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„Was für eine bescheuerte Überschrift!“

Gepostet von gast am 10.12.2009

Innenansichten aus dem Gewinnerworkshop des Schülerzeitungswettbewerbs mit dem Sonderthema "Respekt".

Was für eine bescheuerte Überschrift! Sprachlich prägnant und konkret? Neugierde weckend? Davon kann nicht die Rede sein. Kommentierend, das trifft aber zu 100% zu. Es ist zum Haare raufen. Ich finde einfach keinen Einstieg in meinen Blog-Eintrag, obwohl in dem Workshop der Medienakademie Düsseldorf, über den ich übrigens schreiben soll, eigentlich die Grundlagen für das journalistische Schreiben gelegt werden sollten. Nur jetzt, da ich weiß, wie man es richtig macht, weiß ich auch, was man alles falsch machen kann.

STOPP! HALT! ZURÜCK! „Man“ ist verboten. Ein unpersönliches Wort, das niemanden direkt anspricht, den Leser sofort fallen lässt. Oje, hoffentlich liest Frau Woltersdorf das nicht! Dass ich anfangs immer kurz davor war Frau von Woltersdorf zu sagen, liegt wohl an ihrem selbstbewussten Auftreten. Achja, Personen beim Einführen sofort beschreiben: Die große, blonde Frau strahlt Kompetenz und Erfahrung aus. Auch das angebotene "Du" kam uns nur schwer über die Lippen. Wahrscheinlich lag das auch daran, dass wir Schüler sind und, dass sie an diesem Wochenende die Lehrerfunktion übernahm. Wir, das sind Lena, Dilan, Constanze, Sarah, Vlatka und ich, Hanya. Schon wieder ein Fehler: nicht mehr als drei oder vier Personen sollten vorkommen. Zu spät. Ganz international das "Wir" zusammengesetzt: angereist aus Berlin, NRW, der Pfalz, Hessen und Bayern. Allesamt begeisterte Schülerzeitungsredakteure und sehr bemüht, auch den praktischen Teil des Workshops gut umzusetzen. Jetzt sollte ich vielleicht mal aufhören von Obst zu sprechen und mehr Birnen und Äpfel nennen, damit sich der Leser besser vorstellen kann, was ich meine: Unsere Kreativität war gefordert beim Überschriften finden zu einem Text über die Eroberung Trojas. Unser Durchhaltevermögen bzw. ein dickes Fell war von Vorteil, als wir für unsere eigene kleine Reportage im kalten Düsseldorf unterwegs waren und Interviews geführt haben. Ein gutes Händchen war am Ende noch gefragt beim abendlichen Bowlen!

Alles in allem haben wir jede Menge Spaß gehabt und viel gelernt. Danke an dieser Stelle an die Organisatorinnen Annika und Bettina, Frau Loos von der Medienakademie, dem Team vom FFFZ Düsseldorf und last but not least Frau Woltersdorf! Vielleicht ist dieser Text auch gar nicht so schlecht. Schließlich handelt es sich hier um einen (sehr verspäteten) Blog-Beitrag und nicht um eine Reportage.

Hanya Riedl

Kategorien: Wettbewerbe

Bisher 2 Kommentare

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Constanze (Gast) am 02.02.10, 20:55 Uhr

Amazing! Am Wochenende habe ich mir endlich die Bilder-CD angesehen, jetzt habe ich endlich den Blog-Eintrag gefunden, nächstes Wochenende wird der ganze Papierkram nochmal durchgeblättert und dann ist es endgültig: Ich will noch mal!
Der Workshop war anstrengend, lehrreich, irgendwie frustrierend (weil mir so viele Fehler vor Augen geführt wurden) – alles in allem großartig. Das könnte aber auch an den überaus netten, aufgeschlossenen, stets gut gelaunten Seminarkolleginnen gelegen haben ;-)
Und falls ich je mein Zimmer streiche, dann kommen die ganzen Sprüche an die Wand vor meinem Schreibtisch. Die Sprüche von Äpfeln und Birnen, von Mans die ein Journalist (beinahe hätte ich man geschrieben) nicht schreiben soll. Trotzdem wird mir eines auf ewig schwer fallen: "Kill. Your. Darlings."

Grüße
Constanze

PS: Wir sollten mal wieder zusammen Bowlen gehen!


Lena (Gast) am 13.12.09, 15:10 Uhr

Hey Hanya ...
niemals fiele mir ein, deinen Blog zu kritisieren, aber wie schlecht deine Überschriften sind, hatten wir ja auch schon während des Workshops festgestellt ;-)
Nein, nur Spaß! Das waren alle samt so hochtalentierte Journalisten, ich war begeistert und schließe mich dir mit deinem Lob und Dankeschön an die Veranstalter an! Es war ein super Wochenende, ich habe sehr viel mitgenommen und bin echt froh, daran teilgenommen haben zu dürfen.
Bis zum nächsten Mal ;-)
LG
Lena

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