Souza ist nicht nur ein Dschungelkind, er hat auch ganz normale Hobbies.

Er skatet gerne, surft stundenlang im Internet, er trifft sich mit Freunden in Bars, spielt Gitarre und tritt auch ab und zu in Bars in Cuiabá auf. &amp;quot;Ich mag Gringo-Rock&amp;quot;, sagt er - und meint damit amerikanische Musik wie Nirvana oder Foo Fighters.

In Kalifornien hat Lauro Neves Souza auch schon gelebt, zumindest für einige Monate. Auch in brasilianischen Städten wie Rio de Janeiro, Sao Paulo, Florianopolis oder Chapada dos Guimaraes hat er einige Zeit verbracht - doch immer wieder zieht es ihn nach Cuiabá zurück. 

&amp;quot;Ich kenne alle Leute hier und ich kenne die Natur&amp;quot;, sagt er. &amp;quot;Hier ist meine Heimat, meine Familie und Freunde sind hier&amp;quot;, sagt Lauro Neves Souza. Und auch ohne den Dschungel könne er nicht leben.

Text und Fotos: Sonja Peteranderl</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Tiere, Skaten und Party: Der Brasilianer Lauro Neves Souza kommt aus Cuiabá, dem Tor zum Naturparadies Pantanal.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/respect_Cuiaba_Lauro.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Ein Portrait von Lauro mit Basecap" border="0" /></p><p>Cuiabá sieht größer aus als es ist, Hochhäuser ragen in die Luft, überall werden neue Gebäude gebaut, es gibt ausgedehnte Industrieviertel mit Firmengebäuden und Lagerhallen, doch die charmante Altstadt besticht durch ein Gewirr von Gassen aus kleinen alten Häusern, die teils verfallen, teils bunt hergerichtet sind. 800.000 Menschen leben in Cuiabá, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Matto Grosso.</p>
<p>&quot;Das Interessante ist, dass die Menschen in Cuiabá von überallher kommen&quot;, sagt Lauro Neves Souza, der hier geboren worden ist. &quot;Und es ist ruhig und entspannt.&quot; </p>
<p>Der Lieblingsplatz des 29-Jährigen ist der Platz vor der riesigen Kathedrale von Cuiabá, wo immer etwas los ist - hier wird Kokosmilch verkauft, Kokos-Süßigkeiten, Getränke, kleine Kuchen, Menschen sitzen herum und unterhalten sich.</p>
<p><strong>Unter Touristen</strong></p>
<p>Cuiabá ist keine besonders touristische Stadt, doch viele Cuiabanos, auch Lauro Neves Souza, arbeiten im Tourismus, denn Cuiabá ist ein Ausgangstor ins brasilianische Pantanal, eines der größten Feuchtgebiete der Welt.</p>
<p>Lauro Neves Souza ist mit Touristen aufgewachsen - sein Vater ist Tourguide und besitzt auch eine kleine Pousada in Cuiabá.</p>
<p>Lauro war schon als Kleinkind bei den Ausflügen ins Pantanal dabei, später begann er selber, Besuchern das Pantanal zu zeigen und vor kurzem hat er seine eigene kleine Firma gegründet - er vermittelt Touristen an Tourguides weiter, zur Zeit vor allem an seinen Vater.</p>
<p><strong>Spinnen und Schlangen</strong></p>
<p>&quot;Ich liebe es morgens um drei Uhr aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu sehen, ich liebe es, durch den Dschungel zu laufen und Tiere zu entdecken und ich informiere und überrasche Touristen gerne&quot;, sagt Lauro Neves Souza.</p>
<p>Er habe schon viele Jaguars gesehen, doch er fände alle Tiere spannend, sagt er - Spinnen, Schlangen, Kaimane, alle. </p>
<p>&quot;Wenn ich mal Geld habe, möchte ich ein Tierheim für ausgesetzte und verletzte Tiere aufmachen&quot;, sagt Lauro Neves Souza. In der Pouzada Ecoverde, wo Lauro mit seiner Familie lebt, streifen zumindest Katzen und Hühner durch den Garten.</p>
<p><strong>Skaten und Musik</strong></p>
<p>Doch Lauro Neves Souza ist nicht nur ein Dschungelkind, er hat auch ganz normale Hobbies.</p>
<p>Er skatet gerne, surft stundenlang im Internet, er trifft sich mit Freunden in Bars, spielt Gitarre und tritt auch ab und zu in Bars in Cuiabá auf. &quot;Ich mag Gringo-Rock&quot;, sagt er - und meint damit amerikanische Musik wie Nirvana oder Foo Fighters.</p>
<p>In Kalifornien hat Lauro Neves Souza auch schon gelebt, zumindest für einige Monate. Auch in brasilianischen Städten wie Rio de Janeiro, Sao Paulo, Florianopolis oder Chapada dos Guimaraes hat er einige Zeit verbracht - doch immer wieder zieht es ihn nach Cuiabá zurück. </p>
<p>&quot;Ich kenne alle Leute hier und ich kenne die Natur&quot;, sagt er. &quot;Hier ist meine Heimat, meine Familie und Freunde sind hier&quot;, sagt Lauro Neves Souza. Und auch ohne den Dschungel könne er nicht leben.</p>
<p><em>Text und Fotos: Sonja Peteranderl</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=610</link>			<author>Sonja</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=610</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=610</guid>			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>31.01.2012: Das demokratische Stipendium</title>
			<description>Ein neuer Laptop oder Geld für ein Auslandssemester: Jeder kann sich bewerben, alle stimmen ab – beim Absolventa-Stipendium entscheidet das Online-Voting.

6000 Euro kostet Jasmins &amp;quot;Traum vom Frieden&amp;quot;, wie sie es nennt - denn die 26-Jährige wollte sich mit einem internationalen Erasmus Mundus-Masterstudium auf humanitäre Hilfe in Krisenregionen spezialisieren, vor allem im Nahen Osten. 

Da sie nicht wusste, wie sie die teuren Studiengebühren finanzieren soll, hat die Berlinerin sich für ein Absolventa-Stipendium beworben - und die Internetgemeinschaft so von ihrem Plan überzeugt, dass ihr nun ein Stipendium den Löwenanteil der Studiengebühren, 4000 Euro, finanziert.

Jede Stimme zählt

Ob Geld für Studiengebühren, für einen Laptop oder den Druck der Abschlussarbeit fehlt, der Traum vom Auslandssemester in Hawaii oder den USA ohne eine Finanzspritze unerfüllbar ist - bei dem demokratischen Stipendium können sich alle Studierenden mit kleinen oder auch größeren Wünschen im Förderwert von bis zu 5000 Euro bewerben, ein Internet-Voting stimmt über die Gewinner ab.

Jetzt läuft die Bewerbungsphase für neue Stipendien - noch bis mindestens Ende Januar. Leistung und Noten, soziale Herkunft oder Parteienzugehörigkeit sind dabei irrelevant, es zählen gute Argumente und Kreativität.

Kreative Bewerbung: Songs, Filme oder Slideshows

In der letzten Bewerbungsrunde wurden Bewerbungen in Text-Form, Rap-Songs, Slideshows, Kurzfilmen und Cartoons eingereicht. 

Jasmin mit ihrem &amp;quot;Traum vom Frieden&amp;quot; hatte ihre Motivation in einer Slideshow mit Text und vielen Fotos erklärt. Und in einem Zusatztext begründet, dass keine aufwändigere Bewerbung möglich sei, da sie gerade als Freiwillige in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Nablus arbeite - ohne guten Internetzugang.

Die angehende Kommunikationsdesignerin Gabi hat sogar einen kurzen Animationsfilm über ihre finanzielle Notsituation produziert - in dem ein &amp;quot;Absolventa-Superman&amp;quot;  sie rettet und ihr Studiengebühren, Semesterbeitrag und Laptop finanziert. Ihre Bitte um 2270 Euro wurden ihr dann auch tatsächlich erfüllt. 

Eine Bewerbung, die nur in Textform eingereicht wird, hat selten eine Chance - außer, sie ist so überzeugend, dass die äußere Form unwichtig wird. &amp;quot;Selbst bin ich in meiner Kommunikation stark eingeschränkt&amp;quot;, schrieb etwa der 23-jährige Autist Sören in seiner Kurzbewerbung, in der er sich Unterstützung für sein Chemie-Studium wünschte. &amp;quot;Der beigefügte Artikel drückt besser als ich es kann aus, wie mein besonderer Studienalltag als Autist aussieht.&amp;quot;

Ein bisschen Selbstvermarktung

Bei der letzten Voting-Runde wurden insgesamt 31.500 Euro auf 14 Stipendiaten und Stipendiatinnen verteilt - wie hoch die Fördersumme diesmal ist, ist noch nicht ganz klar.

Wer sich um ein Stipendium bewerben möchte, sollte sich überlegen, was an seinem Wunsch, seiner eigenen Geschichte oder Person besonders ist - und die knackigen Argumente optisch ansprechend, witzig oder kreativ verpacken. 

Und da jede Stimme zählt, schadet auch eine kleine Onlinekampagne im Bekanntenkreis nicht: Seine Bewerbung kann man direkt auch über sein Facebook-Profil, seinen Blog oder per E-Mail weiterverbreiten.


Text: Sonja Peteranderl
Bilder: Screenshots von stipendium.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Ein neuer Laptop oder Geld für ein Auslandssemester: Jeder kann sich bewerben, alle stimmen ab – beim Absolventa-Stipendium entscheidet das Online-Voting.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/Absolventa.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Das Bewerbungs-Profil von Gabi, die Geld f&uuml;r ihre Bachelorarbeit braucht" border="0" /></p><p>6000 Euro kostet Jasmins &quot;Traum vom Frieden&quot;, wie sie es nennt - denn die 26-Jährige wollte sich mit einem internationalen Erasmus Mundus-Masterstudium auf humanitäre Hilfe in Krisenregionen spezialisieren, vor allem im Nahen Osten. </p>
<p>Da sie nicht wusste, wie sie die teuren Studiengebühren finanzieren soll, hat die Berlinerin sich für ein <a href="http://www.stipendium.de/bewerber">Absolventa-Stipendium</a> beworben - und die Internetgemeinschaft so von ihrem Plan überzeugt, dass ihr nun ein Stipendium den Löwenanteil der Studiengebühren, 4000 Euro, finanziert.</p>
<p><strong>Jede Stimme zählt</strong></p>
<p>Ob Geld für Studiengebühren, für einen Laptop oder den Druck der Abschlussarbeit fehlt, der Traum vom Auslandssemester in Hawaii oder den USA ohne eine Finanzspritze unerfüllbar ist - bei dem demokratischen Stipendium können sich alle Studierenden mit kleinen oder auch größeren Wünschen im Förderwert von bis zu 5000 Euro bewerben, ein Internet-Voting stimmt über die Gewinner ab.</p>
<p>Jetzt läuft die Bewerbungsphase für neue Stipendien - noch bis mindestens Ende Januar. Leistung und Noten, soziale Herkunft oder Parteienzugehörigkeit sind dabei irrelevant, es zählen gute Argumente und Kreativität.</p>
<p><strong>Kreative Bewerbung: Songs, Filme oder Slideshows</strong></p>
<p>In der letzten Bewerbungsrunde wurden Bewerbungen in Text-Form, Rap-Songs, Slideshows, Kurzfilmen und Cartoons eingereicht. </p>
<p>Jasmin mit ihrem &quot;Traum vom Frieden&quot; hatte ihre Motivation in einer Slideshow mit Text und vielen Fotos erklärt. Und in einem Zusatztext begründet, dass keine aufwändigere Bewerbung möglich sei, da sie gerade als Freiwillige in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Nablus arbeite - ohne guten Internetzugang.</p>
<p>Die angehende Kommunikationsdesignerin Gabi hat sogar einen <a href="http://www.stipendium.de/bewerber-2010/1323-die-bachelorarbeit-ruft?page=5">kurzen Animationsfilm</a> über ihre finanzielle Notsituation produziert - in dem ein &quot;Absolventa-Superman&quot;  sie rettet und ihr Studiengebühren, Semesterbeitrag und Laptop finanziert. Ihre Bitte um 2270 Euro wurden ihr dann auch tatsächlich erfüllt. </p>
<p>Eine Bewerbung, die nur in Textform eingereicht wird, hat selten eine Chance - außer, sie ist so überzeugend, dass die äußere Form unwichtig wird. &quot;Selbst bin ich in meiner Kommunikation stark eingeschränkt&quot;, schrieb etwa der 23-jährige Autist Sören in seiner Kurzbewerbung, in der er sich Unterstützung für sein Chemie-Studium wünschte. &quot;Der <a href="http://www.slideshare.net/soerenklapper/20100319-b1-id3068603-v1-w-ti">beigefügte Artikel</a> drückt besser als ich es kann aus, wie mein besonderer Studienalltag als Autist aussieht.&quot;</p>
<p><strong>Ein bisschen Selbstvermarktung</strong></p>
<p>Bei der letzten Voting-Runde wurden insgesamt 31.500 Euro auf 14 Stipendiaten und Stipendiatinnen verteilt - wie hoch die Fördersumme diesmal ist, ist noch nicht ganz klar.</p>
<p>Wer sich um ein Stipendium bewerben möchte, sollte sich überlegen, was an seinem Wunsch, seiner eigenen Geschichte oder Person besonders ist - und die knackigen Argumente optisch ansprechend, witzig oder kreativ verpacken. </p>
<p>Und da jede Stimme zählt, schadet auch eine kleine Onlinekampagne im Bekanntenkreis nicht: Seine Bewerbung kann man direkt auch über sein Facebook-Profil, seinen Blog oder per E-Mail weiterverbreiten.</p>
<p><em>Text: Sonja Peteranderl<br />
Bilder: Screenshots von stipendium.de</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=611</link>			<author>Sonja</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=611</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=611</guid>			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>29.01.2012: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

Ab sofort wird es keinen Musiktipp der Woche mehr geben. Stattdessen könnt ihr auf die Überschriften der Tipps klicken. Jede führt euch zu einem Song, der den Tipptitel im Liednamen trägt.  

