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Bastardpop und Mashups

Gepostet von Anika am 06.03.2009

Im Club meines Vertrauens fügt der DJ nicht nur gekonnt Musikstücke der unterschiedlichsten Stilrichtungen aneinander, sondern mixt zudem verschiedene Songs miteinander. Das Ergebnis dieser Technik nennt man Bastardpop. Anders als beim gewöhnlichen Remixen, werden beim Bastardpop nicht einzelne Fragmente eines Songs auseinandergeschnitten und wieder neu zusammengesetzt. Vielmehr werden zwei Songs so ineinander verwoben, dass ein völlig neuer Track entsteht. Dieser Prozess wird in der Fachsprache als „mashing“ bezeichnet. Erfunden wurde die Technik vermutlich von Mark Gunderson. 1995 veröffentlichte dieser die Single „The Whipped Cream Mixes“, eine Kombination aus einem Public Enemy Song und einem Track von Herb Alpert. Weitere gelungene Beispiele für diese Disziplin des Remixens habe ich auf konzentrat.org oder mashculture.nl gefunden.

Wer sich näher mit dem Bastardpop auseinandersetzten möchte, sollte unbedingt auf dieser Webseite vorbeischauen: paintingbynumbers.com/bootcamp. Hier wird Schritt für Schritt erklärt, wie aus zwei Songs ein neuer „gemasht“ wird.

Kategorien: Musik

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