PICTURES OF YOU:
Fast alles, was es in der analogen Welt gibt, kann man schon jetzt auch im Internet finden. So wie zum Beispiel den lustigen Fotoautomaten PHOTOBOOTH. Wenn dein Rechner eine Kamera hat, oder du eine Webcam besitzt, kanns losgehen. Wie vom Automaten am Bahnhof oder im Rathaus bekannt, kriegst du am Ende der Aufnahmesession deine Bilder als Fotostreifen - in diesem Fall allerdings als PNG Datei! 

TRENDY BERLIN: 
Was ein wahrer Berliner Hipster ist, erfahrt ihr in diesem Clip. 

BLACK PAINT: 
In diesem rasanten Kurzfilm erwacht Streetart zum Leben. 

HELLO: 
Wer den Song &amp;quot;Hello&amp;quot; von Lionel Richie nicht kennt, der klicke oben auf den Titel dieses Tipps - hier jedoch findet ihr eine Neuinterpretation des Songs, zusammengesetzt aus einzelnen Textphrasen, die in berühmten Filmen gesagt wurden. 

Das wars auch schon wieder diese Woche. Bis bald!

foto blettli/pixelio</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/fotoautomat.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Ein Fotoautomat" border="0" /></p><p>Ab sofort wird es keinen Musiktipp der Woche mehr geben. Stattdessen könnt ihr auf die Überschriften der Tipps klicken. Jede führt euch zu einem <span xml:lang="en" lang="en">Song</span>, der den Tipptitel im Liednamen trägt.  </p>
<p><a href="http://www.dailymotion.com/video/x2tsmb_the-last-goodnight-pictures-of-you_music"><strong xml:lang="en" lang="en">PICTURES OF YOU:</strong></a><br />
Fast alles, was es in der analogen Welt gibt, kann man schon jetzt auch im Internet finden. So wie zum Beispiel den lustigen Fotoautomaten <a href="http://photobooth.kulahs.de/" xml:lang="en" lang="en">PHOTOBOOTH</a>. Wenn dein Rechner eine Kamera hat, oder du eine <span xml:lang="en" lang="en">Webcam</span> besitzt, kanns losgehen. Wie vom Automaten am Bahnhof oder im Rathaus bekannt, kriegst du am Ende der Aufnahmesession deine Bilder als Fotostreifen - in diesem Fall allerdings als PNG Datei! </p>
<p><a href=""><strong xml:lang="http://www.youtube.com/watch?v=v7176Bz0mK0" lang="http://www.youtube.com/watch?v=v7176Bz0mK0">TRENDY BERLIN:</strong></a><br />
Was ein wahrer Berliner Hipster ist, erfahrt ihr in diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=58PAu-WGB7g&amp;feature=player_embedded" xml:lang="en" lang="en">Clip</a>. </p>
<p><a href=""><strong xml:lang="http://www.youtube.com/watch?v=dXwPLovHekw" lang="http://www.youtube.com/watch?v=dXwPLovHekw">BLACK PAINT:</strong></a><br />
In diesem rasanten <a href="http://fragg.me/video/brush-with-death">Kurzfilm</a> erwacht <span xml:lang="en" lang="en">Streetart</span> zum Leben. </p>
<p><a href=""><strong xml:lang="http://www.youtube.com/watch?v=UBYnT8JY7sE&amp;feature=related" lang="http://www.youtube.com/watch?v=UBYnT8JY7sE&amp;feature=related">HELLO:</strong></a><br />
Wer den Song <span xml:lang="en" lang="en">&quot;Hello&quot;</span> von <span xml:lang="en" lang="en">Lionel Richie</span> nicht kennt, der klicke oben auf den Titel dieses Tipps - <a href="http://vimeo.com/35055590">hier</a> jedoch findet ihr eine Neuinterpretation des <span xml:lang="en" lang="en">Songs</span>, zusammengesetzt aus einzelnen Textphrasen, die in berühmten Filmen gesagt wurden. </p>
<p>Das wars auch schon wieder diese Woche. Bis bald!</p>
<p>foto <a href="http://www.pixelio.de/media/511027">blettli/pixelio</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=616</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=616</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=616</guid>			<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>27.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012 aus Hamburg</title>
			<description>

Im Hochbunker auf dem Heiliggeistfeld sind diese beiden Bands eine Runde weiter gekommen: 

Artefakt 
Panacea Experience</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Im Hochbunker auf dem Heiliggeistfeld sind diese beiden Bands eine Runde weiter gekommen: </p>
<ul class="std"><li><a href="http://www.respect.de/sj12/161/artefakt">Artefakt</a> </li>
<li><a href="http://www.respect.de/sj12/164/panacea-experience" xml:lang="en" lang="en">Panacea Experience</a></li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=619</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=619</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=619</guid>			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:14:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>27.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012 aus Rostock</title>
			<description>

In der schönen Hansestadt Rostock haben folgende Bands den Einzug in das online-Voting geschafft:

SonuVab!tch
Nix Aestate</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>In der schönen Hansestadt Rostock haben folgende Bands den Einzug in das online-Voting geschafft:</p>
<ul class="std"><li><a href="http://www.respect.de/sj12/153/sonuvabitch">SonuVab!tch</a></li>
<li><a href="http://www.respect.de/sj12/155/nix-aestate">Nix Aestate</a></li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=618</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=618</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=618</guid>			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:05:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>27.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012 aus Erfurt</title>
			<description>

Das Erfurter UNI-k.u.m.steht für k.ultur u.nd m.usik. Hier hat das fünfte RegioFinal der aktuellen SchoolJam-Tour Station gemacht. Gewinner sind:

Neon
Eardrum Damage</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Das Erfurter UNI-k.u.m.steht für k.ultur u.nd m.usik. Hier hat das fünfte RegioFinal der aktuellen SchoolJam-Tour Station gemacht. Gewinner sind:</p>
<ul class="std"><li><a href="http://www.respect.de/sj12/132/neon">Neon</a></li>
<li><a href="http://www.respect.de/sj12/130/eardrum-damage" xml:lang="en" lang="en">Eardrum Damage</a></li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=617</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=617</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=617</guid>			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:11:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>26.01.2012: respect Podcast #73: Macht TV uns wirklich dumm?</title>
			<description>Schon Satiriker wie Loriot wussten: Fernsehen macht doof. Doch ist das wirklich so? Psychologen zumindest schlagen im Internet Alarm. Sie sagen: Wir sollen weniger Zeit vor der Glotze verbringen. Was halten wir davon?

 Foto: Andreas Preu pixelio.de; Musik: Freeplaymusic.com; Mit Material aus: Youtube</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Schon Satiriker wie Loriot wussten: Fernsehen macht doof. Doch ist das wirklich so? Psychologen zumindest schlagen im Internet Alarm. Sie sagen: Wir sollen weniger Zeit vor der Glotze verbringen. Was halten wir davon?</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/k-trashtv.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Eine Fernsehzeitung" border="0" /></p><p><em> Foto: Andreas Preu <a href="http://pixelio.de">pixelio.de</a>; Musik: Freeplaymusic.com; Mit Material aus: Youtube</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=593</link>			<author>Felix</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=593</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=593</guid>			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:00:00 GMT</pubDate>			<itunes:author>Felix</itunes:author>									<enclosure url="http://www.respect.de/projektblog/podcast/TV.mp3" length="2926648" type="audio/mpeg"/>			<itunes:duration>3:03</itunes:duration>		</item>
				<item>
			<title>24.01.2012: respect verlost das Buch "Du bist kein Werwolf"</title>
			<description>Zum Interview mit den Autoren Ralph Caspers und Christine Henning verlost respect.de vier handsignierte Bücher ihres Pubertät-Ratgebers. Einfach eine Mail mit dem Stichwort: &amp;quot;Echt haarig&amp;quot; an redaktion@respect.de schicken.

In dem Buch geht es um alles, was in dieser blöden Pubertät passiert. Man ist wie ein Werwolf bei Vollmond: Der Körper verändert sich, es wachsen Haare an den unmöglichsten Stellen und man bekommt eine unbändige Lust auf Fleisch. Niemand bereitet einen so richtig auf diese Veränderung vor und da treten Christine und Ralph auf den Plan. Sie schlendern erhobenen Hauptes durch Gegenden, die andere nur mit hochrotem Kopf betreten. Ihnen ist nichts peinlich. Und das haben sie auch eindrucksvoll im respect-Interview bewiesen.



respect.de verlost vier Bücher &amp;quot;Du bist kein Werwolf - eine Gebrauchsanteilung für die Pubertät&amp;quot;, von Ralph und Christine persönlich signiert. Einfach eine Mail mit dem Stichwort: &amp;quot;Echt haarig&amp;quot; an redaktion@respect.de schicken. Einsendeschluss ist der 31. Januar.

Cover: Rowohlt Verlag</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Zum Interview mit den Autoren Ralph Caspers und Christine Henning verlost respect.de vier handsignierte Bücher ihres Pubertät-Ratgebers. Einfach eine Mail mit dem Stichwort: &quot;Echt haarig&quot; an <a href="mailto:%72%65%64%61%6b%74%69%6f%6e%40%72%65%73%70%65%63%74%2e%64%65">&#x72;&#x65;&#x64;&#x61;&#x6b;&#x74;&#x69;&#x6f;&#x6e;&#x40;&#x72;&#x65;&#x73;&#x70;&#x65;&#x63;&#x74;&#x2e;&#x64;&#x65;</a> schicken.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/Cover-2.jpeg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p>In dem Buch geht es um alles, was in dieser blöden Pubertät passiert. Man ist wie ein Werwolf bei Vollmond: Der Körper verändert sich, es wachsen Haare an den unmöglichsten Stellen und man bekommt eine unbändige Lust auf Fleisch. Niemand bereitet einen so richtig auf diese Veränderung vor und da treten Christine und Ralph auf den Plan. Sie schlendern erhobenen Hauptes durch Gegenden, die andere nur mit hochrotem Kopf betreten. Ihnen ist nichts peinlich. <a href="http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=598">Und das haben sie auch eindrucksvoll im respect-Interview bewiesen.</a></p>
<p><strong>respect.de verlost vier Bücher &quot;Du bist kein Werwolf - eine Gebrauchsanteilung für die Pubertät&quot;, von Ralph und Christine persönlich signiert. Einfach eine Mail mit dem Stichwort: &quot;Echt haarig&quot; an <a href="mailto:%72%65%64%61%6b%74%69%6f%6e%40%72%65%73%70%65%63%74%2e%64%65">&#x72;&#x65;&#x64;&#x61;&#x6b;&#x74;&#x69;&#x6f;&#x6e;&#x40;&#x72;&#x65;&#x73;&#x70;&#x65;&#x63;&#x74;&#x2e;&#x64;&#x65;</a> schicken. Einsendeschluss ist der 31. Januar.</strong></p>
<p><em>Cover: Rowohlt Verlag</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=615</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=615</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=615</guid>			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:15:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>24.01.2012: Pubertät - der längste Vollmond des Lebens</title>
			<description>Uuuuaaaah, was geht denn jetzt ab: Plötzlich verändert sich dein Körper, Haare wuchern, Brüste wachsen, die Stimme wird tiefer - kein Grund zum Heulen! Du bist kein Werwolf, sagen Christine Henning und Ralph Caspers und erklären all die Veränderungen, die in der Pubertät für haarige Zeiten sorgen. Nichts ist ihnen peinlich. Jetzt haben die beiden Moderatoren passend zu ihrer &amp;quot;Du bist kein Werwolf&amp;quot;-Sendung ein Aufklärungsbuch geschrieben. respect.de traf die beiden in Köln und wollte wissen, ob sie wirklich über alles sprechen: Über Penisangst, mieses Schlussmachen und das erste Mal.

respect.de: Hi Christine, hallo Ralph, Ihr habt jetzt passend zu Eurer Aufklärungssendung noch ein Buch herausgebracht. Sind Jugendliche heute in Sachen Sex nicht aufgeklärt? 
Christine: Ich finde nicht, dass sie unglaublich aufgeklärt sind. Sie wissen längst nicht, wie sie eine Beziehung anfangen, und wie sie respektvoll Sexualität miteinander erleben. Es ist auch kein reines Aufklärungsbuch. Es beinhaltet alles, was in der Pubertät so mit einem geschieht, ein Ratgeber, eine kleine Hilfestellung. 
Ralph: Hihi, Du hast Stellung gesagt! Passt ja gut in diesem Zusammenhang…
Christine: Es geht in der Pubertät ja nicht nur um Sex, sondern auch darum, dass sich der Körper verändert und wie man damit zurechtkommt. Manchmal ist es nicht nur körperlich, sondern auch psychisch schwierig, mit all den Veränderungen klar zu kommen. 
Ralph: Mit seinen Eltern darüber zu sprechen, ist ja eher unangenehm. Deshalb ist es gut, dass wir uns all diesen Themen und Fragen widmen. 

Habt ihr mit Euren Eltern über Sex gesprochen?
Ralph: Bei uns war Sex etwas ganz Normales über das man natürlich auch sprechen konnte. 
Christine: Ich konnte auch über alles mit ihnen sprechen und sie fragen, wenn ich zum Beispiel Angst vor dem ersten Mal gehabt hätte, was ich nicht hatte! Meine Eltern waren da ganz entspannt und das hat natürlich viel dazu beigetragen, dass wir ein cooles Vertrauensverhältnis hatten.

Warum nerven einen Eltern in der Pubertät dann so?
Christine: Man ist ja der festen Überzeugung, dass man schon alles weiß, vor allem besser, und man nicht jeden Kram erklärt bekommen muss.

Heute ist Euch nichts peinlich und Ihr beantwortet alle Fragen zum Thema Erwachsenwerden. Was hättet Ihr früher gerne gefragt?  
Christine: Ich hatte irgendwie Angst vor dem männlichen Geschlechtsorgan! Wie sollte ich mir den steif vorstellen, in der Hose? Wie kann denn so ein Ding da hart werden? Meine Brüste werden ja auch nicht steif…
Ralph: Nein, aber sie schwellen doch auch an und werden bei Erregung größer.
Christine: Ja, aber nicht so knallhart wie eine Erektion, das kann sich doch kein  Mädchen vorstellen.

Was fällt Euch denn spontan zu den folgenden Stichwörtern ein: 
Selbstbefriedigung
Ralph: Entspannt. 
Christine: Ja!

Knutschen
Ralph: Feucht!
Christine: …
Ralph: Man, da musst du nicht lange überlegen. Sag’ doch einfach Ralph.
Christine: Ich musste gerade an mein erstes Knutschen denken, da hat mir einer seine Zunge in den Hals gesteckt, das fand ich sooo e-kel-haft. Ich habe echt nicht kapiert, was daran so toll sein soll. Mittlerweile weiß ich es.

Liebeskummer
Ralph: Weltschmerz
Christine: Schlimmster Schmerz, aber sollte man einmal in seinem Leben gehabt haben, damit man versteht, warum Leute davon sogar völlig verrückt werden können. Wer schon mal Liebeskummer hatte, weiß auch die Liebe zu schätzen.

Tanzschule
Ralph: Weiße Schuhe!
Christine: Kein Tanzpartner und das zwei Tage vor diesem Ball, da ist mal kurz meine Welt zusammengebrochen. Meine Freundin ist mit meinem Tanzpartner zusammen gekommen und da war klar, dass die beiden natürlich miteinander zum Abschlussball gehen. Ich musste mir dann einen erschnorren. Der konnte richtig super tanzen und hat mir sogar Blumen mitgebracht.  

Romantik
Ralph: Überschätzt! Nein, Quatsch. Ganz, ganz, wichtig. 
Christine: Blumen! Der schnellste Weg zum Herzen einer Frau…

Das erste Mal
Christine: T-O-L-L! Hat alles geklappt, war alles dran!
Ralph: Echt? Ging daneben bei mir. Aber es war okay - wir haben herzhaft darüber gelacht.

Glattrasiert oder haarig? 
Ralph: Egal. 
Christine: Jetzt würde ich ja echt gerne wissen, woran Du gedacht hast?
Ralph: Wieso? (Pause) Ach, so. 
Christine: Also ich habe an eine Männerbrust gedacht, aber ich glaube, du nicht!?
Ralph: Wäre ja auch komisch, wenn ich an eine Männerbrust denken würde. Ich habe an Rücken gedacht.

Wie waren Eure wilden, haarigen Zeiten?
Ralph: Die kommen noch… 
Christine: *prust*
Ralph: Ich habe in der Maske beim WDR kleine Döschen entdeckt, die aussehen wie Gewürzdosen und da sind lauter Mini-Härchen drin, die statisch aufgeladen sind und sich aufstellen, wenn man sie sich auf die Kopfhaut streut. Dann siehst du aus, als hättest du eine Millionen Haare, obwohl es nur noch ein paar sind … Wenn es bei mir soweit ist, werde ich es auf jeden Fall auch benutzen.  
Christine: Aber du hast doch, soweit ich sehen kann …  (guckt dabei auf seinen Kopf) … da oben noch alles dran. 
Ralph: Nicht da! Woanders …

Wie ward Ihr als Jugendliche? 
Ralph: Extrem unauffällig. Ich war so unauffällig, dass ich mich in der Schule melden konnte und nie dran genommen wurde. Die Lehrer haben mich tatsächlich einfach nicht gesehen. Auch auf Partys konnte ich im Gespräch etwas sagen oder es auch bleiben lassen - es war immer so, als wäre ich gar nicht da! 
Christine: Echt? Aber du bist doch solch ein Klugscheißer! 
Ralph: Das kam erst nach der Schule. Und Du warst bestimmt ein Feger!?
Christine: Das haben wirklich viele über mich gedacht, dabei habe ich immer schön brav Hausaufgaben gemacht. Nach außen habe ich anders gewirkt, als ich in Wirklichkeit war.  

Musstest Ihr auch zu einer bestimmten Zeit zu Hause sein?
Christine: Aaaah, diese Uhrzeit-Regel fand ich furchtbar. Denn wenn ich nach Hause musste, kamen gerade erst die älteren Jungs auf die Party. Ich hätte mich zwar nie getraut, einen von ihnen anzusprechen, aber wenigstens angucken. 

Also, doch die ein oder andere Party! Hast Du Dich an die Uhrzeit-Regel  gehalten?
Christine: Ja, bis auf einmal. Da bin ich von der Party nach Hause, habe mich schlafend gestellt und bin heimlich noch mal ausgebüxt. Zurück zur Party, die war um die Ecke und ich auch schon zwei Stunden später wieder im Bett. Also, gar nichts Wildes, aber Ärger gab es dafür trotzdem hinterher - so etwas kommt ja leider doch immer raus … 

Hat es sich denn gelohnt?
Christine: Total, denn ich habe mit den älteren Jungs gesprochen und mein größter Schwarm war da! Es! War! Soooo! Cool! Echt. Daran kann ich mich noch so gut erinnern. 

Habt ihr einer bestimmten Clique angehört? 
Christine: Nein, da hatte ich keinen Bock drauf. Ich wollte nie zu einer bestimmten Gruppe gehören. Aber das hat mir sogar Ärger eingebracht. 

Inwiefern?
Christine:Bei uns in der Klasse gab es unterschiedliche Gruppen - die reichen Kinder, die  Ausländer, die Kreativen aus der Theater-AG und die eher links orientiert waren. Ich bin in jeder Pause herumgelaufen, einmal an jeder Gruppe vorbei. Ich dachte, es wäre okay, wenn ich mit allen gut kann. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass keiner wusste, zu wem ich gehöre - die Yuppie-Kinder habe nicht verstanden, warum ich auch mit den Theaterleuten rumhing. Und die fanden es komisch, wenn ich abends dann zu den Poloshirt-Trägern gegangen bin. Das hat am Ende dann nicht funktioniert und ich habe mit ein paar Leuten gebrochen … 
Ralph: Weil Du zu viel Alkohol getrunken hast? 
Christine: Quatsch, so was habe ich natürlich nie gemacht. Nein, im Sinne von Abbrechen, weil ich keine Lust hatte, mich für oder gegen jemanden zu entscheiden … 

Bei Euch in der Sendung gibt es Jugendliche, die im Selbstversuch Dinge ausprobieren, die sie vorher noch nicht gemacht haben, wie der Omi etwas am Computer beizubringen … 
Ralph: Bei uns in der Sendung können Jugendliche Sachen machen, die ihnen sonst für völlig abwegig erscheinen, einfach um ein Gefühl für andere Situationen zu bekommen. 
Christine: Die machen das freiwillig.  
Ralph: Harrr, haaar, glaubst du … Nee, im Ernst: Es gibt viele Jugendliche, die gerne mal so einen Selbstversuch starten. In der Pubertät verändert sich nicht nur der Körper, sondern auch die persönliche Einstellung zu vielen Dingen. Dann fragt man sich: Wo stehe ich eigentlich? Und vor allem wie stehe ich zu machen Dingen? Die Selbstversuche geben einem die Möglichkeit, was Neues auszuprobieren, worauf man vielleicht selbst nie gekommen wäre.  

Wie alt sind die Werwolf-Zuschauer? 
Christine: Zwischen 10 und 16 Jahre.
Ralph: Ich habe vor kurzem eine 10. oder 11. Klasse getroffen, die eigentlich nicht mehr zu unserer Zielgruppe gehören. Aber sie kannten alle unseren Spot &amp;quot;Wie verberge ich eine ungewollte Erektion?&amp;quot; und wollten ein Foto wie bei Tipp 3 &amp;quot;Verstecken mit Hilfsmitteln&amp;quot; - also Hände in die Tasche, so wirkt es, als sei die Faust die Ursache für die Ausbuchtung. Nur die Lehrerin guckte etwas irritiert. 
Christine: Wir werden jetzt also immer mit einer Erektion assoziiert!?  
Ralph: Ungewollt - wie die Erektion! 

Gibt es ein Erlebnis aus der Pubertät, das Ihr am liebsten löschen würdet? 
Ralph: Nein, so eins gibt es nicht! Okay, doch, aber das gehört dazu, das wollte ich nicht löschen. 
Christine: Mir hat mal ein Junge einen Maibaum gestellt, der schon öfter versucht hat, bei mir zu landen, aber keine Chance hatte, weil er kleiner war als ich. Das wollte ich auf der Mai-Party ein für alle Male klarstellen, vor allen Leuten, wo es alle mitkriegen. So gemein. Dafür würde ich mich heute gerne entschuldigen - Martin, falls du das liest, es tut mir leid. 

Seid Ihr auch mal mies abgeblitzt?
Christine: Das habe ich verdrängt! 
Ralph: Man erlebt gute Sachen und schlechte Sachen und jeder hat die Wahl, woran er sich erinnern will. Es gibt Leute, die denken an die schlechten Sachen und sind total unglücklich, und es gibt die anderen, die sich nur an das Schöne erinnern wollen und die meiste Zeit glücklich sind - dazu gehöre ich. Pubertät ist cool, weil man da viele Sachen zum ersten Mal in seinem Leben macht. Und ich glaube, dass man an seine ersten Male die schönsten Erinnerungen hat - darum ist Pubertät eine tolle Zeit!  
Christine: Ich glaube, dass man niemals mehr im Leben solche Gefühle hat wie in der Pubertät. Das war alles so unglaublich aufregend. Wie lange es allein gedauert hat, bis man überhaupt mal mit seinem Schwarm gesprochen hat, wie viele Blicke dafür nötig waren … 
Ralph: Und wie lange einem zwei Wochen vorkamen, wenn man mit jemanden zusammen war. Da hat man schon mal gedacht: Boah, jetzt reicht’s aber mal. 
Christine: Ich war einmal so unglaublich verliebt, da haben wir vier Stunden lang die Verabschiedung herausgezögert und uns den Mund fusselig geredet, nur weil sich keiner von uns beiden getraut hat, dem anderen einen Kuss zu geben - auf die Wange! Und ich kann mich noch gut an diese Qual erinnern, wenn man nicht weiß,  ob der Schwarm einen mag oder vielleicht doch nicht, weil man ihn mit einer anderen gesehen hat. Währenddessen fühlt es sich nicht immer gut an, aber jetzt, im Nachhinein, ist es ganz großartig. 

Was war das Tollste, das Ihr in Eurer Pubertät erlebt habt?
Ralph: Alles, was mit Sex zu tun hat! 
Christine: Die ersten Annäherungsversuche, Bluestanzen …
Ralph: Ich fand es super, dass man in der Pubertät alles kann, was man will und einfach macht, weil die Mechanismen fehlen, die einem sagen, dass man das lieber bleiben lassen sollte. Man ist so unbekümmert. Ich war es zumindest. 
Christine: Ich auch. Ich fühlte mich stark, wusste ja alles, außer alles Rund ums Thema Sex, da weiß man ja im Grunde doch nicht wirklich was da abgeht. Deshalb auch unser Aufklärungsbuch. 

respect.de verlost vier Bücher &amp;quot;Du bist kein Werwolf - eine Gebrauchsanteilung für die Pubertät&amp;quot;, von Ralph und Christine persönlich signiert. Einfach eine Mail mit dem Stichwort: &amp;quot;Echt haarig&amp;quot; an redaktion@respect.de schicken. Einsendeschluss ist der 31. Januar. respect.de wünscht euch viel Glück!  

In dem Buch geht es um alles, was in dieser blöden Pubertät passiert. Man ist wie ein Werwolf bei Vollmond: Der Körper verändert sich, es wachsen Haare an den unmöglichsten Stellen und man bekommt eine unbändige Lust auf Fleisch. Niemand bereitet einen so richtig auf diese Veränderung vor und da treten Christine und Ralph auf den Plan. Sie schlendern erhobenen Hauptes durch Gegenden, die andere nur mit hochrotem Kopf betreten. Ihnen ist nichts peinlich.
Rowohlt Verlag, 11,99 Euro, ISBN: 978-3-499-62634-0

www.wdr.de/tv/werwolf


Text: Anja Schimanke
Foto: WDR/Kalupke, Cover: Rowohlt Verlag</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Uuuuaaaah, was geht denn jetzt ab: Plötzlich verändert sich dein Körper, Haare wuchern, Brüste wachsen, die Stimme wird tiefer - kein Grund zum Heulen! Du bist kein Werwolf, sagen Christine Henning und Ralph Caspers und erklären all die Veränderungen, die in der Pubertät für haarige Zeiten sorgen. Nichts ist ihnen peinlich. Jetzt haben die beiden Moderatoren passend zu ihrer &quot;Du bist kein Werwolf&quot;-Sendung ein Aufklärungsbuch geschrieben. respect.de traf die beiden in Köln und wollte wissen, ob sie wirklich über alles sprechen: Über Penisangst, mieses Schlussmachen und das erste Mal.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/FellFolge.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Die beiden Autoren schauen in die Kamera" border="0" /></p><p><strong>respect.de: Hi Christine, hallo Ralph, Ihr habt jetzt passend zu Eurer Aufklärungssendung noch ein Buch herausgebracht. Sind Jugendliche heute in Sachen Sex nicht aufgeklärt?</strong><br />
<strong>Christine:</strong> Ich finde nicht, dass sie unglaublich aufgeklärt sind. Sie wissen längst nicht, wie sie eine Beziehung anfangen, und wie sie respektvoll Sexualität miteinander erleben. Es ist auch kein reines Aufklärungsbuch. Es beinhaltet alles, was in der Pubertät so mit einem geschieht, ein Ratgeber, eine kleine Hilfestellung.<br />
<strong>Ralph:</strong> Hihi, Du hast Stellung gesagt! Passt ja gut in diesem Zusammenhang…<br />
<strong>Christine:</strong> Es geht in der Pubertät ja nicht nur um Sex, sondern auch darum, dass sich der Körper verändert und wie man damit zurechtkommt. Manchmal ist es nicht nur körperlich, sondern auch psychisch schwierig, mit all den Veränderungen klar zu kommen.<br />
<strong>Ralph:</strong> Mit seinen Eltern darüber zu sprechen, ist ja eher unangenehm. Deshalb ist es gut, dass wir uns all diesen Themen und Fragen widmen. </p>
<p><strong>Habt ihr mit Euren Eltern über Sex gesprochen?<br />
Ralph:</strong> Bei uns war Sex etwas ganz Normales über das man natürlich auch sprechen konnte.<br />
<strong>Christine:</strong> Ich konnte auch über alles mit ihnen sprechen und sie fragen, wenn ich zum Beispiel Angst vor dem ersten Mal gehabt hätte, was ich nicht hatte! Meine Eltern waren da ganz entspannt und das hat natürlich viel dazu beigetragen, dass wir ein cooles Vertrauensverhältnis hatten.</p>
<p><strong>Warum nerven einen Eltern in der Pubertät dann so?<br />
Christine:</strong> Man ist ja der festen Überzeugung, dass man schon alles weiß, vor allem besser, und man nicht jeden Kram erklärt bekommen muss.</p>
<p><strong>Heute ist Euch nichts peinlich und Ihr beantwortet alle Fragen zum Thema Erwachsenwerden. Was hättet Ihr früher gerne gefragt?<br />
Christine:</strong> Ich hatte irgendwie Angst vor dem männlichen Geschlechtsorgan! Wie sollte ich mir den steif vorstellen, in der Hose? Wie kann denn so ein Ding da hart werden? Meine Brüste werden ja auch nicht steif…<br />
<strong>Ralph:</strong> Nein, aber sie schwellen doch auch an und werden bei Erregung größer.<br />
<strong>Christine:</strong> Ja, aber nicht so knallhart wie eine Erektion, das kann sich doch kein  Mädchen vorstellen.</p>
<p><strong>Was fällt Euch denn spontan zu den folgenden Stichwörtern ein:<br />
Selbstbefriedigung<br />
Ralph:</strong> Entspannt.<br />
<strong>Christine:</strong> Ja!</p>
<p><strong>Knutschen<br />
Ralph:</strong> Feucht!<br />
<strong>Christine:</strong> …<br />
<strong>Ralph:</strong> Man, da musst du nicht lange überlegen. Sag’ doch einfach Ralph.<br />
<strong>Christine:</strong> Ich musste gerade an mein erstes Knutschen denken, da hat mir einer seine Zunge in den Hals gesteckt, das fand ich sooo e-kel-haft. Ich habe echt nicht kapiert, was daran so toll sein soll. Mittlerweile weiß ich es.</p>
<p><strong>Liebeskummer<br />
Ralph:</strong> Weltschmerz<br />
<strong>Christine:</strong> Schlimmster Schmerz, aber sollte man einmal in seinem Leben gehabt haben, damit man versteht, warum Leute davon sogar völlig verrückt werden können. Wer schon mal Liebeskummer hatte, weiß auch die Liebe zu schätzen.</p>
<p><strong>Tanzschule<br />
Ralph:</strong> Weiße Schuhe!<br />
<strong>Christine:</strong> Kein Tanzpartner und das zwei Tage vor diesem Ball, da ist mal kurz meine Welt zusammengebrochen. Meine Freundin ist mit meinem Tanzpartner zusammen gekommen und da war klar, dass die beiden natürlich miteinander zum Abschlussball gehen. Ich musste mir dann einen erschnorren. Der konnte richtig super tanzen und hat mir sogar Blumen mitgebracht.  </p>
<p><strong>Romantik<br />
Ralph:</strong> Überschätzt! Nein, Quatsch. Ganz, ganz, wichtig.<br />
<strong>Christine:</strong> Blumen! Der schnellste Weg zum Herzen einer Frau…</p>
<p><strong>Das erste Mal<br />
Christine:</strong> T-O-L-L! Hat alles geklappt, war alles dran!<br />
<strong>Ralph:</strong> Echt? Ging daneben bei mir. Aber es war okay - wir haben herzhaft darüber gelacht.</p>
<p><strong>Glattrasiert oder haarig?<br />
Ralph:</strong> Egal.<br />
<strong>Christine:</strong> Jetzt würde ich ja echt gerne wissen, woran Du gedacht hast?<br />
<strong>Ralph:</strong> Wieso? (<em>Pause</em>) Ach, so.<br />
<strong>Christine:</strong> Also ich habe an eine Männerbrust gedacht, aber ich glaube, du nicht!?<br />
<strong>Ralph:</strong> Wäre ja auch komisch, wenn ich an eine Männerbrust denken würde. Ich habe an Rücken gedacht.</p>
<p><strong>Wie waren Eure wilden, haarigen Zeiten?<br />
Ralph:</strong> Die kommen noch…<br />
<strong>Christine:</strong> <em>*prust*</em><br />
<strong>Ralph:</strong> Ich habe in der Maske beim WDR kleine Döschen entdeckt, die aussehen wie Gewürzdosen und da sind lauter Mini-Härchen drin, die statisch aufgeladen sind und sich aufstellen, wenn man sie sich auf die Kopfhaut streut. Dann siehst du aus, als hättest du eine Millionen Haare, obwohl es nur noch ein paar sind … Wenn es bei mir soweit ist, werde ich es auf jeden Fall auch benutzen.<br />
<strong>Christine:</strong> Aber du hast doch, soweit ich sehen kann …  (guckt dabei auf seinen Kopf) … da oben noch alles dran.<br />
Ralph: Nicht da! Woanders …</p>
<p><strong>Wie ward Ihr als Jugendliche?</strong><br />
<strong>Ralph:</strong> Extrem unauffällig. Ich war so unauffällig, dass ich mich in der Schule melden konnte und nie dran genommen wurde. Die Lehrer haben mich tatsächlich einfach nicht gesehen. Auch auf Partys konnte ich im Gespräch etwas sagen oder es auch bleiben lassen - es war immer so, als wäre ich gar nicht da!<br />
<strong>Christine:</strong> Echt? Aber du bist doch solch ein Klugscheißer!<br />
<strong>Ralph:</strong> Das kam erst nach der Schule. Und Du warst bestimmt ein Feger!?<br />
<strong>Christine:</strong> Das haben wirklich viele über mich gedacht, dabei habe ich immer schön brav Hausaufgaben gemacht. Nach außen habe ich anders gewirkt, als ich in Wirklichkeit war.  </p>
<p><strong>Musstest Ihr auch zu einer bestimmten Zeit zu Hause sein?</strong><br />
<strong>Christine:</strong> Aaaah, diese Uhrzeit-Regel fand ich furchtbar. Denn wenn ich nach Hause musste, kamen gerade erst die älteren Jungs auf die Party. Ich hätte mich zwar nie getraut, einen von ihnen anzusprechen, aber wenigstens angucken. </p>
<p><strong>Also, doch die ein oder andere Party! Hast Du Dich an die Uhrzeit-Regel  gehalten?</strong><br />
<strong>Christine:</strong> Ja, bis auf einmal. Da bin ich von der Party nach Hause, habe mich schlafend gestellt und bin heimlich noch mal ausgebüxt. Zurück zur Party, die war um die Ecke und ich auch schon zwei Stunden später wieder im Bett. Also, gar nichts Wildes, aber Ärger gab es dafür trotzdem hinterher - so etwas kommt ja leider doch immer raus … </p>
<p><strong>Hat es sich denn gelohnt?</strong><br />
<strong>Christine:</strong> Total, denn ich habe mit den älteren Jungs gesprochen und mein größter Schwarm war da! Es! War! Soooo! Cool! Echt. Daran kann ich mich noch so gut erinnern. </p>
<p><strong>Habt ihr einer bestimmten Clique angehört?</strong><br />
<strong>Christine:</strong> Nein, da hatte ich keinen Bock drauf. Ich wollte nie zu einer bestimmten Gruppe gehören. Aber das hat mir sogar Ärger eingebracht. </p>
<p><strong>Inwiefern?</strong><br />
<strong>Christine:</strong>Bei uns in der Klasse gab es unterschiedliche Gruppen - die reichen Kinder, die  Ausländer, die Kreativen aus der Theater-AG und die eher links orientiert waren. Ich bin in jeder Pause herumgelaufen, einmal an jeder Gruppe vorbei. Ich dachte, es wäre okay, wenn ich mit allen gut kann. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass keiner wusste, zu wem ich gehöre - die Yuppie-Kinder habe nicht verstanden, warum ich auch mit den Theaterleuten rumhing. Und die fanden es komisch, wenn ich abends dann zu den Poloshirt-Trägern gegangen bin. Das hat am Ende dann nicht funktioniert und ich habe mit ein paar Leuten gebrochen …<br />
<strong>Ralph:</strong> Weil Du zu viel Alkohol getrunken hast?<br />
<strong>Christine:</strong> Quatsch, so was habe ich natürlich nie gemacht. Nein, im Sinne von Abbrechen, weil ich keine Lust hatte, mich für oder gegen jemanden zu entscheiden … </p>
<p><strong>Bei Euch in der Sendung gibt es Jugendliche, die im Selbstversuch Dinge ausprobieren, die sie vorher noch nicht gemacht haben, wie der Omi etwas am Computer beizubringen …</strong><br />
<strong>Ralph:</strong> Bei uns in der Sendung können Jugendliche Sachen machen, die ihnen sonst für völlig abwegig erscheinen, einfach um ein Gefühl für andere Situationen zu bekommen.<br />
<strong>Christine:</strong> Die machen das freiwillig.<br />
<strong>Ralph:</strong> Harrr, haaar, glaubst du … Nee, im Ernst: Es gibt viele Jugendliche, die gerne mal so einen Selbstversuch starten. In der Pubertät verändert sich nicht nur der Körper, sondern auch die persönliche Einstellung zu vielen Dingen. Dann fragt man sich: Wo stehe ich eigentlich? Und vor allem wie stehe ich zu machen Dingen? Die Selbstversuche geben einem die Möglichkeit, was Neues auszuprobieren, worauf man vielleicht selbst nie gekommen wäre.  </p>
<p><strong>Wie alt sind die Werwolf-Zuschauer?</strong><br />
<strong>Christine:</strong> Zwischen 10 und 16 Jahre.<br />
<strong>Ralph:</strong> Ich habe vor kurzem eine 10. oder 11. Klasse getroffen, die eigentlich nicht mehr zu unserer Zielgruppe gehören. Aber sie kannten alle unseren Spot <a href="http://www.wdr.de/tv/werwolf/themen/anleitungen/erektion_verstecken.php5">&quot;Wie verberge ich eine ungewollte Erektion?&quot;</a> und wollten ein Foto wie bei Tipp 3 &quot;Verstecken mit Hilfsmitteln&quot; - also Hände in die Tasche, so wirkt es, als sei die Faust die Ursache für die Ausbuchtung. Nur die Lehrerin guckte etwas irritiert.<br />
<strong>Christine:</strong> Wir werden jetzt also immer mit einer Erektion assoziiert!?<br />
<strong>Ralph:</strong> Ungewollt - wie die Erektion! </p>
<p><strong>Gibt es ein Erlebnis aus der Pubertät, das Ihr am liebsten löschen würdet?</strong><br />
<strong>Ralph:</strong> Nein, so eins gibt es nicht! Okay, doch, aber das gehört dazu, das wollte ich nicht löschen.<br />
<strong>Christine:</strong> Mir hat mal ein Junge einen Maibaum gestellt, der schon öfter versucht hat, bei mir zu landen, aber keine Chance hatte, weil er kleiner war als ich. Das wollte ich auf der Mai-Party ein für alle Male klarstellen, vor allen Leuten, wo es alle mitkriegen. So gemein. Dafür würde ich mich heute gerne entschuldigen - Martin, falls du das liest, es tut mir leid. </p>
<p><strong>Seid Ihr auch mal mies abgeblitzt?<br />
Christine:</strong> Das habe ich verdrängt!<br />
<strong>Ralph:</strong> Man erlebt gute Sachen und schlechte Sachen und jeder hat die Wahl, woran er sich erinnern will. Es gibt Leute, die denken an die schlechten Sachen und sind total unglücklich, und es gibt die anderen, die sich nur an das Schöne erinnern wollen und die meiste Zeit glücklich sind - dazu gehöre ich. Pubertät ist cool, weil man da viele Sachen zum ersten Mal in seinem Leben macht. Und ich glaube, dass man an seine ersten Male die schönsten Erinnerungen hat - darum ist Pubertät eine tolle Zeit!<br />
<strong>Christine:</strong> Ich glaube, dass man niemals mehr im Leben solche Gefühle hat wie in der Pubertät. Das war alles so unglaublich aufregend. Wie lange es allein gedauert hat, bis man überhaupt mal mit seinem Schwarm gesprochen hat, wie viele Blicke dafür nötig waren …<br />
<strong>Ralph:</strong> Und wie lange einem zwei Wochen vorkamen, wenn man mit jemanden zusammen war. Da hat man schon mal gedacht: Boah, jetzt reicht’s aber mal.<br />
<strong>Christine:</strong> Ich war einmal so unglaublich verliebt, da haben wir vier Stunden lang die Verabschiedung herausgezögert und uns den Mund fusselig geredet, nur weil sich keiner von uns beiden getraut hat, dem anderen einen Kuss zu geben - auf die Wange! Und ich kann mich noch gut an diese Qual erinnern, wenn man nicht weiß,  ob der Schwarm einen mag oder vielleicht doch nicht, weil man ihn mit einer anderen gesehen hat. Währenddessen fühlt es sich nicht immer gut an, aber jetzt, im Nachhinein, ist es ganz großartig. </p>
<p><strong>Was war das Tollste, das Ihr in Eurer Pubertät erlebt habt?<br />
Ralph:</strong> Alles, was mit Sex zu tun hat!<br />
<strong>Christine:</strong> Die ersten Annäherungsversuche, Bluestanzen …<br />
<strong>Ralph:</strong> Ich fand es super, dass man in der Pubertät alles kann, was man will und einfach macht, weil die Mechanismen fehlen, die einem sagen, dass man das lieber bleiben lassen sollte. Man ist so unbekümmert. Ich war es zumindest.<br />
<strong>Christine:</strong> Ich auch. Ich fühlte mich stark, wusste ja alles, außer alles Rund ums Thema Sex, da weiß man ja im Grunde doch nicht wirklich was da abgeht. Deshalb auch unser Aufklärungsbuch. </p>
<p><strong>respect.de verlost vier Bücher &quot;Du bist kein Werwolf - eine Gebrauchsanteilung für die Pubertät&quot;, von Ralph und Christine persönlich signiert. Einfach eine Mail mit dem Stichwort: &quot;Echt haarig&quot; an <a href="mailto:%72%65%64%61%6b%74%69%6f%6e%40%72%65%73%70%65%63%74%2e%64%65">&#x72;&#x65;&#x64;&#x61;&#x6b;&#x74;&#x69;&#x6f;&#x6e;&#x40;&#x72;&#x65;&#x73;&#x70;&#x65;&#x63;&#x74;&#x2e;&#x64;&#x65;</a> schicken. Einsendeschluss ist der 31. Januar. respect.de wünscht euch viel Glück!</strong>  </p>
<p>In dem Buch geht es um alles, was in dieser blöden Pubertät passiert. Man ist wie ein Werwolf bei Vollmond: Der Körper verändert sich, es wachsen Haare an den unmöglichsten Stellen und man bekommt eine unbändige Lust auf Fleisch. Niemand bereitet einen so richtig auf diese Veränderung vor und da treten Christine und Ralph auf den Plan. Sie schlendern erhobenen Hauptes durch Gegenden, die andere nur mit hochrotem Kopf betreten. Ihnen ist nichts peinlich.<br />
Rowohlt Verlag, 11,99 Euro, ISBN: 978-3-499-62634-0</p>
<p><a href="http://www.wdr.de/tv/werwolf/index.php5">www.wdr.de/tv/werwolf</a></p>
<p><em>Text: Anja Schimanke<br />
Foto: WDR/Kalupke, Cover: Rowohlt Verlag</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=598</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=598</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=598</guid>			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>23.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012 aus Nürnberg</title>
			<description>

Die zwei Plätze im Onlinevoting haben diese beiden Bands ergattert: 

Apart From Reality 
AION</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Die zwei Plätze im Onlinevoting haben diese beiden Bands ergattert: </p>
<ul class="std"><li><a href="http://www.respect.de/sj12/138/apart-from-reality" xml:lang="en" lang="en">Apart From Reality</a> </li>
<li><a href="http://www.respect.de/sj12/139/aion">AION</a></li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=614</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=614</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=614</guid>			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:21:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>23.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012 aus München!</title>
			<description>

Im Ampere wurde gerockt was das Zeug hält! Die Gewinner sind:
B.Trug
Smiling Fact</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Im Ampere wurde gerockt was das Zeug hält! Die Gewinner sind:</p>
<ul class="std"><li><a href="http://www.respect.de/sj12/146/b-trug">B.Trug</a></li>
<li><a href="http://www.respect.de/sj12/148/smiling-fact">Smiling Fact</a></li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=613</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=613</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=613</guid>			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:15:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>22.01.2012: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

I WANT TO RIDE MY BICYCLE:
Alle, die auf der Suche nach neuen Tourrouten für ausgediente Fahrradtrips oder Spaziergänge sind, finden hier das passende Tool. Du gibst einfach deinen Standort und die gewünschte Länge deines Trips ein und schon spuckt das Programm eine passende Wegbeschreibung aus.

I&amp;#39;M NOT AFRAID OF DYING:
Fast jeder kennt das Bild &amp;quot;der Schrei&amp;quot; von Edvard Munch. Sebastian Cosor hat die Entstehungsgeschichte zum berühmten Gemälde aufgegriffen und neu und modern in einem Animationsfilm ausgeschmückt. 

IDEE DER WOCHE:
Paul Ketz hat eine großartige Idee. Wem diese zugute kommt, erfahrt ihr hier.  Ein Tipp gibt&amp;#39;s aber noch von mir. Die Idee hat etwas mit dem deutschen Pfandsystem zu tun.

MUSIKTIPP DER WOCHE:
Bei über 31 Millionen Klicks habt ihr diesen Clip vermutlich schon alle gesehen. Aber weil er so schön ist, gibt&amp;#39;s auch hier für euch Somebody that I used to know (Gotye) interpretiert von der Band Walk off the Earth.

foto M.E./Pixelio</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/Schrei.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Ein Mann ruft ins Megaphon" border="0" /></p><p><strong xml:lang="en" lang="en">I WANT TO RIDE MY BICYCLE:</strong><br />
Alle, die auf der Suche nach neuen <span xml:lang="en" lang="en">Tourrout</span>en für ausgediente Fahrradtrips oder Spaziergänge sind, finden <a href="http://www.komoot.de/">hier</a> das passende <span xml:lang="en" lang="en">Tool</span>. Du gibst einfach deinen Standort und die gewünschte Länge deines Trips ein und schon spuckt das Programm eine passende Wegbeschreibung aus.</p>
<p><strong xml:lang="en" lang="en">I&#39;M NOT AFRAID OF DYING:</strong><br />
Fast jeder kennt das Bild &quot;der Schrei&quot; von Edvard Munch. Sebastian Cosor hat die Entstehungsgeschichte zum berühmten Gemälde aufgegriffen und neu und modern in einem <a href="http://vimeo.com/33976373">Animationsfilm</a> ausgeschmückt. </p>
<p><strong>IDEE DER WOCHE:</strong><br />
Paul Ketz hat eine großartige Idee. Wem diese zugute kommt, erfahrt ihr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-gQLg15pe-s&amp;feature=player_embedded#!">hier</a>.  Ein Tipp gibt&#39;s aber noch von mir. Die Idee hat etwas mit dem deutschen Pfandsystem zu tun.</p>
<p><strong>MUSIKTIPP DER WOCHE:</strong><br />
Bei über 31 Millionen Klicks habt ihr diesen Clip vermutlich schon alle gesehen. Aber weil er so schön ist, gibt&#39;s auch hier für euch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=d9NF2edxy-M">Somebody that I used to know</a> (Gotye) interpretiert von der <span xml:lang="en" lang="en">Band Walk off the Earth</span>.</p>
<p><a href="http://www.pixelio.de/media/476365">foto M.E./Pixelio</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=609</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=609</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=609</guid>			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 12:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>20.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012 aus Magdeburg</title>
			<description>

Die Gewinner beim RegioFinal in Magdeburg sind
Diving Between Sharks 
Short RUN</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Die Gewinner beim RegioFinal in Magdeburg sind</p>
<ul class="std"><li><a href="http://www.respect.de/sj12/120/diving-between-sharks" xml:lang="en" lang="en">Diving Between Sharks</a> </li>
<li><a href="http://www.respect.de/sj12/122/short-run" xml:lang="en" lang="en">Short RUN</a></li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=608</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=608</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=608</guid>			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:02:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>19.01.2012: Lederhosen im Dschungeldorf</title>
			<description>Deutsche Exotik: In Pozuzo wachsen junge Peruaner mit Tiroler Häusern, Trachtentanz und bayerischer Volksmusik auf.

Vor dem Kulturzentrum von Pozuzo mitten im peruanischen Regenwald reihen sich Teenager-Pärchen auf, die Mädchen in grünen Trachten und Schürzen, die Jungen in Lederhosen. Sie bilden Formationen, die Tellerröcke fliegen, aus dem Radio dröhnt: &amp;quot;In München steht ein Hofbräuhaus&amp;quot;. Volkstanz in Pozuzo, zu bayerischer Volksmusik.

&amp;quot;Die Trachten, die Tänze, das Essen – die deutsch-österreichischen Traditionen haben hier in Pozuzo großen Einfluss&amp;quot;, sagt die 16-jährige Zussel Matos Choquehuanca, die wie ihre Freundin Kassandra Rofner León, 13, schon seit sechs Jahren in der Volkstanzgruppe von Pozuzo tanzt.

Exotisches Museum

Arme Auswanderer aus Österreich und Deutschland hatten sich im 19. Jahrhundert von Europa aus bis in den peruanischen Regenwald durchgeschlagen und Pozuzo gegründet.

Auf den Ausläufern der peruanischen Anden liegt nun ein Dorf, dass dem Rest Perus wie ein exotisches Museum vorkommt – mit teils deutsch und österreichisch sprechenden Einwohnern mit oft heller Haut oder blauen Augen, mit Häusern mit viel Holz, die an Tiroler oder bayerische Architektur erinnern, mit Traditionen, die alles andere als typisch peruanisch sind.

Apfelstrudel mit Bananen

Doch Pozuzo ist eine kulturelle Fusion – die Holzhäuser sind viel leichter gebaut als die Tiroler Originale, die Pozuziner backen ihren Apfelstrudel mit Bananen, da es keine Äpfel im Regenwald gab, und die Nachkommen der deutsch-österreichischen Einwanderer vermischen sich immer mehr mit peruanischen Familien, die in das attraktive Dörfchen ziehen.

Auch Zussel Matos Choquehuanca und Kassandra Rofner León sehen bis auf die Trachten eher peruanisch aus, mit ihren schwarzen langen Haaren – nur bei genauem Blick fällt auf, dass Kassandra Rofner León eher hellere Haut, ein schmales Gesicht hat und für ihre 13 Jahre ziemlich groß ist.

Ein bisschen Deutsch

Während Zussel Matos Choquehuanca trotz des wenig peruanischen Vornamens aus einer zugezogenen peruanischen Familie stammt, die aus den Anden nach Pozuzo kam, hat Kassandra Rofner León tatsächlich einen deutschen Urgroßvater. Ihr Vater konnte sogar noch Deutsch – sie nicht.

Die beiden Mädchen sprechen nur ein paar Sätze. &amp;quot;In der Schule haben wir leider nur Grundlagen gelernt&amp;quot;, sagt Zussel Matos Choquehuanca.

In Österreich oder Deutschland waren sie noch nie – das Leben dort stellen sie sich in etwa wie in Pozozo vor. &amp;quot;Es wäre schön zu sehen, wie es dort ist&amp;quot;, sagt Zussel Matos Choquehuanca. &amp;quot;Und die Sprache richtig gut zu lernen.&amp;quot;

Experimentieren mit der Vergangenheit

&amp;quot;Es ist wichtig, unsere Identität, die Traditionen weiterzuführen&amp;quot;, sagt die Leiterin der Volkstanzgruppe, Eva Solleder, deren Eltern aus Bayern nach Peru einwanderten, als sie knapp zwei Jahre alt war. &amp;quot;Aber das Interesse der jungen Leute ist nicht mehr so groß.&amp;quot;

22 Mitglieder hat die Volkstanzgruppe immerhin derzeit – und sie tanzen mit Begeisterung. &amp;quot;Manche wurden von ihren Eltern überzeugt mitzumachen, manche kamen einfach dazu, weil sie Lust hatten zu tanzen&amp;quot;, sagt Solleder.

Zurück nach Pozuzo

Volksmusik hören Zussel Matos Choquehuanca und Kassandra Rofner León sogar privat. &amp;quot;Wir mögen die Musik und hören sie oft im Pozuziner Radio&amp;quot;, sagt Kassandra Rofner León. &amp;quot;Aber wir lieben genauso peruanische Musik wie Cumbia oder Salsa.&amp;quot;

In Pozuzo leben die beiden gern. &amp;quot;In der Stadt ist es ganz anders&amp;quot;, sagt Zussel Matos Choquehuanca. &amp;quot;Groß, dreckig und laut.&amp;quot; Bald wird sie die Schule beenden, dann möchte sie Zahnärztin werden. Auch die 13-jährige Kassandra weiß genau, was sie will: studieren, Ingenieurin werden – wie die Freundin ihres älteren Bruders.

Für eine Zeit könnten beide sich vorstellen in Lima zu leben – aber dann möchten sie in ihr österreichisch-deutsch-peruanisches Dörfchen mitten im Regenwald zurück.

Text und Fotos: Sonja Peteranderl</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Deutsche Exotik: In Pozuzo wachsen junge Peruaner mit Tiroler Häusern, Trachtentanz und bayerischer Volksmusik auf.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/respect_Pozuzo.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Tanzende P&auml;rchen im Regenwald mit bayrischen Trachten" border="0" /></p><p>Vor dem Kulturzentrum von Pozuzo mitten im peruanischen Regenwald reihen sich Teenager-Pärchen auf, die Mädchen in grünen Trachten und Schürzen, die Jungen in Lederhosen. Sie bilden Formationen, die Tellerröcke fliegen, aus dem Radio dröhnt: &quot;In München steht ein Hofbräuhaus&quot;. Volkstanz in Pozuzo, zu bayerischer Volksmusik.</p>
<p>&quot;Die Trachten, die Tänze, das Essen – die deutsch-österreichischen Traditionen haben hier in Pozuzo großen Einfluss&quot;, sagt die 16-jährige Zussel Matos Choquehuanca, die wie ihre Freundin Kassandra Rofner León, 13, schon seit sechs Jahren in der Volkstanzgruppe von Pozuzo tanzt.</p>
<p><strong>Exotisches Museum</strong></p>
<p>Arme Auswanderer aus Österreich und Deutschland hatten sich im 19. Jahrhundert von Europa aus bis in den peruanischen Regenwald durchgeschlagen und Pozuzo gegründet.</p>
<p>Auf den Ausläufern der peruanischen Anden liegt nun ein Dorf, dass dem Rest Perus wie ein exotisches Museum vorkommt – mit teils deutsch und österreichisch sprechenden Einwohnern mit oft heller Haut oder blauen Augen, mit Häusern mit viel Holz, die an Tiroler oder bayerische Architektur erinnern, mit Traditionen, die alles andere als typisch peruanisch sind.</p>
<p><strong>Apfelstrudel mit Bananen</strong></p>
<p>Doch Pozuzo ist eine kulturelle Fusion – die Holzhäuser sind viel leichter gebaut als die Tiroler Originale, die Pozuziner backen ihren Apfelstrudel mit Bananen, da es keine Äpfel im Regenwald gab, und die Nachkommen der deutsch-österreichischen Einwanderer vermischen sich immer mehr mit peruanischen Familien, die in das attraktive Dörfchen ziehen.</p>
<p>Auch Zussel Matos Choquehuanca und Kassandra Rofner León sehen bis auf die Trachten eher peruanisch aus, mit ihren schwarzen langen Haaren – nur bei genauem Blick fällt auf, dass Kassandra Rofner León eher hellere Haut, ein schmales Gesicht hat und für ihre 13 Jahre ziemlich groß ist.</p>
<p><strong>Ein bisschen Deutsch</strong></p>
<p>Während Zussel Matos Choquehuanca trotz des wenig peruanischen Vornamens aus einer zugezogenen peruanischen Familie stammt, die aus den Anden nach Pozuzo kam, hat Kassandra Rofner León tatsächlich einen deutschen Urgroßvater. Ihr Vater konnte sogar noch Deutsch – sie nicht.</p>
<p>Die beiden Mädchen sprechen nur ein paar Sätze. &quot;In der Schule haben wir leider nur Grundlagen gelernt&quot;, sagt Zussel Matos Choquehuanca.</p>
<p>In Österreich oder Deutschland waren sie noch nie – das Leben dort stellen sie sich in etwa wie in Pozozo vor. &quot;Es wäre schön zu sehen, wie es dort ist&quot;, sagt Zussel Matos Choquehuanca. &quot;Und die Sprache richtig gut zu lernen.&quot;</p>
<p><strong>Experimentieren mit der Vergangenheit</strong></p>
<p>&quot;Es ist wichtig, unsere Identität, die Traditionen weiterzuführen&quot;, sagt die Leiterin der Volkstanzgruppe, Eva Solleder, deren Eltern aus Bayern nach Peru einwanderten, als sie knapp zwei Jahre alt war. &quot;Aber das Interesse der jungen Leute ist nicht mehr so groß.&quot;</p>
<p>22 Mitglieder hat die Volkstanzgruppe immerhin derzeit – und sie tanzen mit Begeisterung. &quot;Manche wurden von ihren Eltern überzeugt mitzumachen, manche kamen einfach dazu, weil sie Lust hatten zu tanzen&quot;, sagt Solleder.</p>
<p><strong>Zurück nach Pozuzo</strong></p>
<p>Volksmusik hören Zussel Matos Choquehuanca und Kassandra Rofner León sogar privat. &quot;Wir mögen die Musik und hören sie oft im Pozuziner Radio&quot;, sagt Kassandra Rofner León. &quot;Aber wir lieben genauso peruanische Musik wie Cumbia oder Salsa.&quot;</p>
<p>In Pozuzo leben die beiden gern. &quot;In der Stadt ist es ganz anders&quot;, sagt Zussel Matos Choquehuanca. &quot;Groß, dreckig und laut.&quot; Bald wird sie die Schule beenden, dann möchte sie Zahnärztin werden. Auch die 13-jährige Kassandra weiß genau, was sie will: studieren, Ingenieurin werden – wie die Freundin ihres älteren Bruders.</p>
<p>Für eine Zeit könnten beide sich vorstellen in Lima zu leben – aber dann möchten sie in ihr österreichisch-deutsch-peruanisches Dörfchen mitten im Regenwald zurück.</p>
<p><em>Text und Fotos: Sonja Peteranderl</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=607</link>			<author>Sonja</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=607</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=607</guid>			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:30:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>17.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012</title>
			<description>Freiburg rockt:

Die Gewinner sind:

Goodbye Emma! und
Lingulistig</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Freiburg rockt:</p><p><strong>Die Gewinner sind:</strong><br />
&nbsp;<br />
<a href="../sj12/116/goodbye-emma">Goodbye Emma!</a> und<br />
<a href="../sj12/117/lingulistig">Lingulistig</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=606</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=606</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=606</guid>			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:48:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>17.01.2012: "Unsere Aufgabe besteht darin, Lebenserfahrung zu teilen"</title>
			<description>Die Geschichte von Staff Benda Bilili ist so ungewöhnlich wie schillernd. Sie sind die neuen Stars aus den Ghettos von Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, laut den Vereinten Nationen und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) immer noch eines der ärmsten Länder der Erde. Einige der acht Musiker leiden unter Kinderlähmung, sind auf ihre dreirädrigen Rollstühle angewiesen, viele waren Obdachlos, als die Band sich 2004 zusammenfand. Die Liebe zur Musik war ihr gemeinsamer Nenner: &amp;quot;Staff Benda Bilili ist eine Botschaft der Hoffnung&amp;quot;, so Ricky Likabu, Gründer und Kopf der Band. &amp;quot;Die ganze Welt soll wissen, dass alles möglich ist, wenn man es nur will und sich dafür anstrengt.&amp;quot;

2005 entdeckten die Fotojournalisten Florent de la Tullaye und Renaud Barret bei ihrer Arbeit in Kinshasa die Gruppe von Straßenmusikern. Die Franzosen waren begeistert und wollten die Band tatkräftig unterstützen. Sie halfen bei der Produktion des ersten Albums, filmten die Musiker dabei und brachten die Musik nach Europa, wo die Staff bald Gehör bei Stars wie Massive Attack oder Damon Albarn (Blur, Gorillaz) fand. Mit ihrer Mischung aus kongolesischem Rumba (Soukous), Funk, Blues und Reggae, den betörenden Chorgesängen und der selbstgebauten Satongé-Laute des jungen Roger Lantu tourten sie in den letzten zwei Jahren über zahlreiche Festivals in der ganzen Welt. Nicht völlig zu unrecht brachte ihnen ihr äußerst tanzbarer Rumba-Worldmusic-Mix mit den hoffnungsvollen Texten in Lingála und auf Französisch den Spitznamen &amp;quot;The Kinshasa Social Club&amp;quot; ein.

respect.de: Aus wie vielen Leuten besteht Staff Benda Bilili momentan und welche Instrumente spielt ihr?
Ricky Likabu: Momentan sind wir noch mit acht Musikern auf der Bühne, bald werden es aber wohl zehn sein. Wir singen alle und haben drei Gitarristen, einen Bassisten, einen Schlagzeuger, einen Perkussionisten und natürlich Roger, der seine Satongé spielt, ein selbstgebautes, einsaitiges Instrument.

Wie hat der Erfolg von Staff Benda Bilili in Europa euer Leben verändert? Habt ihr mittlerweile alle ein festes Dach über dem Kopf oder sogar Häuser, in denen ihr wohnen könnt?
Unser Leben hat sich radikal verändert. Wir sind in die glückliche Lage versetzt worden, alle ein wenig Land kaufen zu können und haben mittlerweile Häuser gebaut. Unsere Kinder gehen nun auf gute Schulen und wir sind nicht länger bedürftig. Man könnte sagen, wir führen jetzt ein ganz normales Leben.

Hat sich euer Ansehen in Kinshasa geändert, seid ihr Stars?
Nein, nicht wirklich, weil wir ja nur sehr selten in Kinshasa auftreten. Aber natürlich wissen die Leute über unseren Werdegang und unseren Erfolg Bescheid und respektieren uns dafür.

Was war das erstaunlichste Ereignis, das euch auf dem Weg zum Erfolg passiert ist?
Alles, was dabei passiert ist, war äußerst erstaunlich.

Was war der schönste Moment, den ihr in Europa erlebt habt?
Die Teilnahme am Cannes Filmfestival, wo der Film über unser Leben gezeigt wurde, war toll. Und vor kurzem hatten wir einen Auftritt im berühmten Konzertsaal L’Olympia in Paris, der tatsächlich ausverkauft war!

Fahrt ihr nach wie vor mit euren Trike-Rollstühlen durch die Gegend? 
Ja, wir haben nach wie vor unsere Trikes, aber mittlerweile auch Autos.

Sind die Trikes so was wie ein Symbol für Staff Benda Bilili geworden?
Man könnte wohl sagen, dass sie ein Markenzeichen der Band geworden sind.

Kann und wird die Regierung des Kongo zukünftig mehr gegen die Polio-Infektionen tun, durch Behandlungen und vorbeugende Impfungen?
Die Regierung und auch andere Organisationen wie Rotary International sind sehr aktiv im Kampf gegen die Kinderlähmung. Eigentlich sollte es heutzutage gar keine Kinderlähmung mehr im Kongo geben dürfen, aber die medizinische Situation ist sehr anfällig und die Wachsamkeit wie auch die Vorbeugung müssen nach wie vor verstärkt werden.

Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass die Mehrheit von euch obdachlos geworden ist?
Wir haben unsere Familien verlassen, mit der Hoffnung, in der Stadt Arbeit zu finden, wie viele andere Leute auch. Leider gibt es nicht viel Rückhalt oder so was wie ein funktionierendes Gesundheitssystem, dass sich in Kinshasa um Körperbehinderte kümmern könnte. Zudem gibt es kaum Arbeit, so dass eins zum anderen führt und man unter Umständen auf der Straße landet.

Hatte das Produktionsteam des Films und der DVD, vor allem Renaud Barret und Florent de la Tullaye maßgeblichen Einfluss auf euren Erfolg?
Alle, die sich für uns und unsere Arbeit interessieren, haben zu unserem Erfolg beigetragen. Egal ob dass das Filmteam war, unsere Plattenfirma Crammed Discs, unser Management Mukalo oder eine der zahlreichen anderen Stellen wie die französische Botschaft in Kinshasa oder die diversen Journalisten.

Aus Mangel an passenden Vergleichen werdet ihr ja oft als der Kinshasa Social Club bezeichnet. Habt ihr den echten Buena Vista Social Club jemals gehört oder getroffen?
Nein, wir hören diesen Vergleich zwar oft, aber wir haben sie noch nie getroffen.

Welche neuen Lebenserfahrungen habt ihr von euren Touren durch Europa mit zurück nach Hause gebracht? Gab es da etwas, dass ihr mit euren Landsleuten teilen konntet?
Naja, wir haben festgestellt, dass der Alltag doch überall auf der Welt in ähnlichen Bahnen verläuft. Trotzdem würden wir uns natürlich wünschen, dass Afrika und der Kongo eines Tages so gut durchorganisiert und strukturiert wären wie Europa. Und dass wir über eine ähnliche, qualitativ hochwertige Infrastruktur verfügen könnten.

Habt ihr als Band die Musikindustrie im Kongo verändert?
Ich weiß nicht, ob wir einen solch großen Einfluss haben, es ist vielleicht auch noch zu früh, darüber zu urteilen. Aber es ist mit Sicherheit nicht von der Hand zu weisen, dass wir ein Beispiel dafür geliefert haben, wie man erfolgreich werden kann. Viele Künstler, auch behinderte Künstler kommen mittlerweile zusammen, um neue Projekte zu starten.

Versuchen andere Bands nun auch, Konzerte in Europa zu spielen?
Das hat es schon immer gegeben! Wir sind ja nicht die erste Band aus dem Kongo, die nach Europa gekommen ist.

Versucht ihr persönlich, die Leute im Kongo zu ermutigen, sich mit Musik und Kunst näher auseinanderzusetzen?
Natürlich, aber das ist oftmals gar nicht nötig. Denn es gibt sehr viele Künstler im Kongo und viele von ihnen sind dazu auch noch wirklich gut.

Gehört es nun unter anderem auch zu euren Aufgaben, die Europäer verstärkt darauf aufmerksam zu machen, unter welchen oftmals schlechten Bedingungen die Menschen im Kongo leben?
Unsere Aufgabe besteht darin, unsere Lebenserfahrung mit denjenigen zu teilen, die daran teilhaben möchten, zuhause oder anderswo. Und letztendlich ist es zunächst einmal die Aufgabe der Kongolesen selbst, ihre eigenen Lebensbedingungen zu verbessern, wenn sie diese als zu schlecht beurteilen.

Wie sehen die Zukunftspläne der Band aus?
Wir werden im Frühling 2012 ein neues Album machen. Wir werden weiterhin viel auftreten und unsere &amp;quot;Benda Bilili&amp;quot;-Foundation an den Start bringen, die sich um Körperbehinderte, Versehrte und die Shégués (Straßenkinder) in Kinshasa kümmern wird.

Interview: Klaas Tigchelaar Bilder: Belle Kinoise/Vincent Kenis (Aufnahmesession im Zoo)

Hier geht&amp;#39;s zum Trailer der deutschen DVD.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Die Geschichte von Staff Benda Bilili ist so ungewöhnlich wie schillernd. Sie sind die neuen Stars aus den Ghettos von Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, laut den Vereinten Nationen und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) immer noch eines der ärmsten Länder der Erde. Einige der acht Musiker leiden unter Kinderlähmung, sind auf ihre dreirädrigen Rollstühle angewiesen, viele waren Obdachlos, als die Band sich 2004 zusammenfand. Die Liebe zur Musik war ihr gemeinsamer Nenner: &quot;Staff Benda Bilili ist eine Botschaft der Hoffnung&quot;, so Ricky Likabu, Gründer und Kopf der Band. &quot;Die ganze Welt soll wissen, dass alles möglich ist, wenn man es nur will und sich dafür anstrengt.&quot;</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/STAFFBB_01_credit_BelleKinoise.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p><strong>2005 entdeckten die Fotojournalisten Florent de la Tullaye und Renaud Barret bei ihrer Arbeit in Kinshasa die Gruppe von Straßenmusikern. Die Franzosen waren begeistert und wollten die Band tatkräftig unterstützen. Sie halfen bei der Produktion des ersten Albums, filmten die Musiker dabei und brachten die Musik nach Europa, wo die Staff bald Gehör bei Stars wie Massive Attack oder Damon Albarn (Blur, Gorillaz) fand. Mit ihrer Mischung aus kongolesischem Rumba (Soukous), Funk, Blues und Reggae, den betörenden Chorgesängen und der selbstgebauten Satongé-Laute des jungen Roger Lantu tourten sie in den letzten zwei Jahren über zahlreiche Festivals in der ganzen Welt. Nicht völlig zu unrecht brachte ihnen ihr äußerst tanzbarer Rumba-Worldmusic-Mix mit den hoffnungsvollen Texten in Lingála und auf Französisch den Spitznamen &quot;The Kinshasa Social Club&quot; ein.</strong></p>
<p><strong>respect.de: Aus wie vielen Leuten besteht Staff Benda Bilili momentan und welche Instrumente spielt ihr?</strong><br />
<strong>Ricky Likabu:</strong> Momentan sind wir noch mit acht Musikern auf der Bühne, bald werden es aber wohl zehn sein. Wir singen alle und haben drei Gitarristen, einen Bassisten, einen Schlagzeuger, einen Perkussionisten und natürlich Roger, der seine Satongé spielt, ein selbstgebautes, einsaitiges Instrument.</p>
<p><strong>Wie hat der Erfolg von Staff Benda Bilili in Europa euer Leben verändert? Habt ihr mittlerweile alle ein festes Dach über dem Kopf oder sogar Häuser, in denen ihr wohnen könnt?</strong><br />
Unser Leben hat sich radikal verändert. Wir sind in die glückliche Lage versetzt worden, alle ein wenig Land kaufen zu können und haben mittlerweile Häuser gebaut. Unsere Kinder gehen nun auf gute Schulen und wir sind nicht länger bedürftig. Man könnte sagen, wir führen jetzt ein ganz normales Leben.</p>
<p><strong>Hat sich euer Ansehen in Kinshasa geändert, seid ihr Stars?</strong><br />
Nein, nicht wirklich, weil wir ja nur sehr selten in Kinshasa auftreten. Aber natürlich wissen die Leute über unseren Werdegang und unseren Erfolg Bescheid und respektieren uns dafür.</p>
<p><strong>Was war das erstaunlichste Ereignis, das euch auf dem Weg zum Erfolg passiert ist?</strong><br />
Alles, was dabei passiert ist, war äußerst erstaunlich.</p>
<p><strong>Was war der schönste Moment, den ihr in Europa erlebt habt?</strong><br />
Die Teilnahme am Cannes Filmfestival, wo der Film über unser Leben gezeigt wurde, war toll. Und vor kurzem hatten wir einen Auftritt im berühmten Konzertsaal L’Olympia in Paris, der tatsächlich ausverkauft war!</p>
<p><strong>Fahrt ihr nach wie vor mit euren Trike-Rollstühlen durch die Gegend?</strong><br />
Ja, wir haben nach wie vor unsere Trikes, aber mittlerweile auch Autos.</p>
<p><strong>Sind die Trikes so was wie ein Symbol für Staff Benda Bilili geworden?</strong><br />
Man könnte wohl sagen, dass sie ein Markenzeichen der Band geworden sind.</p>
<p><strong>Kann und wird die Regierung des Kongo zukünftig mehr gegen die Polio-Infektionen tun, durch Behandlungen und vorbeugende Impfungen?</strong><br />
Die Regierung und auch andere Organisationen wie Rotary International sind sehr aktiv im Kampf gegen die Kinderlähmung. Eigentlich sollte es heutzutage gar keine Kinderlähmung mehr im Kongo geben dürfen, aber die medizinische Situation ist sehr anfällig und die Wachsamkeit wie auch die Vorbeugung müssen nach wie vor verstärkt werden.</p>
<p><strong>Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass die Mehrheit von euch obdachlos geworden ist?</strong><br />
Wir haben unsere Familien verlassen, mit der Hoffnung, in der Stadt Arbeit zu finden, wie viele andere Leute auch. Leider gibt es nicht viel Rückhalt oder so was wie ein funktionierendes Gesundheitssystem, dass sich in Kinshasa um Körperbehinderte kümmern könnte. Zudem gibt es kaum Arbeit, so dass eins zum anderen führt und man unter Umständen auf der Straße landet.</p>
<p><strong>Hatte das Produktionsteam des Films und der DVD, vor allem Renaud Barret und Florent de la Tullaye maßgeblichen Einfluss auf euren Erfolg?</strong><br />
Alle, die sich für uns und unsere Arbeit interessieren, haben zu unserem Erfolg beigetragen. Egal ob dass das Filmteam war, unsere Plattenfirma Crammed Discs, unser Management Mukalo oder eine der zahlreichen anderen Stellen wie die französische Botschaft in Kinshasa oder die diversen Journalisten.</p>
<p><strong>Aus Mangel an passenden Vergleichen werdet ihr ja oft als der Kinshasa Social Club bezeichnet. Habt ihr den echten Buena Vista Social Club jemals gehört oder getroffen?</strong><br />
Nein, wir hören diesen Vergleich zwar oft, aber wir haben sie noch nie getroffen.</p>
<p><strong>Welche neuen Lebenserfahrungen habt ihr von euren Touren durch Europa mit zurück nach Hause gebracht? Gab es da etwas, dass ihr mit euren Landsleuten teilen konntet?</strong><br />
Naja, wir haben festgestellt, dass der Alltag doch überall auf der Welt in ähnlichen Bahnen verläuft. Trotzdem würden wir uns natürlich wünschen, dass Afrika und der Kongo eines Tages so gut durchorganisiert und strukturiert wären wie Europa. Und dass wir über eine ähnliche, qualitativ hochwertige Infrastruktur verfügen könnten.</p>
<p><strong>Habt ihr als Band die Musikindustrie im Kongo verändert?</strong><br />
Ich weiß nicht, ob wir einen solch großen Einfluss haben, es ist vielleicht auch noch zu früh, darüber zu urteilen. Aber es ist mit Sicherheit nicht von der Hand zu weisen, dass wir ein Beispiel dafür geliefert haben, wie man erfolgreich werden kann. Viele Künstler, auch behinderte Künstler kommen mittlerweile zusammen, um neue Projekte zu starten.</p>
<p><strong>Versuchen andere Bands nun auch, Konzerte in Europa zu spielen?</strong><br />
Das hat es schon immer gegeben! Wir sind ja nicht die erste Band aus dem Kongo, die nach Europa gekommen ist.</p>
<p><strong>Versucht ihr persönlich, die Leute im Kongo zu ermutigen, sich mit Musik und Kunst näher auseinanderzusetzen?</strong><br />
Natürlich, aber das ist oftmals gar nicht nötig. Denn es gibt sehr viele Künstler im Kongo und viele von ihnen sind dazu auch noch wirklich gut.</p>
<p><strong>Gehört es nun unter anderem auch zu euren Aufgaben, die Europäer verstärkt darauf aufmerksam zu machen, unter welchen oftmals schlechten Bedingungen die Menschen im Kongo leben?</strong><br />
Unsere Aufgabe besteht darin, unsere Lebenserfahrung mit denjenigen zu teilen, die daran teilhaben möchten, zuhause oder anderswo. Und letztendlich ist es zunächst einmal die Aufgabe der Kongolesen selbst, ihre eigenen Lebensbedingungen zu verbessern, wenn sie diese als zu schlecht beurteilen.</p>
<p><strong>Wie sehen die Zukunftspläne der Band aus?</strong><br />
Wir werden im Frühling 2012 ein neues Album machen. Wir werden weiterhin viel auftreten und unsere &quot;Benda Bilili&quot;-Foundation an den Start bringen, die sich um Körperbehinderte, Versehrte und die Shégués (Straßenkinder) in Kinshasa kümmern wird.</p>
<p><em>Interview: Klaas Tigchelaar Bilder: Belle Kinoise/Vincent Kenis (Aufnahmesession im Zoo)</em></p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/v/8uAs1qwfilU?version=3">Hier geht&#39;s zum Trailer der deutschen DVD.</a></strong></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=605</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=605</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=605</guid>			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>15.01.2012: Surftipps am Sonntag</title>
			<description>

GLAUBENSFRAGE:
Alle, die gerne an etwas glauben würden, aber nicht genau wissen, was das sein könnte, finden mit Hilfe dieser Grafik vielleicht endlich die Religion, die sie glücklich macht. 

WELTREISE:
Die Sailing Conductors sind auf einer ganz besonderen Reise. In zwei Jahren wollen die Musiker Benjamin Schaschek und Hannes Koch einmal von Australien nach Deutschland segeln und dabei so viel Musik machen, wie nur irgendwie möglich. Verfolgen könnt ihr ihre Reise dank des spannenden (B)logbuchs. 

MUSIK FÜR EIN GANZES JAHR:
Die Internetplattform Phlow schenkt euch jeden Tag einen Song zum kostenlosen Download. 

STREETART:
106 der tollsten, kreativsten und beeindruckendsten Streetartmomente des Jahres 2011 könnt ihr hier bewundern. 

UNSINN DER WOCHE:
Über Aktionen wie diese muss ich Schmunzeln und gleichzeitig ungläubig mit dem Kopf schütteln. Jemand hat sich tatsächlich die Mühe gemacht, die auffallenden Lippen der Sängerin Lana del Rey auf die Gesichter von Barack Obama, Silvio Berlusconi und einer ganzen Reihe weiterer VIPs zu montieren. Lustig siehst schon aus!

MUSIKTIPP DER WOCHE:
Heute geht’s auf zur Polka mit den Damen von Katzenjammer.

foto by markus goetz/pixelio</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/Clown.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Ein Clowns-Grafitto" border="0" /></p><p><strong>GLAUBENSFRAGE:</strong><br />
Alle, die gerne an etwas glauben würden, aber nicht genau wissen, was das sein könnte, finden mit Hilfe <a href="http://www.blameitonthevoices.com/2012/01/how-to-choose-your-religion-flowchart.html">dieser Grafik</a> vielleicht endlich die Religion, die sie glücklich macht. </p>
<p><strong>WELTREISE:</strong><br />
Die <span xml:lang="en" lang="en">Sailing Conductors</span> sind auf einer ganz besonderen Reise. In zwei Jahren wollen die Musiker Benjamin Schaschek und Hannes Koch einmal von Australien nach Deutschland segeln und dabei so viel Musik machen, wie nur irgendwie möglich. Verfolgen könnt ihr ihre Reise dank des spannenden <a href="http://blog.sailingconductors.com/category/blogbuch/">(B)logbuchs</a>. </p>
<p><strong>MUSIK FÜR EIN GANZES JAHR:</strong><br />
Die Internetplattform <a href="http://phlow.de/366daysofmusic/">Phlow</a> schenkt euch jeden Tag einen <span xml:lang="en" lang="en">Song</span> zum kostenlosen <span xml:lang="en" lang="en">Download</span>. </p>
<p><strong>STREETART:</strong><br />
106 der tollsten, kreativsten und beeindruckendsten <span xml:lang="en" lang="en">Streetart</span>momente des Jahres 2011 könnt ihr <a href="http://www.streetartutopia.com/?p=6490">hier</a> bewundern. </p>
<p><strong>UNSINN DER WOCHE:</strong><br />
Über Aktionen wie <a href="http://checkthis.com/peoplewithlanadelreylips">diese</a> muss ich Schmunzeln und gleichzeitig ungläubig mit dem Kopf schütteln. Jemand hat sich tatsächlich die Mühe gemacht, die auffallenden Lippen der Sängerin <span xml:lang="es" lang="es">Lana del Rey</span> auf die Gesichter von Barack Obama, Silvio Berlusconi und einer ganzen Reihe weiterer VIPs zu montieren. Lustig siehst schon aus!</p>
<p><strong>MUSIKTIPP DER WOCHE:</strong><br />
Heute geht’s auf zur Polka mit den Damen von <a href="http://www.myvideo.de/watch/8230800/Katzenjammer_I_Will_Dance_When_I_Walk_Away">Katzenjammer</a>.</p>
<p>foto by <a href="http://www.pixelio.de/media/501764">markus goetz/pixelio</a></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=604</link>			<author>Anika</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=604</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=604</guid>			<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 09:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>13.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012</title>
			<description>Das war das RegioFinal in Karlsruhe.

Die Gewinner sind:
Rune aus Ettlingen
The Curving Path aus Gaggenau</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Das war das RegioFinal in <strong>Karlsruhe</strong>.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/schooljam_klein.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p><strong>Die Gewinner sind:</strong>&nbsp;</p>
<ul class="std"><li><a href="../sj12/107/rune">Rune</a> aus Ettlingen</li>
<li><a href="../sj12/108/the-curving-path">The Curving Path</a> aus Gaggenau</li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=603</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=603</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=603</guid>			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:17:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>13.01.2012: respect präsentiert den SchoolJam Tourblog 2012</title>
			<description>So war der SchoolJam-Auftakt in Frankfurt/Main!

Eine Runde weiter sind:
Rising Anger aus Eltvile
Frankfurt Callin&amp;#39; aus Frankfurt/Main</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>So war der SchoolJam-Auftakt in <strong>Frankfurt/Main</strong>!</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/152x/wettbewerbe/Logo_01.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="" border="0" /></p><p><strong>Eine Runde weiter sind:</strong>&nbsp;</p>
<ul class="std"><li><a href="../sj12/96/rising-anger">Rising Anger</a> aus Eltvile</li>
<li><a href="../sj12/103/frankfurt-callin">Frankfurt Callin&#39;</a> aus Frankfurt/Main</li></ul>

			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=602</link>			<author>gast</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=602</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=602</guid>			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:14:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>12.01.2012: respect Podcast #72: Nicht abwenden - Schüchternheit überwinden!</title>
			<description>Laut der Shell Jugendstudie schätzen sich 25 Prozent von uns als schüchtern und gehemmt ein. Da kann es schnell einmal passieren, dass man kein Wort herausbekommt. Wir helfen Euch, Eure Schüchternheit zu überwinden.

 Foto: Felix Scheidl ; Musik: Freeplaymusic.com; Mit Material aus: Youtube</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p>Laut der Shell Jugendstudie schätzen sich 25 Prozent von uns als schüchtern und gehemmt ein. Da kann es schnell einmal passieren, dass man kein Wort herausbekommt. Wir helfen Euch, Eure Schüchternheit zu überwinden.</p><p><img src="http://www.respect.de/img/pool/416x/k-schuechtern.jpg" align="left" style="margin: 0 10px 5px 0;" alt="Eine Frau wendet sich vom Bild ab." border="0" /></p><p><em> Foto: Felix Scheidl ; Musik: Freeplaymusic.com; Mit Material aus: Youtube</em></p>
			]]></content:encoded>			<link>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=595</link>			<author>Felix</author>						<comments>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=595</comments>			<guid>http://www.respect.de/projektblog/eintrag.php?eid=595</guid>			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:00:00 GMT</pubDate>			<itunes:author>Felix</itunes:author>									<enclosure url="http://www.respect.de/projektblog/podcast/schuchternheit.mp3" length="2913291" type="audio/mpeg"/>			<itunes:duration>3:02</itunes:duration>		</item>
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